Muss ich sie ihm über das WE mitgeben? Etwas Lang!

Archiv des urbia-Forums Allein erziehend.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von sunshine696969 24.09.08 - 10:01 Uhr

Hallo,

also erstmal zur Situation. Mein Mann und ich haben uns vor etwa 3 Monaten getrennt, wir haben eine Tochter (13 Monate) und bislang kam er nach der Trennung öfter um sie zu besuchen, jeden zweiten Tag und vor kurzem einigten wir uns auf 3 Mal in der Woche, Mo, Mi, Fr.
Nun, nach einem heftigen Streit, meinte er (um mich zu kränken), er kommt eben die Kleine dann überhaupt nie mehr besuchen und hat sich seitdem auch nicht mehr gemeldet (das war erst am Montag).

Da das an sich schon sehr seltsam ist, dass er sich wirklich gar nicht meldet (wir haben öfter Auseinandersetzungen seit der Trennung, aber er meldete sich dennoch immer und kam unsere Tochter besuchen), habe ich mir Gedanken gemacht, über den Umgang, weil ich schon möchte, dass meine Tochter möglichst guten Kontakt zu ihm hat und er sie von mir aus auch jeden Tag sehen kann.
Wie gesagt, ich denke jetzt, da er sich nicht mehr meldet, dass er hintenrum etwas "ausheckt".

Jetzt bin ich beim googeln auf die Sache mit den Wochenenden gestoßen. Da hieß es, jedes 2. WE, Fr-So.
Und muss ehrlich sagen, dass ich damit so gar nicht klar komme, weil mein Mann seit der Trennung bei seinen Eltern wohnt, und sie unsere Tochter erst 3-4 mal gesehen haben (kamen nicht nach der Geburt, haben sie als Sch*** Kind beschimpft etc.).
Zudem wohnen sie zu fünft auf 17qm, 1-Zi. mit Kochniesche (die Erklärung, warum würde den Rahmen sprengen :-) ) und in dem einen Zimmer schlafen alle, essen, kochen, rauchen etc. Das Zimmer besteht auch hauptsächlich aus Betten/Matratzen.
Unsere Tochter ist sehr auf mich fixiert, besser gesagt, sie ist es gewohnt nur von mir ins Bett gebracht zu werden (mein Mann wollte sich nie damit beschäftigen), hat noch nie woanders ohne mich übernachtet und seit ein paar Wochen, wacht sie Nachts auf und möchte auch nicht mehr alleine schlafen d.h. ich muss sie mit zu mir ins Bett nehmen.

Er hat sie bislang 2 mal mitgenommen, für ca. 2 Stunden und ich habe auch kein Problem damit, wohl aber hätte ich eines, wenn er verlangen würde, dass sie jedes 2. WE, Fr-So bei ihm übernachtet. SIe hat dort keine Möglichkeit zum Schlafen, also kein eigenes Bett (kein Platz), keine Möglichkeit zum spielen, weil alles mit Matratzen vollgestellt wird und ich möchte nicht, dass sie mit 5 weiteren Leuten in einem Zimmer schläft, die bis spät in die Nacht dasitzen und rauchen und sie zwangsläufig nebendran schlafen muss.

Jetzt zu meiner Frage:
Sollte er darauf bestehen, muss ich sie ihm in so einem Fall über Nacht mitgeben??? Bzw. muss ich ein so Kleines Kind überhaupt über Nacht mitgeben? Das wäre der reinste Horror für mich.

Vielleicht kann mir jemand was dazu sagen.

Danke schon mal!

Beitrag von whitewitch 24.09.08 - 10:04 Uhr

Also meine eigene Meinung: DU musst gar nichts!! Ich würde mein Kind in dem Alter nicht über das Wochenende weggeben. Da könnte sich der KV auf den Kopf stellen. Ich denke auch das er da keine Handhabe hat, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass so ein kleines Kind schon verpflichtet werden kann für längere Zeit seine Mutter zu verlassen.

Gruß Andrea

Beitrag von sunshine696969 24.09.08 - 10:12 Uhr

Das ist auch für mich die totale Horrorvorstellung, dass die Kleine irgendwo anders ohne mich übernachtet, egal bei wem.
Dabei gehts ja nicht um ihn als Person, sondern darum, dass ich da keine ruhige Sekunde hätte, sowas kann ich mir gar nicht vorstellen.

Ich habe ja schon Schwierigkeiten mit der Tatsache, dass sie wenn ich ins KH zur Entbindung muss bei meiner Mutter bleibt.

Aber Danke,

lg

Beitrag von whitewitch 24.09.08 - 10:30 Uhr

Also wie gesagt ich weiß wie es dir geht, mir ginge es egal wo sie schläft ebenso. Meine ist jetzt 10 und wenn sie einmal im Monat eine Übernachtung bei ihrem Vater macht, dann habe ich keine Ruhe, kann kaum schlafen. Ich wünsche dir alles gute und lass dich zu nichts zwingen, erkundige dich vorher.

Beitrag von maeuschen06 24.09.08 - 10:19 Uhr

Hallo,

manche Mütter verstehe ich einfach nicht. Kaum sind sie vom Vater getrennt mutiert er zum totalen Versager, der sich ganz plötzlich nicht mehr um sein Kind kümmern kann.

Ihr habt zusammen gelebt, er hat das Kind also von Anfang an über Nacht bei sich gehabt. Was glaubst du, passiert deinem Kind beim Vater? Wieso sollte er sich nicht um sein Kind kümmern können?

Rechtlich ist es so, da ihr zusammen gelebt habt, musst du ihm das Kind mitgeben, wenn er es will. In dem Alter nur eine Nacht, später dann auch ein ganzes Wochenende.

Du solltest die Beziehung verarbeiten, such dir einen Therapeuten, wenn es alleine nicht geht. Aber nur weil ihr euch getrennt habt, ist er noch lange kein schlechter Vater. Wenn er das Kind über Nacht hat, wird er es auch ins Bett bringen, was kann schöner für das Kind sein, als auch mit seinem Vater Zeit zu verbringen? Wieso willst du die Beziehung so schwierig machen? Gönn doch beiden ihre eigene Zeit, sofern der Vater denn will. Fixierungen kann man schnell lösen, wenn man denn will. Aber vielleicht willst du ja auch, dass dein Kind nur zu dir Bindungen hat?! Das wäre allerdings sehr traurig.

lg

Beitrag von sunshine696969 24.09.08 - 10:44 Uhr

Also
1. mein Mann hatt die Kleine nicht über Nacht bei sich, auch nicht, als wir zusammen gewohnt haben, da ihm das Geschrei von Anfang an auf die Nerven ging, und er es seit ihrer Geburt vorgezogen hat im Wohnzimmer zu schlafen.

2. mein Mann meinte, am Montag, er wollte die Kleine überhaupt nicht mehr sehen, weil er von mir Geld haben will, ich ihm aber keins gebe- Ergo ist er derjenige, der den Umgang verweigert, weil er auf mich sauer ist und trägt es somit auf dem Rücken unserer Tocher aus.

3. Scheinbar hast du dir nicht die Mühe gemacht, den Beitrag ganz zu lesen, antwortest aber darauf ;-)
Wo soll sie denn bitte dort schlafen???? Und in welches Bett soll er sie denn bringen, wenn er neben Vater, Mutter und zwei Geschwistern auf dem Boden schläft??? Und auch noch in dem Zimmer wo vorher 4 Leute geraucht haben???
Also wenn du dein Kind sowas aussetzt, dann ist das dein Problem, aber ich möchte das nicht!

4. Mein Mann war nach einem halben Jahr in der Elterzeit, bezog das Elterngeld, spazierte den ganzen Tag irgendwo herum, und unsere Tochter betreute meine Mutter jeden Tag während ich in der Arbeit war und dennoch habe ich die gedacht, und auch nicht in meinem Beitrag behauptet, dass er ein schlechter Vater ist, aber du hast scheinbar nicht verstanden, worum es hier geht. Es geht nicht darum, dass er sie dahin mitnimmt, denn das war bislang auch kein Problem für mich, es geht einzig und allein um die Frage der Übernachtung.

Somit kann ich dir nur eines sagen: Wer lesen kann ist klar im Vorteil!

Beitrag von maeuschen06 24.09.08 - 10:57 Uhr

Hallo,

wenn der Vater will und einen Platz anbieten kann, dann wird er das Kind über Nacht bekommen. Unter Platz wird dabei kein eigenes Zimmer, sondern nur eine kindgerechte Schlafmöglichkeit verstanden, dazu zählt auch ein breites Bett, wo es mit dem Vater schläft. Er wird ja nicht ewig in so beengten Verhältnissen wohnen, wie zur Zeit.

So wie du deinen Ex schilderst, wird er das Kind gar nicht über Nacht wollen. Vielleicht droht er damit, aber ob er es durchzieht? Wohl eher nicht. Wenn er aber will, dann wird er das Kind bekommen. Und wenn er sich darum wirklich bemüht, wäre es doch das beste für euer Kind! Insofern, sieh es als Chance für das Kind.

lg

Beitrag von sunshine696969 24.09.08 - 11:09 Uhr

Das Problem ist, dass ich ja möchte, dass sie einen sehr guten Umgang mit ihm hat und der Grund, warum ich mich von ihm getrennt habe, nichts damit zu tun hat, wie er zu ihr war oder was er gemacht, oder nicht gemacht hat. Darum gehts nicht, er geht auch liebevoll mit ihr um. Wir hatten anderweitige Schwierigeiten und mit ist ein guter Umgang sehr wichtig, da ich selbst ohne Vater aufgewachsen bin.Nur dass er nun jeden Kontakt verweigert, auch als ich ihm angeboten habe, sich selbst die Zeiten und Tage auszusuchen auch die Häufigkeit, kam keine Reaktion.
Er hat mir nicht gedroht oder sonstiges, ich habe aber auch überlegt, ob ich mich beim Jugendamt erkundigen soll, wie das ist, ob man ihn zum Umgangsrecht auch verpflichten kann, denn unsere Tochter hat ein Recht darauf und ich finde es schade von ihm, dass er wegen der Trennung so gekränkt ist und jetzt sie dafür bestraft wird. Aber ob das so gut ist, wenn er sich gegen jeden Kontakt wehrt? Keine Ahnung.
Er meinte letztens auch, er werde sich entweder eine eigene größere Wohnung suchen, oder mit seinen Eltern zusammen, da er dann im März nochmal Vater wird und er ein Zimmer für die Kinder einrichten wolle. Wie ernst es ihm damit ist, weiß ich leider nicht, aber bislang ist er ja immernoch dort.

Beitrag von carrie23 24.09.08 - 23:39 Uhr

Nein so ein kleines Kind würde er NICHT bekommen, du solltest dich etwas kundig machen und nicht das Blaue erzählen.
Und ein vollgerauchtes Zimmer IST KEINE kindgerechte Schlafmöglichkeit.

Und ich rauche selber und würde nie auf so eine Idee kommen.

Beitrag von ina_ragna 24.09.08 - 10:45 Uhr

"Rechtlich ist es so, da ihr zusammen gelebt habt, musst du ihm das Kind mitgeben, wenn er es will. In dem Alter nur eine Nacht, später dann auch ein ganzes Wochenende."

#kratz
Aus reinem Interesse. Wo ist das bitte verankert?

#blume

LG
Ina

Beitrag von maeuschen06 24.09.08 - 10:53 Uhr

Das steht in keinem Gesetz, das ist ständige Rechtsprechung!

Das Kind hat mit dem Vater zusammen gelebt, warum sollte es dies nicht weiter? Eben, es gibt keinen Grund! Aunahmen gibt es nur, wenn die Eltern nie zusammen gelebt haben und das Kind nur stundenweise Besuche kennt.

lg

Beitrag von sunshine7505 24.09.08 - 11:06 Uhr

In ihrem Fall sehe ich es aber erstens hart an der Grenze zur Kindeswohlgefährdung, vor allem wegen des Rauchens. Zweitens kann ich nach wie vor nicht verstehen, was denn nun ausgerechnet an einer Übernachtung so wichtig sein soll, wo der Kontakt doch auch so stattfinden kann. Das Kind ist 13 Monate als und versteht das gar nicht. Drittens bin ich der Meinung, dass sich ein "Vater" nicht unbedingt als solcher allein dadurch qualifiziert, dass er das Kind gezeugt hat und deswegen einen Umgang gestattet bekommt, der dem Kind mehr schadet als nützt. Zusammen gelebt hin oder her. LG Katja

Beitrag von janamausi 24.09.08 - 15:21 Uhr

Hallo Katja!

Übernachtungen beim Papa sind für ein Kind, deren Entwicklung und Beziehungen zum Papa wichtig. Erkundige dich mal, es gibt genug Studien die das belegen.

Mal ein Kind tagsüber für ein paar Stunden betreuen kann jeder - die Nachbarin, ein Babysitter, Freunde, Kiga etc. Aber wenn ein Vater sein Kind Abends ins Bett bringt, Nachts da ist wenn was ist, früh mit dem Kind aufsteht, im Bett kuschelt, frühstückt etc. ist das nochmal was ganz anderes. Das ist der Alltag für ein Kind und für ein Kind ist es auch wichtig, diesen Alltag mit dem Papa zu erleben und nicht nur mit der Mutter.

LG janamausi

Beitrag von carrie23 24.09.08 - 23:45 Uhr

Mag sein, aber das was sie geschrieben hat:

Er hat sein Kind noch NIE ins Bett gebracht und schlief leiber im Wohnzimmer
Er trägt einen Streit mit der Mutter auf dem Rücken der Tochter aus
Er schläft mit 4 anderen Personen in einem vollgerauchten Matratzenlager.

Sorry aber das ist etwas anderes als eine typische "aber jetzt will ich den KV nimmer" mutter.
Ich selber bin hier dafür bekannt meistens auf der Seite der Männer zu stehen, aber ich kann das Problem der TE gut verstehen.

Beitrag von sunshine7505 25.09.08 - 09:38 Uhr

Hallo,
in erster Linie sollte man "auf der Seite" der Kinder stehen. Das geht häufig in solchen Diiskussionen unter und läuft auf eine Kontroverse hinaus, ob jetzt die Mutter verbittert ist und dem Vater nur Böses will und der Vater ein ganz Armer ist. Bei Gericht sucht der Richter auch nach einer Lösung die am "ehesten dem Kindeswohl" entspricht und nicht dem Wohl der Eltern. Ich habe da auch mit dem Jugendamt sehr gute Erfahrungen gemacht (hatte da wohl mehr Glück wie manch andere hier #gruebel).
LG Katja mit ihren #sonnenscheinchen JUlia (*25.04.05) und Sebastian (*10.06.08)

Beitrag von carrie23 25.09.08 - 16:34 Uhr

DAS sowieso, ich meinte damit auch nur das ich verstehen kann, dass sie unter diesen Bedingungen, Bedenken hat das Kind dem Vater mitzugeben

Beitrag von janamausi 25.09.08 - 16:51 Uhr

Meine Antwort bezog sich nicht auf die TE sondern auf den Satz von carrie23:

"Zweitens kann ich nach wie vor nicht verstehen, was denn nun ausgerechnet an einer Übernachtung so wichtig sein soll, wo der Kontakt doch auch so stattfinden kann."

Beitrag von janamausi 25.09.08 - 16:54 Uhr

sorry, ich meinte nicht carrie23 sondern sunshine7505 #hicks

Beitrag von pittiplatschbln 25.09.08 - 13:43 Uhr

"Mal ein Kind tagsüber für ein paar Stunden betreuen kann jeder - die Nachbarin, ein Babysitter, Freunde, Kiga etc. Aber wenn ein Vater sein Kind Abends ins Bett bringt, Nachts da ist wenn was ist, früh mit dem Kind aufsteht, im Bett kuschelt, frühstückt etc. ist das nochmal was ganz anderes. Das ist der Alltag für ein Kind und für ein Kind ist es auch wichtig, diesen Alltag mit dem Papa zu erleben und nicht nur mit der Mutter."

Dazu fällt mir ein:

Ein Kind abends ins Bett bringen kann auch eine gute
Freundin, die Oma, der Babysitter, genauso gut, mit
ihm kuscheln und morgens gemeinsam Frühstücken.

Für ein Kind ist "die" Vertrauensperson wichtig, das
muss nicht zwangsläufig der Vater sein. Und wichtig
ist, das diese Person das auch gerne und mit Liebe
macht und nicht weil sie dazu verpflichtet wird.

Wie schon geschrieben, ein Kind zu zeugen und
vielleicht noch bei der Geburt dabei zu sein, sagt
nichts darüber aus, welche Bindung oder Beziehung
der Vater zu seinem Kind hat oder entwickelt.

Liebe Grüße
Pitti #blume


Beitrag von nisivogel2604 24.09.08 - 11:54 Uhr

Hallo,

und du meinst es gibt nur diese Rechtsprechung?

Völliger Quark. Jeder Fall muss individuell entschieden werden. Selbstmit 5 und 9 Jahren kann man kein Kind zwingen irgendwo anders zu übernachten. Ich sags dir aus Erfahrung. Es gibt IMMER Ausnahmen. Auch wenn die Eltern zusammen gelebt haben.

LG Denise

Beitrag von ina_ragna 24.09.08 - 18:02 Uhr

Unter ständiger Rechtsprechung verstehe ich was vollkommen anderes!

Das sind alles Individualfälle mit jeweils unterschiedlichen Umständen, die immer beachtet werden müssen. Die kann man nicht mal eben kurz auf jeden Fall anwenden. Ein Richter kann in 2 Fällen auch unterschiedlich urteilen. Hier einfach zu pauschalisieren ist schlicht falsch!

Es gibt nur Empfehlungen und keine Richtlinien und die Empfehlungen sind weit von Deinem Geschriebenen entfernt.

Nichts desto trotz sollten sich meiner Meinung nach Mutter und Vater an einen Tisch setzen und versuchen, gemeinsam eine friedliche außergerichtliche Lösung finden. Es geht nur um das Wohl des Kindes. Eigene verbitterte Gefühle (oder was auch immer) gegenüber dem ehemaligen Partner sollten ganz nach hinten geschoben werden, so schwer es auch fällt.
Ein Gerichtsverfahren verhärtet meist nur die Fronten und die Kinder sind hier die Leidtragenden.

LG
Ina

Beitrag von carrie23 24.09.08 - 23:43 Uhr

So ein Quatsch, kannst du dafür auch Quellen angeben?
Nein? dann erzähle bitte nicht so einen Blödsinn.

Beitrag von 6dty3 24.09.08 - 11:13 Uhr

Hallo,

"manche Mütter verstehe ich einfach nicht. Kaum sind sie vom Vater getrennt mutiert er zum totalen Versager, der sich ganz plötzlich nicht mehr um sein Kind kümmern kann. "

Vielleicht solltest Du dabei bedenken, dass sich auch die Mütter getrennt haben könnten und das "Versager-Verhalten" des Vaters ein Grund für die Trennung gewesen sein könnte. Gar nicht so unwahrscheinlich, oder?

VG

Beitrag von sunshine696969 24.09.08 - 11:17 Uhr

#pro

Beitrag von mellli-benni 24.09.08 - 11:49 Uhr

Vom Prinzip her stimmt deine Meinung schon. Es gibt viele fälle in denen Urplötzlich der Vater der letzte Dreck ist und sich nicht um das Kind kümmen darf. Jahrelang war er ein guter Vater und dann plötzlich nicht mehr. Nur weil er die Gefühle der Mutter verletzt hat.

Aber wenn man den Thread liest und die Zustände die derzeit bei dem Vater herschen (wenn es denn auch so ist) dann würde ich mein Kind da auch nicht hingeben zum Übernachten. Egal wie eng die Beziehung zwischen Kind und Vater während der Beziehung war.

Ich denke ein Gespräch mit dem Vater wäre hier im Fall der Fälle angebracht.

Denn wenn sich die Wohnsituation des Vaters ändert, würde glaub nichts dagegensprechen das das Kind bei ihm schläft (außer eben die Ängste/ Sorgen/Probleme der Mutter).Aber irgendwann muss sie sich wohl oder Übel mit dem Gedanken anfreunden.

LG Melli

P.S. Wir haben die Kids meines Mannes seit sie 7 Monate alt waren von Fr. - So. bei und. Und das wurde vom Gericht so beschlossen obwohl die Mutter abgehauen ist als die Kids 2 Monate alt waren und zwischendrin kaum Kontakt bestand.

  • 1
  • 2