Entwicklungsstörung

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Forum: Leben mit Handicaps

Stolpersteine im Leben sind manchmal überwindbar, manchmal muss man sich mit ihnen arrangieren. Hier ist der Ort, um darüber zu sprechen: Entwicklungsverzögerung beim Kind, ADHS, das Down-Syndrom, Spina Bifida, Leben im Rollstuhl ...

Beitrag von augenstern69 24.09.08 - 12:16 Uhr

Hallo,
ich muss einfach mal darüber sprechen,und vielleicht reicht es schon von anderen zu hören,das ich nicht alleine mit dem Problem bin.
Bei meiner Tochter(ist vorgestern 4 geworden#torte)ist festgestellt worden,das sie eine Entwicklungsverzögerung von 2 Jahren hat.
Wie fange ich am besten an?Ich habe seitdem sie auf der Welt ist und sich entwickelt hat,immer schon kleine Vergleiche mit meinem Sohn gemacht.Davon kann sich keine Mutter frei sprechen es nicht zu tun.Nun war mein Sohn in allem sehr früh,und sehr schnell.Darum habe ich auch Abstriche gemacht und mir gesagt,er war sehr früh mit allem dran,jedes Kind ist anders und sie braucht länger.
Trotzdem wollte mir nicht in den Kopf,das sie mit einem Jahr immer noch nicht alleine,bzw. an Gegenständen lang lief.Dann kam die Sprache erst sehr spät,und andere kleine Sachen die mir aufgefallen sind.Da mir aber alle,sogar mein Mann teilweise, sagten,ach was du hast.Sie braucht halt etwas länger.Doch das Gefühl blieb das etwas nicht stimmte.#kratz
Letztes Jahr im Sommer habe ich dann zu meinem Mann gesagt,die Kleine hat nicht den Stand einer 3jährigen.
Wir haben zu dem Zeitpunkt unseren Sohn bei der Erziehungsberatung testen lassen,ob er überdurchschnittlich gut ist.Dabei kamen wir auch auf Michelle zu sprechen.Wenn irgendetwas sein sollte,sollen wir uns doch melden und er würde sich die Kleine im KG anschauen.
Und so kam es dann auch.Der KG bat uns zum Gespräch,da Ihnen die Kleine aufgefallen ist.Und meine Befürchtungen wurden schon etwas bestätigt.
Natürlich dauerte es lange bis auch sie einen Termin zum Testen bekam.Aber was dann dabei raus kam zog mir den Boden unter den Füssen weg.
Mann hätte bei Ihr noch nicht einmal den Test machen können,der für 2jährige bestimmt ist,da sie vieles nicht versteht oder begreift.Alles zu erklären würde hier zu lange dauern.Fakt ist,sie ist 2 Jahre in der Entwicklung zurück.Das der Kinderarzt nichts festgestellt hat,kann keiner verstehen.:-[
Nun sollte ich mich ambulant mit ihr vorstellen in der Kinderklinik um einen Test machen zu lassen.Super,Wartezeit von 9 Monaten.Ich war geschockt.Ich will meinem Kind jetzt helfen und nicht erst nächstes Jahr.Zumal sie ja mit 6 in die Schule soll.Dann habe ich einen stationären Termin im November bekommen.
Jetzt hatten wir auch die U8 beim Kinderarzt.Und was ich schon lange wusste,das mein Kind keine Farben benennen kann,sich nicht konzentrieren kann,Sprachstör-
rungen hat usw.,das wurde mir jetzt endlich vom Kinderarzt bestätigt.Nun kommt er an,da müssen wir ja ganz schnell handelnbis November ist noch lang.Und ich bekam einen Zettel und das ich mich bei der Caritas für Heilpädagogische Frühförderung melden soll.Toll, die Termine sind alle erst später,aber ich bin froh überhaupt einen Termin zu haben.
Trotzdem entsetzt es mich wie langsam die Bürokratie in solchen Fällen ist.Erst wird zu spät erkannt was los ist,und dann muss man ewig auf Hilfe oder Termine warten.#wolke
Fakt ist,sie muss in einen heilpädagogischen Kindergarten.Toll hier bei uns im Kreis gibt es nur einen,und da ist kein Platz frei.Meine Kleine ist 4 und wir haben nur 2 Jahre Zeit soviel wie möglich auf zu holen was ihr fehlt.Nah dem Stand der heutigen Dinge,wird sie nicht in die normale Grundschule gehen,sondern auf eine Förderschule für Lernbehinderte.
Dieses Wort hat und macht mich immer noch so fertig,da man ihr keine Behinderung ansieht.Ich habe schon soviel geweint #heul deshalb,weil ich mich so hilflos und alleine vorkomme.Natürlich ist mein Mann da,und vor den Kindern darf man auch nichts zeigen.Aber manchmal wird alles zuviel.Zumal sie auch noch schielt und Brille trägt.Da hat unser Arzt auch nur auf mein drängen hin reagiert.Aber ihr schielen ist schon wesentlich besser,durch abkleben und Brille tragen.Nur um die Schiel-Op kommt sie nicht herum.Außerdem ist sie noch sehr aktiv und fordert einen den ganzen Tag.
Erst dachten wir ja,wir hätten eine kleine Zicke.Weil sie sehr gut bocken und zicken kann.Aber jetzt weiß ich,das es ein Hilfeschrei Ihrerseits ist.Sie ist dann mit der Situation überfordert und versteht es einfach nicht was man von ihr möchte.
Dazu kommt noch,das bei ihr kleinkindliche Migräne festgestellt wurde.Obwohl das im Moment das kleine Übel ist.
Es reicht ja nicht das unser Sohn mit einem Vorhofseptum Defekt geboren wurde,jetzt auch noch das.Manchmal fragt man sich wirklich was man getan hat,um das alles durch zu machen.

Ich suche einfach gleichgesinnte,die sowas auch durch machen,und mit denen ich mich austauschen kann. Die mir Tipps geben können usw.Vielleicht habe ich dann nicht mehr das Gefühl gleich zusammen zu brechen.
In unserer Familie bin ich immer die Starke,die sich nie anmerken lässt wie es wirklich aussieht.Doch langsam bröckelt die Fassade.
Ich weiß auch,das es besser wird.Nur im Moment ist es einfach zuviel.
Vielleicht kennt ja jemand auch noch andere Adressen an die man sich wenden kann,oder Selbsthilfegruppen,wo man sich trifft und austauschen kann.
Es tut mir weh zu sehen,das ihr im KG nicht geholfen werden kann,und sie keine Freunde in ihrem Alter findet,weil keiner die Geduld mit ihr hat die sie einfach braucht.
Es wäre schön,wenn Ihr einer verzweifelten Mutter helfen könntet.Es tut schon gut zu lesen,das es doch mehr Mütter gibt die das gleiche Schicksal haben,als man glaubt.

Hoffe bald etwas zu lesen.Bis dahin halte ich die Ohren steif.

Liebe Grüße
Beate mit Michelle#katze

Beitrag von twokid83 24.09.08 - 12:35 Uhr

Huhu Beate,

ich kenne das zum Teil selber. Bei Jerry wurde mit 2,5 Jahren festgestellt das was nicht stimmte, er bekam mit 3 Jahren dann Frühförderung und wurde mit 3,5 Jahren in einem I-Kindergarten untergebracht.
Es dauerte bis er 4 Jahre war, bevor er Logopädie bekam und jetzt im 2ten Kitajahr hat er alles, was er an Therapien braucht.

Wieso weshalb warum, wissen wir bis heute nicht. Auch nicht wieso kein Arzt früher irgendwas erkannt hat etc.

Irgendwo bin ich bei dem Punkt angelangt wo ich mir sage "Ok sche.. drauf", ich will´s auch nimmer wissen und will auch nicht mehr das an meinen Sohn rumgetestet wird.

Unser Logopäde stufte ihn zu Kitabeginn auch so ca. 2 Jahre zurück, mittlerweile ist er so auf den Stand 1 Jahr zurück, auch bei den Entwicklungsdingen, wobei da am Schlimmsten die Sache mit dem Trocken werden ist, alles andere kann man ihm langsam aber gut beibringen, nur trocken werden verweigert er komplett.

Ich kann mir vorstellen, wie schlimm der ganze Ämter und Therapiekram für dich ist, aber glaub mir es geht vielen so und irgendwann sieht man ein Licht am Ende des Tunnels und es wird langsam besser. Irgendwie hab ich auch das Gefühl wirklich durchblicken tut man selbst nach Jahren nicht.

Such dir halt in der Familie, es bringt nichts wenn du alles nur in dich reinfrisst, du brauchst deine Kraft für deine Kids.

Lg Jule

Beitrag von anastasia01 24.09.08 - 13:33 Uhr

hallo beate

sorry erstmal fürs klein schreiben aber habe meist nie zeit für hier aber möchte dir den noch antworten

du bist nicht alleine mit dem problem. ich habe zwei kinder von der sorte auch bis heute weiß ich nicht das warum ich weiß nur das meine tochter knapp 3 jahre zurück ist und mein sohn knapp zwei jahre. was ich da so lese kann deine tochter im gegenzug zu meinen schon ne menge.
meine können noch nicht mal reden ausser meine tochter mama papa und baby. mein sohn überhaupt nicht.
dann kommt noch die behinderung körperlicher seite meiner tochter.
das ihr kein kindergartenplatz ist schade aber auch nur mit dem umgang anderen kindern sowie auch geunden kindern. therapien wie ergo oder logo kannst du weiter hin machen. was auch immer gut ist ist reitherapie davon provotieren die kinder auch immer sehr schön.

was ich nur komisch finde das man es erst mit 4 jahren entdeckt hat #kratz bei meinen kindern aber auch erst mit 2 jahren #aerger weil es könnten ja noch spätzünder sein. wart ihr mal beim spz?? da kann man euch vielleicht auch weiter helfen.
meine tochter ist z.b auch erst mit 30 monaten gelaufen so wie mein sohn auch.

nur wieso findest du es schade das sie in einer förderscule für lernbehinderte kommt?? erstens muss man den kindern eine geistige behinderung oder generell eine behinderung ansehn. meinen sieht man das auch nicht an. in solch schulen wird sich wenigstens um die kinder intensiv gekümmert was du von normalen grundschulen nicht verlangen kannst.

ich finde es nicht schlimm das meine kinder auch auf solche schulen gehn müssen. so weiß ich wenigstens das man sich um meine kinder gut kümmert und gefördert werden.

klar wünscht man sich als mutter gesunde kinder würde lügen wenn es bei mir nicht so ist und würde auch lügen wenn man manchmal verzweifelt ist oder durch die decke laufen kann weil die mal wieder so anstregend sind.

aber solche kinder sind liebenswerte menschen und suchen immer die nähe zu einem und zeigen die halt mit ihren augen ihre welt und geben die jeden tag ein lächeln als dankeschön wieder...

fördere deine tochter es wird eine zeit brauchen bis mal erfolge sieht aber man sieht kleine erfolge
und lass den kopf nicht hängen du hast eine besondere tochter #liebdrueck

http://meinbabynevio.soo-gross.de/fuer_meine_engel.html

hier ein link zu meiner hp schaue und lies dir den satz besondere mütter durch das wird dir auch etwas weiter helfen

ganz ganz liebe grüße wünsche ich euch #herzlich

Beitrag von kleinerbrockhaus 26.09.08 - 07:29 Uhr

Guten morgen!
Na toll, jetzt sitz ich hier und heul! Und das am frühen morgen. Ich habe gerade deinen Satz zu den besonderen Müttern gelesen-und genauso muss es gewesen sein.
Kurz zu uns(relativ kurz):
Ich heisse Iris, bin 41 und Mama von Lena. Lena ist mein absolutes Wunschkind. Nachdem ich die Hoffnung schon aufgegeben hatte, jemals ein Kind zu haben, kam plötzlich mein Mann in mein Leben. Schnell war klar, dass wir noch ein Kind möchten. Lena ist jetzt 19 Monate. Die Schwangerschaft war toll, die Geburt ein kleiner Albtraum.!12 Tage drüber, 32 Std. nachm Blasensprung, mit ganz tollen neuen Tabletten eingeleitet, weil nach 12 Std. Wehen immer noch nix passiert war. Bei der Geburt selbst hat sie sich nen Nerv gequetscht und grünes Fruchtwasser geschluckt. Sie wurde ziemlich hektisch erstmal abgesaugt, der Arm hing schlaff runter. Ne Woche zuhause gabs Alarm: Fruchtwasservergiftung. Sofort stationär ins KH. Da lag die Muas nun am TRopf, und ich dachte, ich muss sterben. Es gab einige ungeklärte "Absencen" und einen heftigen epileptischen Anfall mit 1/2 Jahr.Seitdem gibts Medikamente und regelmäßige EEG-Kontrollen.Es folgte Krankengymnastik für den Arm(davon merkt man Gott sei Dank nix mehr). Es stellte sich aber relativ schnell raus, dass sie hypoton ist-hielt den Kopf erst spät, kein Handstütz, krabbeln erst mit 1 Jahr. Heute läuft sie an Möbeln etc. aber noch längst nicht alleine. Wir dachten immer, sie ist halt spät dran und holt alles auf. Nach jedem "Vorfall" dachten wir:"so, aber jetzt". Inzwischen wissen wir, dass sie wahrscheinlich nicht aufholen wird. Die Rede ist auch von behindert, aber da wollen sie sich nicht festlegen. Der Entwicklungstest hat ergeben, dass Lena- ausser im sprachlichen Bereich-ca. 3 Monate zurück ist. Wir warten auf nen Platz zur Frühförderung, und ich hab sie im integrativen KIGA angemeldet. Soweit die Kurzfassung. Ganz wichtig: Lena ist das tollste Kind, das ich so kenne. Immer gut gelaunt, freundlich zu allen-auch Fremden-ein echter Sonnenschein halt. Und egal, wieviel Kraft das auch kostet, wenns mal wieder nen Tiefschlag gibt- wenn sie so angekuschelt kommt und mich mit ihren braunen Kulleraugen anguckt, ist alles wieder gut. Naja , fast jedenfalls.
Deine beiden sind ja auch echt süß. Und sie sehen wie du schon sagst-völlig normal aus.
So, Lena wird wach. Meine Freizeit am PC. ist erstmal beendet. Liebe Grüße Iris mit Lena Sophie


Beitrag von spatzl75 24.09.08 - 13:51 Uhr

Hallo Beate,

Du machst gerade das durch, was viele Eltern durchmachen, wenn sie eine negative Diagnose erhalten. Nun, es ist so, dass man ersteinmal vor einem riesigen Berg steht der unüberwindbar zu seien scheint. Alles bricht zusammen und man ist machtlos. Dazu die Ungewissheit wie es weiter geht.
Es geht weiter! Es muß einfach-nur muß man erstmal den Weg finden. Ich habe viele Entscheidungen aus dem Bauch getroffen, habe mich an Kleinigkeiten hochgezogen und nur die Dinge gemacht für die ich gerade noch die Kraft hatte. Alles andere mußte warten.
Irgendwann merkte ich, dass ich immer stärker wurde-die atemlosigkeit ging langsam weg und ich wurde imer objektiver!.
Such Dir Gleichgesinndte, das ist ein guter Weg, rede viel mit Menschen die Dich verstehen!
Frühförderung ist ein guter Ansatz, vielleicht gibt es eine integative Spielgruppe in Eurer Nähe!?

Melde Dich bei rehakids an!

Ich wünsche Dir viel Glück und Kraft!

lg

Bianca

Beitrag von moonlight1982 24.09.08 - 14:45 Uhr



Hallo Beate

Habe deinen Beitrag hier mit großen Interesse gelesen denn auch ich bin eine Mama die von diesem Thema betroffen ist.

Mein Sohn Denis mittlerweile 6 Jahre alt kam auch mit einer Entwicklungsstörung zur Welt die mit vier Jahren bei ihm diagnostiziert worden ist.

Wir waren damals in der Tagesklinik in Voghtareut in Oberbayern. Die beste Adresse für solche Störungen bei Kindern.

Wir wussten schon von Anfang das mit unserem Kind was nicht stimmt aber leider haben wir die ersten vier Jahre nicht herausbekommen was es ist. Waren bei unzähligen Ärzten, Therapeuten usw. keiner konnte uns weiterhelfen. Dann waren wir vier Wochen in der Klinik bis uns der Professor dort endlich die Diagnose mitteilte.

Für mich war es damals eine richtige Erlösung nun endlich zu wissen was Sache ist. Nach vier Jahren Qualen und vorallem Ungewissheit. Daraufhin kam auch noch heraus das er nichts gehört hat und deshalb total stumm und taub war. Sein Verhalten war jedoch sehr auffällig. Es war kein Kind mehr sondern ein richtiges Monster. Heute wissen wir auch warum!!!!!

Daraufhin bekam er dann mit vier Jahren vom HNO Arzt Pauckenröhrchen eingesetzt die bis jetzt jedes Jahr erneuert werden mussten.

Ab dem Zeitpunkt ging es stetig bergauf obwohl er auch fast 18 Monate zurücklag. Heute nach fast 2 Jahren sind es nur 3-4 Monate. Also für uns ein riesiger Erfolg und natürlich auch für meinen Sohn.

Wir haben lange kämpfen müssen bis letztes Jahr eigentlich das wir die Therapeuten um uns haben die auch für meinen Sohn mehr als gut sind. Er hatte bis zum Schulanfang dreimal wöchentlich Therapie. Für uns
Eltern natürlich ein riesiger Aufwand da wir auch voll berufstätig sind aber es hat sich für uns wirklich gelohnt und auch für unser Kind.

Es hätte noch schlimmer kommen können. Ich kenne sehr gut die Probleme mit Bürokratie und Umfeld usw. Auch wir sind durch die Hölle gegangen aber wir haben uns nie entmutigen lassen und immer weiter gekämpft. Laß dir einfach nichts gefallen und sei einfach hart in der Beziehung dann schaffst du das auch genauso. Ich habe es auch erreicht

Beitrag von moonlight1982 24.09.08 - 14:56 Uhr



Bei Fragen oder Sorgen schreib mich doch einfach an. Bin mittlerweile ein richtiger Profi geworden was das Thema angeht. Habe mich sehr viel damit befasst und informiert.

Kenne mich gut aus.

Sei stark und sieh es nicht ganz so negativ denn die Hoffnung stirbt zuletzt und heute sind die Therapiemöglichkeiten auch viel viel besser geworden. Man muss nur wissen wie man es macht.

Bei meinem Sohn hat es super funktioniert bis jetzt und wir hatten die letzten zwei Jahre tolle Erfolge mit ihm und sind wahnsinnig stolz auf die Leistungen die er erbracht hat. Er konnte zwar dieses Jahr noch nicht normal eingeschullt werden geht aber in ein Förderzentrum in die Schule damit er das erste Jahr auf zwei Jahre machen kann. Davon geht die Welt auch nicht runter und wer weiß was noch kommt....... Sieh auch diesen Punkt nicht so negativ denn es hat auch sein positives glaub es mir.

Wir sind zufrieden damit und setzen ihn auch nicht unter Druck und freuen uns über jeden noch so kleinen Fortschritt den er macht das ist schon viel für uns.

Nimm dein Kind so an wie es ist auch wenn es vielleicht ein bißchen anders ist.

Beitrag von augenstern69 26.09.08 - 11:12 Uhr

Hallo,

erstmal danke#blume ich dir für deine Antwort. Es tut gut zu lesen das es noch andere gibt die das schon durchgemacht haben.
Ich habe mich bei rehakids angemeldet.
Wenn ich richtig viel Zeit habe forste ich es mal richtig durch.Im Moment erschlagen mich gerade die ganzen neuen Eindrücke.
Aber es ist gut zu wissen,das es Menschen gibt,die auch wenn sie einen nicht kennen, helfen oder Tipps geben.#liebdrueck
Dafür bin ich sehr dankbar.

So leider habe ich jetzt keine Zeit mehr,meine Kleine fordert meine Aufmerksamkeit.
Ich hoffe wir hören nochmal voneinander.

LG Bea #herzlich

Beitrag von minkabilly 25.09.08 - 14:38 Uhr

Hi!

Ist schon komisch, daß der
KIA früher nichts festgestellt hat!?

Mein 2.Sohn ist auch gerade 4 geworden und besucht schon seit einem Jahr einen heilpäd. Kiga. Er ist entwicklungsverzögert und hat noch dazu Wahrnehmungsprobleme.
Ich würde dir raten einmal im SPZ eine Kontrolle zu machen; die testen deine Tochter ganz genau...ist leider nur lange Wartezeit.
Versuch außerdem jetzt schon Frühförderung oder Logopädie zu beantragen. Damit könntet ihr jetzt schon beginnen.
Falls du dich austauschen möchtest kannst du mich gerne anschreiben.

LG, Minkabilly!