Tonnenweise Spielzeug?

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Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von tinchen35 23.09.08 - 09:03 Uhr

Guten Morgen, ich muss jetzt mal in die Runde fragen:
Wieviel Spielzeug haben euere Kinder?
Ich versuche meine Kinder nicht zu überhäufen, haben trotzdem viel zu viel Zeugs, allerdings habe wir so gut wie kein Spielzeug was alle haben.
Wenn andere Kinder zum spielen da sind, höre ich immer wieder Sätze wie " Ich hab aber viel merh Lego wie du" , oder " Der hat ja gar keine Carrera Bahn".
Mein großer wird jetzt erst mal 5 Jahre alt, wenn ich in andere Kinderzimmer komme, sind die echt zum platzen voll.
Wie haltet ih das mit Barbie und Co? Bin ich vielleicht zu altmodisch?#schwitz

Beitrag von goldauge 23.09.08 - 09:30 Uhr

Hi Tinchen,

wenn jemand sagt "ich hab aber mehr Lego wie du", dann kannste ihn schonmal verbessern und sagen, dass das nicht stimmt, denn es heißt "mehr ALS" und nicht "mehr WIE":-p

Zudem finde ich zu viel Spielzeug auch nicht gut. Da weiß das Kind ja garnicht zu schätzen, ganz zu schweigen von der Reizüberflutung und dem Dauerchaos im Kinderzimmer.

Leon (heute 7 Wochen geworden) hat auch viel zu viel Spielzeug! Dabei kann er noch garnix damit anfangen. Sind gefühlt ne Million Kuscheltiere! Aber da er ja sowieso noch nix damit anfangen kann, sind die alle verräumt in einer Plastiktüte im Schrank. Ich hab ihm nur über der Wiege sein mobile montiert, denn das mag er gerne und er hat seine Spieluhrmaus im bettchen. Zudem noch einen Elefant, einen Löwen und einen Hund. Ich glaube, sogar das ist schon zuviel, aber es sieht noch nicht überfüllt aus, also lass ich es im Bett.
Ach ja, und dann hat er noch ne Quietscheentchenfamilie (Foto ist in meiner VK), aber die sind auch im Schrank verräumt.

LG Goldauge

Beitrag von morjachka 23.09.08 - 11:40 Uhr

Oh, Kuscheltiere bekomme ich jetzt noch, bin 33#augen
Was sich die Leute nur dabei denken...

Beitrag von schullek 23.09.08 - 10:12 Uhr

hallo,
erstmal gibt es bei uns die meisten geschenke in form von spielzeug nur zu anlässen, wie weihnachten, nikolaus, gebuststag...
zwischendurch gibt es auch mal ein buch oder so, eine kleinigekit, aber nichts großes.
ausserdem versiche ich drarauf zu achten, dass es sinnvolles spielzeug ist, habe aber auch schon mal daneben gegriffen.
bspw., find eich lego und dergleichen sehr gut, da es kombinierbar ist. aber in maßen.

meine nichts ist 10 und hat etwa die 4fache menge an barbies zu hause. zu jedem anlass min. eine und zwischendurch auch mal wieder. zuu jedem anlass gibt es tausend geschenke und ihr zimmer ist für meinen sohn immer wieder ein wunderland.

lg,
adina

Beitrag von zaubertroll1972 23.09.08 - 11:03 Uhr

Hallo,

wir hatten auch den Vorstaz unser Kind nicht mit Spielzeug zu überhäufen.
Letztendlich ist es doch so daß er viel Spielzeug hat.
Wir sortieren immer wieder aus, womit spielt er nicht mehr...was ist eher für kleinere Kinder...Sowas kommt weg.Daher ist er hier nicht "zugemüllt". Viel Zeug hat er trotzdem.
Größere Teile ( wie Carrera Bahn oder Playmbil Zug, etc. ) wird immer wieder aufgestellt und nach ein paar Wochen eingepackt. Das sind so Dinge, da spielen sie wohl ziemlich lange mit und immer stehen lassen geht ja nicht.
So Aussagen wie Du sie von anderen Kindern erzählst kenne ich nicht. Weder von anderen Kindern, noch von meinem Sohn.
Wir schauen daß es eine gute Mischung ist, aus Dingen die ihm gefallen und Dingen die eher "pädagogisch wertvoll" :-) sind.

LG Z.

Beitrag von darksunshine26 23.09.08 - 11:31 Uhr

Ich habe schon die Erfahrung gemacht, dass ein Kind das Zimmer voll mit Spielzeug hatte und nicht wußte, mit was es spielen sollte, weil die Auswahl zu groß war.
Meine Tochter hat vier Spielzeugkisten. Da ist eine voll mit den Stofftieren, eine mit Playmobile, eine mit den Utensilien von ihrer Küche und in der letzten ist alles möglich drin. Das reicht meiner Meinung auch. Und nur weil jemand sagt, du hast das nicht und du hast dies nicht, würde ich mich nicht beirren lassen. Man kann es nämlich echt übertreiben mit dem Spielzeug. Schau doch mal bei anderen, die viel haben, was da ewig unbeachtet in der Ecke liegt, weil so viel Sachen da sind.

Beitrag von leah_81 23.09.08 - 14:39 Uhr

Hallo

Ich finde es eher total fürchterlich wenn ich fremde Kinderzimmer betrete- und nur Spielzeugberge entdecke.
Da haben zweijährige schon 5 Puppen, 3 verschiedene Puppenbuggys, die komplette Sammlung von Little People. Soweit das Auge reicht, nur Spielzeug.
Und im Wohnzimmer geht es dann weiter.... #augen

Ich versuche, bewusster einzukaufen. Ich kaufe lieber eine handgemachte Stoffpuppe für 80 Euro- als 5 hässliche Plastikpuppen. Einen gescheiten Wagen, anstatt 3 Plastikbuggys.
Nach meiner Erfahrung spielt meine Tochter viel besser, wenn sie wenig Auswahl hat.
Daher gibt es gewisse Dinge, die bei mir im Schrank sind, die nur auf Verlangen rausgeholt werden.

Ich bin auch ganz ehrlich, der ganze Kleinkram aus den Überaschungseiern und co, den schmeiß ich einfach nach einer Weile weg. Liegt nur rum und meiner Tochter fällt es gar nicht auf.
Wir haben auch viele Nachbarn, die immer was abzugeben haben. Eine Tüte Kuscheltiere, eine alte Barbie....jeder hat was, was er nicht mehr will- und meint er tut uns dann etwas gutes damit. Ich habe irgendwan angefangen einfach nein zu sagen. Wir haben genug- und brauchen kein 47. Kuscheltier mehr. Und auch wenn es nett gemeint ist- die Barbie kauf ich auch mal lieber neu zu einem schönen Anlass, anstatt sie von den Nachbarn zu sammeln.

Als meine Tochter noch klein war habe ich auch viel zu viel gekauft.
Heute kaufe ich lieber etwas ausgefallenes, teureres.
Und glaube mir- hier hat noch keiner gesagt "Ich hab aber viel mehr"- sondern sich eher über das etwas andere Spielzueg gefreut.

LG
Leah

Beitrag von grizu99 23.09.08 - 15:40 Uhr

Huhu!

Ja meine Kids (3 und 5) haben zuviel Spielzeug, das liegt aber auch mit daran, das sie noch die einzigen Enkel/Neffen sind in meiner Familie. Jeder bringt ihnen ständig was mit. Sie erben alles von meinem 11Jährigen Bruder und von mir und meinem Mann haben sie auch Spielzeug geerbt (Lego Duplo, Playmobil und normales Lego )
Ich bin vor 2 Wochen durch die Zimmer gezogen und hab nen Radikalschlag gemacht und alles auf dem Flohmarkt verscherbelt. Der Große hat in seinem Zimmer noch Bücher, Kassetten, Legos, Schleich Ritter und seine Roboterfiguren. Der Kleine hat auch Bücher, Kassetten, Lego Duplo, Holzeisenbahn und seine Schleichtiere, sowie ne kleine Kiste Autos + Parkhaus.
Die Zimmer sind nun sortiert und die Spardosen voll :-D . Wirklich vermissen tun sie nichts bisher.

Ich hab 3 Kisten Playmobil weggeräumt, die hab ich erstmal auf den Dachboden geräumt, die waren mir zum verkaufen noch zu schade...

Richtig fies find ich immer Kleinzeugs was sie ständig in die Hand gedrückt bekommen. Sei es der Schrott aus den Ü-Eiern oder "Spielzeug" aus irgendwelchen Kinderzeitschriften....#augen Das fliegt eh nur rum.

Lg grizu99

Beitrag von babsi1785 23.09.08 - 16:54 Uhr

Mhh ich denke schon das alle Eltern am Anfang so denken. Aber paar Jahre später sind die Kinderzimmer doch prall gefüllt.

Bei uns muss ich sagen, das wir noch sehr viel Duplo und Holzeisenbahn aus meiner Kindheit hatten.

Also vor paar Monaten die kleine Schwester in Chiaras Zimmer eingezogen ist, mussten wir was tun. So habe ich es jetzt aufgeteilt. Im Kinderzimmer habe ich alles für Vater Mutter Kind z spielen. DAs heißt Küche, Kaufladen Puppensachen. Barbie Hat Chiara noch nicht so viel, es passt alles in eine Kiste und steht im Schrank. Duplo und Eisenbahn steht in einem Extra Zimmer (damalige Babyzimmer)

Puzzle und Gesellschaftspiele sind im WOhnzimmer da die Kinder ja ehmeistens da die Sachen machen.

Für mich steht fest wenn Weihnachten kommt, werde ich nichts mehr "Neues" dazu kaufen. Einfach nur vorhandenes auffrischen. DAs heißt Puppenkleider, für die Küche einen Toaster oder paar Puzzle.

KLar wenn Kinder hier sind fragen die auch noch "Hä wo ist den dein Playmobil?" oder so. Aber darauf sage ich dann das Chiara das nicht hat und wenn sie das spielen will kommt sie zu dir spielen. MAn muss auch nicht immer nur was zum Spielen schenken. Meinen Töchtern schenke ich zu Geburtstagen oder WEihnachten auch nützliche Dinge. z.B. eine besondere Zahnbürste mit Lilli Feh oder Knete zum Basteln.

Und trotzdem muss ich leider zugeben das die Kinderzimmer trotzdem meist überfüllt sind.........

Beitrag von kja1985 23.09.08 - 17:08 Uhr

Hallo,

meine Kleine ist zwei. Im Vergleich zu Altersgenossen hat sie eher wenig. Der Kleine hat bis auf ein kleines Holzlämmchen nur die abgelegten Babyspielsachen seiner Schwester. Das ist also auch nicht viel. Ich fänds übertrieben so viel zu kaufen, sie spielen eh mit den wenigsten Dingen.

Beitrag von ue3 23.09.08 - 20:21 Uhr

hallo
allzuviel haben wir gar nicht mal,
aber doch dinge die andere kinder auch haben,
also nichts ungewöhnliches oder nur besonderes.
eben die dinge, die sich kinder meißt wünschen.

kuscheltiere haben wir nur drei stück,
das eine habe ich gekauft als er klein war, das andere oma und das andere hat er im geschäft mal angeschleppt und wollte es haben.
eine autorennbahn...ob von carreara oder welche...weiß ich noch nicht, bekommt mein sohn zu weihnachten,
dann ist er 5 jahre und ich finde das ist ein schönes spielzeug was jungs auch spass macht.
ich geh schon auf wünsche ein, denn kinderaugen sehn dinge doch anders als grosse oft und es soll ja fürs kind sein

draussen haben wir viel. trampolin, rad, roller, kettcar, sandkiste, rollschuhe.
l.g.

Beitrag von jel83 24.09.08 - 00:06 Uhr

Also ich sortiere bei Antonia auch regelmäßig aus erst letzte Woche hab ich nen 1/2 gelben Sack mit krims-krams wegeworfen Sie hat jetzt "nu"r noch Ihr bücherregal da sind Bücher und ca.5-6 Kuscheltiere geparkt dann hat sie einen kindertisch,Kinderküche,PuppenKiWa(ist mir zu schade/teuer für den Keller) V-Tech-Baumhaus und 2 Aufbewahrungsboxen m. Deckel in der einen sind Ihre Puppen und Barbiesachen drin in der anderen Krims-Krams(Puzzle.Memory) und mit de Sachen spielt sie auch
Mir tut das immer leid wenn ich aussortiere aber muß sein sonst würd das Zimmer irgendwann überquilen

Gut´s nächtle

Beitrag von lasse-redn-81 24.09.08 - 18:48 Uhr

Hi,
ich kenne das! Meine Kinder sind die Einzigen, die ich kenne, die NICHT mit Spielzeug überhäuft sind! Sie haben viel Duplo und Playmobil, aber sie haben KEIN extra "Spielzimmer" #augen mit Kaufmannsladen, Tafel, Rennbahn usw....
Aber ich finde es gut und steh dazu! #cool
Kinder, die in Spielzeug ersticken, mangelt es an Phantasie! Und sie sind überfordert, wenn sie "alles" haben! #klatsch

Ich versteh viele Eltern nicht. Sie tun damit ihren Kindern nichts Gutes! Naja, das sind halt die Eltern OHNE "Hausverstand"! #cool

LG