Ich raube meiner Tochter die Kindheit

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von darksunshine26 23.09.08 - 11:16 Uhr

Hallo. Um zu verstehen, um was es genau geht, muß ich ein wenig ausholen.
Meine Tochter ist 2 1/2 Jahre alt und ich bin grade in der 29. Woche schwanger. Meine Tochter hat schon immer gerne und freiwillig geholfen. Seit ich schwanger bin "kümmert" sie sich etwas mehr um mich. Anfangs, als ich mich noch dauernd übergeben mußte hat sie mir den Kopf gehalten und den Mund gewischt. Sie bringt mir mein Trinken, wenn ich nichts mehr habe. Seit kurzem habe ich vorwehen und soll mich schonen, seit dem werde ich von ihr aufgefordert, mich hinzulegen, oder wenn wir weg gehen, dass ich langsam laufe und mich öfter auf eine Bank setze. Ich könnte jetzt noch einige Sachen mehr erzählen, was meine Tochter alles macht.
Darüber habe ich mich heute mit einer Bekannten unterhalten. Da kam eine zweite dazu und hörte alles mit. Auf einmal meinte sie, ich würde meinem Kind die Kindheit rauben, weil sie schon so viel hilft. Ein Kind dürfte noch nicht so viel machen. Aber fakt ist, dass meine Tochter alles freiwillig macht und sogar weint, wenn ich sage, ich mache etwas alleine und sie soll nicht helfen. Also lasse ich sie eben machen. Sie hat auch schon kleiner Aufgaben von mir bekommen, die sie jeden Tag erledigen darf, z.B. ihrer Katze frisches Wasser und Trockenfutter geben, oder in ihrem Zimmer morgens den Rollo hoch und am Abend wieder runter machen. Sie freut sich jedes mal, wenn ich sie heiße, eine von ihren Aufgaben zu machen.
Doch die Bekannte meinte, es wäre schon gar kein Kind mehr sondern eine kleine Erwachsene. Die andere Bekannte sagte, dass sie genau wie ich ihre zwei Kinder machen lassen hat, wenn sie helfen wollten. Und meine Tochter hat ja noch genug Zeit, um zu spielen. Wenn sie alle ihre festen Aufgaben gemacht hat, ist nicht mal eine halbe Stunde um.
Ich finde dieses Gerede von meiner Bekannten einfach nur dumm, denn ihre Kinder (kommen beide ins Teenialter) weigern sich noch heute, ihr im Haushalt zu helfen. Die wurden immer davon abgehalten zu helfen und jetzt müssen sie auf einmal.
Wer ist denn noch der Meinung, dass ich meinem Kind die Kindheit raube, nur weil ich ihre freiwillige Hilfe annehme? Oder laßt ihr eure Kinder auch einfach helfen?

Beitrag von schnuffelschnute 23.09.08 - 11:26 Uhr

Hallo!

Sagen wir es mal so:

Normal finde ich es nicht, dass ein Kleinkind seiner Mutter den Kopf hält und den Mund wischt beim Übergeben.
Getränke bringen etc gehört auch nicht zu den Aufgaben einer 2,5 Jährigen.

Ich persönlich würde es nicht haben wollen.

LG

Beitrag von sonne_1975 23.09.08 - 11:29 Uhr

Da schliesse ich mich an. Mein Sohn ist fast 2,5 Jahre alt und ich war schon sehr erstaunt, dass er eingesehen hat, dass die Mama krank ist und er trotzdem in den KiGa muss.

Die obengenannten Dinge, die sie ja vor einigen Monaten gemacht hat, könnte ich mir überhaupt nicht vorstellen.

Aber wenn sie alles freiwillig macht, dann ist es doch gut.

LG Alla

Beitrag von knochenmaid 23.09.08 - 13:41 Uhr

als ich das gelesen habe, fand ich das auch seltsam, aber du bist ja gar nicht dabei.
Die kleine wird das schon so kleinkindmäßig machen und nicht so wie ein erwahsener. Also nicht "richtig".
Das denke ich jetzt mal.

Jonas wischt mir auch manchmal die nase ab, weil ich das ja mit ihm auch mache. Aber halt so kleinkind- quatsch-mäßig

LG
Kathrin + Jonas Antares *24.10.06

Beitrag von sunny_harz 23.09.08 - 11:27 Uhr

Hallo,

ich finde, es ist ein Unterschied, ob die Kleinen "helfen" spielen oder feste Aufgaben haben. Meine Tochter hilft auch gerne, z.B. räumt sie die Wäsche in den Trockner oder darf die Waschmaschine anstellen. Aber sie MUß das noch nicht. Einem Kind mit 2,5 Jahren feste Aufgaben zu geben, finde ich zu früh. Und dann schon so viel, daß es ca. eine halbe Stunde dauert, erst recht.

LG; Sunny

Beitrag von sunny_harz 23.09.08 - 11:29 Uhr

PS: gerade wenn man spucken muß, würde ich mein Kind davon fern halten. Das sitzt später tief in der Erinnerung fest.

Beitrag von mannu 23.09.08 - 11:29 Uhr

Ich finde das ehrlich total süß was deine Kleine da macht.

In dem Alter wollen sie das ja wirklich.
Sie möchten gerne Mama und Papa helfen und sind traurig wenn sie es nicht können oder es nicht klappt.

Unser Kleiner will immer saugen und wischen.
Und als ich letzte Woche mit meiner Erkältung ziemlich am Ende war, habe ich mich auf die Couch gelegt, und er hat mich aus seiner Spielkücke bekocht und mir was zu trinken gebracht. ;-)

Das ist einfach soziales Verhalten, was die Kleinen da lernen und du solltest wirklich stolz auf deine Kleine sein.

LG Mannu + #nikolas (26 Monate)

Beitrag von mamavonyannick 23.09.08 - 11:36 Uhr

Ich schließe mich meinen Vorrednerin an. Das ein Kind seiner Mutter den Kopf hält beim Übergeben ist nicht normal. Ich finde das sogar "krank"! Sorry. Und das sie dir ständig sagt, du sollst sich hinlegen und dich schonen - Woher weiß sie das? Muss ich eine 2,5 jährigen soviel erklären oder hätte es nicht gereicht, ihr zu sagen, dass Mama sich eben mal ausruhen möchte, ohne ihr den genauen Grund zu sagen.
Die Kleinen bekommen so schon genug mit, da muss man sie nicht noch zusätzlich belasten, indem man sie an allen Probleme von Erwachsen teilhaben lässt bzw. das ausführlich erklärt. Denn nur so kann ich mir ihr Verhalten erklären. Halte diese Sachen von ihr fern. sie wird noch früh genug groß.

Mit dem Helfen und kleine Aufgaben erledigen seh ich es ähnlich. Das kann nicht schaden.

LG

Beitrag von schnuffelschnute 23.09.08 - 11:43 Uhr

Hallo!

Ich hatte beim Lesen auch so das Gefühl, als würde sie ihrer Tochter zuviel erzählen.

So in der Art:

Mama darf das nicht, Mama muss sich viel ausruhen, weil sonst was Schlimmes passieren kann.


Und das macht dem Kind natürlich Angst.

LG

Beitrag von schullek 23.09.08 - 12:17 Uhr

hallo, und wie wär es, wenn man erstmal nachfragt, was sie ihrem kind erzählt, bevor man davon redet, dass irgendetwas krank ist?

wenn du dich so über das vermeintliche verhalten der posterin beschwerst, solltest du erstmal über deine eigenen umgangsformen nachdenken.

lg,
adina

Beitrag von mamavonyannick 23.09.08 - 12:22 Uhr

Sorry, dass ich nicht ausdrücklich geschrieben, dass ich sie nicht angreifen wollte. Ich dachte, dass "sorry" das ausdrückt.
Nun, wahrscheinlcih nicht 100%. Im Übrigen bin ich nicht die Einzige, die das reininterpretiert. Liegt einfach daran, dass ich nicht glaube, dass eine 2,5 Jährige von allein Frühwehen und die damit verbunden Folgen für die Mutter und ihr ungeborenes Kind erkennt. Ich kann mich natürlcih irren...

VG

Beitrag von winnie05 23.09.08 - 11:38 Uhr

Hallo,

ganz ehrlich? Ich glaube aus Deiner Bekannten spricht nur der Neid :-[

Mein Sohn ist zwar noch nicht so alt, dass er all das könnte, doch wenn er sieht das ich z.B. die Dusche putze, gibt er erst Ruhe wenn ich ihm auch einen kleinen Schwamm in die Hand gebe und er mitwischen darf. Er schaut mir oft bei der Hausarbeit zu und ist froh wenn ich ihn irgendwie miteinbeziehe. Aber weil es ihm SPASS macht und er richtig stolz ist.
Denke so ist es bei Deiner Maus auch. Sie wächst über sich hinaus und ist stolz, weil sie spürt das sie gebraucht wird und das schon alleine kann :-p

Finde es sogar wichtig, dass die kids mitbekommen das es zu Hause Aufgaben gibt. Sicher sollte man sie nicht dazu auffordern oder in dem Alter feste Aufgaben verteilen, aber das tust Du ja nicht.

Finde es einfach toll, dass Deine Kleine schon so selbständig ist! #pro

LG und alles Gute für die Schwangerschaft!
Tanja, Jamie (16 Monate) und #ei 9.SSW

Beitrag von jacqueline81 23.09.08 - 11:53 Uhr

Ich glaube du kannst das nicht vergleichen. Dein Kleiner hilft dir, übernimmt dabei aber nicht selbstständig die Aufgaben der Mutter!

Beitrag von taeboginger 23.09.08 - 11:44 Uhr

Hallo

sicherlich raubst Du Deiner Tochter nicht die Kindheit, wenn Du sie Sachen machen lässt, die sie machen möchte.

An Deiner Stelle würde ich aber nochmal überdenken, ob es wirklich gut für eine normale Entwicklung ist, Dir beim Übergeben von Ihr helfen zu lassen. Du wirst nie wirklich wissen, was gedanklich da alles in Deiner Tochter vorgeht, schliesslich kann sie es noch nicht wirklich einordnen. Auch sollte sie keine "Mutterrolle" oder "Beschützerrolle" einnehmen, sie ist die kleine und das ist, auch wenn Du Schwanger bist, Deine Aufgabe ihr gegenüber (im meinen Augen).

Wenn Du Hilfe benötigst, weil Du Ruhe halten musst (Frühwehen hatte ich auch) dann versuche Verwandte, Nachbarn, Freunde oder zur Not eine Hilfskraft (geht dann ggf über das Familienamt) zu organiesieren. Frag einfach mal nach.

Dir und Deiner Familie alles Gute
Tae

Beitrag von jacqueline81 23.09.08 - 11:51 Uhr

Hallo,

für mich hört sich das alles etwas übertrieben an. Sprichst du wirklich von einer 2,5 jährigen? Natürlich ist es schön wenn ein Kind helfen möchte und ich freue mich auch immer wenn Lana helfen will. Wie schon gesagt wurde, hilft es zur Entwicklung des Sozialverhalten bei. Du übertreibst es in meinen Augen aber gewaltig und sorry irgendwie verhält sich deine Tochter mehr als eine Mutti als du. Ohne dich jetzt natürlich angreifen zu wollen. Normal finde ich das aber auch nicht und das hat nichts mit Neid zu tun. Denn auf derartige Dinge kann man garnicht neidisch sein. Meine Kleine hilft mir auch immer gerne, dabei handelt es sich aber um Kleinigkeiten. Wie z. B. räumt sie mit mir "zusammen" das Besteck aus der Spülmaschine, hilft mir die Wäsche auf zu hängen in dem sie sie mir gibt, darf die Wäsche aus der Maschine nehmen, oder aber auch reinlegen. Das natürlich auch immer nur dann wenn sie es möchte.

Sorry, aber ein wenig muss ich deiner Bekannten recht geben. Lass deine Kleine bitte noch "KIND" bleiben!

LG
Jacqueline + Lana 19 Monate

Beitrag von anyca 23.09.08 - 11:54 Uhr

Naja, beim Übergeben muß das Kind vielleicht nicht unbedingt dabei sein, aber ansonsten, solange das freiwillig passiert ...? Meine Tochter (2 Jahre 2 Monate) ist auch total süß und bringt mir morgens Apfelschnitze ans Bett, die mein Mann gemacht hat oder bringt aus ihrem Bettchen eine kleine Decke mit "damit das Baby nicht kalt ist!"

Sie mahnt mich auch schon ganz streng: "Papa darf Bier trinken, Mama nicht!";-)

Beitrag von mannu 23.09.08 - 13:16 Uhr

""Papa darf Bier trinken, Mama nicht!""

Komisch das sich jetzt da keiner der Damen drüber aufregt. :-p

Wie kann denn deine Tochter auf die Idee kommen, dass du kein Bier trinken darfst, wenn du ihr nicht auführlich die Auswirkungen von Alkohol in der Schwangerschaft erklärt hast..??

;-)

Beitrag von s70v74 23.09.08 - 12:03 Uhr

Hallo,
ist jetzt nicht böse gemeint , aber ich glaube Du erklärst/erzählst Deiner Tochter ein bißchen zu viel.

Katharina ist ein bißchen älter als 2,5 Jahre und spricht schon sehr gut. Aber wenn ich z.b mal Kopfschmerzen habe und ich ihr sage: Sei bitte ein bißchen leiser, Mama hat aua im Kopf. Sagt sie nicht zu mir das ich mich auf die Couch legen soll, oder hält mir ( zum Glück) nicht den Kopf wenn ich über dem Klo hänge. Ich bin vor 3 Wochen mit dem Fuß umgeknickt und konnte nicht so gut laufen , aber an die Luft muß man ja doch. Sie sah ja den Verband und merkte auch das ich nicht so schnell laufen konnte wie sonst , aber gesagt hat sie das nicht daß ich langsam laufen soll, oder mich auf eine Bank setzen soll.
Ich bin der Meinung das Kinder in dem Alter schon wissen, wenn es einem nicht gut geht. Aber ich glaube nicht das sie so gezielt sagen bzw. so gezielt helfen können.

Sie will auch mithelfen und darf das auch, aber wenn sie einen Tag mal nicht ihren Schlafanzug nach dem ausziehen in ihr Bett bringen möchte dann mach ich das eben. Oder wenn sie die Tassen aus dem Schrank nicht ins Eßzimmer bringen will ,braucht sie das nicht.

LG Verena

Beitrag von mannu 23.09.08 - 12:05 Uhr

Also ich finde die Damen dramatisieren das hier alles ein bisschen...

Das sie dir sagt, dass du dich ausruhen sollst finde ich ehrlich total führsorglich und lieb.
Und wieso sollte sie nicht wissen, dass du dich eben schonen musst?

Das mit dem Übergeben kann ich jetzt auch nichts dran finden.
Ist doch gut, wenn sie nicht gleich mit einem negativen Impuls an die Sache rangeht.
Sicher wirst du ihr erklärt haben, dass das normal ist und auch wieder weggeht und es dir nicht schlecht geht in dem Sinne, dass du krank bist.

Und das sie dir was zu trinken bringt ist ebenfalls total lieb.

Die Damen scheinen doch ein wenig neidisch zu sein.
Ansonsten kann ich mir nicht erklären, warum man das so negativ sehen kann...

Deine Tochter macht sicher noch andere Sachen am Tag wie nur das oder?



Beitrag von taeboginger 23.09.08 - 12:13 Uhr

Ich glaube nicht, daß das etwas mit Neid zu tun hat.....ich bin froh, wenn mir meine Tochter NICHT auf die Toilette folgt aber mit 14 mon dürfte sie auch noch, udn wenn mir schlecht wäre, dann mache ich das eh lieber alleine

ich denke einfach, daß die Kleine instinktiv merkt, daß Mama Hilfe braucht, aber das sollte man dann doch eher älteren überlassen, zumindestens mal darüber nachdenken

wie gesagt, ich kenne das mit den frühwehen, ich hatte welche in der 30 ssw und musste bis 2 wochen vor ET Ruhe halten.....da sollte man sich nach einer alternativen Hilfe umsehen

Beitrag von mamavonyannick 23.09.08 - 12:18 Uhr

"Das sie dir sagt, dass du dich ausruhen sollst finde ich ehrlich total führsorglich und lieb.
Und wieso sollte sie nicht wissen, dass du dich eben schonen musst? "

Weil ein 2,5 jähriges Kind, nicht allein auf die Idde kommt, das Mama Frühwehen hat und selbst wenn sie es bemerkt hat, meine Meinung nicht daraus schließen kann, dass Mama deswegen sich schonen muss. Es sei denn, ich sage ihr das...
Und nur darum geht es. Und was ein Kind dabei denkt, wenn Mama sich die ganze Zeit übergibt und ihr dabei den Kopf streichelt, dass will ich auch nicht wissen.

Und nein, ich bin nicht neidisch. Worauf auch? Ich glaube alle Kinder helfen gern.

Aber was wird denn das Kind lernen, wenn ich ihm ständig ziege, wie schlecht es mir in der Schwangerschaft geht? Vllt, dass das Geschwisterkind daran schuld ist, dass es Mama so schlecht geht?

Das sind Kinder und keine Erwachsene. Die haben soviel Fantasie, dass wir uns als Erwachsene nicht ausmalen können, was sie mit den vorhandenen Informationen machen. Und wie gesagt, alles muss man nicht erzählen. Sonst kann ich ja mit meinem 2 jährigen Sohn demnächst mal ausdiskutieren, was bei der Darmspiegelung seiner Oma gemacht wird.

LG

Beitrag von mannu 23.09.08 - 12:30 Uhr

Ich glaube kaum das es in irgendeiner Form schlecht für das Kind ist, wenn es lernt Rücksicht zu nehmen.

Man muss ja nicht ins Details gehen, aber es reicht ja, dem Kind zu sagen, dass Mama eben schwanger ist und sich und das Baby schonen muss.

Wo ist da das Problem??
Ich versteh das wirklich nicht?

Wenn du ein Gipsbein hast und kannst nicht so, dann musst du das deinen Kindern auch erklären, egal wie alt sie sind....
Und dabei brauchst du auch nicht hingehen und ihnen ein Foto von einem Trümmerbruch oder sonstwas zeigen.
Es reicht zu sagen, Mama hat ein Aua und das muss heilen und fertig aus.




Beitrag von mamavonyannick 23.09.08 - 12:40 Uhr

Genauso seh ich das auch. Aber wenn ich meinem Kind sage, dass ich Kopfschmerzen habe, dann kommt es nicht allein auf die Idee, dass ich mich hinlegen muss, es sei denn, es hat das früher selbst schon erlebt oder ich habe ihm das erzählt.
Ich muss meinem Kind nicht bis ins Detail erzählen, wie schlecht es mir geht. Was habe ich davon, außer das ich meinem Kind vllt damit Angst mache? Denn wenn ein Kind immer wieder kommt und sagt, ich solle mich hinlegen, dann scheint es sich schon oft und sehr damit zu beschäftigen. Und das muss in dem Alter nun nicht sein.
Und natürlich kommt es vor, dass es sieht, wie ich mich übergebe. Mir aber den Mund von so einem kleinen Kind abwischen zu lassen, finde ich alles andere als altersgerecht.

Und nur darum geht es. Nicht darum, dass es langsamer laufen muss, weil ich mit meinem Gipsbein nicht anders kann.

Beitrag von mannu 23.09.08 - 12:47 Uhr

Aber nur weil eure Kinder das nicht zu euch sagen wenn es euch nicht gut geht heisst noch lange nicht, dass andere Kinder das eben tun und zwar OHNE sich andauernd Sorgen zu machen.

Vielleicht hat die Kleine sich auch mal schonen müssen wegen einer Erkältung oder so und weiss nun, Mama darf auch nicht soviel machen.

Schau in einem anderen Beitrag sagt eine Mutter, dass das Kind den Bauch immer mit der Decke aus dem Puppenbett zudeckt damit es dem Baby nicht kalt wird.

Das sind auch alles Ideen, die nicht unbedingt gleich daher rühren müssen, dass die Kinder Angst haben, sondern einfach nur, dass sie sich Gedanken um ihre Mitmenschen machen.

Beitrag von mamavonyannick 23.09.08 - 12:55 Uhr

Und trotzdem möchte ich nicht, dass mein Kind mit beim ko... hilft. Und schon gar nicht den Mund abwischt... Und schon gar nicht, wenn es 2 Jahre alt ist. Meine Meinung...

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