Hilfe !!! Was mach ich jetzt? Jahresabrechnung

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von sarahmausi24 24.09.08 - 17:00 Uhr

Hallo!

Bin total verzweifelt, ich zittere und weine!!

Habe gerade die Jahresabrechnung von den Stadtwerken bekommen und bin geschockt

612 euro soll ich nachzahlen #heul

Ich hab Nachtspeicheröfen, aber nicht viel angemacht letzten Winter da mich alle vor gewarnt haben!
Hab viel mit Kerzen geheizt und so oft war ich nich zuhause, als ich noch meinen Freund hatte ...war viel bei ihm!

Oh nein, wie soll ich das bezahlen?

Ich bin alleinerziehend, gehe erst ab 1.11 auf Teilzeit arbeiten :-(

Die wollen den Betrag am 15.10 abbuchen.......

:-(

Was mache ich denn jetzt?

Bitte um Tips

Beitrag von anyca 24.09.08 - 17:02 Uhr

Ruf da an und bitte um Ratenzahlung.

Beitrag von jensecau 24.09.08 - 17:02 Uhr

hallo!

im ersten schritt würde ich da anrufen und fragen, ob die möglichkeit der ratenzahlung besteht. sag auch gleich, was du monatlich - zu den sowieso fälligen abschlägen - zusätzlich zahlen kannst.
im zweiten schritt würde ich mir ne neue wohnung suchen, in der nicht mit nachtspeicheröfen geheizt wird.

viel glück
claudine

Beitrag von ruhrpottjunge 24.09.08 - 17:23 Uhr

Du kannst um Ratenzahlung bitten.

Aber wenn dich "alle" gewarnt haben: Warum hast du dann keine Rücklagen für die Nachzahlung gebildet. Das wäre um einiges zielführender gewesen als Zittern und Weinen.

Beitrag von blueeyes09 24.09.08 - 17:26 Uhr

Ich habe etwas Rücklagen, aber bei weitem nicht so viel..wie ich nachzahlen muss!

Versteh das nich, ich hab 90 euro monatlich gezahlt an Abschlägen!
Und ich habe nich viel geheizt.

Werde am besten morgen früh sofort hinfahren.

Beitrag von ruhrpottjunge 24.09.08 - 17:28 Uhr

600 EUR sind monatlich 50 EUR. Wenn du (monatliche?) Abschlagszahlugen in Höhe von 90 EUR geleistet hast, dann hast du monatlich 140 EUR verbraucht.

Wie hoch sind denn die neuen Abschlagszahlungen, die müssten dir ja mitgeteilt worden sein?

Beitrag von sarahmausi24 24.09.08 - 17:29 Uhr

Ich wurde nun auf 131 Euro hochgestuft monatlich

Nur ich kann den Betrag nich zahlen, 90 euro sind schon viel

Ich rufe da morgen an und vereinbare einen Termin

Beitrag von ruhrpottjunge 24.09.08 - 17:32 Uhr

Bei dem Termin wirst du aber DARAN nicht ändern können. Dir kann, wie bereits geschrieben, Ratenzahlung für die Nachzahlung gewährt werden. Diese Raten würden dann auf die eh zu zahlenden Abschläge aufgerechnet.

Grob überschlagen: Bei 12 Abschlägen à 130 EUR und ausstehenden 600 EUR wären das monatlich um die 180 EUR.

Beitrag von sarahmausi24 24.09.08 - 17:37 Uhr

180 Euro monatlich #schwitz
Wovon soll ich das bloss bezahlen :-(

Das werde ich nich schaffen....

mhm...Trotzdem vielen Dank für die Info!

Beitrag von ruhrpottjunge 24.09.08 - 17:39 Uhr

Das ist ja noch keine "Info", nur in etwas das, was dich erwarten wird. Ist ja auch klar: Das Heizen ist teurer geworden, und du musst im nächsten Jahr doppelt draufzahlen: einmal die höheren Preise, einmal die Schulden aus dem vergangenen Jahr.

Beitrag von sarahmausi24 24.09.08 - 18:26 Uhr

Hab da noch eine Frage...

Ich wohne ja erst 1 Jahr in der Wohnung, und wurde so eingestuft - wie der Vormieter!
Das heisst "Stadtwerke" haben gesagt das ich 90 Euro monatlich zahlen muss, das wird reichen - da der Vormieter immer "Gutschriften" bekommen hat

Und die Vormieter waren 3 Personen #gruebel

Ich war ja völlig ahnungslos, meine 1. eigene Wohnung etc

Nun sagte eine Bekannte, das die Nachzahlung dann vom Arbeitsamt gezahlt wird ?! #kratz

Beitrag von ruhrpottjunge 24.09.08 - 18:30 Uhr

Mit Sicherheit nicht. Es kann sein, dass dir ein Darlehen gewährleistet wird.

Beitrag von sarahmausi24 24.09.08 - 18:39 Uhr

Aber ob ich jetzt ein Darlehen beantrage, oder halt "mehr" Abschlag pro Monat zahle.
Da kommt doch das gleiche bei raus! Oder?

Beitrag von nightingale1969 24.09.08 - 21:03 Uhr

Die Info, die Du von ruhrpottjunge bekamst, war schlicht falsch.

Beitrag von nightingale1969 24.09.08 - 21:02 Uhr

Wieso "Mit Sicherheit nicht"?

Was macht Dich so sicher?

Sind Heizkosten keine Kosten der Unterkunft?
Woher nimmst Du Deine Überzeugung?!

Beitrag von cat_t 25.09.08 - 07:30 Uhr

Hallo #blume

Es soll schon geholfen haben, wenn man selbst mtl seinen Stromverbrauch abliest und sich daraus selbst errechnet, was man mtl. verbraucht.

Nachtspeiecheröfen ist natürlich teuer, ne Freundin von mir hat die auch...

Hast Du die Abrechnungen der Vormieter gesehen? erzählen kann man viel. Und ich persönlich genieße sowas immer mit Vorsicht bzw. verlasse mich da nicht drauf. In meiner ersten Wohnung hatte ich z.B. mtl. Stromkosten von 30 DM. Aber was nützt das meinem Nachmieter? Ich war sogut wie nie zuhause...

Aber hinterher ist man immer schlauer. War bei uns auch mal so (aber da gings um Gas) und nachdem wir 1000 m³ in 3 Monaten verbraucht hatten (und das auch zahlten, wir hattens ja verbraucht), haben wir da extrem drauf geschaut und haben jetzt 1000 m³ im Jahr.

#liebdrueck
Sanne #sonne

Beitrag von nick71 24.09.08 - 18:22 Uhr

Wir der "normale" Stromverbrauch extra abgerechnet oder ist er in den 90 Euro enthalten/berücksichtigt?

Wenn es an dem ist, ist die fette Nachforderung vollkommen nachvollziehbar...zum Vergleich: ich zahle monatliche Abschläge i.H.v. 70 Euro NUR für Strom und damit komme ich gerade so hin.

BTW: Dass Nachtspeicher nicht gerade die günstigste Heizmethode ist, ist eigentlich allgemein bekannt.

Beitrag von dalia86 24.09.08 - 18:05 Uhr

612 euro #schock

hast du den Bescheid genau durchgeschaut, kann das stimmen??? Im Zweifelsfall würde ich immer erst mal einen Widerspruch gegen den Bescheid einlegen, dafür hat man, glaub ich, 4 Wochen Zeit. Eine Begründung für deinen Widerspruch kannst du in den 4 Wochen auch nachreichen. Außerdem steht es dir zu, hinzugehen und die Berechnung einzusehen. Vielleicht kannst du ja noch was rausholen #cool

Ansonsten hilft wohl nur eine Ratenzahlung und möglichst schnell eine andere Wohung!

LG, Dalia

Beitrag von sarahmausi24 24.09.08 - 20:15 Uhr

Hallo!

Also ich finde, das da irgendwas faul is

Auf dem Zettel steht, das ich 8.242 kWh verbraucht habe!
#schock

Meine Mutter (Eigentum Haus 200 qm Wohnfläche) hat gerade mal 3.529 kWh verbraucht...
Obwohl sie mehr heizt wie ich!

Hm....

Beitrag von averna_doreen 24.09.08 - 20:27 Uhr

Hallo Sarah,

die Frage ist, WOMIT deine Mutter heizt. Bei ihrem Verbrauch sicher nicht mit Nachtspeicheröfen.

Meine Mutter hat auch Nachtspeicherheizungen und heizt sehr, sehr sparsam (Nur 2 HK in der ganzen Wohnung laufen) und hat über 8000 kWh Heizstrom.

Ehrlich, such dir eine andre Wohnung!

Viele Grüße,
Avi

Beitrag von sarahmausi24 24.09.08 - 20:40 Uhr

Danke, ich werde mich nun auf die Wohnungssuche machen!

Die Wohnung hier is sehr schön ...3 Zimmer und ich zahle nur 350 warm
:-(
Denke mal, das die Wohnung aus dem Grund so billig ist.

Und diesen Winter werde ich die Nachtspeicheröfen wohl nicht anmachen, ausser im Kinderzimmer!!

Beitrag von cat_t 25.09.08 - 11:11 Uhr

dann würde ich mir schon mal ein paar Decken besorgen;-)

Beitrag von nightingale1969 24.09.08 - 20:54 Uhr

Seit wann sind Rechnungen der Stadtwerke "Bescheide", gegen die man "Widerspruch" einlegen kann und für die es eine Widerspruchsfrist gibt?!

RECHNUNGEN der Stadtwerke unterliegen doch nicht dem Verwaltungsrecht!

Gleichwohl kann sie die Rechnung selbstverständlich bei fachkundiger Stelle überprüfen lassen (Verbraucherzentrale fragen).

Aber das mit dem Widerspruch und der 4-Wochenfrist ist barer Unfug, sorry.

Beitrag von dalia86 25.09.08 - 12:58 Uhr

#danke für den Grundkurs in Jura aber ist das hier nicht egal ob ich nun schreibe Widerspruch / Einspruch oder weiß der Geier was? Es sollte nur ausdrücken, dass man auch eine RECHNUNG _anfechten_ kann. Wie einen BESCHEID. Mir ist auch klar, dass es im Zivilrecht die Begriffe Widerspruch und Einspruch nicht gibt aber der Fachausdruck hierfür tut doch in einem Diskussionsforum nichts zur Sache, wir sind ja hier nicht beim Anwalt. Oder etwa doch???

Auf jedan Fall kann man sich gegen ungerechtfertigte RECHNUNGEN auch wehren und dafür gibt es sicher auch gesetzliche Fristen, genau das wollte ich in meinem laienhaften Posting ausdrücken. Ich habe ja oben geschrieben, dass ich denke dass es 4 Wochen sind aber festgelegt hab ich mich natürlich nicht. Nähere Auskünfte kann man sich ja beim zuständigen Fachmann oder bei dir einholen.

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