Krankengeld

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von merline 22.09.08 - 15:22 Uhr

Hallo!

Ich hab mal ein paar Fragen bezüglich des Bezuges von Krankengeld durch die Krankenkasse. Zum ersten Mal in unserem Berufsleben tritt nun der Fall ein, dass einer von uns (mein Mann) wahrscheinlich länger als 6 Wochen krankgeschrieben sein wird (3-facher Bandscheibenvorfall). Da er im öffentlichen Dienst arbeitet, bekommt er für 6 Monate die Differenz des normalen Nettolohns zum Krankengeld vom Arbeitgeber dazu – immerhin das ist positiv – also kein Geldverlust. Nun meine Fragen:

• Muss man dieses Krankengeld beantragen? (Beim Arbeitgeber oder bei der Kasse, die zahlt das ja)
• Wenn ja, wann und wie?
• Wenn nicht, also wenn das „automatisch passiert“ (die kriegen das ja mit, wenn die Krankschreibung weiter geht als 6 Wochen), wie sieht das dann aus: z.B. das letzte reguläre Gehalt kommt jetzt Ende September vom Arbeitgeber und Ende Oktober stünde dann auf dem Kontoauszug xxx € von der Kasse und xxx € vom Arbeitgeber oder wie oder was???

Bei so Geldsachen weiß ich immer lieber vorher Bescheid, das beruhigt. ;-)
Und bevor ich bei der Kasse anrufe, frag ich doch lieber erst mal hier.

LG Merline

#blume

Beitrag von nsbrbg 22.09.08 - 20:19 Uhr

Hallo,

ich arbeite in einer Krankenkasse und bin da auch für das Krankengeld zuständig.

Entweder kommt die Kasse automatisch auf Deinen Mann zu zwecks Krankengeld (so mach ich es zumindest), wenn net würd ich sicherheitshalber mal anrufen und das Geld beantragen. (spätestens nach Ablauf der Entgeltfortzahlung, also nach 6 Wochen).

Die Krankenkasse fordert sich vom Arbeitgeber Unterlagen zur Krankengeldberechnung an. Sobald diese vorliegen, kann das Krankengeld berechnet werden.
Ausgezahlt wird es bei uns immer nach Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung, die man nach Ablauf der Entgeltfortzahlung regelmäßig vom Arzt ausfüllen lassen muß. Dann bei der Krankenkasse abgeben, dann wird das Geld überwiesen.

LG
NSBRBG

Beitrag von merline 23.09.08 - 08:37 Uhr

#danke

Also das Geld wird überwiesen. Geht das dann im Monatsrhythmus, so wie Gehalt oder wie hat man sich das vorzustellen? Oder immer nur die nächsten z.B. 14 Tage, die man weiter krankgeschrieben ist? Wie schnell wird das dann überwiesen? Also wieviel Tage nach Abgabe hat man das aufm Konto? Mein Mann ist übrigens bei der AOK. :-)