KiGa, wie ist es bei Euch?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von magda6 24.09.08 - 10:22 Uhr

Hallo allerseits,

ich habe ein kleines großes Problem.
Es geht um die Erzieherin unseres Sohnes (5 1/2). Wir mußten durch einen Umzug den KiGa wechseln. Zu Anfang kam sie uns wirklich sehr symphatisch vor,..lieb eben. Wie man sich die Erzeiherin des eigenen Kindes eben wünscht. Seit einiger Zeit merken wir allerdings, daß sie Eltern (nicht nur uns) von oben herab betrachtet/ anspricht. Ich weiß nicht, wie ich es beschreiben soll. Wir fühlen uns mit ihr sehr unwohl. Das einzig gute ist i M, daß wir sie nur noch bis zum nächsten Sommer haben.
Würdet ihr das ansprechen, oder einfach sein lassen? Unseren Sohn gegenüber erwähnen wir nichts. Loben eher, wenn die Erzieherin etwas mit ihm macht.
Natürlich sind Erzieherinnen Experten in ihrem Gebiet, aber Eltern doch zumindest für das eigene Kind.
Bsp.: Unser Sohn ist laut Kinderdoc motorisch weit vorn (leider sprachlich etwas hinten ran, er bekommt Logo). Nun war eine Frau von der Frühförderstelle im KiGa. Diese meinte zur Erzieherin, bei unserem Sohn müsse Motorisch unbedingt etwas gemacht werden. Die Erzieherin selbst lobte unseren Sohn vor ein paar Wochen noch, und jetzt soll er in eine "motorische Gruppe" der Lebenshilfe, weil er es sooo nötig hat. Was sollen wir davon halten?
Bin etwas durcheinander, und habe wahrscheinlich ebenso geschrieben, sorry!

LG und danke

magda

Beitrag von cazie71 24.09.08 - 10:43 Uhr

Hallo magda.

Also, bezüglich des Verhaltens der Erzieherin würde ich nix mehr machen, nachdem es sich eh nur noch um ein paar Monate handelt. Solange dein Sohn sich mit ihr versteht und sich in ihrer Gruppe wohlfühlt, würde ich da drüberstehen. ;-)

Wegen dem "Motorikproblem" würde ich sie schon ansprechen und sie fragen, warum sie seine Fähigkeiten erst so gelobt hat und er jetzt ne Förderung nötig hätte.

lb. Grüsse
Carmen

Beitrag von steiermark 24.09.08 - 10:43 Uhr

Hallo!

Du bist meiner Meinung nach die Expertin für dein Kind. Anscheinend holst du dir auch von MEHREREN dafür ausgebildeten Leuten ihre Fachmeinung ein.

Wenn der KiArzt sagt, dein Sohn wäre motorisch vorne, sie sagt er ist hinten, ist schon komisch.
Was denkst du? Du beobachtest ihn doch täglich. Und wir Mütter haben ja den Urinstinkt unsere Kinder miteinander zu vergleichen. Kann er weniger, gleich viel, mehr als die anderen Gleichaltrigen?
Kann er auf einem Bein hüpfen, Radfahren, ....vergleiche doch mal, dann kommst du sicher selbst zu einer richtigen Antwort.

lg karin (die wie alle Mamis hofft, daß die eigenen Kinder Alleskönner und Genies und von allen gemocht und... sind);-)

Beitrag von kat30 24.09.08 - 11:13 Uhr

Hallo,

wegen dem "von oben herab" würden ich mir einfach meinen Teil denken und nichts weiter machen. Bei manchen Erziehern (!!! kein Pauschalangriff !!!!! wir haben nur leider so einen Fall in der Familie #augen) hat man manchmal das Gefühl, die können sich nicht von ihrem Beruf trennen und meinen grundsätzlich jeden erziehen zu müssen... steh da einfach drüber ;-).

Wegen der motorischen Förderung würde ich mal noch eine 2. Meinung einholen (nochmal KiA?) - vielleicht brauchen die auch nur noch dringend irgendein Kind für die Gruppe, damit diese z.B. zustande kommen kann oder finanziell gefördert wird. Da wird dann gerne mal ein "Förderbedarf" herbeigeredet...

Kat

Beitrag von gaeltarra 24.09.08 - 11:39 Uhr

Hallo Magda,

wegen der Erzieherin würde ich nichts mehr unternehmen, rendiert sich für die kurze Zeit nicht. Allerdings würde ich sie ansprechen oder aber erst einmal mit dem Elternbeirat des Kiga Rücksprache halten.

Wegen der Motorik: nun ja, ich nehme stark an, dass sich die Erzieherin von der Dame der Frühförderstelle "beeinflussen" hat lassen bzw. das, was die Frau meinte, an dich weitergegeben hat.

Ich würde darauf erst einmal nichts geben, weil von "motorisch weit vorne" zu "motorisch muss unbedingt etwas gemacht werden" ist es ein Riesenschritt. Es fragt sich vielleicht: ist die Fein- oder Grobmotorik gemeint? Da gibt es dann schon wieder Unterschiede. Beobachte deinen Sohn selbst und frage im Zweifelsfall deinen Kinderarzt! Es gibt zudem eine ewig breite Spanne, denke ich. Meiner Meinung nach wird teilweise viel zu früh "gefördert". Sicherlich ist es wichtig, dass man tatsächliche Probleme zu frühzeitig wie möglich angeht, aber manchmal wird einfach übertrieben.

Vergleiche mit anderen Kindern können fatal sein! Die einen sind schon so sehr viel weiter, andere wiederum extrem hintendran. Beides kann aber noch o.k. sein. Ich bin jemand, der wenig vergleicht - oder besser gesagt, es zur Kenntnis nimmt, was andere können, aber nicht erwarte, dass mein Kind genauso gut ist sondern eher beobachte, wie die Fortschritte allgemein sind. Das ist ja wichtig. Meine ist z. B. was Fein- und Grobmotorik angeht überdurchschnittlich weit. Dafür sprechen andere schon vieeeeel besser als sie.

Wie gesagt, ich würde das erst einmal beobachten und dann den Kinderdoc zu Rate ziehen!

LG
Gael