Um wie viel kann man den Hauskaufspreis drücken wenn....

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Beitrag von grisa 24.09.08 - 11:56 Uhr

das Haus und der Garten komplett zugewuchert ist!?

Hallöchen,
Also wir interessieren uns für ein älteres Haus hier im Dorf (Baujahr ca. 1955). Einen Preis wissen wissen wir leider noch nicht, aber wir sind am überlegen mit was man den Preis drücken könnte.
Der Garten ist total zugewuchert. Das Treppengeländer auch und der Balkon sieht man fast garnicht mehr vor lauter grün. Es muss Gartentechnisch also auf jedenfall sehr viel getan werden, Bäume müssen auch gefällt werden usw. Was meint ihr um wie viel kann man den Preis da drücken?
Vielleicht hat ja schon jemand von euch mit soetwas erfahrung.

LG Sandra

Beitrag von phoe-nix 24.09.08 - 11:58 Uhr

Wenn Ihr den Preis noch gar nicht kennt, ist diese Überlegung doch völlig müßig. Ich gehe mal davon aus, dass der Zustand von Haus und Garten in der Preisvorstellung des Verkäufers eh berücksichtig ist.

Gruß,

phoenix

Beitrag von grisa 24.09.08 - 12:41 Uhr

Wieso man kann sich doch vorher schonmal gedanken machen

Beitrag von phoe-nix 24.09.08 - 12:52 Uhr

Türlich kannste das.
Es bringt nur nichts, wenn Du gar nicht weißt, wie der Preis aussieht.
Wenn der Zustand beim Preis bereits berücksichtigt ist, was Ihr erst nach Bekanntgabe des Preises erfahrt, könnt Ihr deshalb nicht drücken.

Wenn es 11 Verkäufer sind, werden die Verhandlungen ohnehin vermutlich zäh.

Beitrag von grisa 24.09.08 - 13:02 Uhr

oh manno das haben wir schon befürchtet das das was längeres gibt... Naja vielleicht ist der Preis ja auch ok den sie wollen. Das warten nervt so langsam jetzt halt echt (Warten seit Mai auf eine aussage bzgl. des Preises)

Sandra

Beitrag von phoe-nix 24.09.08 - 13:32 Uhr

Mit Erbengemeinschaften hat man selten Spaß und wenn es stolze 11(!) sind, stell ich mir das nicht so witzig vor.

Vielleicht habt Ihr ja aber Glück, die sprechen sich jetzt alle ab und das Angebot paßt Euch halbwegs.

LG

Beitrag von marion2 24.09.08 - 12:02 Uhr

Hallo,

du meinst also, dass ein funktionierendes Biotop wertmindernd ist? Das ist ein total moderner Öko-Garten. Da wirst du wohl noch was drauflegen müssen.

*grins*

LG Marion

Beitrag von grisa 24.09.08 - 12:41 Uhr

Ha ha :-D

Beitrag von rabe0510 24.09.08 - 12:05 Uhr

Hallo Sandra,

erstmal den tatsächlichen Kaufpreis abwarten.

Wenn viele Interessenten das Haus wollen, dann ist es schwierig den Kaufpreis zu drücken. Die Hausbesitzer nehmen dann den Käufer, der am meisten zahlt.

Wenn ihr die einzigen Interessenten seit und das Haus schon länger zu verkaufen ist, dann habt ihr gute Chancen, dass es günstiger verkauft wird. Kommt allerdings auch auf die finanzielle Lage der Hausbesitzer an.

Am besten, ihr überlegt euch, was euch das Haus wert ist. Ob ihr es unbedingt haben wollt oder ob es eine Alternative gibt.

VG, Iris


Beitrag von grisa 24.09.08 - 12:43 Uhr

Wir wollen das Haus schon unbedingt, aber wollen natürlich auch nicht viel überm Wert bezahlen...

Es gibt bisher noch keine weiteren wirklich interessierten.

Der Verkäufer meinte auch wenn uns das Haus dann gefällt würden wir es schon bekommen weil er uns kennt!

Sandra

Beitrag von bezzi 24.09.08 - 12:20 Uhr

Man kann solange den Preis drücken, bis der Verkäufer nicht mehr zum Notartermin erscheint. Das haben hier schon einige beklagt.

Dann hast Du vieleicht einen tollen Preis ausgehandelt, aber kein Haus.

Beitrag von grisa 24.09.08 - 12:44 Uhr

Es sollte natülich schon so sein das beide Parteien einverstanden sind.

Beitrag von bezzi 24.09.08 - 19:42 Uhr

Klar, zu einem Vertrag gehören immer zwei. Beim Hauskauf ist es aber noch was anderes. Da kann man voller Eifer verhandeln und beide Vertragspartner einigen sich schließlich per Handschlag.
Der Käufer ist happy, den Verkäufer so weit runtergehandelt zu haben.
Kurz vor dem Notartermin macht der Verkäufer dann aber noch einen Rückzieher. Die Abmachung per Handschlag ist unwirksam. Das gab es hier schon x mal.

Beitrag von manticor 24.09.08 - 12:36 Uhr

MUß der Verkäufer verkaufen oder will er?
Hat er viel Zeit für den Verkauf oder weniger?

DAS entscheidt ob du den Preis drücken kannst oder nicht.

LG
Manti

Beitrag von grisa 24.09.08 - 12:40 Uhr

Sie müssen das sind insgesamt 11 Erben... das ganze zieht sich jetzt schon über meherer Monate
Sandra

Beitrag von manticor 24.09.08 - 12:45 Uhr

dann würde ich mir den Preis mal sagen lassen, und schauen was sich machen lässt.

Mehr als "nein" sagen können die ja nicht.
Warscheinlich sagen 5 "ja" und der Rest sagt "nein".

Gammel wenn sich 11 Leute einigen müssen.

LG

Beitrag von grisa 24.09.08 - 12:48 Uhr

Wir warten ja schon ewig drauf das die uns mal einen Preis sagen aber da tut sich nix. Vor zwei wochen war ein Schätzer da und seit dem hat sich noch niemand gemeldet.
Es ist echt scheiße das da so viele was bekommen.

LG Sandra

Beitrag von manticor 24.09.08 - 12:49 Uhr

na dann viel Spaß euch.

Ich denke mal, die Leutchen können sich nicht einigen...

Beitrag von grisa 24.09.08 - 12:51 Uhr

ja wahrscheinlich. Aber deswegen haben sie ja einen schätzer kommen lassen, oder meinst der schätzer hat sich noch nicht bei denen gemeldet? Geht sowas so lange?

Beitrag von schnuffikatze 24.09.08 - 15:24 Uhr

Bei uns hat der Gutachter 4 Wochen gebraucht.
Das kommt auch immer auf die Auftragslage bei denen an.

Eine Erbengemeinschaft mit 11 Erben - das könnte verdammt lange dauern.

In unserem Fall waren es nur 3 Erben, die haben aber auch geschlagene 9 Monate gebraucht, um sich zu einigen.

Beitrag von bezzi 24.09.08 - 19:45 Uhr

Das Problem bei einer Erbengemeinschaft ist, dass ALLE einverstanden sein müssen. Bei 11 Leuten ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass einer oder mehrere etwas einzuwenden haben.

Vergesse es und/oder warte auf die Teilungsversteigerung.

Beitrag von grisa 24.09.08 - 20:50 Uhr

wieso deswegen gleich vergessen?

Beitrag von schnuffikatze 24.09.08 - 14:47 Uhr

Hallo,

Wartet doch erstmal das Angebot des Verkäufers ab!

Bei uns war es so, dass wir einen Architekten und Baugutachter zur Besichtigung mitgenommen haben. Der hat uns dann nach Durchsicht der Hausunterlagen und der Begehung vor Ort die Preisspanne genannt - also Mindest- und Höchstwert, welcher lt. Gutachten angesetzt würde. Der Verkäufer hat dann, wie erwartet, den Höchstpreis verlangt und wir haben den Mindestwert geboten - mit Begründung: das wir ein Gegengutachten des Architekten haben. Wir haben uns dann genau in der Mitte getroffen - wie erwartet.

Das muss nicht immer so ablaufen. Wichtig ist noch, muss der Verkäufer verkaufen, hat er Zeit, gibt es ander Interessenten, wo ist deren Schmerzgrenze.

Ansonsten würde ich nach unserer Erfahrung immer einen unabhängigen Architekten dazu holen. Wir haben einige Häuser angeschaut und hätten uns extrem verschätzen können, was die Sanierungskosten anging.

Liebe Grüße
Annett

Beitrag von grisa 24.09.08 - 16:37 Uhr

Hallöle,
Was kostet das wenn man so einen Architekten mitnimmt? Muss beides sein Architekt und Baugutachter? Meine Eltern gehen dann auch mit und die haben selber schon zwei häuser gekauft. Haben also schon bisschen ahnung... meinst das reicht nicht?
Ich glaub sowieso das die am Preis nicht viel machen werden, weil sonst muss es ja jedes mal wieder mit den anderen 10 besprochen werden.

LG Sandra

Beitrag von schnuffikatze 25.09.08 - 10:22 Uhr

Ein Architekt kann gleichzeitig Baugutachten erstellen.

Du brauchst also nicht Beide mitnehmen. Unser Architekt hat für die 2 Objekte, welche er mit uns besichtigt hat nicht einen € berechnet. Wir haben allerdings eine Sanierung an dem nun gekauten Haus zu machen, welche er überwacht. Daran verdient er.

Wir haben uns bei verschiedenen Architekten erkundigt, es wurde uns immer gesagt, dass für Beichtigungstermine nichts berechnet wird, das ist sozusagen Service und Auftragsanbahnung. Allerdings kommen wir aus Sachsen und in den neuen BL tickt die Uhr manchmal anders.