wer kann mir helfen?

Archiv des urbia-Forums Frühes Ende.

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Forum: Frühes Ende

Manche Schwangerschaft geht leider vorzeitig zu Ende. Es kann helfen, sich hier mit anderen über das Erlebte auszutauschen; aber auch Fragen zu medizinischen Themen sind willkommen. Hilfreich können auch diese urbia-Artikel sein: Fehlgeburt und Sternenkinder.

Beitrag von sweet-pina 22.09.08 - 21:03 Uhr

ich hatte vor über einem jahr eine fehlgeburt und bin immer noch traurig. wir versuchen es seit zwei monaten wieder, aber die angst ist mein ständiger begeleiter. dabei wünsche ich mir so sehr ein baby. ich kann man auch nicht ablenken. wer kann mir tips geben, wie ich das alles in den griff bekomme?
lg. kerstin.

Beitrag von jane2112 22.09.08 - 21:54 Uhr

Hallo Sweet-Pina,

es tut mir sehr leid, was dir da passiert ist! Ich hoffe du weißt das du nicht alleine bist und hier jederzeit jemanden findest, der dir zuhört!

Schau doch mal bei Amazon oder bol oder so rein, es gibt bestimmt einige Bücher die in dieser Situation helfen können!

Ich habe auch ein kleines Büchlein gefunden "Leise wie ein Schmetterlin" von Ute Horn...dies hat mir sehr geholfen! Oft sind diese Bücher von betroffenen geschrieben und solche Menschen wissen genau wie man sich da fühlt und können gute Ratschläge geben.

Versuche Positiv in die Zukunft zu blicken und verzweifle nicht! #liebdrueck

Beitrag von hei28 23.09.08 - 07:32 Uhr

hier bei Urbia gibt es einen Club,da kann man sich austauschen und gegenseitig Mut machen. Wenn Du dann kein Frischling bist,wäre der zu empfehlen. Dort wird man verstanden und fühlt sich nicht mehr so alleine gelassen.

Beitrag von sweet-pina 25.09.08 - 23:53 Uhr

hi!
danke für deinen tip. da werd ich jetzt denn die tage mal reinschauen. aber ich finde es an sich schon schön, daß man hier gleichgesindte findet, die einen verstehen.
lg. sweet-pina

Beitrag von ulibe 23.09.08 - 09:02 Uhr

Ich weiß, es hört sich schwierig an, aber versuch' die Worte "Wir probieren es" zu streichen und weniger daran zu denken "ob es klappt". Bei meiner ersten Fehlgeburt konnte ich v. a. beim Sex an nichts anderes mehr denken. Erst als ich mich vom Gedanken befreit habe, dass ich ja wieder schwanger werden wollte, hat es wieder "geschnackelt". Und das habe ich von ganz, ganz vielen gehört, die nach einer FG wieder schwanger geworden sind.

Wenn man nicht mehr ständig daran denkt (so schwer es auch ist), klappt es meistens!

Viel Spaß bem "Üben"!

Beitrag von an-mi 23.09.08 - 09:27 Uhr

##liebdrueck Guten Morgen.....wenn einem sowas passiert(hatte im okt07),fällt man erstmal ganz tief.....die schlimmen Momente kehren immer mal wieder,man trauert und die Frage nach dem Warum ist ständig mit dabei.Und so richtig helfen kann einem auch keiner...Wir planen jetzt den Kinderwunsch nicht intensiv aber wir sind uns einig,sollte ich schwanger werden,wird die Betreuung durch die FÄ sehr engmaschig sein,weil ich die Angst ausgeprochen habe,das es wieder passiert.Die FÄ sagte,daran darf man gar nicht denken,weil jede Ss anders verläuft.Man sollte das geschehene verarbeitet haben um das neue akzeptieren zu können.Ich bin auch noch traurig ......aber seit ich hier im Forum rumschwebe,weiß ich das es auch gut werden kann.#herzliche Grüße an-mi mit #stern ganz fest im Herzen,A+Y an der Hand

Beitrag von lihsaa 23.09.08 - 10:01 Uhr

hallo...

nach meiner fg im juni 06 (11.ssw) hat es 12 lange zyklen gedauert, wieder ss zu werden.

und die angst - obwohl wirklich völlig unbegründet - blieb bis zu dem moment, als ich mein baby gesund und munter im arm hielt...

es ist super ätzend. ich wünsche dir alles gute und das du es schaffst, die nächste ss (die gewiss kommt) etwas gelassener zu nehmen, als ich... keine ahnung, aber ich hab mich und mein umfeld total kirre gemacht.

lg, Kathrin mit Lotta (5;8), #stern, Linnéa (7 Monate) und #ei (6+1)

Beitrag von helena. 24.09.08 - 00:16 Uhr

Hallo Kerstin,
ich kann Dich sehr gut verstehen und ich fühle wirklich mit Dir. Wir haben unser Kind vor drei Jahren in der 36. SSW verloren und ich kenne die Angst, niemals ein eigenes lebendes Baby in den Händen halten zu dürfen, sehr gut.
Ich habe damals ganz zufällig Kontakt zu einer Gruppe Betroffener gefunden. Der Austausch mit anderen Frauen hat mir sehr geholfen - gerade deshalb weil sie mir nicht helfen wollten, sondern einfach nur zugehört und verstanden haben. Schritt für Schritt habe ich wieder zurück ins Leben gefunden - und tatsächlich haben wir heute einen gesunden kleinen Sohn. Unter http://www.initiative-regenbogen.de/ findest Du Informationen und vielleicht auch einen Ansprechpartner in Deiner Region. Alternativ kann ich Dir nur sehr empfehlen, Dir professionellen Rat bei einem Psychologen oder Psychotherapeuten zu suchen. Oftmals helfen schon wenigen Gespräche um wieder besser mit sich selbst zurechtzukommen und vor allem mit dieser ständigen Angst und den quälenden Gedanken umgehend zu können. Das ist zwar nicht ganz günstig, aber schließlich geht es um Dich, um Euch, und Euer Leben.
Ich wünsche Dir ganz viele Kraft.
Liebe Grüße,
Helena.