FWU? Wer hat Erfahrungen damit?

Archiv des urbia-Forums Frühes Ende.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Frühes Ende

Manche Schwangerschaft geht leider vorzeitig zu Ende. Es kann helfen, sich hier mit anderen über das Erlebte auszutauschen; aber auch Fragen zu medizinischen Themen sind willkommen. Hilfreich können auch diese urbia-Artikel sein: Fehlgeburt und Sternenkinder.

Beitrag von spinningfee 23.09.08 - 14:58 Uhr

Hallo Ihr Lieben!

Ich bin 36 Jahre alt und habe eine Tochter von 2 Jahren. Wir wollen vielleicht noch ein Baby und ich mache mir vorab schon Gedanken über eine FWU.
In der 1. SS habe ich keine machen lassen.

Wer hat Erfahrungen gemacht?

Gruß

Beitrag von mama-nadja 23.09.08 - 15:24 Uhr

Hallo ich glaube das Du im falschem Forum gelandet bist.#pc

Beitrag von kleinerknuddel 23.09.08 - 17:45 Uhr

Ob du falsch bist oder nicht ich will Dir aus meiner Erfahrung berichten. Ich habe mit 36Jahren bei meiner 1. Schwangerschaft (auch bis jetzt die einzige) eine machen lassen. Die Untersuchung verlief ohne weitern Probleme, wir hatte keinerlei Problem.
Es verlieb glaub ich wie im Bilderbuch, der Arzt hat alle Werte die er brauchte getestet ( Größe, Gewicht und Menge des Fruchtwasseres) und im Monitor die ganze Zeit beobachtet wie die Kindsbewegungen sind. Nach der Untersuchung wurde nochmal alle steriliesiert und ich wurde in den Bauch gepickt. Danach ein klein wenig verarztet und dann nach Hause auf das Sofa.

Nur solltest Du dir im vorfeld im klaren sein das das Ergebnis nicht immer nur gut ist und du entscheiden muß was Du willst.
Wenn es Dir egal sein sollte lass es, aber wenn Du dich dazu entscheidest eine zu machen mußt du dir über die Konsequenzen im klaren sein.

LG MArion

Beitrag von marlies123 24.09.08 - 16:04 Uhr

Hallo,

ich habe Anfang des Jahres mein Baby leider nach einer Amniozentese verloren. Die Untersuchung selbst war schon ziemlich kompliziert. Das lag daran, dass ich eine Vorderwandplazenta hatte und er da durch mußte. Deswegen, hat die Untersuchung auch ziemlich lange gedauert, ca. 15 min und er mußte zweimal stechen.
zudem hatte er kaum Fruchtwasser nur 6 ml.

Ich hatte am nächsten Tag Blutungen und wurde im Krankenhaus ruhig gestellt, mit dem Kind war da noch alles in Ordnung, an der Plazenta konnte man aber Hämatome erkennen. Sechs Tage nach der Fruchtwasseruntersuchung wurde dann aber der Tod des Kindes festgestellt.

Dazu kommt, dass möglicherweise die Untersuchung auch noch ein falsches Ergebniss geliefert hat, da die FWU ergeben hatte, dass es ein Mädchen wäre, im nachfolgenden pathologischen Befund jedoch plötzlich von einem Jungen die Rede war. Vermutlich hat sich mütterliches Blut im Fruchtwasser befunden, so dass meine Gene untersucht wurden.

Ich bin jetzt wieder schwanger und werde keine Amniozentese mehr machen lassen, obwohl auch bei mir das Altersrisiko besteht (37 Jahre). War allerdings bei der Feindiagnostik in der 14 ssw und da können sie schon ziemlich viel ausschließen.
Damit trage ich ein Restrisiko, aber auch eine FWU bringt, wenn es zu Komplikationen kommt, keine Sicherheit.

Ich bin mir ziemlich sicher , dass mein Fall schon sehr speziell ist, die größte Gefahr bei der FWU ist eher, dass man sich eine Infektion des Fruchtwassers zuzieht. Das kann zum Abgang des Fruchtwassers führen. In dem Fall wird man ruhig gestellt und bekommt Antibiotika, was in den meisten Fällen auch hilft.
Trotzdem bleibt sicher auch in einem solchen Fall die Unsicherheit, ob nicht gerade das dem Kind irgendwie geschadet hat.

Wenn du dich für eine FWU entscheiden solltest, dann unbedingt in einem erfahrenen Zentrum für Pränataldiagnostik.
Übrigens gibt es bei www.babyzimmer.de eine Seite auf der es jede Menge Erfahrungsberichte zum Thema FWU gibt.

LG