PDA Ja/Nein??

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von sara18 24.09.08 - 17:32 Uhr

Hallo ihr lieben

ich war heut im KKH zur untersuchung und da gabs heute ein kurzes Gespräch über PDA, ich weiss leider nicht allzuviel über die wirkung weil ich bei meiner ersten Tochter keine hatte!
Jetzt bin ich aber am grübeln ob ich dieses mal es vielleicht probieren sollte #kratz

Wie waren eure erfahrungen? Und was für Vorteile oder Nachteile gibt es?

Danke jetzt schon für die antworten
LG Sara

Beitrag von knuddelkeks 24.09.08 - 17:34 Uhr

huhu...

ganz ehrlich??????????????????????????

ich danke gott unendlich für diese erfindung....

soviel dazu...

lg der keks

Beitrag von wonderful-mom 24.09.08 - 17:35 Uhr

die frage ist gut.. hab mich auch schon damit beschäftigt...

hab zwar noch ein bisschen zeit.. aber ich würd trotzdem gern wissen.. wie das abläuft und ob es schmerzhaft ist... ... und ob die geburt dann wirklich weniger schmerzhaft verläuft!

Beitrag von knuddelkeks 24.09.08 - 17:41 Uhr

huu....

ansich is die legung der pda schmerzfrei....
lediglich den pieks merkst du, mehr nich...
und die schmerzen währnd der geburt...tja..
bei meiner ersten schwangerschaft hab ich garnix von schmerzen gespürt..wenn man mir nich gesagt hätte ich sollte pressen dann wäre ich wahrscheinlich eingeschlafen...
bei der 2. geburt war es dann völlig anders...hab diesen druck da unten gespürt...war wie als wenn man merkt wie sich da unten alles weitet...war schmerzvoll aber zu ertragen...
würds also immer wieder tun..

lg der keks

Beitrag von lilliana 24.09.08 - 17:38 Uhr

Huhu Sara :-)

also ich bin in meine erste Geburt mit der festen Vornahme rein "sowas brauch ich nicht". Nach 24 Stunden ohne Fortschritt (weil ich lt. Hebamme zu verkrampft war) war ich sooooo froh darüber und ich frage mich warum ich das jemals nicht wollte. Danach gings vieeel besser!

Ich würde es nicht von vornherein ausschließen, halt dir die Option einfach offen, das ist ja relativ schnell gemacht, wenn du dann eine willst.

Gruß
Lilli

Beitrag von nina-jamie 24.09.08 - 17:41 Uhr

Also bei einer PDA hat man angeblich null Schmerzen. Dafür auch kein Gefühl wann Du pressen musst. Wenn Dir das Schmerzmittel gesetzt wird, wirkt es ca. 2 Stunden. Wenn Du dann in die Austreibungsphase kommst und kein Pressgefühl hast wird das Kind oft mit Zange oder Saugglocke geholt ( was aber ja nichts schlimmes ist).
Du kannst Dich auch bei der Geburt entscheiden. musst dieses nur früh genug tun tun ein aufklärungsgespräch gehabt haben.
Ich will es erstmal ohne probieren. die Schmerzen gehören doch dazu. Aber das muss ja jede Frau selber entscheiden.
Der größte Nachteil für mich ist, dass Du dann keine Wannengeburt machen kannst..... #schmoll

LG Nina #blume

Beitrag von coolmum 24.09.08 - 17:52 Uhr

hallo!

also ich kann euch etwas an erfahrung bieten.

nach 8 stunden heftigsten wehen hatte ich schon panische angst vor der nächsten wehe, somit habe ich mir eine pda geben lassen.
das schlimmste an der pda war das ausfüllen des fragebogens vorher, denn das dauert eine zeit und in der zeit muss man weiter die wehen aushalten...
(also tip, macht den fragebogen gleich am anfang der geburt, ob ihr eine pda dann wollt oder nicht)

als ich sie dann endlich gekriegt hab, musste ich mich hinsetzen, einen buckel machen und dann wurde desinfiziert. die nadel muss ich sagen merkt man kaum. wahrscheinlich würde man im normalzustand schon sagen dass es etwas schmerzt, aber wer vorher stundenlang wehen hatte, der empfindet das als pippifax!!!

so, danach war die geburt recht easy muss ich sagen. und das obwohl ich eine schiefe wirbelsäule habe und die pda nur recht einseitig gewirkt hat. das heißt ich hab zwar links noch die wehen gespürt, aber bei weitem nicht mehr so heftig wie vorher.

ich hab gesagt, falls ich noch mal ein kind kriege, dann ruf ich bei der ersten wehe im kkh an und sag sie sollen schon mal die pda herrichten, ich komm dann gleich.

also ich kann euch nur dazu raten!

lg

Beitrag von katvincent 24.09.08 - 17:53 Uhr

...hi,hi,hi ich musste grad über die Antwort von "knuddelkeks" schmunzeln:

hätte von mir kommen können :-p! Einfach wunderbar diese Erfindung!

Bei mir lief einfach alles nur super, bin um 19:30 im KH mit Wehen alle 6 min. angekommen, MUMU bei 3 cm: ab in den Kreisssaal. Anesthesistin gerufen, 10 min. später da. Eine Wehe abgewartet und gepiekst (kann mich an keinen Schmerz erinnern). Dann gab's eine Mini-Komplikation, sie wirkte nur auf einer Seite. Die Hebi hat mich dann auf die Seite gedreht, mir den Rücken leicht massiert und schon hat's geholfen. Danach lag ich dann da und bin eingeschlafen während mein Körper vor sich hingeweht hat. Nach ca. 5 Stunden war mein MUMU dann bei 9 cm. Papa gerufen, der auch in meinem Zimmer geschlafen hat.
Dann liessen sie die PDA langsam ausklingen damit ich die Presswehen spüre, nach dreien war Eliott auf der Welt (0:59). Dann lag ich da noch mit ihm auf dem Bauch 2 Stunden rum (Nachgeburt und Kontrolle) und dann bin ich einfach aufgestanden und hab mein Baby auf mein Zimmer gebracht, als wär nix gewesen.

Soviel zu meiner PDA und warum ich wieder eine will ;-).

GLG

Katharina

Beitrag von lotosblume 24.09.08 - 17:59 Uhr

Ich denke man kann vorher nie sagen JA oder NEIN - du kannst dich über die Theorie informieren.....ob du dann eine willst/brauchst, dass wirst du unter der Geburt entscheiden!

Ich möchte keine, aber eine Freundin war da genau so sicher und letztlich hatte sie doch eine PDA....es kommt wie es kommt

Beitrag von hasilein1980 24.09.08 - 18:16 Uhr

Ich sag dazu strikt NEIN !!!
Ich finde, dass es ein unnötiger eingriff ist, der auch noch sehr riskant ist, hast du lieber schmerzen, oder eine lähmung???
Klar passiert meist nix, und das ist ein narkosearzt, der weiß was er tut, aber auch Ärzte sind nur menschen, und wenn er sich versticht, bist du dein leben lang gelähmt.
Mir wäre sowas zu riskant, wenn ich es NUR wegen schmerzen haben will, schlisslich ist wegen den geburtsschmerzen noch keiner gestorben, die gehören dazu seit der menschheit, und heutzutage wird einem sowieso alles einfach gemacht, so dass man nachher gar nicht mehr sagen kann dass es sich gelohnt hat dafür schmerzen zu ertragen (WKS ist das gleiche)!
Du schaffst dass auch ohne, hast es schon mal geschafft, und solltest es nicht "ausprobieren".
Ich habs auch schon 3 mal gepackt, und werde es auch ein 4. mal schaffen.
Denk dran, dass es ein unnötiger medizienischer eingriff ist.
Lg und alles gute Anja

Beitrag von nicp 24.09.08 - 19:06 Uhr

...völliger Quatsch, was Du da schreibst, von wegen " Dein Leben lang gelähmt"...
Eine PDA wird im Zwischenwirbelraum vom Lendenwirbel 2/3 gesetzt. Dort ist das Rückenmark kein fester Strang mehr, sondern nur noch einzelne Fasern.
Da bei einer PDA die Nadel aber gar nicht bis ins Rückenmark rein geht (wie bei einer Spinalanästhesie), sondern nur in den Zwischenraum der beiden das Rückenmark umgebenden Häute, ist es eigentlich ausgeschlossen, dass man eine einzelne Nervenfaser trifft, was dann zu einer Lähmung führen könnte.
Das ist so, als wolltest Du versuchen, eine Spaghetti-Nudel im Wasser mit ner Nadel zu durchstechen.

Du kannst ja gegen ne PDA sein, keine Frage, das muss tatsächlich jeder für sich selbst entscheiden. Aber ich finde nicht, dass Du hier denen Angst machen solltest, die darüber nachdenken, ohne selbst große Ahnung davon zu haben.

LG Nic

Beitrag von hasilein1980 24.09.08 - 19:35 Uhr

Erstens rede ich bestimmt keinen Quatsch, da in Österreich aus diesem grunde keine freiwillig eine PDA bekommt.Das auch die Ärzte somit begründen.
2. "ist es EIGENTLICH ausgeschlossen, dass man eine einzelne Nervenfaser trifft"
somit gibst auch du unbewusst zu dass es nicht ausgeschlossen ist. IST ES AUCH NICHT
3. Mache ich keinem angst, denn die entscheidung liegt bei jedem selber, auch bei einer unnötigen Schönheits-OP wird man über die risiken aufgeklärt.
4. Hat sie um eine meinung gefragt, und wollte pro und contra haben, ich habe MEINER meinung nach halt nur contra.
5. MEINE meinung ist nicht verboten, lass du dich zustechen, aber bezeichne nicht meine meinung und aussage als Quatsch Frau Oberärztin.

Beitrag von katzendame 24.09.08 - 18:19 Uhr

hallo
kann nur sagen ich danke für die erfindung.

die erste geburt war die hölle,da gabs gar keine mittel zur schmerzbekämpfung.

die 2. geburt war ein traum.

und die 3. iss irgentwnan zwischen jetzt und mitte october.
da mus eine pda gelegt werden da kaiserschnitt.
zumindestens nach dem heutigen stand der dinge.

slebst wenn nicht wirds trotzdem ne pda.erholung für mutter und kind.

lg kathi

Beitrag von na-dine79 24.09.08 - 18:33 Uhr

Hallo Sara!

ich dachte vor der ersten Geburt auch: " Ach, das schaffst du auch so! Haben andere schließlich auch geschafft". Tatsache ist das die Geburt bei jedem anders verläuft und ich hab mir die PDA nach ca.20h Schmerzen geben lassen. Glaub mir, wenn das hinter dir hast empfindest du den kleinen "Pickser" im Rücken eher als angenehm. Nach der PDA merkst du gar nichts mehr. Hab konnte mich super gut entspannen und bin sogar leicht eingeschlafen und konnte somit ein bisschen Kraft für den Entspurt sammeln.
Die PDA ist das beste was dir passieren kann! Ich werde auch bei meiner zweiten Geburt sicher nicht darauf verzichten!

LG, Nadine

Beitrag von -bo- 24.09.08 - 18:54 Uhr

Hallo...

Ich hatte beide Male keine, es aber im Hinterkopf und diesen Bogen, den man ausfüllen muss auch beide Male dabei und vorher vom Arzt erklärt bekommen. Hätte also nur noch Datum und Unterschrift drunter setzen müssen.
Werd ich diesmal auch wieder so machen.

Allerdings ging es beide Male so schnell, dass für ne PDA gar keine Zeit gewesen wäre #schwitz
Außerdem wollt ich bei der Kleinen nur ne ambulante Enhtbindung und das geht meies Wissens nach mit einer PDA nicht #kratz

LG, Svenja

Beitrag von vegasmom 24.09.08 - 18:55 Uhr

Ich habe auch nach über 24 Std Wehenschmerz die PDA bekommen und konnte das erste Mal richtig durchatmen.

Die wird auch heute immer nur so dosiert, dass sie eine halbe Std anhält und dann kann nachgespritzt werden. So war das auf jeden Fall bei mir. Damit halt die Presswehen voll mitgenommen werden können.
Zeitgleich zu der PDA bekam ich auch noch den Wehentropf, so dass ich dann endlich, endlich mal ans Pressen denken konnte (es tat sich ewig gar nicht so viel am MUMU)

Nach der Entbindung konnte ich übrigens auch relativ bald duschen GEHEN. Also ich war nicht taub in den Beinen oder so und hatte auch sonst keine Einschränkungen.

Wenn ich dieses Mal wieder so lange zu kämpfen habe, werde ich die PDA wieder setzen lassen,a uch wenn ich es auch gerne mal ohne schaffen würde :)
Aber wenn es nicht geht, dann finde ich, müssen wir uns nicht mehr quälen, die Geburt ist ja erst der Anfang, wir brauchen auch noch einw enig Kraft für die ersten Tage :-p

Beitrag von superlady 24.09.08 - 21:42 Uhr

Hallo Sara!

Lass dir die Option, ob du eine PDA haben willst, offen. Ich hab vor der Geburt weder ja noch nein gesagt. Ich dachte einfach, wenn ich eine will, bekomm ich sie auch (war Thema im Vorbereitungskurs, dass man nicht vorher sagen muss ob ja oder nein - geht auch kurzfristig). Tja und was soll ich sagen, nach einem Wehensturz haben die Hebi und ich beschlossen, doch eine PDA zu legen, damit ich etwas Zeit hatte, mich zu erholen, damit ich in den Presswehen auch mithelfen kann. Und es ging super. Trotz PDA spürte ich, dass ich pressen muss und unsere Maus war nach ein paar Presswehen da.

Dieses Mal werde ich mir die Option, ob ja oder nein zu PDA, auch offen lassen. Es wird das selbe KH sein, daher wird es da auch keine Probs geben.