Eheähnliche Beziehungen

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Ob ihr gerade Vätermonate nehmt, werdender Vater seid oder einfach eine engagierte Vaterrolle einnehmt: Hier ist der Platz für männerspezifische Fragen und Probleme. Mütter sind in dieser Rubrik als antwortende Gäste willkommen. Neu: Unser Newsletter für werdende Väter.

Beitrag von pheromon 23.09.08 - 23:19 Uhr

Auf dem deutschen Juristentag gibt es intensive Bestrebungen eheähnliche Beziehungen der Ehe zunehmend gleichzustellen.

Ich persönlich halte das für völligen Schwachsinn, denn in letzter Konsequenz bedeutet dies, das die "eheähnliche Beziehung" zur quasi-Ehe-wird.

Also genau zu dem gegen dass man sich mit dem nicht-heiraten entschieden hat.

Meinungen erbeten

LG Pher

Beitrag von bestpapa76 24.09.08 - 07:54 Uhr

Stimmt hast recht !!!
Die Ehe ist ja normalerweise ein großer Schritt weiter in einer Beziehung und das was vorher ist, gehört ja auch normalerweise zur "Probezeit" ! Wenn das jetzt gleichgestellt wird werden sich bestimmt auch viele noch nicht einmal mal mehr für einen Lebensabschnittspartner entschbeiden-

Beitrag von marion2 24.09.08 - 12:08 Uhr

Hallo,

ich lebe in einer eheähnlichen Beziehung. Mit allen Nachteilen, die das so mit sich bringt.

Mein Mann wollte ursprünglich nicht heiraten, weil die Scheidungsrate in seiner Familie bei knapp 100 % liegt. Später dann hat sich zwar seine Einstellung verändert, aber wir haben das Thema immer wieder aus den Augen verloren....

Ich hätte nichts dagegen, wenn sich mal was täte. So eine Hochzeit kostet ja auch Geld - schon allein der Papierkram ist abstoßend.

LG Marion

Beitrag von anyca 24.09.08 - 16:25 Uhr

Der Papierkram bei unserer Trauung war weniger "schlimm" als ne durchschnittliche Steuererklärung und gekostet hat das Standesamt um die 60 Euro. Ob man dann noch ne 25000-Euro-Fete schmeißt, ist ja eine freiwillige Entscheidung.

Beitrag von marion2 26.09.08 - 21:21 Uhr

Ich hab die Zettelberge bei meiner Nachbarin gesehen. Das ist deutlich mehr Papier als bei ner Steuererklärung gewesen.

Beitrag von whitewitch 24.09.08 - 13:24 Uhr

Das wäre überhaupt nicht schön, womöglich haben die die nicht verheiratet sind dann die selben Rechte und Pflichten wie die Verheirateten. Was für ein Schwachsinn, es gibt doch einen Grund warum ich mich entscheide nicht zu heiraten. Die Endkonsequenz wäre dann wahrscheinlich wieder zwei getrennte Wohnungen....#schock Also nee die da oben haben echt lange Weile.

Beitrag von patchworkfamily007 24.09.08 - 15:03 Uhr

Darf ich mal fragen, ob jemand in etwa weiß, wie dies aussehen soll?
Die Sache mit dem Zugewinnsausgleich in einer eheähnlichen Beziehung scheint ja wohl schon im Oktober als Punkt anzustehen.....

LG,
Bine

Beitrag von haiku 24.09.08 - 17:26 Uhr

Es sind nicht die Kirchen oder Eheberater, die die eheähnliche Gemeinschaft der Ehe gleichstellen wollen, sondern die *Juristen*. Warum? Weil ein hervorragendes Geschäft blüht wenn alle eheähnlichen Gemeinschaften bei Auflösung die gleichen oder fast gleichen Rechts- und Versorgungsansprüche zu klären haben wie die Ehen jetzt schon.
"Mit den gescheiterten 40 % der Ehen geben wir uns nicht zufrieden (es werden ja immer weniger #schock), wir wollen 100% aller auseinandergehenden Beziehungen abwickeln." ;-)

Beitrag von patchworkfamily007 24.09.08 - 18:24 Uhr

Hm so viel ich weiß, ist es doch aber ab 2009 das du kirchlich heiraten darfst, ohne vorher auf dem Standesamt gewesen zu sein....und es hieß, daß sich aber steuerlich und so weiter nichts ändern wird.....

LG,
Bine

Beitrag von seehundandi 24.09.08 - 19:26 Uhr

wen interessiert eine Kirche uffiehe eben

Beitrag von patchworkfamily007 24.09.08 - 20:18 Uhr

sorry aber leider ist es mir nicht möglich deinen Satz zu verstehen...

Bisher fand ich die Ansatzpunkte sehr positiv und ich bin dennoch der Meinung, daß man den Aspekt der Kirche nicht außen vor lassen darf. Denn wenn sich die Juristen damit beschäftigen und die Kirche parallel dazu schon sagt, man darf ohne Standesamt heiraten, finde ich schon, daß man alles in Betracht zieht.

Desweiteren wäre es echt nett, wenn man hier mal seine Meinung etc äußern darf / kann, ohne gleich angegangen zu werden:-)

LG,
Bine

Beitrag von seehundandi 24.09.08 - 20:45 Uhr

uffiehe ist eine rein moslemische ehe die jeder mann jederzeit beenden kann. sie wird sie wird von keiner Regierung anerkannt Kirche interessiert keinen Menschen egal ob moslemisch christlich oder judentum

Beitrag von haiku 25.09.08 - 00:16 Uhr

Dass die Kirche alle eheähnliche Beziehungen zu Ehen machen will, aber gesetzliche Regelungen völlig egal sind, ist doch auch klar #augen: weltliche Finanzen und der Standesbeamte sind unwichtig, es geht um Gottes Segen, der bis zum Lebensende und darüberhinaus gelten tut. "Eheähnliche Gemeinschaft" geht deswegen nicht wirklich gut für die Kirche, sondern ist nur für die Juristen interessant. Die Verachtung der Kirche ist im Fall der Trennung immer schlimmer anzusehen als das bisher entgangene Geschäft der Familienrechtler.

Lg, haiku, für den alles eheähnliche bereits zu spät ist und der angesichts von Gottes drohendem Zorn sein Eheweib eigentlich doch ganz passabel findet #schwitz.

Beitrag von mathilde144 26.09.08 - 18:13 Uhr

*einschleich, da kein Vater*

Hallo Pher,
ich bin mir nicht sicher, ich glaube, es war Frankreich, wo im Zusammenhang mit der Homo-"Ehe" die eheähnliche Gemeinschaft auch für "Heteros" erlaubt wurde. Die Folge davon war, daß immer mehr Paare statt der "Probezeit" Verlobungszeit bzw. der Ehe eine eheähnliche Gemeinschaft schlossen. Die Hochzeiten gingen rapide zurück#schock.
Ich glaube, daß es bestimmten Leuten auch hier gefällt, die "Institution" Ehe so unattraktiv wie möglich zu machen#klatsch. Wer weiß, was als nächstes kommt: Ende des Ehegattensplittings, usw. Keine Ahnung. Ich halte jedenfalls von der eheähnlichen Gemeinschaft gar nichts. Entweder heiraten oder "zusammensein". Dazwischen gibt es nichts (Sinnvolles).

M., die weiß, daß gleich einige wüten und auf die Scheidungsrate zeigen werden. #schwitz

Beitrag von ttr 29.09.08 - 22:26 Uhr

klar möchte die advokaten-lobby das gern... denn was bringt mehr geld ein, als eine scheidung? richtig...nichts....pauschal-hornorare für ein paar briefe....wäre doch für diese berufsgruppe klasse, wenn man das gleichstellen würde... so würde sich die menge der verfahren verdreifachen und somit wieder genug arbeit und möglichkeiten des abzockens für alle der lobbyisten vorhanden... aber nen vorteil hätte es dennoch..die kerle würden dann lieber für jeden schuss in den puff gehen, denn dann würde sich alles andere nicht mehr rechnen... dann ist komischerweise jede beendete beziehung auf einmal ne eheähnliche gemeinschaft gewesen und mann nach spätestens der 2ten finanziell komplett ruiiniert. dafür zählt der anwalt dann jeden abend seinen kaum zu überschauenden führpark der benz-bmw-jaguar-ansammlung und kommt mit den geldanlagen garnicht mehr nach... der arme... vielleicht sollte ihm die allgemeinheit dann noch dafür nen spezialisten bezahlen....vielleicht gibts dann noch ehrenamtliche helfer?? ja so ein anwaltsleben ist schon hart..... dummes deutschland, dass solche vorschläge überhaupt publiziert werden dürfen, ohne angst, gesteinigt zu werden.

Beitrag von kathrin_85 03.10.08 - 15:14 Uhr

schreib mit dem nick meiner freundin.bin völlig dafür das die eheänliche beziehung gleichgestellt wird.die zeiten ändern sich nun mal.nur um die liebe zu beweisen brauch ick nicht heiraten.und warum sollen unverheiratete nicht steuerlich genauso bevorzugt werden wie verheiratete.manchmal komm ick mir vor wie in der steinzeit.uneheliches kind...oh mein gott

grüße fabian