Pro Familia/Caritas?????

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von hainkiz 23.09.08 - 22:47 Uhr

Hallo!!!

Hat jemand von euch Unterstützung von Pro Familia oder Caritas bekommen?? Mir wurde gesagt ich soll da mal hingehen und obwohl es mir unangenehm war bin ich hin und hab mal gefragt. Aber ich und mein Freund würden zu viel verdienen(Ich bekomm Ausbildungsvergütung:ca750 und mein Freund 1350 Euro)
Aber wenn sich die Steuerklassen ändern bekomm ich doch weniger oder nicht?
Aaaaaa ich werd noch verrückt..#gruebel

Wär schön wenn mir jemand was dazu sagen könnte!!!
vielen Dank

Beitrag von carrie23 23.09.08 - 22:55 Uhr

Also ich weis ja nicht in wie weit ihr weniger bekommen würdet wenn ihr die Steuerklasse ändert, aber 2100 Euro reichen doch um die Erstausstattung zu finanzieren.

Da kann man sich locker monatlich 100-200 Euro zurück legen, wenn man das auf 9 Monate aufrechnet kommt doch ein sehr hübsches Sümmchen zusammen.
Diese Unterstützungen sind für Mütter in Not, solche die wirklich kaum Geld bekommen und deshalb darauf angewiesen sind.
Soweit ich weis müsste man den Antrag bis zur 25. Woche stellen, auch da wärst du schon drüber.
Soweit ich weis müsste man Gehalt auf ALG2 Niveau bekommen und da seid ihr WEIT drüber.
Sei froh das du es dir leisten kannst und nicht darauf angewiesen bist.

lg carrie

Beitrag von r3dd3vil 23.09.08 - 23:54 Uhr

Du kannst bei der ARGE mal beantragen, AB der 25. ssw, denn vorher könnte ja noch was passieren. Für Geringverdiener gibts da um die 560 Euro, bin aber nicht sicher, ob ihr noch als Geringverdiener zählt, aber das werden die dort schon sagen. Antrag stellen kostet ja nichts, ausser bissl Zeit. Kann man formlos beantragen.

LG Mona

Beitrag von kati543 24.09.08 - 02:49 Uhr

wieso ändern sich die steuerklassen? das ist dein freund und nicht dein mann. die steuerklassen 1 und 4 sind identisch und in der kombi 3/5 zahlt einer etwas mehr und der andere bekommt viel mehr.
aber so wenig verdient ihr doch nicht.

Beitrag von zwiebelchen1977 24.09.08 - 07:07 Uhr

Hallo

Die Steuerklassen ändern sich bei euch nicht. Ihr seid nicht verheiratet.
Und euer Geld sollte doch für eine Erstaussttatung reichen. Über 2000 Euro. >Schraubt euren Standart runter und spart fürs Baby.
Die Gelder sind für bedürftige und Menschen in Not. Und mit 2100 Euro ist man nicht in Not.

Bianca

Beitrag von maeuschen06 24.09.08 - 09:23 Uhr

Hallo,

ihr habt zusammen über 2.100 Euro und fragt nach staatlicher Unterstützung #schock Schämt ihr euch eigentlich gar nicht? Mit dermaßen viel Geld kann man doch wohl genug für eine Erstaustattung zurücklegen, die kostet nicht mehr als 400 Euro, wenn man sich umsieht und auf Flohmärkte geht. Ansonsten müsst ihr eure Ansprüche einfach mal runterschrauben, viele Familien haben nicht so viel Geld zur Verfügung. Diese Nehmermentalität finde ich einfach fürchterlich! Wieso will niemand mehr sein Leben selber finanzieren?

Eure Steuerklassen ändern sich nicht, ihr könnt den Kinderfreibetrag eintragen lassen, dann habt ihr evtl. sogar mehr Geld, weniger wird es auf keinen Fall. Oder ihr heiratet, dann gibt es auch mehr Geld.

lg

Beitrag von marion2 24.09.08 - 10:01 Uhr

Hallo,

Bekommt ihr die 750 bzw. 1350 Euro Brutto oder Netto?

Wenn du nach Unterstützung fragst, nehme ich an, dass das Brutto ist.

Hast du schon alle Unterlagen eingereicht? Ob ihr zu viel oder zu wenig verdient, entscheidet nicht ProFamilia oder die Caritas. Die füllen nur die Anträge mit dir aus und leiten sie weiter.

LG Marion

Beitrag von hainkiz 24.09.08 - 21:58 Uhr

Hallo ..
und erstmal vielen Dank für die Antworten.
Wieso sollte ich mich schämen?? Wenn man nicht weis unter was für Umständen jemand lebt sollte man nicht urteilen. Das Ausbildungsgeld das ich bekomme wird bald nicht mehr da sein, weil ich die Ausbildung aufgrund der Schwangerschaft beenden muss oder zumindest unterbrechen.
Es gibt auch Menschen die einige Schulden haben die sie abzahlen müssen und schon hat man nicht mehr soooooo viel Geld.
Mein Gott zum Glück hab ich nur eine Frage gestellt:-p


#danke nochmal
lg