mutter-tochter thread sehr lang an alle

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Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von sinta75 22.09.08 - 22:46 Uhr

hi allen antworterinnen
thread von heut nacht#wolker
verurteilen hilt da sowieso nicht.es ist ja nicht so ,das es jeden tag so abläuft.es gibt auch tage wo wir uns drücken und uns sagen das wir uns lieb haben , aber die andere seite ist halt öfter der fall.es gibt auch einige faktoren die ne rolle spielen, aber um alles genau zuerklären wars einfach zuviel.das hätte den rahmen gesprengt.also hab ich die kurzform gewählt , und das hörte sich halt verdammt hart an.1. seit dem 12monat (sohn ) war ich wieder vollzeitberufstätig,also der hauptverdiener(berufseinstieg war ich im 3 monat). papa war ewigstudent.leni war ein wunschkind.2.sie kam dann 6 wochen früher.bin jeden tag (3,5 wochen) 100km nach dienst (hab 1woche ausgesetzt)oder abends zu ihr.papa war 1x mit.KInd,job haushalt war alles meins.papa sahs vorm pc oder ging raus.als sie heim kam hatte ich 2 kids,job und haushalt.hatte dann 2 zusammenbrüche doch kindsvater half kaum.3 wurde dann trotz pille mit cathi schwanger.lag dann 12 wochen im krhs sie kam 10wochen früher.die großen waren dann beim papa, der im hochsommer im haus war und nur pc spielte und die kids nur am heulen wenn sie dann mal kamen.hab da zwar 6 wochen ausgesetzt, aber war halt auch jeden tag , wenn die großen im kiga waren bei cathi.danach wieder job,kids und haushalt.da meine kräfte kaum ausreichten um den tag zuüberstehen, waren spielen schmusen nur auf des nötigste beschränkt.so ist sie mir dann immer mehr entglitten.sami hatte mehr (ganze 12 monate) von mir. sie eigentlich nichts.dann kam die trennung,todeskampf meiner mama,krebserkrankung+bestrahlung (kurz bevor leider tessa entstand ) so das sie mir wieder entglitt.weil leni immer schon ruhig und eher unscheinbar war,dachte ich nicht das sie so(viel mehr wie ihr bruder) darunter litt.lieben tue ich sie immer noch, aber ich weiss nicht wie ich wieder zu ihr durch komme. vorallem wenn sie bei ihrem vater war, ist sie wieder total heulerisch und aggresiv gegen mich, so das ich dann auch wieder auf abhwehr geh, da ich körperlich und geistig ausgebrannt bin. abtreiben kam nie in frage hätte es nicht verkraftet.ich kann nur versuchen wieder zu leni zufinden,den kontakt mit dem kindsvater einzuschränken und mit dem 4 klarzukommen.nur wer nicht vollzeitberufstätig+putzfrau+kinderfrau war oder ist kann das nicht verstehen. während der letzten 5,5 jahre mußte ich mich 2x dem krebs stellen, meine mama pflegen und beim todeskampf (dauerte 5wochen) zusehen,beide frühchen pflegen,therapien wahrnehmen (alle 3 kids) ,ständig mit papa auseinandersetzten für ein winzig stückchen hilfe und hab dafür nur beleidigungen und spott erhalten.mußte zusehen das das geld reinkommt und rechnungen bezahlt,zuessen da ist.papa nur spott,beleidigungen und das vor den kindern.das hat ihn nie gestört.so und wer meint er will sich als supermutter darstellen bitte schön, nur ich weiß das was ich geleistet habe ,und nur weil 1x die hand ausgerutscht ist gleich zuschreiben ich wär ne foltermutter soll sich an die eigene nase fassen.klar der text war kurz und hart,aber dann bitte nachfragen wie und warum und dann erst urteilen.also ich hoffe das reicht als erklärung warum das soweit kommen konnte.
lg ela

Beitrag von carrie23 22.09.08 - 23:35 Uhr

Ich möchte dir ehrlich sagen dass dies keine Entschuldigung für dein Verhalten ist und dass es dir sicher nicht alleine so geht und andere das trotzdem nicht an ihren Kindern auslassen.

Du hast die Kleine richtig verprügelt, ja aufs Kreuz schlagen und dann nicht mal entschuldigen IST verprügeln.
DU hast geschrieben dass du die Kleine seit 2 Jahren nicht mehr in den Arm genommen hast, DAS war in DEINEM Beitrag zu lesen.
DU bist die Erwachsene und solltest dich etwas mehr im Griff haben und DU bist dafür verantwortlich dir Hilfe zu suchen und hättest dies schon längst tun müssen.

Sorry ich wollte eigentlich nichts dazu schreiben, weil ich wusste das es mir sehr schwer fallen würde hier sachlich zu bleiben, aber was du jetzt geschrieben hast ist echt das Letzte.

Beitrag von melaena 22.09.08 - 23:45 Uhr

Ich glaube, dass Dir einmal die Hand "ausgerutscht" ist war das was den Leuten hier am wenigsten Sorge bereitet hat.

Sondern vielmehr die seelischen Grausamkeiten die du Deiner Tochter zufügst. Und das hat mit supermutter sein wenig zu tun. Schon eine durchschnittliche Mutter würde so nicht mit einem Kind umgehen.

Wenn das bei dir schon so lange aus dem Ruder läuft hättest Du Dir schon früher Hilfe holen sollen. Anstatt im selbstmitleid zu suhlen. Du hast Probleme. Du hattest eine schwere Zeit. alles schön und gut oder vielmehr schlecht. da kanns mal ein zwei Wochen nicht so laufen. Da hätte sicher jeder Verständnis.


Aber doch nicht zwei Jahre lang!
Und nicht in dieser Form!


Und dann auch noch den Kontakt zum Vater einschränken? Das ist doch wirklich ne Schnapsidee.
Sieh zu dass das Kind vernünftig untergebracht wird.

Und überleg Dir am Besten auch gleich was für das Baby. Das macht doch eher mehr "Stress" als eine Vierjährige und mir wird ganz schlecht bei dem Gedanken was dann bei Euch los ist.


Was Du jetzt hier abgeliefert hast ist Suhlen in Selbstmitleid im Versuch Dich zu rechtfertigen für Zustände die unhaltbar sind.
Eine "Erklärung" ist das in keinem Falle!

Beitrag von carrie23 22.09.08 - 23:48 Uhr

Danke, genau das meinte ich.
Ich konnte gestern als ich diesen Beitrag gelesen habe, nichts dazu schreiben denn ich wäre förmlich explodiert.
Jetzt aber konnte ich mich nicht halten, mir tut dieses Mädel so leid.

Beitrag von juniorette 23.09.08 - 09:32 Uhr

"Ich glaube, dass Dir einmal die Hand "ausgerutscht" ist war das was den Leuten hier am wenigsten Sorge bereitet hat. "

So sehe ich das auch!

Auch ansonsten kann ich deinem Text nur voll und ganz zustimmen!

LG,
J.

Beitrag von siriia 23.09.08 - 00:20 Uhr

Hallo Sinta....

...schön, dass du doch noch auf unsere Beiträge geantwortet hast. Ja, man verurteilt die Leute doch sehr schnell, wenn man sie nicht kennt. Das Thema, das du hier angeschnitten hast ist ein SEHR sensibles Thema und trifft uns alle sehr!!! Ist ja auch kein Wunder, wo wir jeden Tag im Fernsehen damit konfrontiert werden: wieder ein Kind misshandelt! Wieder ein Kind tot geprügelt! Wieder ein Kind tot in der Gefriertuhe gefunden... verbuddelt! Und: Kind wieder verhungert oder jahrelang in dunklem Zimmer gefangen.... Neugeborenes leblos gefunden...
All das macht uns Leser hier sensibel und verständnislos gegenüber deiner Geschichte. Manches sind "Verzweiflungstaten", wie man sagt. Aber ist es deshalb gerechtfertigt, sein Kind zu schlagen, auch wenn es nur EINMAL war? Einmal, das ist einmal zuviel. Wundere dich nicht über unsere Reaktionen - unsere Reaktionen sind nur menschlich. Wir sind alle Mamas...

Ich will nicht sagen, dass ich dich jetzt besser verstehen kann... es ist keine Entschuldigung dafür, dass deine Tochter dir so entgleitet. Deine Situation kann ich mir jetzt allerdings vorstellen. Trotzdem frage ich mich, warum du dir nicht vorher Hilfe geholt hast und du dich nicht mehr im Griff hattest...? Vielleicht stellen wir auch einfach zu blöde Fragen?
Tatsächlich gibt es hier sicher niemanden, der deine Krankheit und Dehmütigungen erlebt hat. Ich ertappe mich, doch etwas Mitleid mit dir zu haben - ja, das Leben ist oft nicht fair!!! Ich wünsche niemandem Krebs, oder SO einen doofen Mann oder eine todkranke Mutter, Überforderung mit den eigenen Kids, den Stolz alles allein schaffen zu wollen.... Aber es gibt dir doch trotz allem nicht das Recht SO mit deinem Kind umzugehen #heul Bei sovielen einzelnen belastenden Situationen, die bei dir massiv zusammen kommen, hätte ich mir doch schon LÄNGST Hilfe gesucht!!!
Ja, wir haben gut reden... Wir kennen dich ja nicht. Du denkst sicher "Ja, redet nur! Macht ihr doch mal das alles, was ich gemacht habe!" Ja, vielleicht könntest du recht haben- vielleicht hätten einzelne von uns schon nach ein paar Wochen aufgegeben, wären ausgerastet oder sonst was. Aber wenn ich für mich spreche, ICH hätte mir Hilfe gesucht.

Mach jetzt das Beste daraus, für dich und deine Kleine.

***SIRIIA***

Beitrag von an-mi 23.09.08 - 09:00 Uhr

Du hättest dir längst Hilfe suchen müssen.Dir ist alles aus den Händen geglitten.Du bist die Mutter und es ist deine Pflicht sie zu schützen..........dann fang endlich an und beweg dich mal in die richtige Richtung.Deine Tochter bezahlt dafür...das du überfordert bist.

Beitrag von smr 23.09.08 - 09:36 Uhr

Hallo!
Schön, daß Du die Situation nochmal ausführlicher dargestellt hast, aber es bestätigt ja eigentlich nur, daß Du wirklich total überfordert bist.

Weißt Du, es mag hart klingen, aber JEDER hat sein Päkchen zu tragen, hat die ein oder andere, auch schwere Bürde zu tragen und trotzdem MUSS man weitermachen, wenn man Kinder hat, es geht einfach nicht anders, denn die Mäuse haben es sich nicht ausgesucht, zur Welt zu kommen, DU hast Dich dafür entschieden.

Solche Durchhänger kennt sicherlich jeder hier, wichtig ist, daß man da wieder raus kommt.

Wie hier schon jemand schrieb, getroffen hat hier bestimmt viele von Deinem ersten Posting her, wie die SEELISCHE Grausamkeit Deiner Tochter gegenüber rüberkam und die hast Du ja doch recht detailiert beschrieben.
Alles Gute
Sandra

Beitrag von stephaniejasmin 23.09.08 - 10:04 Uhr

Hab mich jetzt auch mal wieder durchgelesen und kann deine Verzweiflung verstehen. Mit drei Kindern und Vollzeitjob ist es nicht leicht.
Ich möchte jetzt auch nicht mehr soviel meinen Senf zugeben, weil ja schon viele andere Mamas hier dir Ratschläge gegeben haben und dir bezügl. deiner Tochter die Meinung gesagt haben.
Kurz und bündig möchte ich dir aber trotzdem etwas mitgeben.
Du bist mit viertem Kind schwanger. Du bist definitiv in einer Notlage. Mit bald vier Kinder ist ein Vollzeitjob schon so gut wie unmöglich, wenn du keine familiäre Unterstützung hast. Der Stress lohnt sich für dich und deine Kinder nicht. So lange deine Kinder noch so klein sind, sei dir nicht zu schade dazu, zum Arbeitsamt zu gehen und Hartz 4 zu beantragen. Dir steht es zu und jeder kann dafür Verständnis haben, wenn du Alg II beziehst.
Zum Thema Vater: Wenn du der Meinung bist, der Vater tut dir und den Kindern nicht gut und er kümmert sich im Grunde gar nicht wirklich, dann schränke den Kontakt auch ein! Es dürfte Außenstehenden eigentlich auch zu denken geben, warum das schon zwei Jahre so geht und der Vater in keinster Weise mal entgegenwirkt und versucht, Mutter und Kind(ern) zu helfen!
Und zum Schluss noch eins. Hol dir Unterstützung vom Jugendamt. Es ist keine Schande, wenn eine Allein erziehende mit vier Kindern vom Jugendamt betreut wird. Sie können dir Helfen, wieder deinen Alltag zu meistern und vor allem in der Erziehung mit deiner Tochter.
Ehrlich, du tust mir leid. Ich würde dir so gerne helfen, denn so vielen Problemen und Stress kann keiner alleine bewältigen.

Beitrag von mannu 23.09.08 - 10:15 Uhr

Hallo Ela,

ich kann dich verstehen und möchte dir eigentlich nur sagen, hol dir soviel Hilfe wie du nur kannst.

Nicht nur in psychologischer Hinsicht, das ist ja mal ganz klar.
Das JA kann dir auch Hilfen in vorm einer Haushaltshilfe oder sonstigem stellen.

Du brauchst Entlastung um endlich mal mit dir und deinen Kindern zurecht zu kommen.

Hab bitte auch keine falsche Scheu und gehe zum JA, zu Pro Familia oder Caritas oder einer sonstigen Einrichtung.

Sicher ist es falsch was du mit deinen Kindern machst, aber auch du bist nur ein Mensch der nur bedingt belastbar ist.

Ich drücke dir die Daumen, dass du es schaffst doch von all dem zu erholen um wieder voll für deine Kinder da zu sein.

Ein Vater der nur vorm PC hängt und sich nen Scheiss interessiert, ist nicht minderschlimm...

LG Mannu

Beitrag von josili0208 23.09.08 - 22:03 Uhr

Ich verstehe Dich und ich verurteile Dich nicht. Ich kann gut nachvollziehen was Du leistest und das meine ich verdammt ehrlich. Du musst Dir trotzdem dringend Hilfe suchen. Echte Hilfe. Das Pensum kann kein normaler Mensch schaffen, das musst Du Dir eingestehen. Und nach diesem Beitrag denke ich, dass es eine sehr schlechte Idee wäre, Leni beim Vater zu lassen...
Bitte schreibe wie es bei Dir weitergeht!
Alles Gute, jo

Beitrag von puenktchens.mama 24.09.08 - 12:54 Uhr

Hallo Ela,

ich gehe jetzt gar nicht auf Deinen Beitrag ein. Vielmehr würde mich jetzt interessieren, ob Du schon etwas getan hast???
Du hattest nun fast zwei Tage, hast Du eine Stelle kontaktiert?

Gruß, pünktchens.mama

Beitrag von hummelinchen 27.09.08 - 16:25 Uhr

Und was willst du damit jetzt zum Ausdruck bringen?

die Überforderung ist da, du bist völlig am Ende und ich kann das auch unter diesen Umständen verstehen...

Doch das ändert nichts an der Tatsache, dass du dir Hilfe holen solltest. Denn du suchst die Fehler nur bei anderen... DU bist die Mutter, sieh zu, das du deinen Hinter endlich mal zu einer Hilfsmaßnahme bewegst...
- Therapie
- Mutter/Kindkur
- Familienzentrum

Ich bin echt böse auf dich, weißt du das??

Dein Kind hat keinen echten Halt, ist Frühchen, kommt weinerlich von Papa (was übrigens normal ist) und du jammerst hier so rum...
Du hast Verantwortung, mensch...
Du bist die Mutter....

Wenn dir das zuviel ist, hol dir endlich Hilfe!!!!!!!!!!!!!!!!!

An meiner Meinung hast du nichts ändern können...

Und glaube mir, auch ich habe harte Zeiten hinter mir...

Tanja