Hund und Schwangerschaft...

Archiv des urbia-Forums Mein Tier & ich.

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von batzi71 22.09.08 - 15:05 Uhr

Hallo zusammen....

Ich bin Hundebesitzerin und habe eine Frage, wie ich meinen Hund am besten auf das Kind vorbereiten kann.
Vorbereitung in der SS????

Habe schon gehört, dass man die Laufzeiten nicht mehr so regelmässig gestalten soll, sondern variiren.

Bin da ein bisschen unsicher und habe auch respekt, wie die Knutschkugel reagiert.

Tips und Erfahrungen werden dankend entgegengenommen und umgesetzt.

Liebe Grüsse

batzi

Beitrag von eveningstar 22.09.08 - 15:47 Uhr

Hallo Batzi!
Wir haben auch einen Hund. Ich glaube, dass es auch von der Rasse abhängig ist und wie euer Hund jetzt auf anderen Kinder reagiert. Wir haben einen Golden Retriever und er liebt Kinder.
Wir haben entschieden, dass er in jedes Zimmer darf, also auch ins Kizi. Sollte er das bei euch nicht dürfen, lasst ihn schon vorher nicht in das Zimmer, damit er das nicht direkt mit dem Kind verbindet. Ansonsten wird mein Mann schon mal eine Windel mitbringen, während ich dann noch im Krankenhaus bin.
Ansonsten solltest du darauf achten, dass du euren Hundi nicht vernachlässigst. Erst dann werden sie eifersüchtig.

Gruß
Melanie

Beitrag von glu 22.09.08 - 16:11 Uhr

< Ich glaube, dass es auch von der Rasse abhängig ist >

Kannst Du das näher erläutern?

lg glu

Beitrag von eveningstar 23.09.08 - 14:34 Uhr

Hallo glu!
Ich denke, es gibt Rassen, die von ihrem Wesen her sehr familiär sind und neue Mitglieder einfach akzeptieren. In der Hundeschule habe ich mehrfach gemerkt, dass zum Beispiel Hütehunde sogar auf andere Gesprächspartner von Herrchen und Frauchen sehr aufmerksam reagieren und sie sich provokant zwischen sie setzen.
Aber dennoch kommt es natürlich darauf an, wie man den Hund erzogen hat, wie die eigene Stellung im Rudel ist, also dass der Hund weiß, dass er nicht das Sagen hat. Obwohl ich meinem Hund blind vertraue, würde ich ihn nie mit dem Säugling alleine lassen. Nicht aus Angst, dass er ihn beißt, sondern dass er vielleicht manchmal zu übermütig ist.
Ich bin überzeugt, dass ein Hund, der zu den sog. Kampfhunderassen zählt, auch sehr familiär sein kann und keine Probleme mit Kindern haben muss.

Ich denke, grundsätzlich aufpassen und dem Hund vermitteln, dass er weiterhin genauso geliebt wird.

LG
Melanie

Beitrag von glu 23.09.08 - 16:01 Uhr

Deinem letzten Satz stimme ich voll und ganz zu!

Ich dachte Du kommst jetzt mit dem "lieber Labbi - böser Pitt" um die Ecke ;-) Aber bist Du ja nicht!

Wir haben so einen halben "Hütehund" einen Berner, früher ja auch zum Hüten eingesetzt, der drängt sich selbst zwischen meinen Mann und mich, er will einfach immer dabei sein. Er setzt sich auch so ganz oft auf unsere Füße, glaub er braucht den Körperkontakt einfach!

Ich denke man kann aus jedem Hund einen Familienhund machen :-)

lg glu

Beitrag von eveningstar 24.09.08 - 13:55 Uhr

Nee nee, ich würde so etwas nicht pauschalisieren. Ich bin selbst lange mit Tierheimhunden ausgegangen, vor allem mit den "Pitts", weil die ja leider sehr häufig abgegeben werden. Die waren meistens total lieb und anhänglich. Ist jetzt nicht unbedingt eine Rasse, die ich mir zulegen würde, aber das hat eher mit der Optik zu tun.
Da bin ich ja froh, dass du mich richtig verstanden hast#schwitz. Pauschalisieren finde ich immer doof, weil alle Hunde verschieden sind.

Jaja, unser will auch immer dabei sein, am liebsten noch auf dem Schoß sitzen, sind ja nur 34 Kilo...:-)

LG
Melanie

Beitrag von risala 22.09.08 - 15:47 Uhr

Hi!

Ich habe während der SS gar nichts anders gemacht. Unser Hund hat das von alleine gemerkt, dass da was anders ist. In den letzten Wochen wich sie mir nicht mehr von der Seite.

ABER: wir haben auch danach nichts anders gemacht. Unsere Spaziergänge gingen nie pünktlich "10,14,18 Uhr" sondern immer so, wie es passte. Regelmäßig, aber eben nicht nach der Uhr.

Nach der Geburt hat mein Mann einfach mal einen Body von Fabian mitgenommen und als ich zu Hause war, haben wir Sandy in alles mit einbezogen. Sie durfte und darf immer ins Kinderzimmer! Mittlerweile schläft sogar einer unserer Hunde regelmäßig bei Fabian (5). Probleme gab es nie. Man darf die Hunde nur nicht vernachlässigen.

Gruß
Kim

Beitrag von risala 22.09.08 - 15:49 Uhr

Ach so, wir haben eine Wolfspitzhündin. die Dackelmixe kamen, als Fabian 5 Wochen und 2 Jahre alt war.

Beitrag von batzi71 22.09.08 - 15:53 Uhr

Danke Euch....
Unser Vierbeiner ist ein Cocker Spaniel X Irish Setter Mix.
Stur bis am Ende aber bei Kleinkindern eher zurückhaltend, wenn nicht sogar ängstlich.
Ich habe einfach ein bisschen bedenken, weil er jetzt der "Hahn im Korb " ist.
Vernachlässigen werden wir ihn hoffentlich nicht.
Liebe Grüsse batzi

Beitrag von castorc 23.09.08 - 17:27 Uhr

Wir haben während der SS nichts anders gemacht.
Aber nach der Geburt sind wir bereits im Krankenhauspark mit KiWa und Doggies (Terrier-Mix und Labbi-Schäferhund-Mix) spazieren gefahren.
An Tag 3 haben wir Lenny dann mal aus dem KiWa geholt und auf dem Arm gehalten.
die Hunde waren total erstaunt, dass da was im KiWa drin war und waren neugierig.
Die beiden bekamen Lob und Leckerlies für´s Beschnuppern und das haben die natürlich gut in Erinnerung behalten.
Als ich aus der Klinik abgeholt wurde war der Geruch des Babys im Auto nix neues mehr und auch zu Hause gab es wieder Lob und Leckerlies.

Lenny wurde so direkt akzeptiert und es gab null Probleme.

LG
Christel