Kleinunternehmer-Regelung

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von schildi77 22.09.08 - 12:43 Uhr

Hallo,

wer kennt sich mit der Kleinunternehmer-Regelung aus ???

Was bedeutet die 5/6 Regelung (Scheinselbstständigkeit) ???

Muss man der IHK beitreten ???

Ich freue mich auf Antworten !!!!
Danke im Vorraus !!!

LG, Sandra

Beitrag von amory 22.09.08 - 14:25 Uhr

kleinunternehmer bist du, wqenn du weniger als 17.500 euro umsatz pro jahr machst. dann musst du auf deinen rechnungen keine umsatzsteuer ausweisenu nd diese auch nciht ans Finanzamt abführen.

5/6 regelung kenne ich nicht.
wenn es um scheinselbständigkeit geht, könnte das bedeuten, dass du maximal 1/6 deines umsatzes von einem auftraggeber bekommen darfst.
das ist aber quatsch.

google mal nach shcineselbständigkeit, da geht es weniger um die zahl der auftraggeber (spielt aber auhc iene rolle) als um die art des auftragsverhältnisses.....

ob du der ihk beitreten musst, ergibt sich je nach art deiner selbständigkeit....

es gibt aber sehr viele untershciedliche arten, selbständig zu sien. z.b. freiberufler ist etwas anderes als unternehmer, etc.

wenn du genaue infos haben willst, wende dich an die zuständige ihk, das finanzamt bzw. einen steuerberater.

gruß, amory

Beitrag von schildi77 22.09.08 - 19:22 Uhr

Hallo Amory,

erstmal vielen DAnk für deine Antwort !!!

Ja, mit dem Umsatz pro Jahr kenne ich und mit der Umsatzsteuerbefreiung auch.

Und ja um genau das geht es, was du geschrieben hast....mit der 1/6 Regelung und dem EINEN Auftraggeber. (Ich möchte ein Nebengewerbe anmelden und hätte vorraussichtlich nur einen AG ) Ich weiß jetzt auch nicht, ob die da beim Nebengewerbe auch so hinterher sind mit der Scheinselbsständigkeit ... mmh gute Frage #kratz

Ich habe schon gegoogelt, aber finde nicht die richtige Seite !!!

Danke für deine Antwort !!!
LG, Sandra

Beitrag von urbaner 22.09.08 - 23:54 Uhr

Das mit der Scheinselbstständigkeit ist ein absoluter Papiertiger. Jeder freiberufliche Programmierer, der mal 1-2 Jahre an einem Grossprojekt eines Kunden sitzt, wäre nach einer solch engen Definition scheinselbstständig. Mein Steuerberater sagt dazu, es kommt auf das selbstständige Auftreten am Markt an. Wenn Du nur einen Kunden hast, kannst Du ja schließlich nichts dafür.

Beitrag von schildi77 23.09.08 - 08:43 Uhr

Hallo,

vielen Dank für deine Antwort.

Z.Z. sieht es nämlich auch so aus, dass ich einen Auftraggeber habe und der Umfang ist sooo aufwendig, dass ich für gar keinen anderen derzeit arbeiten könnte.

VG, Sandra