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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von solomum 23.09.08 - 12:10 Uhr

Als meine Tochter ein halbes Jahr alt war habe ich mich von ihrem Vater getrennt und er hat sich auch nicht sonderlich für sie interessiert. Nach drei Jahren habe ich einen super Mann kennengelernt und wir sind auch zusammen gekommen. Als EX davon erfuhr, hat er mich gleich, ohne Vorwahnung, vor´s Jugendamt gezerrt, wo ich ihm die Meinung gesagt habe und wir ein Umgangsrecht erarbeitet haben. Er kommt alle zwei Wochen und nimmt sie Samstags 4Std mit und Sonntag 2Std mit ihr in ihrem Zimmer. Schön und gut.

Dann hat er endlich eine neue Freundin wo er die Kleine mitnehmen wollte. Wieder Jugendamt, da er sie einfach mitnehmen wollte ohne das ich die Neue kennenlernen durfte und ich einfach nur wissen will wer die ist. Es wurde geklärt und sie durfte mit zur Neuen. Am Anfang ging auch alles gut, bis die Neue anfing mein Kind zu schimpfen und ihr mit Pflaster auf Mund gedroht hat, was meine Kleine so verängstigt hat, das sie jetzt nicht mehr zu ihrem Papa will, wenn die mit dabei ist. Ich kann sie verstehen. Habe mit ihr darüber gesprochen das die Freundin das sicher nicht ernst gemeint hatte. Es ging kein Weg rein. Sie wollte ihre Zeit mit ihrem Papa allein verbringen. Dann kam der Anruf, das er das Besuchsrecht ändern will und nur noch den Samstag für 5Std mit ihr verbringen. Habe dem zugestimmt. Wurde schriftlich festgesetzt. Meine Kleine will trotzdem nicht mit ihrem Vater mit, wenn Freundin dabei ist. Sie steigert sich da richtig rein. Letztens hat sie ihren Vater auch weggeschickt und ich wollte Sie auch nicht zwingen mitzugehen. Dann hat sie gefragt, ob der Papa mal nur Zeit mit ihr verbringen kann und ich habe ihn dazu befragt, das das sich seine Tochter einmal wünscht. (Freundin hat zwei kinder von Exmann) Er war damit einverstanden und eine Woche später hat er angerufen und gesagt, das das seine Freundin nicht einsieht und es nicht immer nach dem Willen meiner Kleinen gehen kannl. Sie will das nicht und er sieht das genau so. Ich habe ihn gefragt was seine Freundin da zu sagen hat, weil seine Tochter ihn einmal um einen Gefallen gebeten hat und er sich gleich querstellt. Er soll sie alleine abholen und es seiner kleinen selber erklären, warum sie die Zeit nicht allein verbringen können. Mir tut meine Kleine leid, das sie zu jemanden muss, der sie nicht bei sich haben möchte und vor der sie Angst hat.

Ich hoffe meine Tochter merkt selber das ihr Vater nicht viel Interesse an ihr hat und sich mehr zurückzieht. Sie zieht sich schon jetzt zurück und will ihn nicht mehr anrufen bzw. redet von ihm.

Entschuldigung ist lang, musste aber mal raus.

Wie soll ich mich da verhalten?????

Beitrag von starship 23.09.08 - 12:37 Uhr

Hallo,

also das hört sich ziemlich kompliziert an. Aber ich finde dass dies eine Sache zwischen Tochter und Vater ist. Er muss ihr den Sachverhalt erklären und zwar so wie er ist. Wenn sie dann entscheidet nicht zu ihrem Vater zu gehen, dann ist das ok. Die Freundin des Vaters sollte sich da raushalten. Schade, dass sie so stur zu sein scheint und der Tochter keine Zeit alleine mit Ihrem Vater gönnt und schade dass der Vater sich von seiner jetzigen Freundin so beeinflussen lässt. Du kannst sie nur trösten und ihr zeigen, das Du für sie da bist. Wenn es dem Vater nicht wert ist mal einen halben Tag für seine Tochter zu opfern, dann hat er sie auch nicht verdient.

Es ist immer schwierig, wenn man in einer solchen Lage steckt und man nicht mehr ohne Gericht und Jugendamt mit dem Ex-Ehemann kommunizieren kann. Da sollte man die Kinder so gut es geht raushalten. Es sollte für die Kinder nicht nach Regelungen aussehen, die eingehalten werden müssen.

Beitrag von vroni511 23.09.08 - 12:40 Uhr

Also, wenn deine Kleine so Angst vor ihr hat, das sie nicht mal mehr ihren Vater sehen will, ist das schon üroblematisch.
Warum machst du es mal nicht genauso wie er, zerrst ihn zum Jugendamt. Seine Freundin hat doch kein Umgangsrecht, also, warum muss die dann immer dabei sein? Es geht ja nur um einen Tag in der Woche, für 5 Stunden, also, was soll das Getue?

Ich würde sie erstmal nicht mehr mitschicken, sie hat ja nicht ohne Grund Angst. Kläre das mit Hilfe des Jugendamtes, vielleicht kann sich ja auch mal jemand mit dem Kind unterhalten, nicht das es heißt, du hast nur etwas gegen seine Freundin.

LG Vroni

Beitrag von aureliana 23.09.08 - 14:43 Uhr

Hi,

ich würde die Kleine gar nicht mehr mit hingeben, fertig! Wenn der Vater sich mit dir nicht einigen kann, das er sie alleine hat, ohne seine Freundin, dann ist ihm seine neue anscheind wichtiger als seine Tochter. Ich würde das meinem Kind nicht an tun wollen, das sie bei jemanden ist, der sie vielleicht nicht ausstehen kann oder nur rummeckert an dem Kind, soweit kommt es dann nämlich. Ich denke, entweder ist die neue Freundin gleich mit der neuen Situation einverstanden, also akzeptiert die Tochter des Mannes, oder es wird immer Probleme geben. Mir täte das Kind viel zu leid um es zu solch einer Person mit zugeben. Dann soll der Vater zu euch kommen und Zeit mit der Kleinen verbringen, aus basta. Mehr kann ich dazu nicht sagen, und was anderes würde ich auch nicht machen.

LG
Ines


P.S. kenne das übrigens auch und wenn die neue Frau des Vaters das Kind nicht so akzeptiert und sich als böse Stiefmutter hinstellen will, dann würde ich den Kontakt auf jeden Fall untersagen.