bitte helft mir(kann nicht mehr)

Archiv des urbia-Forums Kleinkind.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von mama76189 22.09.08 - 14:47 Uhr

hallo,
es fällt mir sehr scher das hier zu schreiben,aber ich muss es endlich rauslassen.Bitte schimpft nicht,ich möchte einfach nur hilfe.Ich habe ein sohn(2),wir wohnen bei meiner oma.Sie hilft mir wo sie kann,aber ich kann und will nicht mehr.Ich bin alleinerziehend,ich bin total überfordert,habe die ganzen 2 jahre versucht alles zu schaffen,aber es geht nicht mehr.Mir geht es nervlich sehr schlecht.Ich liebe mein sohn aber ich bin der mutter rolle nicht gewachsen.Es ist einfach zu viel für mich.Ich möchte ihn zu meiner tante bringen,ich will möchte das er bei ihr bleibt.Sie hat mich groß gezogen zum teil,hat selber 2 große kinder,beide sehr inteligent,sie arbeitet teilzeit mein onkel schicht.Ich weiß das er es bei ihr gut haben wird.Sie ist eine sehr liebevolle mutter,und sie liebt mein sohn sehr ist auch patin.Ich kann nicht mehr,ich weiß nicht was mit mir passiert wenn es so weite geht.Ich kann einfach nicht mehr,un will nicht mehr.Ich habe eine familienhelferin aber ich traue mich nicht zu sagen.Ich habe angst das meine familie mich nicht mehr lieben wird,das sie mich als schlechte mutter darstellen.Ich habe noch mit niemand darüber geredet traue mich nicht.Habe sehr angst.Bitte schimpft nicht,ich will einfach das es meinem sohn gut geht,abe ich schaff es nicht mehr.Darf ich das entscheiden das er bei meiner tante leben soll,wenn sie damit einverstanden ist??Ich möchte über alles nachdenkn über mein leben,erst mal mein leben regeln.Ich habe angst das mit ir niemand mehr zutun haben möchte danach.Wo kann ich mich hin wenden???Wer hilft mir??Ich traue mich nicht zum jugendamt zu gehen.Bitte gibt mir rat,ich bin noh sehr jung und weiß nicht wo ich hin soll.Vielen lieben dank #liebdrueck.Wünsche euch alles gute und liebe.Gruß mama76189

Beitrag von sandra_und_luca 22.09.08 - 14:53 Uhr

HI

also für mich hört sich das alles sehr verzweifelt an, ich rate dir jetzt einfach so von meinem Kopf her, dir hilfe zu holen, vom Jugendamt, vom Familienbeirat, und suche dir ärztliche Hilfe weil ich denke dass es dir psychisch sehr schlecht geht.
Lass dir von deiner Familie helfen, und traue dich mit Ihnen zu reden, denk an deinen Sohn, ihm soll es ja gut gehen.
Ich würde dir gerne noch viel mehr raten, aber alles was ich noch sagen kann, ist dir alles liebe zu wünschen und ganz viel kraft diesen weg zu bestehen.

lg
Sandra

Beitrag von aja21 22.09.08 - 14:54 Uhr

weiß nicht ob ich dir helfen kann

aber wollte auch nicht wegklicken

versuche dir doch ein bisschen platz zu schaffen, bring denn kleinen vormittags in eine krippe.
dann hättest du zeit für dich

versuche doch erstmal alles um deine kleine familie zu retten, anstatt sie so hinzuschmeißen

lg anja

Beitrag von timpaula 22.09.08 - 14:55 Uhr

hey, hey, hey kopf hoch!!!

jede mutter ist mal mit ihrem kind überfordert, ob 21 oder älter?

frag doch einfach mal deine tante, ob sie dir deinen kleinen mal ein wochenende abnimmt.
du schläfst dich mal ordentlich aus und sortierst dich neu. manchmal hilft das schon, um solche gedanken schnell wieder zu verlieren!

ich drück dir die daumen, das alles gut wird!

lg susi und Tim (der gerade aus dem mittagschlaf erwacht)

Beitrag von marie.lu 22.09.08 - 14:59 Uhr

Mensch, das hört sich wirklich nicht gut an - aber das Wichtigste ist, dass du erkannt hast, dass du Hilfe brauchst. Das ist gut.

Rede auf jeden Fall mit deiner Familie. Vielleicht kannst du zusammen mit ihr eine Regelung finden, die nicht so radikal ist, wie die Weggabe deines Sohnes. Vielleicht kann sie den Kleinen jeden tag für ein paar Stunden nehmen, so dass du dein Leben regeln kannst. Oder ihn übergangsweise zu sich nehmen?
Es ist sicher nicht leicht, aber vertraue dich deiner Familie an! Sie wird es dir sicher nicht übernehmen - schliesslich willst du ja nur das Beste für deinen Sohn. Sie werden es sicher verstehen!!

Und auch deine Familienhelferin kann dir sicher mit rat udn Tat zur Seite stehen. Sprich mit ihr drüber

Alles Gute dir #herzlich#liebdrueck

Beitrag von yellowbutterfly 22.09.08 - 15:09 Uhr

erstmal finde ich es mutig und gut, dass du dir das alles selbst eingestehst und dass du das hier so schreibst.
über das internet ist es sicher schwer zu beurteilen, ob das nur eine phase ist (die so sicher jede mutter kennt) oder ob es wirklich keinen anderen ausweg mehr als die weggabe deines kindes gibt. das wichtigste ist wohl wirklich, dass du mit jemandem darüber redest. kennt deine tante deine gedanken und sorgen? ich finde die vorschläge der anderen gut, dass du dir erstmal stundenweise freiräume schaffst?
bist du im moment vollzeitmama? vielleicht würde ein job dir helfen ausgeglichener zu sein und das mamasein wieder mehr zu genießen.
ich stehe dem jugendamt ein wenig gespalten gegenüber. wenn du hilfe innerhalb der familie bekommen kannst, würde ich auf jeden fall das erstmal versuchen.

ich hoffe, ich konnte dir ein wenig helfen.

Beitrag von galeia 22.09.08 - 15:17 Uhr

Nur wer spricht, dem kann geholfen werden!

Vielleicht ist es gar nicht nötig, dass du deinen Sohn komplett an deine Tante "abgibst", vielleicht gelingt es euch ein Modell zu finden, in dem ihr beide gemeinsam die Erziehung übernehmt. Da haben vielleicht alle am meisten von.

Ich würde als erstes mit deiner Tante sprechen. Vertrau dich ihr an, sei offen,frag sie nach Unterstützung.

LG H.#klee

Beitrag von lavazza34 22.09.08 - 15:22 Uhr

Hallo,

du bist 21? Als ich mein erstes Kind bekommen habe war ich 18 und kurze Zeit darauf auch alleinerziehend. Jetzt bin ich 21, verheiratet und habe mein 2.Kind, welches geplant und gewollt war. Ich habe zwar noch meine Mutter, aber wirkliche Hilfe kriege ich da keine.

Woran liegt es denn, dass dir einfach alles über den Kopf steigt? Liegt´s an dem Kleinen oder an dir, weil du eher andere Sachen im Kopf hast? Kann es vielleicht sein, ohne dir zu nahe treten zu wollen, dass du unter Depressionen leidest #gruebel?

Es ist völlig normal, dass einem manchmal einfach alles zu viel wird, aber wenn es immer so ist, sollte man sich wirklich Hilfe suchen...

Hast du denn schon mit deiner Tante gesprochen?
Ich kenn mich zum Glück mit sowas nicht aus, aber ich glaube, wenn ihr abgeklärt habt, dass der Kleine bei deiner Tante aufwachsen soll, kein Weg am Jugendamt vorbeiführt. Die sind ja dafür da, um solche Sachen zu regeln und um zu helfen.

LG


Beitrag von 4mausi 22.09.08 - 15:29 Uhr

Ich finde es ganz toll, daß du dir Gedanken machst, wie es deinem Sohn am besten geht. #pro

Es ist super, daß du die Hilfe deiner Tante angenommen hast, und sie dir hilft wo sie nur kann. #pro Du solltest sie mal feste drücken, als Dankeschön, und mit der Bitte dir doch weiterhin zu helfen.

Kannst du dir nicht vorstellen, vorerst, mal ein Wochenende für dich alleine zu nehmen?
Gib deinen Sohn erst mal für drei Tage an deine Tante, und nutze die Zeit zum entspannen und überlegen.
Das würde dir sicherlich gut tun.

Dann kannst du dich mal umhören, ob es in deiner Gegend eine Spielgruppe gibt, wo du den Kleinen für 2 Tage die Woche, für je 3 Std. hin bringen kannst.
Auch das würde dich entlasten.
Oder du schaust dich direkt nach einem Krippenplatz um, und bist gegenüber der Leitung ehrlich, und sagst, daß du Unterstützung brauchst. Damit du einen Platz bekommst.
Auch hier, hast du wieder Zeit für dich.

Dann gibt es noch Erziehungsberatungsstellen.
Bei euch vielleicht bei der AWO?
Geh dort hin, vielleicht sogar mit der Tante, und erzähle ihr von deinen Problemen und Sorgen.
Man wird dir helfen.

Übers Jugendamt gibt es evtl. auch eine Familienhilfe, für dich, nach Hause.
Aber das kläre erst mal in der Beratungsstelle.

Noch Fragen? Melde dich bei mir. ( Bin Erzieherin )

So, nimm die Hilfe an, dann wird dir auch geholfen! #herzlich

LG
Tanja

Beitrag von annchristin 22.09.08 - 16:30 Uhr

Ich wollt dir auch mal ganz viel Kraft schicken!! Lass dich mal ganz feste drücken!
Ich finde prima, dass du so klar sagen kannst, was du für Probleme hast, dass kann nicht jeder! Und das ist auch der erste Schritt in Richtung Verbesserung bzw. Veränderung! Toll, dass du eine Tante hast, die dich unterstützt. Ich würde dir auch raten, erst mal ein paar Tage Auszeit zu nehmen und deinen Elias zu deiner Tante zu bringen. Danach siehst du vielleicht klarer. Ich stecke auch gerade in einer anstrengenden und krisenreicher Zeit mit meiner Tochter und meinem Mann. Gerade heute habe ich beim Diakonischen Werk angerufen und einen Termin zur Erziehungs- und Lebensberatung bekommen. Das ist keine Schande!
Vielleicht findest du ja die Möglichkeit, deinen Spatz stundenweise betreuen zu lassen und mal was für DICH zu tun. Mir hilft das immer sehr.

Ich wünsche dir alles Gute und DU SCHAFFST DAS!!!

Anne mit Johanna (17 Monate)

Beitrag von katrin06 22.09.08 - 17:25 Uhr

Zum einen könnte ich mir vorstellen, dass eine Mutter-Kind-Kur sicher nicht schlecht wäre. Zum anderen glaube ich Dir, dass es sehr anstrengend sein kann, ein Kind 24h am Tag allein zu haben. Aber mit 2 Jahren ist Dein Kind alt genug, um auch ein paar Stunden am Tag in eine Kinderkrippe gehen zu können, dann hast Du mal eine Verschnaufpause. Wenn das mit der Krippe gut klappt, such Dir einen Job. Vielen Frauen fehlt einfach die Bestätigung ausser Haus und sie sind schlicht ausgepowert vom "nur auf die Kinder aufpassen".

#herzlich Die beste Mama für Dein Kind ist nicht Deine Tante. Die beste Mama bist nur Du. Dein Kind kann gern Ferien bei der Tante machen oder auch mal ein Wochenende dort verbringen, aber letztendlich bist Du die Mutter und das ist auch gut so. Hol Dir alle Entlastung, die geht. Du schaffst das.

Katrin