Bin ich zu weich mi ihr? *ouups lang*

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um euer Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von aleha 24.09.08 - 16:32 Uhr

Hallo,

Habe zwar gerade erst zum Thema Zähneputzen gepostet, habe aber noch jede Menge Fragen, die loswerden möchte.

Heidi ist 12 Monate und ist total gut drauf. Quaselt den ganzen Tag rum und kann sich auch schon ganz gut beschäftigen. Frei herumlaufen tut sie noch nicht so wirklich, nur wenn sie mal vergisst, dass sie niemand hält.

Ich habe die Kleine immer viel getragen, tue es immer noch und habe auch noch nicht abgestillt. Das wird sie vornehmlich abends vor dem Schlafen gehen, nachts und auch morgens. Untertags wird es zusehends weniger, ich lasse sie aber ran, wenn sie will.

Die Kleine schläft bei uns in ihrem eigenen Gitterbettchen, das an unser Bett herangestellt ist - mit einem Gitter wegmontiert. Sie schläft nicht durch und wird 2 bis 3 Mal nachts wach. Einschlafen dauert mindestens eine Stunde und natürlich nur, wenn Mama sich mit hinlegt. Mittwochs gehe ich abends Nordic Walking und Papa bringt Madam ins Bett. Da wird sie rumgetragen, bis die Augen zufallen. Das dauert garnicht lange, ist aber passiert nie vor 9.

Beim Essen lasse ich sie pantschen bis ihr Platz wie ein Schlachtfeld aussieht. Sie darf fast alles probieren, solange es nicht scharf ist, Alkohol enthält o.Ä. unverantwortliches oder schädliches.

Meiner Mutter geht das alles viel zu weit. Sie meint, ich muss jetzt mal anfangen, Grenzen zu setzen. Ich bin etwas überrascht, weil ich als Kind auch alles durfte, was nicht zu gefährlich ist. Naja, das Resultat bin halt ich ;-)

Ich habe die letzten Jahre nur geackert in meinem Job und Überstunden gemacht und mein Leben gehasst. Aber ich habe wunderschöne Erinnerungen an meine Kindheit. Ich glaube, ich will meiner Tochter einfach eine schöne Kindheit bieten. Der Ernst des Lebens beginnt doch heute schon so früh.

Wie mach ihr denn das alles? Züchte ich denn wirklich ein kleines Ego-Monster?

LG
Alöexandra und Heidi

Beitrag von murmel72 24.09.08 - 17:12 Uhr

Hallo,

ich finde es so wie du das machst, kaum zu toppen. Das nennt man "auf die Bedürfnisse des Kindes eingehen" und wird leider immer seltener, weil sich die dämliche Parole "Grenzen setzen" immer mehr durchsetzt.

Den Kindern werden schon früh genug Grenzen gesetzt - im Zweifelsfalle vom Umfeld und nicht von den Eltern.

Ich finde es toll, wenn Kinder noch Kinder sein dürfen.

Gruss
Murmel

Beitrag von aleha 24.09.08 - 17:57 Uhr

Vielen Dank für deine aufbauenden Worte. Kritik ist gut, Zustimmung natürlich immer besser :-D

Schönen Tag!
Alex + Heidi

Beitrag von lana0417 24.09.08 - 17:12 Uhr

huhu

ich hab auch so eine kleine Zuhause die alles darf was nicht gefaerlich ist.
Mein Partner findet es auch nicht schön. und meine mutter sagt auch das ich endlich mal grenzen setzten soll...
mit dem unterschied das meine süsse nur 2 wochen gestillt wurde, nachts durch- und alleine schläft.

Aber ich denke das ist ok so.

Bin aber auch auf andere meinungen gespannt

Lg Wiecky

Beitrag von peachii 24.09.08 - 17:20 Uhr

Hallo!

Also ich denke da sind die Meinungen einfach unterschiedlich und jeder sollte es halt so machen, wie er es für richtig findet!!!
Meien Maus ist jetzt 19 Monate alt und ich setze ihr schon Grenzen.
Logisch, bei allem was gefährlich ist sowieso aber auch bei Essen, nicht "hören" wenn man das schon so nennen kann etc.
Also wenn ich "Nein" sage, ist das eigentlich auch immer gut begründet und ich erkläre ihr das auch#schwitz
Sie darf z. B. nicht mit dem Essen rummatschen.. weil wenn wir im Testaurant sind oder so, möchte ich das ihr Essen größtenteils auf dem Teller bleibt.;-)
Aber ich finde sie versteht das schon ganz toll, wenn ich "nein" sage und sie lässt es dann auch meistens...
Manchmal fängt sie auch an zu Bocken, aber da lasse ich mich auch nicht drauf ein#schrei

Gruß
Peachii

Beitrag von perserkater 24.09.08 - 17:38 Uhr

Hallo Alexandra

ich handhabe es genauso wie du! Tim ist allerdings inzwischen 21 Monate und mit dem Essen spielen gewöhnen sich die meißten Kinder von selber ab. Wenn es keinen Reiz mehr ausübt, wird auch nimmer gematscht. Nur wenn ihm langweilg wird macht er es manchmal noch. Dann kommt der Teller weg, ohne Probleme:-)

Ich empfehle dir das Buch "Auf der Suche nach dem verlorenen Glück" von Jean Lidhoff wenn du Bestätigung suchst;-) Das ist sooo super!

Die beste Erziehung ist die, die man nicht merkt! (indisches Sprichwort)

Grüßle
Sylvia

Beitrag von aleha 24.09.08 - 17:56 Uhr

Ist ja witzig. Das Buch habe ich gerade gelesen, oder besser "verschlungen". Ich bin ja froh, dass ich hier auf ein positives Feedback stoße, auch wenn Kritik natürlich immer gefragt ist.

Vielen Dank für deinen vorwärtszeigenden Blick. Ich gehe irgendwie auch davon aus, dass sich das alles gibt. Ich versuche halt, aus ihrem Verhalten keine "Probleme" zu machen. Dann nehme ich ihr Verhalten auch nicht als Problem wahr. S' is halt das erste Kind, da weiß man ja nicht.

Vielen Dank jedenfalls,

Alexandra

Beitrag von tragemama 24.09.08 - 17:51 Uhr

Hallo Alexandra,

ich find das super. In Deinem Text habe ich mich total wiedergefunden, bei uns läuft das genauso, die Kinder sind auch genau gleich alt.

Das einzige "Nein" in unserem Haushalt gilt bei Steckdosen und Kabeln, trotz Sicherung, weil ich einfach Angst habe, dass mal eine Sicherung klemmt und sie dran rumfummelt.

Wenn ich mir anschaue, wie das in einigen bekannten Familien abläuft, kriege ich das Kotzen. In einer Tour: Nein XY, lass das, fass das nicht an, stell das wieder hin, mach, tu, lass NERV

Ich denke, wenig "Neinsagen", da aber Konsequenz ist der Schlüssel zum guten Miteinander von Eltern und Kindern. Ich hab ein Kind gekriegt, um es glücklich zu machen und nicht, um es dazu zu erziehen, mich nicht zu stören.

Andrea

Beitrag von aleha 24.09.08 - 18:00 Uhr

Auch Dir vielen Dank für die Bestätigung, dass ich nicht auf dem Mond lebe :-)

Mit dem "Nein" ist das bei uns auch so. Da ist finde ich weniger mehr.

Da kann man uns ja nur viel Erfolg wünschen, hehe

Alexandra

Beitrag von 221170 24.09.08 - 17:53 Uhr

Hallo,
zweifelst du selber daran oder nur dein Umfeld?

Ich glaube, du hörst auf deine innere Stimme und handelst danach. Immer richtig!!

Ich habe das auch so gehandhabt. Meine Tochter durfte auch mit dem Essen spielen, bzw. anfassen, erfühlen.... das gab sich von ganz alleine, sie weiß ja jetzt wie sich alles anfühlt.
Auch mit dem schlafen hatten wir lange zu tun, sie schlief bis vor einigen Monaten nur auf dem Arm ein. Sie wachte nachts auf und schlief nicht mehr ein.
Ich habe sie auf dem Arm gehalten bis sie wieder schlief, das konnte auch mal gerne an die 3 Stunden gehen. Einfach war das nicht, aber Alternative hatte ich keine. Brüllen lassen? Never. Also gab es diesen Weg.
Mittlerweile schläft sie alleine in ihrem Bett ein und wacht auch nicht mehr auf, wenn doch (sehr selten) , dann gehe ich hin, sage ihr das Nacht ist und alle schlafen. Sie schläft dann weiter und ich kann gehen.

Ich musste mir auch ein Gewäsch anhören....verwöhnen, Tyrannin, verzogen, was WIR noch mit ihr erleben werden..... bla bla.

Ich kann mich nicht beschweren, sie isst anständig, sie schläft toll, sie bockt altersentsprechend.... ein ganz normales Kind.
Ich bin überzeugt, vieles wäre heute nicht so toll, wenn wir nicht so auf sie eingegangen wären.
Ihre Grenzen kennt sie (sogar ohne Klapse), sie weiß ganz genau wann Schluß ist. Hält sich nicht immer dran, aber das käme mir auch komisch vor....

Mach weiter so, dein Kind wird dich belohnen.

G.
22

Beitrag von aleha 24.09.08 - 18:03 Uhr

Sehr interessantes Feedback. Freut mich, dass es bei Euch so gut geklappt hat!

Alexandra

Beitrag von atarimaus 24.09.08 - 18:19 Uhr

Hallo Alexandra,

ich geh mit den bisherigen meinungen nicht ganz konform.

Ich will mal auf deinen Text eingehen:

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"Ich habe die Kleine immer viel getragen, tue es immer noch und habe auch noch nicht abgestillt. Das wird sie vornehmlich abends vor dem Schlafen gehen, nachts und auch morgens. Untertags wird es zusehends weniger, ich lasse sie aber ran, wenn sie will. "

Finde ich super!! Schau nur, dass du rechtzeitig den "Absprung" schaffts, wenn Fremdbetreuung ansteht, weil du Arbeiten gehst.
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"Sie schläft nicht durch und wird 2 bis 3 Mal nachts wach. "

Also das würde mir schon zu denken geben, denn deine Tochter wird /ist zwei Jahre alt!
Habt ihr die Möglichkeit eines eigenen Kinderzimmers? Wenn ja, versuch es doch einmal, sie dort schlafen zu lassen. Auch dass das Einschlafen über eine Stunde dauert und nur mit Mutti/Vati möglich ist, würde mich sehr stören. Das klingt zwar herzlos, aber sie ist alt genug um alleine einzuschlafen.
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"Beim Essen lasse ich sie pantschen bis ihr Platz wie ein Schlachtfeld aussieht. ."

Also das finde ich unmöglich. Ein paar Manieren am Tisch müssen auch 2jährige beachten. Was soll denn das werden, wenn ihr mal zu Besuch irgendwo seit? Erlaubt ihr es dann auch? Na, dann wart ihr das letzte Mal zu Besuch eingeladen.
Ich sehe jetzt schon deinen Beitrag in zwei Jahren bei Urbia: "Mein Kind hat keine Tischmanieren".
Es ist ein Unterschied dabei, das Kind in Ruhe üben und probieren zu lassen, wie man den Löffel richtig nutzt. Aber mutwillig Essen verpantschen geht garnicht. Immerhin zeigt das auch keinerlei Respekt vor der Nahrungsaufname.
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Deine Frage: Züchte ich denn wirklich ein kleines Ego-Monster?

Nein, das glaube ich nicht. Ego-Kinder entstehen eher dann, wenn etwas zu WENIG da ist, nämlich Liebe, Zuneigung und Geborgenheit. Und davon gibst du deiner Tochter ja im Überfluß, deshalb denke ich, musst du dir nicht zu große Sorgen machen.

Aber vielleicht finden meine Worte bezüglich Essen und Schlafen ja ein halbes offenes Ohr und du denkst mal darüber nach.

Wünsche noch einen schönen Abend.

Beate


Beitrag von clautsches 24.09.08 - 20:34 Uhr

Ihr Kind ist 12 Monate alt.

Beitrag von aleha 25.09.08 - 16:48 Uhr

Vielen Dank für Dein Feedback. Heidi ist aber gerade erst 1 Jahr alt geworden :-) Nur für's Protokoll.

Mich stört es augenblicklich nicht, dass sie bei uns schläft, aber ich verstehe deinen Standpunkt schon. Ich lasse mir ja gerade alles durch den Kopf gehen. Wie geht das denn ohne Schreien lassen?

Liebe Grüße
Alexandra

Beitrag von atarimaus 25.09.08 - 17:08 Uhr

Hi,

mh, Emma schreit nicht. Jedenfalls selten, äußerst selten.

Sie hat von anfang an in ihrem Bett in ihrem Zimmer geschlafen, da sie bei uns im Zimmer in der Wiege garnicht geschlafen hat, bzw. jede halbe Stunde wach wurde.

Ich habs dann einfach mal ausprobiert und siehe da, Kind schlief.

Demzufolge kennt sie es kaum anders.
Klar gabs mal Wochen, wo sie nur bei mir schlafen wollte. Oder nur bei mir einschlafen konnte...alles mitgemacht ;-)

Ich kann da auch kaum Tipps geben, da wir in der Hinsicht echt "verwöhnt" sind.

Gruß
Beate

Beitrag von atarimaus 24.09.08 - 18:20 Uhr

Ach Mensch, jetzt hab ich falsch gerechnet, dein Kind ist 1 Jahr...ändert aber nichts an meiner Meinung ;-)

LG
beate

Beitrag von clautsches 24.09.08 - 20:48 Uhr

Somit relativiert sich meine Antwort von grade eben. ;-)

Aber meinst du das wirklich ernst?
Ein 12 Monate altes Kind sollte Tischmanieren beherrschen und ist alt genug, um alleine einzuschlafen?? #gruebel

LG Claudi

Beitrag von atarimaus 24.09.08 - 21:13 Uhr

Hi,

um Gottes Willen nein ;-) Nicht beherrschen, aber man sollte als Mutter/Vater es auch nicht ausarten lassen.

Wenn die Kleine es jetzt nicht lernt und immer patschen durfte bis zur Schlammschlacht, dann wird sie es so schnell nicht ablegen. Was mag sie dann für ein Essverhalten an den Tag legen mit 3 oder 4 Jahren.

Und wenn die Mutter meint, jetzt darf das Kind das noch, wie willst du es dem Kind später verbieten? Das kannst du als Mutter dann schlecht erklären.


Mit 12 Monaten alleine einschlafen, ja, doch eigentlich schon. Klar gibts mal Phasen, wo mehr Nähe gebraucht wird, alles kein Thema. Aber das Thema Familienbett halte ich für überbewertet. Später schreien die Eltern dann wieder, dass der Nachwuchs mit 5 Jahren immer noch bei ihnen schläft. Siehe auch Forum Schlafen. Solche Beiträge findest du da jede Woche.

Bei der Beitragsstarterin ist es ja nun auch so, dass ihr Kind mit einem Jahr immer noch mehrmals wach wird in der Nacht. Eventuell liegts daran, dass ihre Tochter keine Ruhe hat, bei drei Menschen in einem Raum könnte ich kaum ruhig schlafen.

Lieben Gruß
Beate

Beitrag von jules1971 24.09.08 - 19:08 Uhr

Hallo,

ich habe es genauso gemacht und mache es immer noch so ...

... natürlich gibt es das eine oder andere NEIN (gerade wenn es gefährlich werden könnte oder sie etwas kaputt macht), aber im Allgemeinen bin ich wenig dogmatisch und lasse sie mal machen.

Und ich kann das Ganze noch toppen ... neben nach wie vor Stillen nach Bedarf (gerne auch mehrmals nachts), auch wenn ich immer gesagt habe, dass ich aufhöre, wenn sie sich sozusagen selbst bedienen kann und versucht mich frei zu machen (hat mir schon den einen oder anderen wissenden Schmunzler in der Öffentlichkeit eingebracht), sind wir auch noch praktizierende Familienbett-Schläfer;-)
Emma schläft zwar erst einmal in ihrem Zimmer ein, aber im Laufe des Abends muss ich sie umbetten ... und dann bleibt sie bei mir.

Und ich finde, dass ich es bis jetzt ganz richtig gemacht habe ... viel auf mein Gefühl und meine Intuition gehört und mich ein bißchen an meiner eigenen Erziehung orientiert.
Ich habe ein fröhliches, viel plapperndes, offenes und kommunikatives Kind, dass nie gefremdelt hat, dass selbst in fremder Umgebung loszieht und sich umschaut und das mir das Gefühl gibt, sein Fels in der Brandung und Rettungsanker zu sein, eben ein Urvertrauen zu mir hat ... und mit der Gabel kann sie auch schon allein ganz toll essen;-)
Aber nicht weil sie musste, sondern weil sie wollte.

Natürlich gibt es auch Phasen, in denen sie mal anstrengender ist, Phasen, in denen wir beide mal gestresst sind und uns nicht besonders gut leiden können;-) Aber das ist sicher normal und geht schnell vorbei.

Mir ist es nie schwer gefallen, mich auf mein Kind einzulassen und einzustellen ... und habe nie ein besseres Leben geführt und gerade durch sie, habe ich vieles geändert, was ich eh schon lange ändern wollte, sei es Wohnort, sei es berufliche Perspektiven ... oder sei es, dass ich mich von ihrem Vater getrennt habe;-)
Ich bin durch sie bei mir angekommen.

Gruß,
Julia mit Emma, knapp 16 Monate

Beitrag von aleha 25.09.08 - 17:01 Uhr

Das war ja sehr, sehr interessant, was Du von Euch erzählst. Mir ging es übrigens genauso wie Sir in Punkto Wohnort, berufliche Perspektiven etc. Ich habe pausenlos Faust'sche Momente, in denen mir die Gegenwart einfach lieber ist als Vergangenheit und Zukunft...

... Nur den Papa gibt es noch. Unserer ist auch ganz in Ordnung... Stelle es mir ohne auch nicht ohne vor. Respekt!

Hab' mich wirklich über Deinen Beitrag gefreut. Vielen Dank und Dir und Emma auch weiterhin alles Gute!

Alexandra

Beitrag von michi0512 24.09.08 - 19:12 Uhr

du machst das eben so wie du es für richtig befindest.

ich zb. habe zeitig angefangen meinen großen "alleine einschlafen" zu lassen. und jetzt wo numemr 2 da ist find ich das prima.

dafür schlepp ich nummer 2 bis zum abwinken *lach*


mach wie du denkst. es ist DEINE beziehung zu DEINER tochter die du herstellst. und ihr scheint ja ne gute verbindung zu haben :-)

Beitrag von vukodlacri 24.09.08 - 20:13 Uhr

Ich machs genauso und bin überzeugt davon, dass das richtig ist.

LG

Beitrag von mootzi 24.09.08 - 20:24 Uhr

finde es gibt leider viel zuwenig menschen die ihre kinder, kinder sein lassen.
hier wird auch getragen, gestillt, selbst gegessen (wenn man das so nennen kann;-))
und wir haben ein familienbett ( extra 2x2 meter gekauft )
wir sind glücklich so wie es ist...
musste zwar mein mann auch von dem ein oder anderen überzeugen aber es läuft hier echt super, so.
salomé kennt auch die bedeutung von nein, sie testet ihre grenzen und wir geraten auch mal aneinander, sie ist eben ein ganz normales 14 monate altes kind.
und ICH finde wenn ein kind nur grenzen gesetzt bekommt wird es unterdrückt und wird niemals aus sich raus kommen und einfach mal sich selbst sein.

zum thema selber schlafen:
welcher erwachsene möchte den alleine schlafen?
also ich nicht, warum soll ich das dann von meinem kind verlangen???

ich denke jeder will nur das "richtige" für sein kind,
ich finde wenn man was mit herz macht kann es nicht falsch sein.

lg mone

Beitrag von aleha 25.09.08 - 17:05 Uhr

Guter Punkt mit dem alleine schlafen :-) Merci und alles Gute! Alexandra

Beitrag von kanakilu 24.09.08 - 20:29 Uhr

Hallo!

Wenn du meinst, dass du als Kind auch alles durftest, hast du dann mal deine Mutter gefragt, in welcher Form du Grenzen setzen sollst?

Würde mich mal interessieren.

Ansonsten läuft / lief es bei uns in dem Alter noch ähnlich.

LG kanakilu

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