Umfrage: wer arbeitet und wer bleibt zu hause?

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um euer Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von nicolassa 24.09.08 - 10:40 Uhr

Hallo zusammen!
Hab mal ne ganz generelle Frage. Mein Mann und ich sind gerade dabei unsere Zukunft mehr oder weniger durchzuplanen (soweit man da halt planen kann...). Wir haben schon einen Sohn (13 Monate) und wollen noch ein zweites. Abgesehen von den Ueberlegungen wann wir das zweite haben wollen, zerbrechen wir uns auch gerade den Kopf darueber, ob und wann ich wieder arbeiten gehen sollte, also ob die Kinder mit mir zu hause sind, oder im Kindergarten/ Kinderkrippe, tagesmutter, babysitter, ....ab wann und wieviele stunden... na ja, ihr kennt die Ueberlegungen bestimmt.

Wie macht ihr das? Und wie funktionierts?

danke fuer alle Antworten und nen schoenen tag euch allen!

Nicole

Beitrag von engelchen28 24.09.08 - 10:45 Uhr

hi nicole!

ich habe 2 kinder: sophie (3 1/4 j.) & paulina (15 mon.)! mit sophie bin ich komplett zu hause geblieben und hatte das eigentlich auch bei paulina vor, jetzt hat sich aber etwas interessantes jobmäßiges ergeben.

sophie geht seit 7 wochen in den kiga (8.30 - 12.30 uhr) und ich bin mit paulina zu hause. das wird sich nun aber bald ändern, denn ich werde 2 vormittage arbeiten gehen. da ich eine sehr, sehr gute einrichtung gefunden habe für paulina, bei der ich allerdings nur 5 vormittage nehmen kann (und nicht 2), wird paulina ab oktober (eingewöhnung) bzw. november dort hingehen.

an den tagen, an denen ich nicht arbeite, werde ich den haushalt schmeißen, einkaufen etc. - und bin nachmittags voll und ganz für die kids da.

für abends ausgehen haben wir einen babysitter (eine tagesmutter), die schon bei uns ist, seit sophie 8 mon. alt ist. das klappt super.

alles in allem funktioniert es bei uns super, mal sehen wie's mit paulina in der kleinkindertagesstätte wird.

lg

julia mit sophie & paulina

Beitrag von berndchen78 24.09.08 - 10:46 Uhr

Hallo Nicole,

hier mein Erfahrungsbericht...
Wir haben einen Sohn (2 1/2) und wollen im Moment kein zweites. Ich gehe seit drei Wochen 10 Stunden die Woche arbeiten. Muss ehrlich sagen, dass das wohl ne Umstellung ist. Hätt ich nicht gedacht weil 10 Stunden sind ja nicht wirklich viel. Klappt aber ganz gut eigentlich. Unser Süßer geht Montag und Mittwochs morgens je 3 Stunden in die Wichtelgruppe (ohne Mama und Papa). Erst fand er das garnicht witzig und hat gebrüllt was das Zeug hält. Musste die kompletten 3 Stunden da bleiben. Seit einer Woche macht er es ganz gut. Kann nach 10 Minuten gehen. Montags und Dienstags nachmittags habe ich jetzt ein Kindermädchen eingestellt, die auf Phillip aufpasst wenn ich weg bin. Die macht das auch echt super. Aber ich kann mich immer so schlecht trennen... Wenn ichs mir nochmal aussuchen dürfte ob ich arbeiten gehe oder nicht würde ich glaub ich NEIN sagen.
LG Bea

Beitrag von leo_twins 24.09.08 - 10:57 Uhr

Hallo Nicole,
wir haben zwei Kinder (Zwillinge, 17 Monate alt). Ich bekomme nach wie vor das Kinderbetreuungsgeld und hab jetzt aber zufällig das Angebot bekommen, ab November 10 Stunden pro Woche (zwei Nachmittage oder zwei Vormittage) zu arbeiten. Die Jungs sind in dieser Zeit bei einer der beiden Omas. Und ich freu mich richtig auf den Job, ich glaub, für mich wird das ein richtiger Ausgleich und auf das Geld freu ich mich natürlich auch... ;-) . Wenn ich allerdings die beiden Omas nicht hätte, würd ich es nicht machen, da die Kleinkindbetreuung bei uns am Land ziemlich dürftig ist.
Ob wir noch ein 3. Kind möchten, wird sich dann in ein paar Jahren rausstellen, momentan sind wir mit den zwei Lausbuben voll ausgelastet ;-).
LG, Moni

Beitrag von winnie05 24.09.08 - 11:06 Uhr

Hallo Nicole,

habe einen Sohn (16 Monate) und bin in der 9 Woche schwanger. Seit Jamie 8 Monate alt ist, gehe ich 12 Stunden die Woche vormittags arbeiten. Habe ihn bis zum 10 Monat noch morgens und abends gestillt, auch das hat funktioniert #huepf

Habe den Vorteil, dass ich in der Versicherungsagentur meines Vaters arbeite und meine Mutter mir den Kleinen die 3 Stunden abnimmt (meine Eltern wohnen im gleichen Haus, indem das Büro ist).

Funktioniert aber alles bestens. Wollte einfach nicht ganz aus meinem Beruf raus (Versicherungsfachwirtin), da sich in dieser Branche immer so vieles ändert und ich sonst ganz heraus komme #schein
Werde nach der Entbindung des 2.Babys ein Jahr zu Hause bleiben. Bis dahin ist Jamie dann 3 und kann in den KiGa. Das 2.Kind geht dann, wie Jamie jetzt, zu meiner Mama.

Sind mit der Lösung super zufrieden. Jamie freut sich immer auf seine Oma und auch darauf, dass ich ihn wieder abhole #pro

LG, Tanja mit Jamie (16 Monate) und #ei 9.SSW

Beitrag von tragemama 24.09.08 - 11:18 Uhr

Hallo Nicole,

beides. Ich habe schon vor der Schwangerschaft begonnen, mir meine eigene Firma aufzubauen und arbeite jetzt (seit etwa 8 Wochen nach Kathrins Geburt) so um die 2 - 8 Stunden täglich, sehr unterschiedlich, auch manchmal 14 Stunden, aber eher selten. Kathrin ist Gott sei Dank sehr pflegeleicht und spielt viel alleine oder wir fahren zur Oma und ich arbeite da am Laptop.

Wie das mit einem 2. gehen soll, weiß ich noch nicht. Aber ich konnte mir beim 1. auch nicht vorstellen, dass das klappen kann. Wir lassen das auf uns zukommen.

Fremdbetreuung kommt für mich unter 3 Jahren nicht in Frage, dann vielleicht mal 2 Nachmittage im KiGa oder so.

LG Andrea mit Kathrinchen (*13.09.07)

Beitrag von mamavonyannick 24.09.08 - 11:24 Uhr

Mein Mann und ich gehen beide Vollzeit arbeiten. Mein Sohn seit er 8 Monate alt ist in die Krippe. Ich bringe meinen Sohn früh gegen 8.30 Uhr hin, mein Mann holt ihn 16 Uhr ab, da ich außer montags und freitags bis 18 uhr arbeite. Das klappt super, wir kennen es aber auch nicht anders, da wir selbst so aufgewachsen sind.
Wir wollen nächstes Jahr noch mal "ansetzen". Beim 2 Kind würde ich aber ein volles Jahr zu hause bleiben wollen, varausgesetzt es gibt da beruflich keine "Probleme".

LG

Beitrag von hibbelina 24.09.08 - 11:52 Uhr

Ich arbeite wieder seit Torben 14 Monate alt war (jetzt ist er 3). Er geht ganztags 8-16 h in die Kita und es läuft prima.

Am 2. Kind basteln wir gerade, seit 1 Jahr vergeblich. Aber auch da würde ich max. 1 Jahr zuhause bleiben, zumal mein Mann da auch Elternzeit nehmen möchte.

LG
Dani

Beitrag von qetesh39 24.09.08 - 12:00 Uhr

Hallo,

meine Töchter sind 11 Jahre und die andere ist 15 Monate. Ich habe bis vor der Entbindung Vollezeit gearbeitet. Dann war ich ein jahr zuhause. Jetzt arbeite ich 20 Std. die Woche und meine kleine geht von 8:00 Uhr bis 14:30 Uhr in die Kinderkrippe. Wenn das Kleine dann auf der Welt ist bleibe ich wiede ein Jahr zuhause und gehe danach auch wieder 20h/die Woche arbeiten. Klappt ganz prima.

lg
qetesh

Beitrag von mannu 24.09.08 - 12:40 Uhr

Ich gehe wieder arbeiten, seit mein Sohn 10 Monate alt war.
Ich wollte von vorneherein nur max ein Jahr zu Hause bleiben.
Das Elterngelt spielte keine Rolle, denn das haben wir zu der Zeit (2006) ja noch nicht bekommen.

Für mich war immer klar, ich bleibe keine 3 Jahre zu Hause.

Ich gehe jetzt 30h/Woche arbeiten und es klappt prima.
Niko ist gerne bei seinen Tageseltern, wo immer was los ist und viele andere Kinder sind und Nachmittags haben wir noch Zeit zum Turnen zu gehen oder auf den Spielplatz oder wir treffen uns auch noch mit anderen Müttern und deren Kindern, die wir aus der PeKip-Gruppe kennen.

Es bleibt also auch noch genug Zeit, dass ich was mit meinem Sohn unternehmen kann.

Meine Arbeitszeiten sind jeden Tag von 8.00h-15.00h.

Ich könnte mir jetzt allerdings nicht vorstellen, da noch ein 2. Kind unterzubringen, alleine schon die Betreuungskosten könnten wir uns dann nicht mehr "leisten".

LG Mannu + #nikolas (26 Monate)

Beitrag von supermania 24.09.08 - 12:55 Uhr

Hallo,

ich arbeite schon seit einer ganzen Weile von zu Hause aus. Angelique sollte eigentlich schon seit ihrem 1. Geburtstag in die Krippe gehen. Hatten auch schon einen Platz, aber dann haben wir beschlossen zum 1.07. "auszuwandern" und damit habe ich sie zu Hause behalten. Sie war 6 Wochen bei einer Freundin zur Betreuung, da ich ein Projekt hatte wo ich viel telefonieren musste.

Jetzt geht Angelique ab Ende Oktober in die Krippe, da ich es für sie wichtig finde und ich ihr dieses wichtige Umfeld nicht bieten kann.

Sollten wir uns für ein 2. Kind entscheiden, wird dieses auch ab dem 1. Geburtstag in eine Betreuung gehen. Ich denke, dass 1. Lebensjahr sollte ein Kind, wenn es möglich ist, daheim sein. Ich denke aber auch vorher gibt es schon tolle Betreuungen und würde kein schlechtes Gewissen haben, wenn ich nicht daheim bleiben könnte.

LG

Maria

Beitrag von miss_bucket 24.09.08 - 12:57 Uhr

Hi Nicole,

wir wohnen in Irland und hier hat man nicht lange Mutterschutz, bezahlt etwa 6 Monate, und dann kann man noch etwa 4 Monate unbezahlt obendrauf nehmen, danach heisst es entweder zurueck zum Job, oder kuendigen.
Ich bin wieder zurueck gegangen, Kira ist in der Krippe, seit sie 8,5 Mon alt ist und wir arbeiten beide Vollzeit (Teilzeit gibt es in meiner Firma nicht, wird nicht angeboten).
Da wir auf beide Gehaelter angewiesen sind, machen wir es halt so. Kira geht's gut in der Krippe, sie ist ein kleiner Sonnenschein und spielt gerne da und mag die anderen Kids und die Erzieherinnen.
Jetzt bin ich wieder schwanger und auch unser 2.Kind wird mit etwa 9/10 Monaten in die Krippe gehen, weil ich dann wieder anfange zu arbeiten.

Wir finden es laeuft gut - anfangs war es eine RIESENumstellung von 10 Monate zuhause auf 38h die Woche arbeiten...mittlerweile hatte es sich, bis zum Beginn meines Muttershcutzes vor 2 Wochen super eingespielt.
Kira geht morgens um 7.30 mit Papa in die Krippe und ich hole sie, wenn ich arbeite, um 17 Uhr ab, jetzt im MuSchu eine Stunde frueher.
Sie hat ihren Rhythmus, und das ist gut so, solange sie sich wohl fuehlt. Wir verbringen dann Quality Time mit ihr abends und am WE und geniessen das sehr.

LG aus IRland,
Steffi mit Kira (15,5 Mon) und Kruemel (36.SSW)

Beitrag von ricy_77 24.09.08 - 12:57 Uhr

Ich gehe wieder Vollzeit 40h arbeiten, seit Niklas 12 Monate als ist. Ich bringe ihn früh gegen 07:00Uhr zur Tagesmutter und der Papa holt ihn gegen 16:00Uhr wieder ab. Einen Tag in der Woche leiste ich mir den "Luxus" schon 14:30Uhr Feierabend zu machen (heute.... #huepf) und einen kompletten nachmittag mit Niklas zu verbringen. Dafür mache ich einen andere Tag eben entsprechend lange. #gaehn

Es stand für mich von vornherein fest, dass ich nicht länger zu Hause bleibe. Normalerweise wollte ich schon eher wieder arbeiten gehen. Aber dann haben wir unsere Tagesmutter gefunden und sie ist der totale Glücksgriff, hatte aber eher keinen Platz frei. Dafür habe ich dann den Start nach hinten verschoben.

Auch wenn es finanziell möglich gewesen wäre, wäre ich nicht länger zu Hause geblieben. Ich liebe meine Arbeit und habe einiges erreicht, worauf ich nicht verzichten möchte. Und wenn ich jetzt abends nach Hause komme, dann bin ich eine ausgeglichene zufriedene Mutter, weil ich stolz auf mich sein kann und zufrieden, mit dem was ich leiste. Und davon hat Niklas mehr, als wenn ich zu Hause deprimiert rum hängen würde. Als Hausfrau bin ich einfach nicht geboren, da fehlt mir ein Gen....;-)

Ricy

Beitrag von agathe26 24.09.08 - 13:01 Uhr

Hallo Nicole!

Unser Sohn wird im November zwei, und wir denken auch an ein zweites Kind. Mir war von vornherein klar, dass ich drei Jahre zu Hause bleibe (aber unter Vorbehalt, man ist ja flexibel ;-) ). Ich habe keinen Arbeitsvertrag und bin ganz froh darüber, mich nicht entscheiden zu müssen, wie und wann ich wieder einsteige. Vorher hatte ich eine Vollzeitstelle, die ich mit kleinem Kind auch nciht hätte antreten wollen. Nun ist auch beim zweiten der Plan, dass ich zu Hause bleibe. Vorausgesetzt ich krieg einen Rappel, dann geh ich halt arbeiten wenn ich die Chance habe. Es ist natürlich auch eine finanzielle Frage: mein Mann verdient zwar gut, aber wenn auf einmal kein Erziehungsgeld mehr da ist, und wir im Frühjahr BaföG abzahlen müssen, sieht es da schon mau aus.....

Schöne Grüße!
Agathe

Beitrag von raena 24.09.08 - 13:47 Uhr

Ich gehe seit Mira 8 Monate ist für 3 Tage und 16 Stunden die Wochen wieder arbeiten. Seit September hab ich auf 20 Stunden erhöht.

Mira geht in eine Kinderkrippe und fühlt sich pudelwohl. Mein Mann bringt sie morgens hin und ich hole sie um 16Uhr ab. Es klappt alles recht gut und im Normalfall auch alles glatt. Für die besonderen Dinge hab ich noch liebe Schwiegereltern und meine Mama die Rentner sind und auch mal auf die schnelle Einspringen können.

Ich werde wohl auch die Stunden noch weiter erhöhen, weil mir mein Job Spaß macht und wir gebaut haben und man da immer ein bißl Geld mehr gut brauchen kann. Darüber hinaus bin ich nur ungern und eine lausige Hausfrau und da arbeite ich lieber was länger und gönne mir dann eine Putzfrau ;-)

Liebe Grüße
Tanja mit Mira 16 Monate

Beitrag von claudia0815 24.09.08 - 20:07 Uhr

Hallo,

wir haben momentan nur 1 Kind (21 Monate). Die Karenz endet im Dezember, dann geh ich halbtags arbeiten. Florian ist in der Zeit dann bei den Schwiegereltern und der Tagesmutter. Wenn er dann 3 ist, wird er Kindergarten gehen. Zweites Kind ist zurzeit keines geplant.

Es haben einige Familien im Verwandten-Bekanntenkreis 2 Kinder und da geht die Mutter halbtags arbeiten und die Kinder sind vormittags dann eben Kindergarten oder in der Schule und das klappt eigentlich ganz gut.

Alles Gute.

Lg, Claudia