Woher stammt eigentlich das Sprichwort...

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Forum: Gute Laune für alle!

Witze, Kindermund, lustige Begebenheiten: der schweizer Schriftsteller Max Frisch hat einmal geschrieben: "Alltag ist nur durch Wunder erträglich." Zaubert ein Lächeln auf das Gesicht der anderen Forumsbesucher oder lasst euch selbst zum Schmunzeln verführen.

Beitrag von kurgan 24.09.08 - 17:52 Uhr

... eine Eselsbrücke bauen

Ist ein kleines Spiel, das in einem anderen Thread begonnen hat

Wer das Bedeutung/den Ursprung des Sprichwortes oder der Redewendung erklären kann, darf das nächste Sprichwort stellen. Zur Übersicht am besten das zu erklärende Sprichwort in die Betreffzeile schreiben.

Bisherige Erklärungen:

"Eine Eselsbrücke bauen"

1. Esel sind sehr wasserscheu, und können nicht - wie Menschen - abschätzen, wie tief das Wasser ist. Drum hat man ihnen kleine Hilfsbrücken gebaut, um das Wasser zu überqueren.

2. Esel weigern sich störrisch, auch nur kleinste Furten zu überqueren, also mussten ihnen die Bauern (oder sonstwer) kleine Brücken bauen, um diese Esel überhaupt zum Weitergehen bewegen zu können.
Und über diese "Eselsbrücken" kamen diese wasserscheuen Esel dann eben zu ganz neuen Ufern/Erkenntnissen.

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"Aus dem Nähkäschen plaudern"

Stammt aus Effie Briest von Theodor Fontane
Effie hat ihre Liebesbriefe in ihrem Nähkästchen versteckt, ihr Mann hat sie gefunden und bums war der Ausdruck "aus dem Nähkästchen plaudern" geboren.
Schön nicht wahr?

Das habe ich nie vergessen. Warum auch immer.

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"Fünfe gerade sein lassen"


Dieses Sprichwort geht wohl zurück auf eine Zeit, in der Konflikte noch mit den Fäusten ausgetragen wurden.

Stand nun ein Konflikt an, hatten die Kontrahenten die Wahl, entweder die Fäuste zu ballen (gekrümmte Finger) und den Konflikt anzunehmen, oder sie zeigten als Geste der Beschwichtigung die offene Hand mit ausgestreckten Fingern (Fünfe gerade sein lassen). Auch um zu zeigen, dass man keine verborgenen Waffen in der Faust hat.
Damit signalisierte man wohl, dass einem der Konflikt keinen Kampf wert war. Eine Art Friedensangebot.

Heute heißt "Fünfe gerade sein lassen" soviel wie: "Komm, ist nicht so wichtig" oder "Ich nehm's nicht so genau"

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"Leg mal einen Zahn zu", sprich mach mal hinne..


Das weiß ich, das weiß ich!!
Eigentlich mehr durch Zufall, denn im März war ich auf einer Schlossbesichtigung. In der riesigen Schlossküche gab es eine große, offene Feuerstelle.
Früher wurde dort in großen Kesseln z.B. Wasser erhitzt. Die Kessel waren über der Feuerstelle aufgehängt an so einer Art Zackenkonstruktion - also an einer langen Stange mit nach oben gerichteten Zacken, an der der Kessel hing. Diese Zacken wurden wohl auch "Zähne" genannt.
Wenn es mal schneller mit dem Wassererhitzen gehen sollte, dann wurde der Kessel eben einen oder zwei Zacken (Zähne) tiefer über das Feuer gehängt - "einen Zahn zulegen" eben.

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"Jemandem eine Abfuhr erteilen"

"Jemandem eine Abfuhr erteilen" geht auf einen alten, studentischen Brauch zurück.
Es war die Zeit der schlagenden Verbindungen. So säbelten dann die Duellanten aufeinander ein, bis einer von beiden einen Schmiss (Cut an der Wange) erhielt und der Kampf damit vorbei war.
Der Unterlegene wurde dann von den Sekundanten unmittelbar nach dem Kampf aus dem Raum geführt ("abgeführt"). Der Sieger hatte somit dem Unterlegenen "eine Abfuhr erteilt".

Jou, so war das damals...

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"Jemandem eine Gardinenpredigt halten"?

1. Das geht auf eine Zeit zurück, als der Schlafraum gleichzeitig auch Wohnraum war.
Hatte der wehrte Herr Gemahl z.B. mal seine Saufkumpanen da und man zechte bis in die tiefe Nacht, konnte die Dame des Hauses natürlich schlecht schlafen. Man befand sich ja schließlich im selben Raum.
Aus Gründen des Wärmehaushaltes und des Sichtschutzes (siehe Saufkumpane) hatten die Betten damals ringsum dicke, hohe Vorhänge, eben die besagten Gardinen. Waren die Saufkumpanen endlich gegangen, durfte sich der Herr des Hauses i.d.R. erst mal eine "Gardinenpredigt" von seiner übernächtigten und gereizten Herzdame anhören, wahlweise durch die geschlossenen Vorhänge oder bei leicht geöffneten Gardinen.
Der Wortlaut ist zwar nicht überliefert, die Handlung als solche findet aber auch in der heutigen Zeit mit schöner Regelmäßigkeit in allen Schlafzimmern der Welt statt.
Es lebe die Tradition.

2. Hm..ein kleines bißchen anders kenne ich es, aber nur ein bißchen anders.
Soweit mir bekannt, war ein Vorhang nicht nur um das Bett, sondern auch zwischen Männe und Frau (so eine Art mittelalterliches Verhütungsmittel - ob das was genutzt hat, keine Ahnung), auf jeden Fall sollte man aufgrund dieses Vorhanges nicht in Versuchung kommen, dauernd kleine Ritter oder Edelfräulein zu zeugen. Aber eben dieser Vorhang (oder auch Gardine) nutzte die zänkische Gemahlin, ihrem Gatten das ein oder andere zu flüstern Also fast gleiche Erklärung.

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"Nur Bahnhof verstehen"

Also: "Ich verstehe nur Bahnhof" ist wohl ein Running Gag, der sich aus dem Witz (Galgenhumor) eines Frontsoldaten des 1. WK entwickelt hat.
Der Legende nach gab nach langem Stellungskrieg irgendein Lamettaträger Durchhalteparolen aus. Die hinten Stehenden verstanden nicht viel. Gegenseitig fragte man sich ständig: "Hä? Was hat der gesagt?"
Bis einer antwortete: "Ich verstehe nur Bahnhof" - was schallendes Gelächter zur Folge hatte.
Für die Frontsoldaten (s.o. Stellungskrieg) war der Bahnhof nämlich gleichbedeutend mit Heimfahrt, zurück zu den Lieben, kein Krieg, kein Tod, Glück - also etwas sehr Positivem. Und stand damit im krassen Gegensatz zu den Durchhalteparolen des Lamettaträgers.
Noch im 1. WK entwickelte sich "ich verstehe nur Bahnhof" zum Running Gag immer dann, wenn man nichts verstanden hatte.

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"Auf dem Schlauch stehen"

Auf dem Schlauch stehen? Hmmm... da kann ich auch nur raten anhand eines Bildes, dass ich mir dabei vorstelle. Wenn man auf einem Schlauch steht, kann an der Stelle kein Wasser (= Erkenntnis?) mehr durchfließen. Es gibt eine Blockade. Heißt also: Ich stehe mir selber im Weg (auf dem Schlauch) des Verstehens. Oder so... ?

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"Die Arschkarte ziehen"

Ha! Die Arschkarte ist für mich als alten Fußballer einfach!

Zog der Schiri mal eine Karte, konnten die Zuschauer damals an den s/w-Bildschirmen nicht erkennen, ob es die gelbe oder die rote Karte war. Also steckten die Schiris die Karten in verschiedene Taschen - die gelbe in die Hemdtasche, die rote Karte in die Gesäßtasche. Die "Karte am Arsch" war also die rote.
So wussten die s/w-Zuschauer gleich, dass der Spieler rot sah und nicht mehr mitspielen durfte, wenn sich der Schiri an den Hintern griff und "die Arschkarte" zog.

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"Alles in Butter"

1. Wenn die Adeligen jemand besuchten, der unter ihrem Stand war, so war es üblich, Gläser, Geschirr und Besteck mitzunehmen. Für das Besteck gab es spezielle Koffer, die Gläser wurden in Kisten gepackt, in denen flüssige Butter war. Als sie wieder fest wurde, standen die Gläser mit dem Fuß dort geschützt und konnten ohne Verluste transportiert werden.

2. "Meine" *öhm* Geschichte handelt von Händlern, die venezianisches Glas - was damals begehrt und teuer war - importierten. Um das empfindliche Glas unbeschadet über die Alpen transportieren zu können (damals noch mit Pferdegespannen), wurden die Scheiben in Fässern mit Butter verstaut... also in die noch flüssige Butter gedrückt.

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"Etwas ausbaden müssen"

1. Hat es vielleicht mit Kindern zu tun, die verbotenerweise draußen herumgetobt sind und sich dabei übel schmutzig gemacht haben? Und zur Strafe mussten sie (zur Reinigung) in die Badewanne? Strafe deshalb, weil das Badewasser saukalt war, weil damals das warme Wasser noch gar nicht erfunden war?
"So mein Kind! Das musst du jetzt ausbaden, was du angestellt hast!"

Falls ich gnadenlos daneben liege - gib mir einen klitzekleinen Hinweis, ok?

Hinweis:
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Du liegst daneben. Denke mal ein paar hundert Jahre zurück, als Wasser noch sehr knapp und kostbar war. Ist es heute zwar auch, aber es kommt ja einfach aus dem Hahn

2. Hmmm, Wasser knapp - ausbaden

Vielleicht wurde vor ein paar hundert Jahren aus Gründen der Sparsamkeit das Badewasser für die gesamte Familie nur einmal in der Woche eingelassen und aufgewärmt? Und alle rutschten nacheinander durch das selbe Badewasser?
Und der Letzte hatte "die Arschkarte" und musste in das trübe Wasser und es "ausbaden", bevor das Wasser weggeschüttet wurde/weggeschüttet werden musste?

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"Keinen Deut mehr wert"

Bei "kein Deut mehr wert" müsste ich überhaupt erst mal wissen, was ein "Deut" ist". Ich rate mal: Die kleinste Einheit einer alten, längst vergessenen Währung?
So als wenn man heute sagen würde: "Das Ding da ist keinen Cent mehr wert"?

Richtig?

Anmerkung: Nach einigen Hirnakrobatiken flutete mein Kleinhirn eine Frage: Heißt es nicht eigentlich "Keinen Deut besser sein?"#kratz

Beitrag von kurgan 24.09.08 - 18:03 Uhr

Ach so, vergessen: Wer googelt ist doof! #wolke

Beitrag von doctor-avalanche. 24.09.08 - 19:54 Uhr

Bei der Frage mit der Eselbrücke muss ich leider insofern passen, weil ich genau diese Sache mal in der Schule im Unterricht hatte....Wäre also unfair. Hatte etwas mit einem griechischen oder römischen Mathematiker zu tun....So viel dazu.

Mit dem Deut gebe ich Dir recht, Eigentlich heisst es: "Ich bin keinen Deut besser!"...Bei Wertigkeit heisst es wohl eher "Keinen Heller mehr wert sein!"

Beitrag von kurgan 24.09.08 - 20:46 Uhr

Klär mich bitte auf - was hat eine Eselsbrücke mit einem griechischen oder römischen Mathematiker zu tun?


"Bei der Frage mit der Eselbrücke muss ich leider insofern passen, weil ich genau diese Sache mal in der Schule im Unterricht hatte....Wäre also unfair"

Hey, darum gehts doch. Wenn du es weißt, schreib's hier rein. :-)

Beitrag von kurgan 24.09.08 - 20:47 Uhr

Wie kam es zu der Redewendung: "Etwas auf die hohe Kante legen"?

Beitrag von siebzehn 24.09.08 - 21:03 Uhr

Huhu allerseits!

Schöner Thread - ich bin nebenan allerdings noch gar nicht fertig... ;-)

Also: Auf die hohe Kante legen - Früher wurden wertvolle Sachen (oder solche, an die nicht jedermann drankommen sollte) ganz oben auf den Schrank (an die Kante) gelegt. Oder so ähnlich...

Beitrag von kurgan 25.09.08 - 09:54 Uhr

Jep, das trifft es.

Beitrag von antigone1973 24.09.08 - 22:33 Uhr

hehe da mach ich doch glatt mal den intellektuellentest...

Von populanten fragiler domizile wird postuliert, nicht mit geologischen extremitäten um sich zu katapultieren!

Die voluminöse expansion subterraler agrarprodukte steht in reziproker proportion zum intelektuellen konsum des produzenten!

und nu warte ich...#schein

Beitrag von malefizia 24.09.08 - 22:45 Uhr

Punkt 1) muß ich passen..bin aber irgendwie jetzt auch müde..

punkt 2) weiß ich :-) der dümmste Bauer erntet die dicksten kartoffeln...


ich warte noch auf die auflösung:

"Guten Rutsch"..(hat nix mit rutschen zu tun).

Beitrag von antigone1973 24.09.08 - 23:23 Uhr

fragiler domizile !!!
fragil?
domizil?

Na?Na?

Wenn es nichts mit "rutsch" zu tun hat, dann ist es ein eingedeutschtes Wort und das Sprichwort stammt aus einem anderen Land/einer anderen Kultur. Hat man sehr oft bei Sprichwörtern und Redewendungen. Z.B. "der Apfel fällt nicht weit vom Stamm" hat gaaaaaaaaar nix mit Äpfeln zu tun.

Beitrag von malefizia 24.09.08 - 23:29 Uhr

Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen???


Stimmt, kommt aus dem jiddischen und bedeutet Guter Anfang.

Womit hat es denn zu tun, wenn nicht mit Äpfeln???

Beitrag von kurgan 25.09.08 - 12:18 Uhr

"Von populanten fragiler domizile wird postuliert, nicht mit geologischen extremitäten um sich zu katapultieren! "

Camper dürfen nicht mit Steinen werfen?

Beitrag von malefizia 24.09.08 - 23:21 Uhr

Die dein Kleinhirn flutende Frage bzgl. Deut wert oder besser..kann ich mit: Beides ist richtig, beantworten.


Gute Nacht und noch angenehmes Rätseln

Beitrag von kurgan 25.09.08 - 12:20 Uhr

Stimmt, passt beides. :-)
Aber bei "kein Deut besser" wäre ich wohl nicht auf "Währung" gekommen.

Beitrag von litha 25.09.08 - 10:06 Uhr

Aus aktuellem Anlass #cool

Welche Ursprungsbedeutung hat: Jemandem einen Bären aufbinden?

Beitrag von malefizia 25.09.08 - 10:33 Uhr

Hm...hier in diesem Forum wird einem ja öfter der Bär, wenn nicht ganze Heerscharen von Bären aufgebunden :-).

Keine Ahnung..ein kleiner Tip ist erbeten. Hat es wirklich etwas mit dem Tier zu tun? Oder hatte Bär früher eine andere Bedeutung?

Beitrag von litha 25.09.08 - 10:46 Uhr

Das stimmt wohl. Dementsprechend wurden auch einige VKs angepasst :-)

Es gibt wohl verschiedene Erklärungen. Die plausibelste hat allerdings nichts mit dem Tier zu tun.

Beitrag von malefizia 25.09.08 - 10:50 Uhr

Häh??? Das klingt jetzt sehr geheimnisvoll und ich bin anscheinend zu blond, um das jetzt zu verstehen??

Und wie heißt die plausibelste Erklärung?

Dann würde ja zu dem Bären auch gut die Redensweise passen "vom Leder ziehen"?
Hab ich heute morgen im Auto überlegt, woher das stammt, hat sicher etwas mit Barbier oder so zu tun.

Beitrag von litha 25.09.08 - 11:18 Uhr

Mit geheimnisvoll meinst du jetzt meinen Hinweis auf die aktualisierten VKs? Nun, es gibt ein paar Zweifler und Ketzer unter uns und das ist ihr Erkennungszeichen :-)

Zum Sprichwort: Es hat mit dem alten Wortstamm bar zu tun. Das bedeutet soviel wie Last bzw. tragen. Wurde dann irgendwann mal versehentlich in Bär gewandelt.

"Vom Leder ziehen" Da habe ich schon mal die Erklärung gehört, glaube ich. Bekomme ich aber nicht mehr zusammen. Ich meine aber, es hat irgendwas mit kämpfen zu tun.

"Spitz wie Nachbars Lumpi sein" soll ich mal fragen, hörte ich eben. Da habe ich aber keine Ahnung und bin gespannt auf eine Erklärung :-)

Beitrag von malefizia 25.09.08 - 11:38 Uhr

Jawoll ja, das meinte ich. Und ich verstehe es immer noch nicht. Die Zweifler und Ketzer ändern ihre Visitenkarte? Und das ist dann das Erkennungszeichen für eine Art Geheimclub? Der Ketzer und Zweifler oder wie jetzt??

Danke für die Erklärung. Ich dachte allerdings immer "bar" bedeutet "ohne" - so hergeleitet von barfuß. Lag ich da so falsch? Oder auch "bar jeglicher Erkenntnis" usw. usw. (was ja wiederum auf mich zutrifft :-).

Also für mich ist Lumpi ein Hund, ein Rüde, und zwar ein sehr potenter Rüde, der immer und dauernd die Weibchen begatten möchte. Aber ich hab keine Ahnung, ob das wirklich stimmt.

Beitrag von litha 25.09.08 - 12:16 Uhr

So ungefähr. Es ist ein Spässeken :-)

Stimmt. Die Bezeichnung "ohne", "blank" gibt's da ja auch ... Und wie ist es mit Bargeld? Weder Last noch ohne ... #gruebel

So würde ich mir das auch erklären. Der potente Dorfköter, der alles begattet was bei 3 nicht auf dem Baum ist. Und da kommen dann die spitzgedackelten Windhundmöpse bei raus :-)

Aber ob's stimmt?

Beitrag von malefizia 25.09.08 - 12:51 Uhr

Spaß ist gut. Ich muß ja nicht alles verstehen (tue ich auch nicht).

Ha..Bargeld wollte ich jetzt wissen, stammt aus dem griechischen - hat also wiederum nix mit dem Wort "bar" -ohne oder bloß zu tun.
Ich werde hier noch irre schlau :-)

Vielleicht kommen ja zum Lumpi noch andere Erklärungen, ich habe jetzt auch nichts weiter gefunden. Und die meisten Seiten, die bei dem Begriff "spitz wie Nachbar's Lumpi" auftauchen, sind hier eh gesperrt :-).

Beitrag von kurgan 25.09.08 - 12:23 Uhr

"Spitz wie Nachbars Lumpi sein" soll ich mal fragen

Da denke ich spontan an eine Fußhupe, die sich mit glasigem Blick an allem reibt, was senkrecht steht und zwischen die Vorderpfoten passt.

Beitrag von malefizia 25.09.08 - 13:02 Uhr

Ich habe da eher den verfressenen fetten Spitz aus Wilhelm Busch vor Augen (oder war es gar nicht Busch??)

Also Hund scheint dann ja wohl zu stimmen.

"Ich kenne meine Pappenheimer" ..fällt mir gerade ein, obwohl ist - glaub ich zu einfach - .


Beitrag von kurgan 25.09.08 - 12:28 Uhr

Ich wusste das mal, aber ich komme nicht drauf.

Steht das sinnbildlich für "Jemandem etwas weiß machen wollen, was es nicht gibt"? So wie den Bären, der in den Breitengraden entweder nicht vorkommt, oder wo niemand auf die Idee käme, sowas idiotisches zu tun?

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