Motorradunfall! was tun? Fremdverschulden

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Beitrag von tati1711 24.09.08 - 18:43 Uhr

Hallo,

mein Mann hatte heute Nachmittag einen Motorradunfall. Ein Auto kam von einem Parkplatz und wollte in die Straße einbiegen, auf der mein Mann fuhr, machte einen großen Bogen in den Gegenverkehr und nahm meinen Mann, bzw. das Motorrad voll mit! #schock Zum Glück haben nur der Wagen und das Motorrad etwas abbekommen. Mein Mann hat das Knie angeschlagen (also etwas blutig/ abgeschürft) und seine Schulte schmerzt nun etwas, da er quer über die Motorhaube geflogen ist! Zum Glück hatte er auch seine Motorrad-Klamotten an!

Polizei wurde geholt, Fall aufgenommen! Das Motorrad haben wir gerade zur Werkstatt gebracht (fährt nicht mehr!) und der meinte sofort: "wirtschaftlicher Totalschaden"! Na toll :-(! Was ich nun fragen wollte...

Müssen wir nun zu einem Anwalt?
Was ist, wenn die Schmerzen schlimmer werden und er morgen früh zum Arzt geht? Es ist ein Wegeunfall, muss da was besonderes beachtet werden? Muss mein Mann dann morgen ggfs. zum Unfallarzt? Nun weiß er garnicht, wie er morgen zur Arbeit kommen soll...

Fragen über Fragen....! weiß jemand Rat???

#gruebel

LG
Tati, die glücklich ist, dass Ihrem Mann nix schlimmes passiert ist!!!

Beitrag von -elly- 24.09.08 - 19:00 Uhr

Ja, er muss zum Unfallarzt, damit dass als Berufsunfall aufgenommen wird. Dann wird er geröngt, um Folgeschäden möglichst zu vermeiden durch frühzeitiges erkennen evtl. vorh. Verletzungen.
War es der direkte Arbeitsweg?
Und natürlich hat er Schmerzensgeldanspruch.

Beitrag von tati1711 24.09.08 - 19:13 Uhr

Hallo Elly,

ja, es war der direkte Arbeitsweg. Muss er dann morgen zum "D-Arzt"?

#danke für Deine Antwort!

LG
Tati

Beitrag von kawatina 24.09.08 - 19:01 Uhr

Hallo,

Meine Motorräder wurden zum Glück nur auf dem Parkplatz geschrottet.
Wegen der Bikes wird die Versicherung einen Gutachter raus schicken. Dann wird das Bike begutachtet und ihr bekommt dann einen Schrieb von der Versicherung was die euch abzüglich dem Restwert zahlen wollen.
Die eventuell beschädigten Motorradsachen/Kleidung, Stiefel Helm würde ich gleich auch in Rechnung stellen.

Ist das Motorrad für deinen Mann unentbehrlich - zB um zur Arbeit zu kommen, kann ein Mietmotorrad genommen werden.
Achtung! Da kann man viel falsch machen - würde mir erst Auskunft einholen - nicht das man auf den Kosten sitzen bleibt.

Eventuell solltet ihr euch einen Anwalt nehmen, da
dieser euch besser vertreten kann -gerade körperliche Beschwerden zu erwarten sind!

Gerade bei Verletzungen sollte ein Arzt hinzugezogen werden. Denn das ist wichtig wegen Spätschäden oder längerer Berufsunfähigkeit.
Lieber einmal Rettungswagen zu viel als zu wenig. Denn für den Unfallverursacher kommt dann noch eine fahrlässige Körperverletzung hinzu.
Das ist wichtig, das die Polizei etwaige Verletzungen mit aufnimmt!!!!!

LG und gute Besserung an deinen Mann
Tina

Beitrag von tati1711 24.09.08 - 19:18 Uhr

Hallo Tina,

Danke für Deine Antwort! Würde es reichen, wenn mein Mann morgen zu unserem Hausarzt geht, falls es schlimmer wird?

Als der Unfall von der Polizei aufgenommen wurde, hatte er noch keine Schmerzen, nur das Knie "blutig". Die Schmerzen kommen erst jetzt so langsam!

LG
Tati

Beitrag von kawatina 24.09.08 - 19:30 Uhr

Hallo Tati,

mhh ja das kenne ich auch. Stunden später setzen die Schmerzen ein.
Bei mir waren es die Mittelhandknochen - wurde erst später blau und dann kamen abends die Schmerzen...auch in der Schulter. Hatte einen Smart weg schubsen wollen.#schein

Ob der Hausarzt ausreicht, kann ich nicht sagen. Bei mir ums Eck gibt es für solche Fälle einen Unfallarzt - die Klinik ist auch nur 5 Minuten weg.
Auf jeden Fall muß dir, bzw. deinem Mann, der Arzt bescheinigen das die Schmerzen von Unfall hervorgerufen werden.
Hoffe ihr habt Schmerzmittelchen im Haus - und schön kühlen!!!

LG
Tina

Beitrag von betty_boop 24.09.08 - 19:02 Uhr

Aus eigener Erfahrung kann ich Euch nur zu einem Anwalt für Verkehrsrecht raten. Der regelt auch die Versicherungsgeschichten und holt raus was Euch zusteht.
Die Kosten muss die gegnerische Versicherung tragen.

Liebe Grüsse
Betty

Beitrag von seikon 24.09.08 - 19:22 Uhr

Meine Güte. Da hat dein Mann aber echt riesen!!! Glück gehabt.
Ich würde das ganze auf jeden Fall einem Anwalt übergeben. Zum einen seid ihr dann fachmännisch beraten. Zum andern müsst ihr euch selber nicht mit dem ganzen Kram rumärgern.
Bezahlen muss das eh die gegnerische Versicherung.
Zum Arzt sollte dein Mann auf jeden Fall. Zum einen, um etwaige Spätfolgen auszuschließen. Ausserdem muss er das glaube ich ohnehin wegen der Berufsgenossenschaft (weil Wegeunfall).

Ein riesen Lob an deinen Mann, dass er richtige Motorradkleidung getragen hat. Ohne wäre das sicher anders ausgegangen.
Ich hoffe nur, dass der Unfallgegner so ehrlich war, und nich gleich abgehaun ist/wollte.

Beitrag von smr 24.09.08 - 19:36 Uhr

Hallo!
Na, zum Glück ist Deinem Mann nicht mehr passiert, das wäre schlimmer gewesen.

Ich würde an seiner Stelle auf jeden Fall zum Arzt gehen, nicht, daß später was ist, was mit dem Unfall zusammenhängt und dann erkennt es niemand an. Da muß er, wenn es ein Wegunfall war, zum Unfall oder Durchgangsarzt. Schmerzensgeld würde ich auch versuchen, zu bekommen, warum denn nicht? Ersatzfahrzeug auf Kosten des Verursachers kann man evtl. auch bekommen.
LG
Sandra

Beitrag von seehundandi 24.09.08 - 19:36 Uhr

ab in eine Unfallklinik und sofort einen Anwalt für Verkehrsrecht engagieren , den zahlt die gegnerische Versicherung.

Beitrag von lucccy 24.09.08 - 20:42 Uhr

Hallo,

1. zum Arzt! Am besten heute noch.

2. dem AG morgen früh Bescheid geben, dass da ein Wegeunfall war, die Berufsgenossenschaft wird danach fragen

3. sich einen Anwalt für Verkehrsrecht suchen, Kosten werden von der gegnerischen Versicherung erstattet

Ich hab das schon hinter mir. Trotz Schutzkleidung und Protektoren hab ich mehr abbekommen als die Ärzte und ich im ersten Moment dachten...

Gruß Lucccy

Beitrag von anja676 25.09.08 - 08:20 Uhr

Hallo,

den Tipp mit dem Arzt hast Du ja schon bekommen.

Du brauchst - solange die Schuldfrage geklärt ist - keinen Anwalt für Verkehrsrecht. Meiner Erfahrung nach zahlen die Versicherungen den Schaden. Bei meinem Roller-Unfall wurde sofort ein Gutachter zur Schadensaufnahme am Roller geschickt, die Kosten wurden gezahlt. Ebenfalls bekam ich Schmerzensgeld (da gibt es Tabellen bei den Versicherungen) und den materiellen Schaden (Uhr) ersetzt. Ich würde nicht sofort "die große Keule" rausholen. Einen Anwalt könnt ihr im Notfall immer noch nehmen.

LG Anja