Was machen mit Karottengläschen?

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von eddy0209 23.09.08 - 09:50 Uhr

Hallo.

Meine Maus bekommt seit einer Woche pastinaken. Sie ist sie auch gut ( ohne wieder mit der Zunge rauszuschieben).
Habe schon vorher von meiner Cousine Karotten und Karotten mit Kartoffeln bekommen.

Kann ich denn jetzt nach den Pastinaken Karotte geben oder eher nicht?

Gibt es für später eine Möglichkeit die Gläschen aufzubrauchen.

Meine Maus ist 20 Wochen.#bitte#bitte keine Vorträge wegen dem frühen Beikoststart.
Es ist vom Kinderarzt abgesegnet

LG Mandy

Beitrag von brausepulver 23.09.08 - 10:05 Uhr

nur weil dein Kinderarzt das absegnet ist es trotzdem schlecht! KiÄ haben keine Ahnung von Ernährung!

Wenn du schon viel zu früh mit Beikost beginnst obwohl du weißt, das das schaden kann dann kannst du doch auch mit Karotte weitermachen. Das kann auch schaden - ist doch aber eh wurscht, oder?

Beitrag von christina-s 23.09.08 - 10:13 Uhr

Also bissl netter wäre schon schön oder? Außerdem fangen andere noch eher an und es schadet dem Baby auch nicht. Natürlich ist weiterstillen immer besser, das steht außer Frage, aber ds muss jeder selbst entscheiden.

Bezüglich der KiÄ geb ich Dir recht, die fangen oft viel zu schnell mit zufüttern an - egal ob Flasche oder Brei. Da ist die Meinung einer guten Hebamme meist viel mehr wert und sinnvoller für Mutter und Kind.

LG

Christina

Beitrag von brausepulver 23.09.08 - 10:15 Uhr

Hallo Christina

woher nimmst du die Weisheit zu sagen, das es nicht schadet?

Liebe Grüße

Beitrag von christina-s 23.09.08 - 10:21 Uhr

Wie würdest Du denn Schaden definieren?

Genau sagen kann ich es nun nicht, aber ich kenne Babys, die haben schon vor 4 Monaten Brei bekommen und entwickeln sich gut. Da sehe ich zu meiner, die mit 9 Monaten quasi immer noch voll gestillt wird keinen Unterschied.

Es ist richtig, dass Muttermilch auf jeden Fall gesünder ist. Allerdings würde ich das nicht so überbewerten, denn das macht eine gute Mutter nicht aus, ob sie nun mit 4, 4,5 oder 6 Monaten mit Beikost anfängt. Da gehören andere Dinge auch dazu.

LG

Beitrag von brausepulver 23.09.08 - 10:25 Uhr

Schaden KÖNNTE der Darmtrakt nehmen oder es KÖNNTEN allergien auftreten oder oder oder

Es MUSS gar nichts davon passieren aber wenn ich abwägen kann, dann beginne ich doch so spät wie möglich mit Beikost :-)

LG

Beitrag von amselkind 23.09.08 - 10:26 Uhr

es könnte so vieles im leben passieren...;-)

Beitrag von brausepulver 23.09.08 - 10:47 Uhr

wenn man aber was vermeiden kann würde ich das tun.

Man kann auch lebenslang ohne Helm radfahren und nicht töglich verunglücken - andere haben das Glück nicht.

man kann auch ohne angeschnallt zu sein auto fahren ohne tötlich zu verunglücken.

Das Risiko geh ich aber gar nicht erst ein und füttere spät zu, schnall mich an und setz mmer einen Helm auf

LG Brause, die einen Radunfall gegen einen Baum dank Helm unbeschadet überstandenv hat

Beitrag von christina-s 23.09.08 - 10:32 Uhr

Das Problem ist einfach, dass man woetwas schlecht nachweisen kann und gerade bei Allergien auch andere Dinge später eine Rolle spielen.

Allerdings kommt es auch immer auf das Umfeld an. Bei meiner Großen haben alle um mich herum nach dem 4. Monat mit Beikost angefangen, denn es steht ja auf den Gläsern so drauf und die Industrie schreibt ja auch immer, sie wollen schon und ob denn auch alles noch in der MM drin ist ... Ich habe kurz vor dem 6. Monat angefangen. Bei meiner Kleinen wohnen wir jetzt wo anders, ich bin älter und lass mir nicht so reinreden und außerdem genieße ich das Stillen viel mehr. So haben wir auch erst später angefangen.

LG

Beitrag von brausepulver 23.09.08 - 10:47 Uhr

gute einstellung :-)

Beitrag von babyboysmom 23.09.08 - 10:23 Uhr

Also ich bin auch nicht tot oder sterbenskrank und unsere Eltern waren da manchmal noch früher dran. Und 20 Wochen , das sind 5 Monate, ab der 24 Woche, also den 6 Monat geben auch viele Stillmütter schon Brei.

Beitrag von brausepulver 23.09.08 - 10:27 Uhr

Huhu

ja, DU bist ja nun auch nicht gerade der Durchschnitt der Gesellschaft. DU hast keine Allergien - glückwunsch :-) Andere schon und zu früher Beikostbeginn steht im Verdacht das auszulösen.

ICH habe viele Allergien woher die kommen? Nun, der Brei der mir quasi schon im Kreißsaal gegeben wurde könnte dazu beigetragen haben. #gruebel

LG

Beitrag von amselkind 23.09.08 - 10:28 Uhr

kann!muss aber nicht!auch wenn du erst mit 6 monaten bei bekommen hättest,könntest du trotzdem allergien haben..das ist immer so eine sache!

meine mutter hat 5 kinderm,wir haben alle früh karotte bekommen und keiner von uns ist krank,obwohl mein bvater alle allergien hat die man nur haben kann...#schein#gruebel#sonne

Beitrag von brombeere 23.09.08 - 10:33 Uhr

Du bist ja auch noch jung ;-). Meinen ersten Heuschnupfen hatte ich mit 21. Mittlerweile sind diverse Obst- und Gemüseunverträglichkeiten dazugekommen. Schönen Dank an meine Mutter sage ich da nur. Ich wurde nicht gestillt, bekam schon früh Möhrensaft in die Flasche und mit 4 Monaten Brei.

LG Brombeere

Beitrag von amselkind 23.09.08 - 10:38 Uhr

naja ich bin 22 und meine geschwister alle drüber.. ;-)

Beitrag von amselkind 23.09.08 - 10:38 Uhr

damit wollte ich ja auch nur zeigen,das es nicht muss..

Beitrag von brausepulver 23.09.08 - 10:38 Uhr

ich hab das ja alles erst seit 2 Jahren ;-) jetzt habe ich auch schon schuppenflechte deluxe. In wiefern das alles mit Beikost zu tun hat, weiß man nicht aber allein das Risiko ist für mich ein Grund mich gegen "die Möhre muss in das Kind" zu entscheiden.

Beitrag von babyboysmom 23.09.08 - 10:34 Uhr

Dann still du 12, 24 oder 36 Monate voll, das ist dann deine entscheidung die für dich richtig ist. Nur, meinst du allen ernstens das Stillen die Wunderwaffe gegen Allergien ist? Ich denke nicht! Mein Mann wurde lange gestill und was hat der für einen tollen Heuschnupfen und tolle Darmprobleme!!!
Jedeer macht es wie er will!!!

Beitrag von brausepulver 23.09.08 - 10:35 Uhr

nein,e s schützt nicht vor allergien! Aber ein zu früher Beikosteinstieg kann Allergien fördern.

Beitrag von brombeere 23.09.08 - 10:13 Uhr

Hi Martha,

du hast ja Recht. Aber viele machen sich da halt einfach keine Gedanken. Und was die KiÄ angeht, ich glaube bei manchen Eltern sagen sie einfach, sie können mit Beikost beginnen, wenn sie wissen, die Eltern tun es sowieso und wollen keine Ratschläge annehmen. Die Eltern sagen dann, der Arzt hats empfohlen, obwohl er ihnen vielleicht nur nicht abgeraten hat.

LG Ulrike

Beitrag von brausepulver 23.09.08 - 10:17 Uhr

Huhu Ulrike

diese "der Kinderarzt hat gesagt" macht mich wahnsinnig. Wenn ich auf meinen ersten KiA gehört htte, hätte Lara schon eine OP gehabt #augen

Außerdem sagen/sagten beide KiÄ, das Lara möglicherweise ADHS hat #augen

KiÄ sagen soviel, wenn Milupa, HiPP und Nestlè gut zahlen #augen

Gut, das ich jetzt den besten KiA der Welt habe #schein

Beitrag von brombeere 23.09.08 - 10:24 Uhr

Ok, dann haben wir die beste Kinderärztin der Welt. Die würde nie jemandem empfehlen, mit 4 Monaten mit Beikost zu beginnen oder nach 4 Wochen mit Stillen aufzuhören, wenn es Stillprobleme gibt.

Ich kann es auch nicht mehr hören von wegen, meine Milch reicht nicht, mein Baby will schon bei uns mitesssen (nur weil es zum Teller guckt) ....

Aber halt alles eine Frage des Bildungsniveaus.

LG Ulrike

PS: Hast du mal wieder was genäht? Vermiße dich im Club.

Beitrag von brausepulver 23.09.08 - 10:37 Uhr

Ich bin doch nicht mehr im club :-(

ja, ich stelle täglich neue Sachen auf die Seite. Heute das hier: http://www.stitch-by-stitch.de/hosen.html

Beitrag von babyboysmom 23.09.08 - 10:38 Uhr

Was hat das mit Bildung zu tuen?

Beitrag von aspettolafenice 23.09.08 - 10:18 Uhr

danke für diesen überaus konstruktiven beitrag.

mit freundlichem gruß lu mit#baby#baby