Vaterschaft

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von lapislazulli 23.09.08 - 21:54 Uhr

Hallo Mädels,
hab mal ne ganz wichtige frage.
der papa vom kind und ich sind nicht verheiratet.
jetzt möchte er zwecks vaterschaftsanerkennung zum standesamt damit er zur geburt in die geburtsurkunde eingetragen wird.
jetzt frag ich mich ob das so gut ist. oder ob ich als alleinerziehend mit kind wenn nur ich in geburtsurkunde stehe finanziell im härtefall besser dran wär.
ich kenn das von mir bei mir steht nur meine mum drin und sie hatte dadurch vorteile. weiß nich ob das heute noch so is.
was sind so die vor und nachteile wenn papa in geburtsurkunde steht?
vielen dank für eure hilfe.
lg lapisla

Beitrag von yvonnechen72 23.09.08 - 22:09 Uhr

Hallo,

ich wüßte nicht, was du für Vorteile haben solltest, wenn der Vater nicht in der Geburtsurkunde steht.
Davon abgesehen, was führt ihr für eine Beziehung, wenn du kurz bevor euer Kind geboren wird, darüber nachdenkst, was wäre, wenn du alleinerziehend wärst?#kratz

Yvonne

Beitrag von silbermond65 23.09.08 - 22:11 Uhr

Alleinerziehend bist du dann,wenn du NICHT mit dem Vater des Kindes oder eben jemand anderem zusammenlebst.
Da ist es egal,ob der Vater in der Geburtsurkunde steht oder nicht.
Naja,ganz so egal ist es dann auch wieder nicht.Meine Kinder sollen schon wissen,wer ihr Vater ist.
Vor-und Nachteile gibt es vielleicht eher,wenn du das Sorgerecht mit dem Vater teilst.

LG

Beitrag von colle 23.09.08 - 22:14 Uhr

nabend

1.sehr schön das sich der werdende vater schon vorher gedanken macht

2. welchen finanziellen härtefall?..beispiel?

vorteil ist

man weiss welche person man anzusprechen hat wenn es um unterhalt z.B. geht

nachteil ist

umgekehrt zum vorteil..logisch oder

olle colle

Beitrag von lapislazulli 23.09.08 - 22:20 Uhr

huhu,
is schwer zu beschreiben wie ich das mein.
alleinstehend mit kind bin ich ja auch wenn er mit drin steht.
hab nur angst wieder alles verkehrt zu machen. hab in der letzten zeit einige im nachhinein verkehrten entscheidungen getroffen z.b. die neue wohnung.
kenn im bekanntenkreis viele die bei unterstützung vom staat den papa nich angeben. wenn er in geburtsurkunde steht geht das natürlich nich mehr.
wir wohnen aber zusam men.
ratlose lapisla

Beitrag von carrie23 23.09.08 - 22:24 Uhr

Du MUSST den Vater angeben wenn du ihn kennst, könnte also deinen Bekannten ganz schön Ärger bereiten.
Das du dir jetzt schon Gedanken um eine mögliche Trennung machst finde ich... naja bedenklich aber bitte.

Soweit ich weis hat die Erwähnung in der Geburtsurkunde nichts mit dem Sorgerecht zu tun, also wieso sollte er nicht in der Geburtsurkunde stehen?

Grüsse Carrie

Beitrag von lapislazulli 23.09.08 - 22:26 Uhr

das hat doch nix mit trennung zu tun.

Beitrag von carrie23 23.09.08 - 22:29 Uhr

Doch eigentlich schon, was sonst sollte der Grund sein den VAter nicht in der Geburtsurkunde anzugeben oder dem Vater kein gemeinsames Sorgerecht einzuräumen, wenn nicht im Falle einer Trennung dem Vater für jede Unterschrift hinterher laufen zu müssen?

Beitrag von yvonnechen72 23.09.08 - 22:32 Uhr

Nur gilts nur als allein erziehend, wenn du ALLEINE mit deinem Kind lebst.Da ihr jetzt zusammen wohnt und du dir Gedanken machst, was wäre ,wenn du allein erziehend wärst, liegt die Vermutung nahe, dass du über Trennung nachdenkst.
Wenn du nicht über Trennung nachdenkst, fällt mir nur noch eine Sache ein, warum man alleine mit dem Kind lebt und trotzdem mit dem Vater zusammen ist.

Beitrag von phoe-nix 24.09.08 - 05:39 Uhr

Womit denn?
Mit staatlicher Kohle, die Dir nicht zusteht, solange Du korrekte und ehrliche Angaben machst?

Beitrag von colle 23.09.08 - 22:26 Uhr

dann beschreib ich dir das mal

ABZOCKE?

Beitrag von lapislazulli 23.09.08 - 22:32 Uhr

manno,
ich hätte nich mal annähernd den mut ihn irgendwo nich anzugeben und heiße das auch nich gut. zumal wir ja auch zusammen wohnen.
ich kann nich richtig beschrieben wie ich das meine, z.b. auch steuerlich.
aber vielleicht lieg ich da falsch und nur bei heirat wär es anders und der eintrag in geburtsurkunde tut nix zur sache. bin nur etwas unsicher.
traurig dass man glei als abzocker hingestellt wird.
das geht in eine völlig falsche richtung und trennen wollen wir uns auch nich.

Beitrag von colle 23.09.08 - 22:38 Uhr

entschuldige bitte..so ist es für MICH rübergekommen

lass ihn eintragen und gut ist..da kannst du nichts bei falsch machen, meiner meinung nach

olle colle

Beitrag von gh1954 24.09.08 - 00:16 Uhr

Klar kommt das so rüber, wenn eine Mutter fragt, ob sie finanzielle Vorteile hat, wenn der Vater nicht in der Geburtsurkunde auftaucht.


Viel wichtiger wäre für mich die Frage des alleinigen Sorgerechts.

Beitrag von phoe-nix 24.09.08 - 05:40 Uhr

Was sind denn bewußt falsche Angaben sonst außer Betrug und Abzocke.
Ist doch völlig egal, ob es um ALGII geht oder Steuern.
Du kennst den Vater und wohnst mit ihm zusammen - folglich hast Du gar keine Wahlmöglichkeit.

Beitrag von risala 24.09.08 - 09:59 Uhr

Hi!

Alleine dem Kind zuliebe solltest du den Vater in der Geburtsurkunde angeben! Hast Du mal überlegt, was mit dem Kind ist, falls Dir was passiert? Ist der Vater eingetragen hat er wenigstens eine Chance sich dann um sein Kind zu kümmern... Ist auch mit aufwand verbunden, wenn ihr nicht verheiratet seid, aber einfacher als wenn er nicht drinsteht!

Ich kann wirklich nicht nachvollziehen, wie man einem Kind den Vater (wenn auch nur auf dem Papier) vorenthalten will.

Alleinerziehend bist du, wenn Du mit Deinem Kind alleine lebst - egal ob der Vater in der Geburtsurkunde drinsteht oder nicht!

Gruß
kim

Beitrag von phoe-nix 24.09.08 - 05:37 Uhr

Vorsätzlicher Betrug wird nciht die richtige Lösung sein!
Wenn Du schon genug falsche Entscheidungen getroffen hast, fang doch einfach mal an, Dich korrekt zu verhalten.

Der Vater ist nicht unbekannt, also gehört er in die Geburtsurkunde, nicht zuletzt in Deinem und des Kindes Interesse. Von irgendetwas müßt ihr im "Härtefall" ja leben.

Gruß,

phoe-nix

Beitrag von whitewitch 23.09.08 - 23:53 Uhr

Ob er drin steh oder nicht ist doch völlig wurscht. Wichtig wäre in deinem Fall das du gar keine Vaterschaftsanerkennung machst, denn dann hat er keinerlei Handhabe und Rechte. Du jedoch auch keine Ansprüche an ihn. Aber so verfahren kann doch keine Kiste sein, dass man so weit gehen würde. Der Vater mit Vaterschaftsanerkennung, der diese nicht vor der Geburt gemacht hat steht auch nicht in der Geburtsurkunde, hat aber dennoch alle Rechte und Pflichten. Wenn du also nichts von ihm willst, dann musst du ihn so zu sagen verschweigen!!!

Beitrag von kati543 24.09.08 - 02:55 Uhr

das funktioniert auch nicht so ohne weiteres. der biologische vater hat auch ein recht auf feststellung der vaterschaft und einen vaterschaftstest. dazu müsste er nur vor gericht eine versicherung ablegen, dass er mit der mutter in der fraglichen zeit geschlafen hat.
der vater hat heute alle möglichkeiten zumindest die besuchsrechte zu erhalten. nur das sorgerecht musst du nicht teilen.

Beitrag von rotihex 24.09.08 - 08:52 Uhr

Also Vaterschaft und Sorgerecht sind zwei Paar Schuhe.

Dein Freund kann als Vater in der Geburtsurkunde stehen (also die Vaterschaft anerkennen) und trotzdem kein Sorgerecht erhalten. Das geteilte Sorgerecht müßtet ihr nämlich extra beantragen.

Als alleinerziehend giltst du im Übrigen nur, wenn ihr auch nicht zusammen wohnt. Um finanzielle Vorteile daraus zu schlagen müßte dein Freund ausziehen.

Steht er in der Geburtsurkunde ist er zu Unterhalt verpflichtet.

BTW: mein Freund wurde auch in der Geburtsurkunde eingetragen, obwohl er die Vaterschaft zu dem Zeitpunkt noch gar nicht anerkannt hatte. Das haben wir hinterher geregelt.

LG
rotihex