Weg der Beziehung

Archiv des urbia-Forums Partnerschaft.

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von heinz-dieter 24.09.08 - 19:45 Uhr

Hallo liebe Community.

Meine Freundin und ich (beide Mitte 20) leben seit über zwei Jahren in einer Beziehung. Als wir uns kennenlernten wollte sie von Trauschein und Kind nichts wissen. Nach ein paar Monaten hatte sie ihre Meinung um 180° geändert. Allerdings verspüre ich keinerlei Wunsch danach, erst recht da ich schon zu viele Geschichten von ausgenommenen Ehemännern gehört habe und ich schon fast paranoide Angst hab dasselbe Schicksal zu erleiden. Allerdings hab ich meine Ansichten immer klar ausgedrückt, dass daraus in den nächsten Jahren nichts wird. Wie ich in 10 Jahren darüber denke weiß ich nicht. Aber sie versucht mich immer wieder dazu zu überreden und meint ich müsse Kompromisse eingehen. Dagegen denke ich wenn sie dies unbedingt möchte bin ich wohl der falsche Partner dafür. Ist die Sache eigentlich klar? Wollte mir dazu noch Meinungen dazu einhohlen, falls es jemand interessiert.

Beitrag von silly16 24.09.08 - 19:48 Uhr

Hallo!!

Di solltest Ihr unbedingt klar machen, dass eine ehe kein Kompromiss ist!

Gruß,

die Silly #cool

Beitrag von tanja297 24.09.08 - 19:52 Uhr

Ich würd mich da nicht so unter Druck setzten, wenn Du nicht willst willste nicht und das sollte ihr klar sein, ansonsten bist Du der falsche für diese Art von Beziehung.
LG

Beitrag von kloos 24.09.08 - 21:00 Uhr

Hallo,

sie muss deine Entscheidung akzeptieren, oder sich einen anderen Mann suchen, der ihr diesen Wunsch erfüllen kann.

Nun zu Dir. Warum lässt du Dir einen Wurm in den Kopf setzen, sei Mann genug und sammle Deine eigene Erfahrungen.

Alles Gute euch beiden.

Tanja

Beitrag von codie 24.09.08 - 23:30 Uhr


Wenn du nicht willst, willst du nicht. Es ist dein Recht nicht zu wollen :-)

Beitrag von nicolassa 25.09.08 - 10:32 Uhr

Natuerlich ist eine Ehe kein Kompromiss, sondern ein versporechen fuers Leben. Wenn allerdings dein Einziger Einwand die Angst ist, "ausgenommen" zu werden, dann koennt ihr ja mit Guetertrennung heiraten. Ist zwar etwas unromantisch vor einer Hochzeit die Finanzen fuer den Fall einer Scheidung zu regel, aber fuer mich voellig praktisch und logisch. Denn heiraten hat fuer mich was mit dem Herzen zu tun, mit Gefuehlen, und nicht mit Finanzen. Wenns mit der Liebe irgenwann nicht mehr klappt, wieso sollte denn dann ein Partner ZAHLEN muessen?
Mein mann und ich haben das so gemacht. D.h. fuer uns solange wir uns lieben und gluecklich sind, also hoffentlich und wie (ehe-)versprochen das ganze Leben, teilen wir alles. Er zahlt den alles in den Zeiten wo ich mit unseren Kindern zu hause bleibe, und ansonsten zahlen wir anteilshalber je nach unserem Einkommen.
Ist eine Moeglichkeit, ich weiss nicht ob sie fuer dich in Frage kommt, oder ob du ausser dem finanziellen Teil noch andere Bedenken hast.... Alles Gute und lass dir Zeit mit der Entscheidung...

NIcole