Ab wann in die Kita? (Sorry lang)

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um euer Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von monster_83 23.09.08 - 20:21 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

muss mich erstmal ausko...
Es regt mich dermaßen auf, dass man sich für alles rechtfertigen muss!!!
"Was??? Ihr tut Sophie erst mit 3 in die Kita? Das arme Kind!!!"
Wir haben uns dazu entschieden Sophie erst mit 3 in die Kita zu tun, und dass hat auch seine Gründe!
1: Wir können es uns leisten dass nur einer Arbeiten geht
2: Ich habe keinen Arbeitgeber der auf mich wartet
3: Wir geniessen die Zeit mit Sophie solange sie noch so klein ist, die Zeit kommt nie wieder...
Und das wichtigste: Alles under 3 ist noch KinderGRIPPE
und die meissten Kindergärten nehmen die Kids schon mit 2 obwohl sie keinerlei speziell ausgebildetes Personal für so kleine haben!
Und da braucht mir auch keiner zu sagen dass die sozialen Kontakte so wichtig seien wenn im Gegenzug die Betreuungssituation in vielen Kitas für Grippenkinder so schlecht ist!!!
Normalerweise sollte der Betreuungsschlüssel bei 1:3 bis 1:5 liegen bei unserer Kita ist er ca. 1:15 und die Gruppen sind gemischt, das heißt da passen die Großen mit auf die kleinsten auf! Das heißt mein Kind wird teilweise von 5-6 jährigen betreut???
Ich krieg die Kriese wenn ich nur dran denke...
Wann habt bzw. tut ihr eure Kleinen in die Kita??

LG Claudia

Beitrag von josili0208 23.09.08 - 20:26 Uhr

1. brauchst Du Dich sicher nicht rechtfertigen, wenn Du Dein Kind 3 Jahre zuhause lässt.
2. heisst es Kinderkrippe ;-) Grippe ist ne Krankheit :-p

lg jo

Beitrag von monster_83 23.09.08 - 20:28 Uhr

Ups siehste da geht einem vor lauter Wut die Rechtschreibung flöten...#klatsch

Beitrag von schullek 23.09.08 - 20:32 Uhr

hallo, lass dich nicht ärgern von dummen sprüchen.
aber eins kann ich mir nicht verkneifen. es heisst krippe, nicht grippe:)

es ist schön, wenn ihr eure tochter bis drei zu hause lassen könnt. viele eltern können das nicht und ich habe manchmal das gefühl, dass dann bei denen oft missmut darüber mitschwingt in ihren artikulierten meinungen. und ich weiss wovon ich rede: ich musste meinen sohn mit einem jahr in die fremdbetreuung geben. wir haben allerdings die für ihn verträglichste lösung gefunden mit einer tagesmutter. dort wurde er ca. 5h täglich betreut. jetzt ist er drei und eght in den kindergarten.

der betreuungschlüssel liegt übrigens bei 1:7. nicht 1:3 oder 5, wie du sagtest. was nicht heisst, dass ich das gut finde. meiner meinung nach ist 1:5 (wie bei der tagesmutter) das höchste der gefühle! nun kommen aber 6h arbeitsverträge der betreuerinnen dazu, also sind die nicht die ganze tagesbetreuungszeit da, so dass eine gruppe, für die 2 erziehrinnen da sind, zu den stoßzeiten auch mal nur eine betreuerin hat.

mein sohn geht in eine integrative einrichtung (allerdings nicht als integrativkind) und da sind die betreuungsschlüssel bissl besser, falls dich das interessiert.

lg,
adina

Beitrag von persephone 23.09.08 - 20:33 Uhr

Ist doch schön für Dich/Euch.

Leider kann es sich nicht jeder aussuchen, ob er/sie 3 Jahre zuhause bleiben möchte oder nicht.

Beitrag von jubeltrubel 23.09.08 - 20:35 Uhr

hi,

ich verstehe völlig, daß du dein kind mit 3 jahren in den kiga oder kita geben willst und nicht vorher, wenn du nicht mußt (finanziell gesehen)!!!

aber ich kann dir sagen: 1:3 oder 1:5 ist wunschdenken, das gibt es nicht. und eine spezielle ausbildung für kleinere kinder gibt es auch nicht. alter von 0 bis 18 ;-)

lg
sonja

Beitrag von hutzel_1 23.09.08 - 20:39 Uhr

Sorry, aber da muss ich Dir wiedersprechen!

Den Betreuungsschlüssel 1:3 gibt es sehr wohl und es gibt mittlerweile auch Zusatzausbildungen für U3! Die haben noch nicht viele Erzieherinnen,a ber das wird kommen.

Mein Sohn hat das Glück in einer Einrichtung mit 1:3 und Zusatzausgebildeten Erzieherinnen zu sein und ist sehr glücklich dort!

Hutzel_1

Beitrag von monster_83 23.09.08 - 20:40 Uhr

Hallo,

aber es gibt Lehrgänge usw. weil Kinder under 3 doch eine viel intensievere Betreuung brauchen als die "Großen" Oder sehe ich dass irgendwie anders wie alle anderen??

Beim Betreuungsschlüssel hatte ich mich geirrt er liegt wohl bei 1:7 wie adina schon schrieb


LG

Beitrag von hutzel_1 23.09.08 - 20:36 Uhr

Hui bist Du sauer! ;-) #schwitz

Ich kann Deine Kritikpunkte verstehen.
Möchte aber anmerken, dass andersherum auch nicht die Eltern verurteilt werden dürfen, die ihr Kinder VOR dem 3. Geburtstag in eine Krippe geben! :-p

Mein Sohn war 12 Monate alt, als er in die KiTa gekommen ist, in seiner Gruppe sind 10 Kinder und 3 Erzieherinnen+eine Praktikantin, der Betreuungsschlüssel ist also 1:3, bzw fast 1:2 :-D

Jonathan fühlt sich dort sehr wohl und ich kann arbeiten gehen. Ich müsste das nicht unbedingt, aber es gab den Job eben jetzt für mich und da nein zu sagen ist mehr als dumm, bei dem Arbeitsmarkt!

Ich wünsche Dir eine tolle Zeit mit Eurer Tochter und reg Dich nicht über die Mäkelmamas auf, die sterben nicht aus! ;-)

Liebe Grüße,
Hutzel_1 mit Jonathan, 14 Monate alt

Beitrag von kanakilu 23.09.08 - 20:40 Uhr

Hallo!

Du musst dich doch nicht rechtfertigen.
Ich rechtfertige mich auch nicht, dass mein Sohn mit bereits 7 Monaten in die Krippe ging.
Der Betreuungsschlüssel liegt aber bei 1:7 und der wird bei uns auch eingehalten. In der Krippe sind die Kinder von 8 Wochen bis zu 3 Jahren und danach kommen sie in den Elementarbereich. Dort ist ein Schlüssel von 1:12 üblich. In vielen Kitas ist es so, dass die 5-6-jährigen eine Patenschaft für die neuen "kleinen" Kinder übernehmen und ihnen alles zeigen und deren "Ansprechpartner" sind. Ich finde es sehr gut. Das heißt jedoch nicht, dass die 5-6-jährigen eine Betreuung übernehmen.

LG kanakilu

Beitrag von honeymoon05 23.09.08 - 20:45 Uhr

Hallo,

mein Sohn geht seit er 13 Monate ist in die Kinderkrippe.
Täglich von 07:30 -13:30.

Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht, gerade aus den Gründen die Du hier nennst.

Ich habe 3 Jahre Elternzeit genommen, und nach und nach habe ich für mich und meine Familie gemerkt das ich nicht "gefordert" genug bin. Wir haben uns dann entschieden jetzt schon den Einstieg in die Krippe zu "probieren".

Lass Dich nicht ärgern, Du musst Dich nicht rechtfertigen. Jede Familie findet Ihr eigenes Muster- mir geht es andersrum genauso a la "Kannst Du nicht noch ein Jahr zuhause bleiben?Dein Mann verdient doch danz gut.."
VG Heidi

Beitrag von lieserl 23.09.08 - 20:46 Uhr

Hallo!

Ihr macht das schon richtig!
Lukas kommt mit 3 1/2 in den Kindergarten.
Die Kids machen mit ca drei Jahren noch einen riesen Entwicklungsschub, erst dann sind sie überhaupt in der Lage wirklich mit einer Gruppe umgehen zu können. Es hat schon seine Gründe, dass Kindergärten Kinder ab drei genommen haben!
Klar muss nicht jedes Kind einen "schade" davon tragen, wenn es vorher in eine Krippe geht. Aber ob es gut ist für die Kinder ist wieder eine andere sache, und jedes Kind geht anders damit um, das ist auch klar.
Ich fände es richtig, wenn es Betreuung für unter drei Jährige nur für wirkliche Notfälle geben würde.

Grüße
Lieserl, die jetzt gleich wieder gesteinigt wird:-p

Beitrag von tonip34 23.09.08 - 22:35 Uhr

Wir sind in Deutschland schon sehr spaet dran , die ganzen Nordeuropaeischen Lanedern sind frueher , auch Holland ...Belgien ect , geben Ihre Kinder frueher in Kindergarten und Schule ...und dann schau dir mal an wie wir in der Pisa Studie abgeschnitten haben ....also schaden tut es den Kindern bestimmt nicht ...das tolle Programm was mein Sohn morgens im KG bekommt kann ich nicht Zuhause abspulen , und er liebt es dort hinzugehen , was ich auch verstehe , und das will ich ihm nicht vorenthalten .

lg toni

Beitrag von lieserl 24.09.08 - 12:12 Uhr

Ist Bildung der einzige Wert der dir bei deinen/ bei unseren Kindern wichtig ist?
Für die Bildung ist es sicher gut. Aber für die emotionale und psychische Entwicklung? Für den Menschen der dahinter steckt?
Ich persönlich bin der Meinung dass sich die "Folgen" daraus erst in einigen Jahren herausstellen werden und diese werden nicht nur positiv sein.
Ich hab mich im Laufe meiner Ausbildung intensiv damit auseinandergesetzt, da ich zuerst in dem kleinkindbereich Arbeiten wollte - inzwischen kenne ich viele Hintergründe - Grund genug nicht dort zu arbeiten.

Beitrag von tonip34 24.09.08 - 14:23 Uhr

Die Bildung ist nicht alles aber ein grosser Teil , schau dir mal an was in den Grundschulen los ist , Leistungsdruck ab Klasse eins . Da wir dann oft
die Psyche des Kindes vergessen .
Ich arbeite seitdem mein Sohn 4 mon alt ist , erst nur 5 Stunden die Woche , und dann immer ein bisschen mehr . Er ist trotzdem emotional und psychisch gut entwickelt , ich arbeite mit Kindern und denke das ich es schon beurteilen kann .
Ich denke es ist zu einfach zu sagen , ein Kind was 3 Jahre nur bei der Mutter ist ist emotional und psychisch besser dran und kommt im Leben besser klar ....man muss nicht glauben das der Groessteil der Eltern sich dementsprechend kuemmern , ich kenne genug 2 Jaehrige die morgens schon vor den Fernseher gesetzt werden...
Es gibt da kein Schwarz und Weiss , sonst waeren alle Kinder in Daenemark emotional zurueckgeblieben ect..und schau Dir mal die Laender an , dort gibt es viel mehr junge Familien als hier .

lg toni

Beitrag von lieserl 24.09.08 - 15:54 Uhr

Das mit dem Leistungsdruck stimmt. Das "Problem Bildung" beherrscht ja längst nicht nur die Kleinen. Ich denke (und da bin ich nicht die Einzige) das diesbezüglich bald ein großer "Crash" kommt und danach wieder alles durcheinander gewürfelt wird...
Das es Eltern gibt, die sich nicht kümmer IST ein Problem, da geb ich dir völlig recht! Das kenn ich aus meiner Praxis zu genüge... Vielleicht sind dies schon die ersten Folgen - Eltern die kein wirkliches Vorbild hatten, die sich erst viel informieren müssten, da sie ja nicht wissen können wie man sich mit den Kleinen beschäftigt, es auch nicht einfach im "Gefühl" haben. Sicher trifft das nicht auf alle Eltern zu, die sich nicht kümmern, aber zumindest aus meiner Erfahrung gehäuft.
Auch andere Probleme unserer Gesellschaft spielen hier einfach viel mit hinein: das man mit kaum einem "job" mehr eine Familie versorgen kann z. B.
Das Thema ist einfach sehr komplex, die Ursachen und Auswirkungen beziehen sich auf Jahrzehnte, auf viele Gesellschaftliche Gründe und und und...
Ich wollte eigentlich nur darstellen, dass ich mich durchaus mit dem Thema befasst habe und meine Meinung nicht "einfach so" in den Raum stelle (was einem hier gern vorgeworfen wird;-))

Beitrag von qayw 24.09.08 - 12:54 Uhr

Ja, das sehe ich auch so.

In anderen Ländern müßten eigentlich viel mehr Gestörte herumlaufen als hier, weil sie als Kinder unter drei Jahren schon in der Krippe waren. #augen

Wenn ich drei Jahre oder länger (bei mehreren Kindern) aus meinem Beruf aussetze, kann ich gleich bei MacDoof anfangen.

Außerdem bin ich dafür, daß bei einem Verbot von Fremdbetreuung unter 3 Jahren kontrolliert wird, daß sich die Mütter zu Hause auch pädagogisch sinnvoll mit den Kindern beschäftigen, und der regelmäßige Kontakt zu Altersgenossen gewährleistet ist. #augen

Beitrag von moulfrau 23.09.08 - 22:36 Uhr

Hallo Claudia,
Thilo ist 2 Jahre und mit mir nicht mehr ausgelastet genug.

Ich wünsche mir, für ihn und für mich, daß er mit 2,5 Jahren geht. Ob er von 5-6 jährigen bespielt oder nicht.
Er lernt wesentlich schneller von unseren Nachbarskinder als von mir. Egal obs lenken des Bobby Cars ist, oder das treten vom Dreirad.

Er ist so gerne mit Kindern, allen Alters zusammen, und die Zeit können wir Mütter uns nicht mehr nehmen. Die meisten, mit denen ich mich getroffen haben gehen inzwischen wieder Halbtags arbeiten. Ich ja auch.

Aber wenn DU und Dein Mann es doch richtig finden, der Kleine ausgelastet und glücklich ist, find ichs Kappes ihn zu schicken, wenn man eigentlich dagegen ist.

Gruß Claudia

Beitrag von ennovi 23.09.08 - 22:50 Uhr

Na dann schocke ich Dich mal: Mein Mini ist im Kiga seit er 10 Wochen alt ist!!!

Fazit: er ist heute 2 und geht sowas von gern. NOch NIE gabes Diskussionen, dass er nicht will oder so. Sein Sozialverhalten ist das Gleichaltriger gut voraus! Kann man jeden Tag beobachten! :-p

MEine Meinung: Mit 1 Jahr, spätestens mit 1,5 Jahren sollte jedes Kind wenigsten halbtags in den Kindergarten gehen dürfen! Mama sollte lernen loszulassen.

LG

Beitrag von moonerl 25.09.08 - 00:07 Uhr

Hallo,warum soll ein Kind mit 1 Jahr schon staatlich fremdbetreut werden ??Brauchen Babys nicht eine feste Bezugsperson ??Warum bekommt Frau dann überhaupt ein Kind, wenn es nur fremdbetreut wird ??Kann ein Baby bzw. Kleinkind erzählen, was in der Kita alles passiert ist ??Wird in der Kita auf seine speziellen Wünsche eingegangen ??Erzieht die Kita das kleine Kind nach den Wünschen der Eltern ??...Grüßle :-)Sorry, kann leider keinen Abstand zwischen den Fragen lassen - irgendwie spinnt mal wieder was #aerger

Beitrag von tonip34 25.09.08 - 07:50 Uhr

Warum bekommt Frau ein Kind wenn es nur fremdbetreut wird ???
Dann sollten also nur die Frauen Kinder bekommen die es sich leisten koennen ein Jahr zuhause zu bleiben . Ich bin selbstaendig und ein komplettes jahr zuhause wuerde mich ruinieren ...und ich habe nicht die Einstellung , hey das zahlt ja der Staat...
Wie schon gesagt , wir sind das einzigste Land wo das so prakteziert wird , ich denke die Frauen die es meinstern Kind und Job unter einen Hut zu bekommen haben Anerkennung verdient , da sie immerhin mithelfen das Geld fuer alle anderen mitranzuschaffen . Wenn es sich jemand leisten kann zuhause zu bleiben ohne von Staat zu leben , finde ich das ok , aber ich finde es nicht ok jemanden der sich groesste Muehe gibt alles zu schaffen zu verurteilen und zu sagen , hey warum bekommst du eigentlich ein Kind . Unglaublich !!!

Beitrag von moonerl 25.09.08 - 13:12 Uhr

Hallo,

warum wirst du soo pampig ?

Ich habe dich mit keinem Wort angegriffen bzw. verurteilt !!

Ich habe dir ein paar Fragen gestellt, die ich gerne beantwortet bekommen hätte.

Verurteilt wirst du genauso wie ich. Und das ist ein Gesellschaftsproblem :-(

Mütter, egal ob sie arbeiten oder zu Hause für ihre Kinder da sind, haben immer Anerkennung verdient !!

Ja, ich bin der Meinung, Mütter sollten mind. 1 Jahr zu Hause für ihre Kinder sorgen, wenn nicht sogar bis zum 3. Lebensjahr !!
Fand das frühere Modell mit 3 Jahren Erziehungszeit wesentlich sinnvoller.

Schwierig wird es mit den Fam. die Hartz 4 empfangen, da die schwarzen Schafe herausfiltern ...

Grüßle :-)

Beitrag von tonip34 25.09.08 - 14:05 Uhr

Sorry wollte nicht pampig sein , aber die Frage fand ich sehr unangebracht ...Frauen die mehrere Jahre studiert haben , und trozdem Kinder wollen vielleicht sogar zwei , muessten dann 6 Jahre Zuhause bleiben ..wie soll das gehen , dann gar nicht studieren und nur Zuhause ...und wenn der Mann sie dann verlaesst wie bei 2 Frauen aus meinem Freundeskreis ..ja dann gibts halt wieder Harz 4 da Eingliederung in einen Job nicht mehr moeglich ist.
Ich habe ueberhaupt kein Problem mit Muettern die 3 Jahre zuhause bleiben , wenn sie es selber finanzieren !! Aber generell ist es bestimmt nicht so das diese Kinder besser geht . Das kommt auf die Familiensituation an , wie schon oben geschrieben wurde , werden diese Kinder die den ganzen Tag zuhause sind gerne mit 2 Jahren vorm dem TV geparkt. Mein Sohn ging mit 1,5 jahren in die Krippe , vorher hat meine Mutter ihn betreut . Ich kannte die Erzieherinnen der Gruppe persoenlich und ich bin 100 % davon ueberzeugt das sie mein Kind sehr gut betreut haben . Er hat sich emotional wie sozial sehr gut entwickelt. Der Sohn meines Bruders wurde 4 Jahre zuhause betreut und ist aengstlich redet kaum , und ist nur auf Mama fixiert .
Es gibt zig Beispiele und Lebenssituationen , und es waere toll wenn der Staat das alles bezahlen koennte und sich die Muetter zuhause toll kuemmern ..aber das ist leider nicht so , viele Kinder gehen in die Krippe damit sie Zuhause rauskommen.
Das Mutterbild von damals gibt es nicht mehr ...und in anderen Laendern schon lange lange nicht mehr .

lg toni

Beitrag von moonerl 24.09.08 - 23:56 Uhr

Hallo,

mein Junior kommt frühestens mit 3 Jahren, wenn nicht erst mit 4 Jahren in den Kiga.

Ich werde auch ständig gefragt, geht er auch schon in den Kiga ?? #augen

Intresant ist:
als meine große Tochter (14) vor 10 Jahren in den Kiga kam war es so, wenn eine Mutter ihr Kind schon mit 3 Jahren in den Kiga gab war sie eine Rabenmutter !!

Jetzt ist man eine *Rabenmutter* wenn das Kind nicht mit 2 Jahren im Kiga ist !!

So ändern sich die Zeiten !!

Grüßle :-)