bin etwas traurig..

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von lucky190 23.09.08 - 08:07 Uhr

guten morgen ihr lieben!

gestern im kiga bin ich zur erzieherin gebeten wurden, weil sie mit mir über devins verhalten sprechen wollte :-(

ich weiß, dass devin (2 1/2 jahre) kein "einfaches" kind ist oft schnell rasend ist und sich hinschmeißt, um sich tritt und kreischt wie ein verrückter.. zum teil weiß ich nicht mal warum und dabei war ich die ganze zeit mit ihm zusammen.. es hilft dann auch nichts :-( das ist auch nicht erst seit kurzem so, sondern seit einem jahr würde ich sagen.
ich war eigentlich der meinung das es etwas besser geworden ist.. hatte jetzt 2 wochen nicht mehr so einen "anfall" mit ihm aber er muss wohl im kiga auch nicht gerade ein herzchen sein.
letzten freitag hatte er so einen ausbruch als sie gerade mit den kindern im dorf spazieren waren. die erzieherin weiß nicht was plötzlich los war nur das er plötzlich stehen blieb und bockte und als sie versuchte auf ihn einzugehen ist er total ausgeflippt hat sie getreten und gehauen und auch andere kinder die ihn einfach nur "lieb haben wollten" damit er sich beruhigt.

hatte darüber schon mit der kinderärztin gesprochen, weil er auch dort im wartezimmer mal so ausgerastet ist so dass ich nur noch geweint habe, weil mir da auch irgendwann mal die kraft ausgeht (hat hat mir da sogar die haare ausgerissen als ich mich zu ihn runter gekniet habe). sie sagte nur ignorieren bis er sich beruhigt.. er beruhigt sich aber nicht.. mehr hikfe bekomme ich von der seite nicht.

ich zeige ihn so viel es geht wie sehr ich ihn liebe und kuschle mit ihm, aber natürlich schimpfe ich auch, weil nun mal nicht alles ok ist was er macht. es geht mir total schlecht.

die erzieherin hat mir angeboten die tel.nr. von therapeuten zu geben und ihn mal checken zu lassen, denn sie sagen auch das ist von einer sekunde auf die andere (als ob ein schlater umgelegt wird und er flippt aus und wird wirklich agressiv#heul ).

kennt das jemand von euch, möchte so gern meinem schatz helfen aber ich weiß nicht mehr wie.

ich hoffe auf eure antworten.

liebe grüße
lucky #blume

Beitrag von nityanandi 23.09.08 - 08:21 Uhr

hallo!

wenn du ihm helfen willst, ist es bestimmt sinnvoll, ihn beim therapeuten bzw. in einem entprechenden institut vorzustellen. dort bekommt er hilfe und du auch.
für ein kind ist eine überforderte mama nämlich auch schwer zu ertragen.
kopf hoch, das wird schon!

regina

Beitrag von boesemaus7 23.09.08 - 08:30 Uhr

mit 2,5 jahren in Therapie? wenn jeder bei einem (oher 2-3) Trotzanfällen gleich zum Therapeuten bzw psychodoc rennen würde, würden die praxen auseinander brechen und den wirklichen Therapiekindern (sexueller missbrauchetc. pp.) würde nicht mehr geholfen werden können !
Bitte nicht immer vorschnell urteilen und zum Psychoonkel rennen !
Meine 5 cent zum posting
LG Andrea

Beitrag von nityanandi 23.09.08 - 08:32 Uhr

es geht darum, sein verhalten abklären zu lassen.

Beitrag von lucky190 23.09.08 - 08:39 Uhr

ja genau darum geht es mir und auch mal hilfestellungen zu bekommen, wie ich am besten in solchen situationen auf ihn eingehen kann, denn ich bin mit meinem latein am ende.
das muss für ihn ja auch ganz schlimm sein so einen "wutanfall" durchzumachen und ich möchte ihn ja gern helfen zu lernen mit allen situationen umzugehen.

Beitrag von boesemaus7 23.09.08 - 08:45 Uhr

da reicht aber auch ein Kinderarzt und nicht direkt ein Psychologe...oder?#schock

Beitrag von nityanandi 23.09.08 - 08:47 Uhr

nein, offenbar nicht.

Beitrag von boesemaus7 23.09.08 - 08:48 Uhr

ach? und das weisst du und du kannst das aus der ferne beurteilen?

Wie wärs denn mal mit dem Rat des KiA wechselns? hm?

Beitrag von nityanandi 23.09.08 - 08:57 Uhr

weil ich es eben nicht aus der ferne beurteilen kann, rate ich, das verhalten professionell abklären zu lassen.
von jemandem, der mehr ahnung hat als du.

Beitrag von boesemaus7 23.09.08 - 09:30 Uhr

aha, du hast Recht meine Liebe, ich habe KEINE Ahnung...

Ahnung nicht...aber Wissen !
:-)

Ich wünsche dir einen schönen Dienstag, und keine Laus mehr die über Deine Leber läuft !

Andrea

Beitrag von kanakilu 23.09.08 - 08:23 Uhr

Hallo!

Für mich hört es sich nach einem Trotzanfall an. Die kommen einfach so ganz plötzlich und ohne (für uns) ersichtlichen Grund.
Wenn dem so ist, hilft wirlich nur ignorieren. Ein Therapeut würde auch nicht weiterhelfen können.

Ich würde dir raten, dich mal mit dem Thema Trotz auseinander zu setzen. Ich habe von Jan-Uwe Rogge "Wenn Kinder trotzen" gelesen. Klärt gut über das Trotzverhalten auf. Es gibt bestimmt noch andere gute Bücher zu dem Thema.

Wenn du der Meinung bist, das Verhalten deines Sohnes geht über das normale Trotzverhalten hinaus, dann würde ich ihn vielleicht doch mal einem Therapeuten vorstellen bzw. nochmal mit der KiÄ sprechen.
Ansonsten trete im KiGa selbstbewusst auf und erkläre denen, das das Verhalten deines Sohnes normal ist und nicht alle Kinder dauernd "lieb" sein können.

LG kanakilu

Beitrag von evers001 23.09.08 - 08:49 Uhr

Hallo,

also ich kenne die Phase bei meinem Sohn auch und war lange Zeit sehr ratlos. Bis ich für mich beschlossen haben, einfach nicht mehr zu reagieren. Wenn es für Dich unerträglich ist, gehe einfach weg. Stelle Dich z. B. im Supermarkt einfach um die Ecke, auf der Straße genauso und zu Hause stecke ihn in sein Zimmer. DAS hat funktioniert. Im KiGa würde ich mit der Erzieherin erklären, dass sie ihn auch einfach aus dem Gruppenraum schicken sollen, auf einen Stuhl setzen oder auch in die Ecke stellen. Aber bitte nicht auf das Kind einreden. Dann bekommt es nämlich aufmerksamkeit, die es haben möchte.
Das Ganze hilft natürlich nicht von heute auf morgen, aber mit etwas Geduld und Konsequenz (oh immer diese Konsequenz ;-)) wird das schon werden. Mehr rät dir ein Erziehungsberater auch nicht. Außerdem finde ich, gehört ein 2,5 jähriger noch nicht zum Therapeuten. Wenn dann eher die Eltern (und das ist nicht böse gemeint).

Beitrag von paula74 23.09.08 - 08:50 Uhr

hallo lucky
es spricht doch nichts dagegen, euch weitere hilfe zu suchen!
du leidest unter der situation, euer kia hilft euch nicht weiter, also los!
bei anderen, eher körperlichen problemen sind die meisten ja auch nicht zaghaft, einen zweiten arzt um rat zu fragen.
ich finde es nachvollziehbar und wahrscheinlich kann euch dann auch gut geholfen werden.
alles gute, paula

Beitrag von linchen1 23.09.08 - 10:20 Uhr

Hallöchen!

Meine Kleine hat auch manchmal solche Anfälle. Vielleicht nicht so krass wie bei Dir, aber ähnlich.

Wenn Deine Ärztin Dir das anbietet, dann schau doch mal bei dem Therapeuten vorbei. Und sieh es nicht als Niederlage sondern als Chance.
Vielleicht sagt er Dir, dass es ganz normal ist und vorbei geht, dann weißt Du das zumindest.
Vielleicht gibt er Dir ein paar Tipps, die Dir helfen.

Ich denke, es ist weder für Dich noch Deinen Sohn gut, wenn es soweit geht, dass Du in Tränen ausbrichst bei seinen Anfällen.

Probier's. Wenn's Dir gar nicht zusagt, dann brauchst Du ja nicht mehr hinzugehen.

Wohne in Schweden und hier hat jedes Paar mit kleinen Kindern Recht darauf, zu so einem Berater zu gehen. Es wird offen gesagt, dass es schwer sein kann, das Leben mit einem kleinen Kind hinzubekommen. Und um Familienstress und Trennungen vorzubeugen, kann man dort hingehen. Eine gute Sache. Deswegen hat man als Elternteil nicht versagt. Im Gegenteil sieht man seine Schwächen und versucht, was daran zu tun.

Kopf hoch, es wird schon wieder!

Liebe Grüße,
Claudia

Beitrag von ssf74 23.09.08 - 10:58 Uhr

Wenn die Kindergärtnerin, Dir dazu rät, Hilfe zu suchen, dann würde ich es auch machen. Die haben doch Erfahrung und können einen "normalen" Trotzanfall von auffälligem Verhalten unterscheiden.
LG Steffi

Beitrag von elocin2808 23.09.08 - 11:22 Uhr

Hallo,

habe mal von einem ähnlichen Fall gehört. Hört sich vielleicht komisch an, aber der Kleine war deutlich ruhiger, nachdem er von einer Ostheopathin behandelt wurde. Genau kann ich es nicht wiedergeben, aber bei ihm hat wohl irgendwas "gehängt" oder war "verklemmt". Was für Kinderärzte nicht unbedingt ersichtlich ist.
Einen Versuch wäre es wert....

Beitrag von katze_1979 23.09.08 - 11:48 Uhr

Yep,

Franziska kann auch oft aggeressiv reagieren. Oft ist einfach irgendwas nicht "richtig" z.B. wenn sie sich selber ausziehen will und man hat ihr geholfen; wenn man das Licht anschaltet obwohl sie es wollte; wenn irgendwas nicht in der Reihe (z.b. Abendritual) läuft; wenn andere Kinder schneller sind; wenn andere Kinder spielen......und und und. Also wir haben diese Ausbrüche auch immer wieder. Weggehen hilft auch ganz gut. Dann kann sie sich erst mal ausbrüllen und wieder runter kommen (klappt meist schon nach 2-3 Minuten).

Bei Ihr sind tatsächtlich Verspannungen der Grund. Sie ist ein Kiss-Kind. Der behandelne Ostheopath sagt, dass diese Kinder oft aggressiv handeln.
Leider lässt sich Franziska derzeit nicht behandeln.

Würd den Kleinen einfach mal vorstellen lassen.

Gruß Katze mit Franziska (14.11.2005)

Beitrag von lucky190 23.09.08 - 11:59 Uhr

hallo!

da könntest du glatt von devin sprechen, denn bei ihm war es so.. er war als kleines baby nie zur ruhe gekommen, hat nur geweint und sich jeden abend in den schlaf geschrien, war schrecklich. bin dann zur ostheopatisch gegangen und sie hat festgestellt das bei ihm nicht alles richtig eingerängt war und das durch die schnell geburt kam. auch sein bein hatte er ein bissel nach geschleift beim laufen lernen. die hüfte war auch nicht richtig eingerängt. nach 1 1/2 wochen war er wie ausgewechslet und hat fein geschlafen und ist gut gelaufen.

vielleicht sollte ich sie wirklich nochmal zu rate ziehen?!

danke für eure vielen antworten!!
lucky #blume