Umgangsrecht/ seeeeeeeeeeeehr lang!!

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von sacann74 22.09.08 - 15:29 Uhr

hallo ihr lieben urbianer,

ich muss mich auch mal "auskotzen"#aerger hier, weil ich's einfach net mehr aushalte......
und gerne mal eure meinungen hören mag...

zur vorgeschichte:
ich bin mutter von 3 kids [11(m),4(m) und 3(w) jahre alt] und seit 1995 mit einem gebürtigen ghanaer verheiratet, der auch der kv ist. bereits 2002 wollte ich meine tasche packen und gehen..... damals noch konnte ER mich halten.......

letztes jahr bin ich mit den beiden kleinen kids (unser ältester wollte bei papa wohnen bleiben) am 23.9. ausgezogen (in eine andere stadt).
bin mit einem mann zusammen gezogen, den ich zu dem zeitpunkt zwar gerade mal 6 wochen kannte, aber wir wussten (und wissen es immer noch, weil wir immer noch zusammen sind), dass wir füreinander geschaffen sind.

der kv nahm (nimmt) diesem mann übel, in mein leben getreten zu sein, die ehe zerstört zu haben usw...... [aber is ja auch kein wunder: es is halt einfacher, jemand anders die schuld an auftretenden probs zu geben!]
selbst wenn der neue mann net da gewesen wäre, hätte ich den kv verlassen -- mein neuer partner war eigentlich nur die kraft, die den stein ins rollen gebracht hat......
[übrigens macht meine mutter sich die sache genauso leicht: sie kann auch net verknausen, dass alles so gekommen ist...... sie gibt auch meinem neuen partner die schuld - kann ihn deshalb auch net leiden.....
dies ist mit einer der gründe, warum ich am 17.7. zum letzten mal mit ihr kontakt hatte -- es gibt noch ne menge andere gründe, aber die gehören hier net hin]
sie betreut meinen erstgeborenen nach der schule, bis der kv ihn von dort abholt (auch in unserer stadt)


grundsätzlich ist die ehe bzw. familie schon mehrere jahre nur noch von meiner seite aufrecht erhalten worden, wenn man so will...... mir war familie schon seit jeher wichtiger als bspw. geld oder party........ doch dies war noch nie die einstellug meines zukünftigen ex-mannes..... er war quasi schon immer ein partygänger, der dazu noch wert auf markenklamotten legte.
und vom vatersein wollte er eigentlich auch noch nie etwas wissen....... zwar hat er die geburten begleitet, ab und an babypopos gewickelt und nach aussen hin einen auf stolzen vater gemacht, aber so wirklich ist er nicht in dieser rolle aufgegangen........
zudem möchte ich an dieser stelle mal erwähnen, dass für ihn keines der kinder geplant war im sinne von "ich setze die pille ab und wir gucken mal, was passiert".......... alle drei sind aus seiner sicht "passierte" kinder, wenn man so will....
die erste ss war der wendepunkt in meinem leben: ich war 23, als j. auf die welt kam..... jung, aber ich hab's hingekriegt....... unser 2. sohn k. kündigte sich wahrscheinlich aufgrund eines defekten kondoms an, denn verhütet haben wir...... die 3. ss hingegen erfolgte aufgrund nicht-verhütens.......
keine der ss war seitens meine noch-mannes gewollt...... ICH wollte nicht abtreiben - lieber wäre ich (damals schon) alleine mit den kids gewesen....... [nun ist es ja tasächlich so......]

aber..... mein eigentliches prob ist die tatsache, dass der kv sich üüüüüüüberhaupt nicht genug kümmert, was die wahrnehmung seines umgangsrechtes betrifft!! :-[
mittlerweile wohne ich sogar wieder in derselben stadt wie er - getrennt von meinem partner (weil die kids und er nicht miteinander klarkommen - darunter leide ich am allermeisten #heul, aber ich habe es zum wohl der kinder getan!)
zwar kommen sporadisch und unregelmässig besuche beim kv zustande, manchmal sogar mit übernachtung -- aber so richtig zufriedenstellend ist das nicht!! nicht für die kids und erst recht nicht für mich! und eine (für mich planbare) regelmässigkeit kriege ich SO auch net wirklich rein.

und das, obwohl er, bevor ich weggezogen war, gross getönt hatte von wegen "da kann ich net mal eben kommen, wenn ich die kleinen sehen will...." und "wenn es doch wenigstens hier in der gegend wäre...... aber 200 km weit weg? da müssen besuche gut geplant sein - und soooo oft geht das dann auch net...." #bla

seit ich wieder hier wohne, hat sich NIX verändert!! :-[
er sieht die kids genauso selten (und unregelmässig) wie zu der zeit, als ich 200 km weit weg gewohnt habe..........


ich habe den hiesigen bezirkssozialdienst vom jugendamt um hilfe bezüglich der umgangsregelung gebeten; die haben ihn zu einem gespräch eingeladen -- doch er hat net drauf reagiert :-(

hinsichtlich des beendeten trennungsjahres habe ich mich beim vamv (Verband Alleinerziehender Mütter und Väter) informiert; die führen info-abende "ich lasse mich scheiden" durch - beim nächsten abend bin ich dabei!!
....... auch ein persönliches beratungsgespräch nehme ich nächsten dienstag wahr, um meine akute situation zu besprechen und irgendwas zur abhilfe dieser misere beizusteuen (denn ich bin 24/7 für die kleinen da - habe gar keinen freien raum mehr, ausser zu der zeit, in der sie im kiga sind)



was geht euch denn ratsames durch den kopf, wenn ihr meine (sorry - ziemlich lange) geschichte lest?
kennt vielleicht jemand noch andere möglichkeiten, zu handeln???
habt ihr vorschläge, wie ich mich klug verhalte?
ist eventuell jemand rechtlich bewandert und kann mir hinweise auf gesetze geben, auf die ich mich berufen kann?

wie soll ich weitermachen? #gruebel
ich bin echt am ende.....

vielen dank für eure muße, diesen roman bis zum ende zu lesen

herzlichst,
sandra

Beitrag von polar99 22.09.08 - 15:45 Uhr

Hallo,

puh ich habs geschafft - mich durchzulesen. Aber einfacher wäre gewesen, du würdest Punkt, Komma und Großschreibung benutzen ;-)

Im Grunde genommen liest sich dein Text wie dein Leben zur Zeit - sehr durcheinander und ein Hin- und Her.

So richtig verstanden, habe ich allerdings nicht, was DU (!) eigentlich möchtest. Auf der einen Seite attackierst Du den KV, auf der anderen Seite möchtest Du, dass er sich mehr um die Kids kümmert?

So hart das klingt, wenn es um Umgangsrecht geht, interessiert die Vorgeschichte (wie die Kinder entstanden sind etc) nicht. Ihr wühlt da irgendwie zu sehr in der Vorgeschichte rum.

Setz Dich mal hin und überleg Dir, wie eine vernünftige Regelung aussehen könnte. Und versuche mit deinem Ex zu reden.

lg polar

Beitrag von sacann74 22.09.08 - 17:39 Uhr

hi polar,

punkt und komma hab ich benutzt, sogar semikolon und verschiedene klammertypen habe ich verwendet, denn es gab ja auch viel zu berichten (was nützt es mir, wenn der leser mir oberflächlich antwortet, ohne die hintergründe zu kennen??!)

die großschreibung hab ich ausgelassen, weil man dann einfach schneller schreiben kann..... aber gerne tu ich dir den gefallen....

Also,
danke erstmal für Deine Antwort. Und für die Kritik.

Aber schon in der Überschrift habe ich erwähnt, dass es sich um einen seeeeeeeeeeeehr langen Beitrag handelt; du hättest ihn ja nicht lesen müssen.... ;-)

Mein Text ist net durcheinander - im Gegenteil, ich habe sogar Absätze sowie eine chronologische Reihenfolge hineingebracht.
Und mein Leben ist auch net durcheinander, denn schließlich habe ich vor einem Jahr mein persönliches Lebensglück selbst in die Hand genommen, statt es anderen zu überlassen.... Aber das nur am Rande.

Und daß Du net verstanden hast, was ICH eigentlich will, kann nur daher rühren, daß Du wohl doch nicht bis zum Ende gelesen hast. Denn im Abschlussabsatz habe ich doch eigentlich ganz verständlich geschrieben, was ich möchte.....

Nun ja, dies soll kein Angriff gegen Deine Person sein - schließlich kenne ich Dich nicht;
aber es gibt Leute, die antworten wollen, aber nicht genug Hintergrundwissen haben; und weil ich von vorne herein aufkommende Fragen vermeiden wollte, habe ich ein bischen weiter ausgeholt.

Im Übrigen habe ich mich bereits ausgiebig damit auseinandergesetzt -> wer bitte ist "Ihr"?!?!???? (der wo drin herumwühlt??)
Jedoch weiß ich, ich bin in diesem Forum hier nicht alleine mit diesem Thema und dachte mir, es könnte eine gute Idee sein, erfahrene Leute zu diesem Thema zu befragen. Ich bin schließlich net die erste Mama, die sich trennt und scheiden lassen will - und ich werde auch net die letzte sein.....


Soviel dazu.


einen charmanten Tag noch
Sandra


Beitrag von polar99 23.09.08 - 08:57 Uhr

Hallo,

mein Posting sollte Dich auf keinen Fall angreifen. Aber deine "agressive Art" im Schreiben und wie Du mit Menschen umgehst, die Dir hier antworten, wundert mich.

Ich habe Dir nur meine Sicht der Dinge erklärt. Und natürlich konnte ich mir nur aus dem eine Meinung bilden, von dem was Du geschrieben hast.

Und richtig verstanden, habe ich halt nicht, was Du eigentlich möchtest vom KV. Und das darf ich ja wohl noch äußern.

Dein Posting klingt für mich immer noch sehr konfus.

Nichts für ungut, Du willst wahrscheinlich nur das lesen und hören, was Dir passt.

Gruß,

polar

Beitrag von janamausi 22.09.08 - 20:47 Uhr

Hallo!

Vorab: Ich möchte dich nicht angreifen - ich schreibe nur meine Meinung (aber die wird dir sicherlich in manchen Sachen nicht gefallen).

Ich glaube, der größte Fehler an der ganzen Sache war, das Du gleich mit einem anderen Mann zusammen 200 km gezogen bist. Kinder müssen erstmal eine Trennung verarbeiten, bevor sie eine neue "Familie" vorgesetzt bekommen. Das es Probleme zwischen deinem neuen Freund und den Kindern gibt, wundert mich nicht. Das ging einfach alles viel zu schnell.

Umgang kannst Du nicht erzwingen. Was nützt des den Kindern, wenn der Vater sie zwar öfter nimmt, aber es nur ungern macht. Das merken die Kinder auch.

Was mir an deiner Geschichte noch aufgefallen ist, das es immer nur um dich geht. Du ziehst 200 km weit weg (lässt sogar deinen großen Sohn beim Vater), weil Du einen neuen Freund hast, dann klappt es mit dem nicht, dann ziehst Du wieder zurück und erwartest dann, das der KV springt und die Kinder öfter nimmt, weil Du ja 24/7 für die Kinder da bist und es dir jetzt zu viel ist. Als Du weggezogen bist, hast Du es ja auch in Kauf genommen, das der Vater seine Kinder nicht so oft sieht...

Ich finde es gut, das Du dich überall informierst, aber überlege auch mal für dich in Ruhe, warum alles so ist wie es jetzt ist. Warum bist Du am Ende? Das liegt doch wohl nicht alleine daran, das der KV die Kinder nicht so oft nimmt?! Ich denke eher das es daran liegt, das Du in der Vergangenheit rücksichtslos gehandelt hast und jetzt dich mit allem auseinander setzen mußt.

Ich würde dir raten, dich mit der Vergangenheit auseinander zu setzen, dich mit deiner Mutter und dem KV auszusprechen, auch Fehler zuzugeben, evtl. ist das ja eine Lösung für einen Neuanfang.

LG janamausi

Beitrag von sacann74 22.09.08 - 23:58 Uhr

Hallo zurück, Janamausi,

ich bin ja dankbar um andere Ansichten, um eine Blickwinkelveränderung; also warum sollte ich mich angegriffen fühlen - ich habe geschrieben, um andere Meinungen einzuholen.

Dass es höchstwahrscheinlich ein Fehler war, direkt mit dem Mann zusammen zu ziehen, habe ich mittlerweile auch realisiert; ja, das gebe ich zu.
Die Kids müssen verarbeiten.... das geht net von heut auf morgen..... schon klar......
Ein Vatereratz wollte der neue Partner auch niemals sein - wenn überhaupt, dann ein Freund oder Begleiter.....

Du schreibst, Dir sei aufgefallen, dass es immer nur um mich geht. Dass ich meinen großen Sohn sogar beim Vater lasse und 200 km weit weg ziehe.
Das ist so nicht richtig: mein großer Sohn WOLLTE beim Vater bleiben!! Als der KV und ich (in Anwesenheit meiner Mutter und sogar im Hause meiner Mutter) unseren großen Sohn aufgeklärt haben ["Mama und Papa haben euch Kinder lieb, aber wir haben uns net mehr lieb genug, um zusammen wohnen zu bleiben" etc.pp .......], da war sein erster Kommentar folgender: "Na, prima, dann nerven die Kleinen mich wenigstens nicht mehr!!"
Für ihn waren die jüngeren Geschwister schon immer ein Störfaktor. Erstens kam als erstes Geschwisterchen ein Bruder, der in den Augen meines Erstgeborenen nichts mehr als ein Rivale war, der ihm den alleinigen Eltern"besitz" strittig machte; und zweitens war der KV viel zu selten daheim und/oder mit dem einen oder anderen Kind beschäftigt.
Die Tage, an denen er sich mit den Kids (oder auch wenigstens nur mit einem Kind) beschäftigt hat, kann ich an zwei oder drei Händen abzählen!!
Ich hätte mich liebend gerne um den Erstgeborenen genauso gekümmert, wie ich mich erst um das eine und - ein Jahr später dann - um zwei kleine Geschwisterchen kümmern musste, weil Babys oder Kleinkinder eben einfach betreuungsintensiver sind als ein Schulkind......
Aber ich ganz alleine habe das eben nicht bewältigt kommen....... Ich habe oftmals die familiäre Situation zur Sprache gebracht, wollte den KV mehr einbinden (denn schließlich sind es auch seine Kinder)......
Letzten Endes jedoch blieb alles immer nur an mir hängen...... weil der liebe KV, auf dem ich ja so sehr "rumhacke" hier, ununterbrochen mit sich und seinem Leben beschäftigt war.

Klar bedeutet drei Kinder zu haben auch ne Menge arbeiten gehen und ne Menge Kohle ranschaffen..... aber Geld ist nicht alles und ICH komme auch mit wenig Geld zurecht!!! Doch dem KV war das net Standard genug.......da musste das ja auch immer die Markenklamotte sein oder der Mittelklassewagen aus dem Freistaat Bayern...... oder oder oder...... [ich könnte seitenweise in die Tasten hauen hier!]

Was ich damit sagen will: letzten Endes sind die paar Wörter, mit denen ich hier die letzten 13 Jahre im Zeitraffer beschreibe, nicht annähernd das, was Euch Lesern ein Urteil über den KV ermöglichen kann. Dazu ist einfach zuviel passiert, was ich hier noch nicht erwähnt habe (und auch net möchte, weil's einfach den Rahmen sprengen würde)

Mich mit meiner Vergangenheit auseinandersetzen, am besten noch mit der Mutter und dem KV auszusprechen?? Fehler zugeben im Sinne von "Ihr hattet ja alle Recht. Was hab ich da nur angestellt?! Könnt ihr mir nochmal verzeih'n? Wie kann ich das nur wieder gutmachen??"

Ich habe mich mit meiner Vergangenheit auseinandergesetzt.
Vor einem Jahr fing ich an, etwas für mein persönliches Glück zu tun, denn in der Ehe war ich nicht mehr glücklich. Und welchen Kindern nützt schon ein unglücklicher Elternteil???
Unsere Kinder hatten zwar Eltern, die miteinander verheiratet sind; aber eigentlich war ich, seit die Kinder auf der Welt sind, auf dem Papier verheiratet und dennoch allein erziehend...... Manchmal kam es mir vor, als lebte ich in einer Zweckgemeinschaft.....
Auch bezüglich meiner Mutter habe ich mich mit der Vergangenheit auseinandergesetzt. Sie "saß zwischen zwei Stühlen", denn auf der einen Seite war da ich, ihre Tochter. Die Kleinen und ich besuchten sie recht häufig. Ich klagte ihr auch ab und an mein Leid (Im übrigen war SIE es, die mir riet, etwas gegen mein Unglück zu tun!!)
Und auf der anderen Seite pflegt sie einen täglichen Umgang mit dem KV, weil unser ältester Sohn nach der Schule zu ihr geht (früher konnte der KV meine Mutter nicht ausstehen!). Dazu kam dann noch dieser Gram, den sie gegen den "Buhmann der Nation" (meinen neuen Partner) hegte, weil der ja in ihren Augen Schuld an der ganzen Misere war.......

Janamausi, der Preis, den ich für meine Auseinandersetzung mit der Vergangenheit bezahle, ist der, dass ich nun Waise bin (vielleicht auch weise...). Meine Mutter hat sich für eine Seite entschieden..... und ich stehe ihr gegenüber........


Zurück zur eigentlichen Fragestellung: Umgangsrecht.... oder vielmehr Umgangspflicht...... oder beides.....
Wahrscheinlich hast Du Recht mit Deiner Aussage, dass man nix erzwingen kann. Was mich dennoch so wahnsinnig ärgert an der ganzen Chose sind diese leeren Versprechungen so nach dem Motto "wenn du näher wohnen würdest, könnte ich die Kleinen häufiger sehen".........
Ich habe mir den neuen Mann nicht im Katalog ausgesucht! Wo die Liebe hinfällt.......
Und außerdem möche ich nochmal an dieser Stelle erwähnt haben, dass sich nichts - rein gar nichts verändert hat, seit ich wieder hier wohne. Es spielt keine Rolle, ob ich hier oder da wohne; der KV hat einfach keinen Bock - soviel habe ich erkannt..... Aber grosses blabla von wegen "ja ja, regelmässiger sehen" usw.....

Dass ich am Ende meiner Kräfte bin, hat AUSSCHLIEßLICH damit zu tun, dass ich ununterbrochen für die Kids da bin! Selbstverständlich! Ich reisse mir den Allerwertesten im wahrsten Sinne des Wortes auf, kriege das Minimum an staatlicher Unterstützung, weil ich noch in Elternzeit bin; der KV zahlt keine Puse-Ratze für seine kleinen Kinder, die er ja ach so sehr liebt...... Auch Ehegattenunterhalt zahlt er keinen...... Aber!! Ein dickes Auto fahren, das sicherheitshalber noch nicht mal auf ihn zugelassen ist!! und so weiter, und so fort.......
Klar..... es is halt einfach ein Unterschied, ob ich mit zwei Personen oder mit fünf Personen unter einem Dach lebe......


Liebe Janamausi, es ufert aus, ich merk's grad..... Das Ding hier ist schon merklich lang geworden - vermutlich länger als der ursprüngliche Beitrag.......

Ich danke Dir sehr für Deinen Beitrag;

lieben Gruss
Sandra

Beitrag von janamausi 23.09.08 - 20:48 Uhr

Hallo!

Finde ich gut, das Du dich nicht angegriffen fühlst, sondern versuchst, andere (aussenstehende) Meinungen zu verstehen.

Ich sehe es auch nicht als Fehler an, das Du dich getrennt hast. Ich bin der Meinung, wenn es nicht mehr geht, ist es besser man trennt sich. Aber ich denke, ein großer Fehler war, das Du gleich zu deinem neuen Freund gezogen bist und nicht dir erst ein Leben alleine mit deinen Kindern aufgebaut hast. Aber jetzt ist es passiert...

Auch meinte ich nicht, das Du der alleinige Sündenbock bist. Es ist sicherlich von beiden Seiten viel falsch gelaufen, aber evtl. hilft es, wenn Du zu deinen Fehlern stehst und mit "guten Beispiel" voran gehst.

Wenn Dir Unterhalt zusteht und Du den nicht bekommst, geh zum Anwalt.

Ich hab nur ein Kind und sicherlich ist es mit drei Kindern deutlich stressiger, aber letztendlich hast Du Zeit für dich, wenn die Kinder im Kiga sind. Das haben viele andere Mütter nicht, die arbeiten während die Kinder im Kiga sind. Genieße diese Zeit noch, versuche einen neuen Rhytmus zu finden, die Kinder mit im Haushalt einzubinden etc.

LG janamausi