bin verzweifelt, auch hebi gefragt!!!

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von -butterblume- 23.09.08 - 12:42 Uhr

hallo ihr lieben,

bin deprimiert!

meine kleine kam 3,5 wochen zu früh, hatte paar startschwierigkeiten und war sehr leicht

hab sie immer wieder angelegt (muss aber mit stillhütchen stillen da flachwarze und sie bekommt sie nich gescheit in mund) und milch abgepumpt und wir waren auf nem guten weg, sie trank immer mehr von der brust, sie wiegt mittlerweile 2800g

jetzt hab ich seid paar tagen das problem, dass sie schlechter an der brust zu saugen scheint, hab auch des gefühl dass die milch dadurch nich ganz reicht so dass ich ihr dann in aller verzweiflung nach 4 stündigen immer wieder anlegen das fläschchen mit abgepumpter milch gebe 8was ich am anfang auch machen musste das sie die kraft noch nich hatte, hatte aber paar tage da brauchte sie keine zusätzliche flasche)

ich trinke fencheltee, stilltee, alkoholfreies hefeweizen, pumpe ab mir gehn bald die ideen aus

hebi sagt immer wieder anlegen, ja aber nach vier stunden geht einem so langsam die geduld aus und die maus soll ja auch mal wieder ne stunde am stück schlafen

wer kann mir helfen

Beitrag von galli25 23.09.08 - 12:49 Uhr

Lies mal hier:
http://www.urbia.de/forum/index.html?area=complete&bid=36&tid=1662277

Die Anlegetechnik wird auch bei Flachwarzen empfohlen.

Ansonsten: Anlegen, anlegen, anlegen. Nachfrage regelt Angebot.
Nicht zufüttern!!

LG,
Galli

Beitrag von -butterblume- 23.09.08 - 13:02 Uhr

danke werd des mal lesen

aber ich kann doch nich alle halbén stunde anlgen und des über stunden da hat die kleine doch auch keine ruhe oder???

sie schläft ja auch immer glei nach 5 min ein und ich versuch sie wach zu kriegen

Beitrag von galli25 23.09.08 - 13:17 Uhr

Klar kannst du alle halbe Stunde anlegen!!

Das gibt sich wieder! Irgendwann hast du einen 2-3 Stunden-Rhythmus.
Aber gerade am Anfang ist häufiges Anlegen superwichtig!
Und Ruhe hat die Kleine doch dabei. Ist doch beruhigend und entspannend für sie. Es gibt nichts beruhigenderes als an Mamas Brust zu nuckeln.

LG,
Galli

Beitrag von kurze1972 23.09.08 - 13:03 Uhr

Hallo...

So was darfst du hier am besten nicht fragen... du wirst hier gesteinigt wenn du zu fütterst...

Also ich habe angelegt angelegt und wieder angelegt... das gleiche Problem wie du es hast... außer das meiner groß und schwer war bei der Geburt... aber er lag mir Stunden lang an meiner Brust zum trinken wurde nicht satt,.... dann meinte meine Hebi ich solle 3-4tausend Kalorien am Tag essen damit meine Milch fettreicher werden würde....
Also machte ich mir keinen Stress mehr und fütterte bei!!! #schein
Und glaube mir auf der einen Seite war es das beste was ich machen konnte, denn Paul war ruhiger und ich war es auch... wir konnten wieder ausgeglichener miteinander umgehen...

Also hör auf dich wie du dich damit fühlst und dann machst du es wie du es für richtig hältst egal was andere sagen...

Wenn du aber weiter stillen möchtest dann musst du in den sauren Apfel beissen und immer wieder anlegen...
War jetzt nicht sehr geholfen aber zumindestens meine Meinung dazu.

Lg Andrea mit Paul *19/06/08

Beitrag von -butterblume- 23.09.08 - 13:13 Uhr

nee hat mir schon auch geholfen, ich frage mich nämlich wie die anderen dann noch essen und trinken und duschen etc. wenn man nur anlegt anlegt anlegt und es is ja nich so dass ich es nich versuch

es is eben nur sehr deprimierend weil wir schon von der flasche weg waren und sie gut getrunken hatte, naja vielleicht folgen ja bald bessere zeiten, man darf ja nie die hoffung auf geben

vlg

Beitrag von galli25 23.09.08 - 13:20 Uhr

Duschen und Essen und aufs Klo war anfangs tatsächlich ein Problem ;-)
Aber es ist doch nur in den ersten wenigen Wochen so!
Dusch halt, wenn dein Mann oder sonstwer zu Hause ist. Essen kann man auch, wenn das Kind trinkt!! Alles eine Frage der Übung.

Ich habe bestimmt den ersten Monat nur gestillt. Habe irgendwie nichts anderes gemacht. Aber es lohnt sich so sehr!

Gerade heutezutage, wo man von Milchskandalen (Deutschland ist ja auch bereits befallen!) hört, ist Stillen eine sichere Sache!!

LG,
Galli

Beitrag von -butterblume- 23.09.08 - 13:43 Uhr

sie hatte ja schon nen drei stunden rhythmus

ich leg sie ne halbe stunde auf der einen brust an dann nehm ich sie hoch und sie schreit und dann leg ich sie ne halbe stunde an der anderen seite an, wann soll ich mir dann was zu essen machen mein freund is ja den ganzen tag arbeiten

ich möcht ja auch durchhalten, aber ich hab des gefühl sie entleert die brust nich mehr so gut und rechts is weniger und sie wird dann auch immer glei ganz wild wenn nix kommt???

aber wahrscheinlich bin ich zu ungeduldig weil es ja schon mal anders war

Beitrag von -butterblume- 23.09.08 - 13:45 Uhr

ach ja abpumpen soll ich auch noch wann mach ich das dann???

sorry für mein gejammer, hab grad echt nen tiefpunkt

Beitrag von galli25 23.09.08 - 14:02 Uhr

Solche Tiefpunkte kenne ich zu gut!!

Tu dir Ruhe an. Lass andere kochen, mach du nur Essen warm. Dein Mann soll dafür sorgen, dass du immer was da hast, was du eben schnell warm machen kannst.

Lass den Haushalt liegen, mach nichts anderes.
Dein Kind und eure Stillbeziehung sind im Moment das wichtigste!

Und: Es geht vorbei! Es ist alles nur eine Phase!

LG,
Galli

Beitrag von freyjasmami 23.09.08 - 13:29 Uhr

Hallo!

Carlie kam bei 36+1, war aber ein properes Kerlchen (3470g-50cm...Ärzte vermuten versteckte SS-Diabetes).

Bei ihm kam der Milcheinschuß erst am Tag der Entlassung. (anfangs war es ein Krampf ihn anzulegen, brauchte ewig bis er richtig angedockt hatte #augen) Hatte dann das Gefühl, die Milch sei ausreichend.
Er wollte etwa alle 3-4 Std. und dann nur eine Brust.

Wir waren beide glücklich und zufrieden!

Tja, bis zur U3...da sagte mir der KiA das er nur 110g zugenommen hätte #schock(natürlich viel zu wenig)

Ab da nahm das Drama seinen Lauf:

wiegen, pumpen usw.

Wurde dann noch krank, hat sich auch auf die Milch ausgewirkt.

Ich hab so ziemlich alles versucht, auch schon die Lalecheliga kontaktiert.
Manche Tage hab ich gut Milch, an anderen kommt kaum was.

Sonntag und gestern hat er wieder den "Futtertag" gehabt....dauernuckeln war angesagt #augen
Wäre ja kein Problem, wenn ich nicht ne 6jährige hätte die gerade zur Schule gekommen ist und morgens und mittags geholt/gebracht werden muss #schwitz

Und wenn sich die Milchmenge vor allem endlich mal erhöhen würde- aber das tut sie nicht!:-[

Bin gespannt, was die Wiegekontrolle am Freitag beim KiA sagt #schwitz

Einerseits möchte ich am liebsten abstillen oder zumindest zufüttern, damit ich weiß das mein Sohn satt wird und es für mich weniger stressig ist. Andererseits kommt mir teilweise schon das heulen wenn ich ihm abgepumpte MuMi gebe und mir dann vorstelle, das er nur noch Flasche kriegt.

Kann also voll und ganz verstehen was bei euch gerade los ist #liebdrueck

Achja, meiner spuckt auch noch mal mehr, mal weniger...

LG und gute Nerven,

Linda mit Carl Lennard Pierre und Linea Freyja