Schafft ihr eure kleinen auch mal zum Vater?

Archiv des urbia-Forums Allein erziehend.

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von winnie_windelchen 24.09.08 - 20:30 Uhr

Nabend.

Frage steht ja schon oben. :-)

Unser Weg zum Vater beträgt ca. 25 km mit ca. einer halben Stunde Bahnfahrt und 10 Minuten Busfahrt. Preis ca. 5 Euro. Wartezeiten nicht einberechnet.

Sehen tut er sie, wenn dann nur aller 2-3 Wochen für mindestens einen Tag. Selten das es mal 2 werden.

Bis jetzt hat er noch ein Auto, kann sich dieses aber nicht mehr lange leisten.

Nicht das ich es nicht tun würde...doch was meint ihr dazu?

LG Winnie

Beitrag von rosegarden2004 24.09.08 - 20:58 Uhr

2.Versuch, hat beim 1. nicht geklappt.

Ja, ich mache das, regelmässig mit Unregelmässigkeiten nach gegenseitiger Absprache.

Alle 3 Wochen bringe ich die Kleine mit dem Zug (Single-Ticket) einfach 170km zu ihrem Vater, und fahre halt dann wieder zurück. Kostet mich 19 Euro.

Ist sie mir wert, ist mir das ausgewogene Verhältnis wert zwischen dem Vater und mir, auch wenn wir sonst nicht wirklich viel kommunizieren.

Manchmal nutze ich auch die Zeit in München, und fahre dann mit dem letzten Zug zurück.

Ich würde das nicht unbedingt aufrechnen, vor allem bei Euch ist das nicht wirklich ne Entfernung.

VG
rosegarden

Beitrag von kathleen2605 25.09.08 - 11:58 Uhr

hi

du sag mal was meinst du denn mit single-ticket? ich fahre immer mitm we ticket sonntags hin und hole meine tochter ab.

Beitrag von rosegarden2004 25.09.08 - 12:27 Uhr

Hi Kathleen,

es gibt doch immer diese Ländertickets, und es gibt eben abgesehen von dem WE-Ticket, auch das Single-Ticket, hat die gleichen Bedingungen wie das WE-Ticket, aber ist halt für Einzel-Reisende und kostet 19 Euro.

Mußt mal am Automaten gucken!

Viele Grüsse
rosegarden

Beitrag von kathleen2605 26.09.08 - 11:35 Uhr

aber das is ja nur innerhalb von einem bundesland, oder??? ich muss von hannover nach dortmund und zurück..... also von niedersachen nach nordrhein-westfalen!

liebe grüße kathleen+#sonneschein katharina*14.10.2005

Beitrag von ina_ragna 24.09.08 - 21:13 Uhr

Hallo!

Nein, ich würde meinen Sohn nicht hinfahren. Der Vater ist in der Hol- und Bringschuld.
Außerdem ist mir der Weg von knapp 700 km dann doch zu weit, um evtl. umsonst dort hinzueiern. Weiterhin habe ich noch ein weiteres Kind zu versorgen.
Nee, das würde ich definitiv nicht machen, auch wenn das Verhältnis super wäre.

Allerdings hat der Vater meines Sohnes seit Jahren kein Interesse an seinem Kind und es besteht somit keinerlei Vater-Kind-Beziehung. Von daher ist Deine Frage nur rein theoretisch für mich. ;-)

#blume

LG
Ina

Beitrag von mel1983 24.09.08 - 22:11 Uhr

Ja, ich würde es machen.

Mir wären die Entfernungen hierbei egal. Er greift uns unter die Arme wenns brennt, und somit habe ich kein Problem damit. Allerdings habe ich ein Auto und bin leidenschaftliche Autofahrerin und wenn mein Kind am WE beim Papa ist, bin ich sowieso ständig unterwegs. Von daher macht es mir nichts aus. (er würde mir den Weg, wenns halt sehr weit ist, allerdings auch den Sprit zahlen)

Desweiteren möchte ich (er arbeitet - ich derzeit nicht) unterstützen, dass er so viel Zeit wie möglich hat mit seinem Kind und sie mit ihm. Denn es ist wertvolle Zeit für die beiden, die sie sparen, wenn ich sie bringe würde.

Derzeit wohnt der Papa allerdings noch bei uns im Haus, aber das kann sich jeden Tag ändern, und er ist irgendwo in Deutschland.

LG Mel

Beitrag von christianef73 25.09.08 - 09:08 Uhr

Hi,

auf jeden Fall. Es geht doch nur darum das gewährleistet ist das euer Kind den Vater sehen kann und um nichts anderes geht es.

LG,
Christiane

Beitrag von kaltesherz0907 25.09.08 - 09:28 Uhr

NÖ:

Ich finde, dass ist die Aufgabe des Vaters sich darum zu kümmern- dass er SEIN Kind abholen kann.

Wird ja wohl so schwer nicht sein--wenn man denn wirklich will.

(kommt aber auf das Verhältnis drauf an)

Beitrag von christianef73 25.09.08 - 10:03 Uhr

Das Verhältnis von Mutter und Vater spielt dabei überhaupt keine Rolle. Es geht ausschließlich um das Kind und wenn der Vater nicht gerade gewalttätig,
suchtkrank oder ähnliches ist dann finde ich, hat die Mutter auch Sorge zu tragen das das Kind den Vater sieht. Es ist sch.. egal was die Eltern für Probleme miteinander haben.

LG, Christiane

Beitrag von ina_ragna 25.09.08 - 10:25 Uhr

Und es ist egal, was Du findest. :-) Die Rechtslage sieht vollkommen anders aus!

Der Vater ist - wie schon mal geschrieben - in der Hol- und Bringschuld. Die Kosten (bis auf wenige Ausnahmen) hierfür fallen ebenfalls zu seinen Lasten.

Die Mutter kann ihm allerdings freiwillig entgegenkommen. Ein Muss für die Mutter liegt nicht vor. Sie hat nur dafür Sorge zu tragen, dass das Kind auf den Umgang vorbereitet ist und hat das Kind dem Vater zu "übergeben".


LG
Ina

Beitrag von fraukef 25.09.08 - 10:27 Uhr

Rechtlich gesehen hast Du vielleicht sogar recht - da kenn ich mich im Detail nicht aus...

Aber wie gesagt - ich würde das meinem Kind NICHT später erklären wollen - es geht um das Recht des Kindes...

Beitrag von ina_ragna 25.09.08 - 10:38 Uhr

http://www.mein-recht.de/scheidung/umgangskosten.html

Ich bin der Meinung, wenn ein Vater sein Kind sehen will, dann setzt er auch alles daran, dies zu tun. Es ist für mich ein Armutszeugnis für den Vater, wenn er sich mit der Ausrede hinsetzt "Ach nö, ich konnte das Kind nicht holen, weil... "

Sicherlich würde ich ihm bei einer kurzen Entfernung auch mal bei kurzfristigen Probleme entgegenkommen, aber nicht auf Dauer. Das ist für mich reine Bequemlichkeit des Vaters.

Ich habe nicht soviel Geld, um das auch noch für sein Umgangsrecht und seine Umgangspflicht rauszuwerfen.

Und genauso erkläre ich es auch meinem Kind.

Beitrag von fraukef 25.09.08 - 11:45 Uhr

und wenn das Kind seinen Vater sehen will?

Beitrag von ina_ragna 25.09.08 - 11:57 Uhr

In meinem Fall kennt mein Sohn seinen Vater nicht. Er wurde gerade mal 1 Jahr alt, als mein Ex-Mann ihn zum letzten Mal gesehen hat. Er weiß, dass er einen Vater hat, aber es interessiert ihn derzeit nicht.

Wenn mein Sohn alt genug ist (11, 12) und es sein Wunsch ist, werde ich ihm diesen mit Sicherheit nicht abschlagen, seinen Vater kennen zu lernen. Er soll seine eigenen Erfahrungen machen und evtl. kommen sie miteinander zurecht, so dass sie sich öfter sehen können (über die Ferien etc.)

Einmalig wäre ich auch mal bereit, ihn hinzufahren und das Wochenende mit meiner Familie dort (also im Hotel) zu verbringen.
Das ist für mich jedoch die Ausnahme. Der Regelfall wird es nicht werden, da ich es einfach finanziell und zeitlich nicht kann.



Beitrag von jarmina 25.09.08 - 13:40 Uhr

Hi,

wie Du aus Deinem Link aber auch sehr schön ersehen kannst, gilt das mit dem "Der Umgangsberechtigte muss die ganze Strecke selber tragen." nur, wenn die Mutter nicht die Entfernung geschaffen hat, ansonsten kann sie auch dazu verurteilt werden einen Teil der Kosten des Umganges zu übernehmen.

Liebe Grüße

Jarmina

Beitrag von ina_ragna 25.09.08 - 14:05 Uhr

Das weiß ich und habe ich auch geschrieben. ;-)

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&tid=1684880&pid=10857238&bid=20

Beitrag von christianef73 25.09.08 - 10:41 Uhr

Liebe Ina,

die Rechtslage ist mir in dem Fall ziemlich egal, ich merke schon, du möchtest es nicht verstehen.
Sehr schade das es so egoistische Menschen gibt und nicht darüber nachdenkt was wichtiger ist!

In diesem Sinne,

Christiane

Beitrag von ina_ragna 25.09.08 - 11:14 Uhr

Wo bitte bin ich egoistisch, wenn ich meinen Sohn seinem Vater nicht hinterhertragen möchte, der ihn seit 5 Jahren nicht sehen will. Der den Kontakt selbst abgebrochen hat?

Du verlangst von mir ernsthaft, dass ich alle 2 Wochen meinen Sohn und meine 8 Monate alte Tochter in ein Auto setze, 700 km fahre, um mein Kind jemanden zu übergeben, der ihn nicht kennt und gar nicht sehen will? Und dann soll ich wieder allein mit meiner Tochter zurückfahren, um 2 Tage das selbe noch einmal zu machen?

Soll ich das alles von meinem Elterngeld bezahlen? Von dem ganzen Stress, den ich damit meine beiden Kinder aussetze, möchte ich gar nicht erst anfangen zu reden.

Ich weiß, was mir wichtig ist. Das Seelenheil meiner beiden Kinder!

Deine Unterstellungen verbiete ich mir!

Beitrag von purzel21 25.09.08 - 11:45 Uhr

Du schreibst immer, dass du kein Geld für den langen Weg hast, aber hast du auch mal daran gedacht, ob der Vater sich das leisten kann?

Natürlich sind 700 km nicht grad ein Katzensprung, aber es kostet eben Geld, egal wer von euch beiden fahren würde...und wer sagt, dass der Vater immer die Kohle hat alles, aber wirklich alles, für die Kinder zu bezahlen...

Außerdem ist gesetzlich festgelegt, dass ab einem bestimmten Kilometersatz sich beide Elternteile die Kosten teilen müssen bzw. sich auf der Hälfte der Strecke treffen müssen um die Kinder zu übergeben...

Aber wenn der Vater eh kein Interesse an seinen Kindern hat, warum machst du dir dann solche Gedanken? Du müsstest damit doch eigentlich überhaupt keine Probleme haben, oder? Die Kinder sind immer bei dir und wenn der KV sie sehen will, dann wird er sich schon melden, oder?

LG

Beitrag von ina_ragna 25.09.08 - 12:12 Uhr

Mein Ex-Mann zahlt noch nicht mal den Regelunterhalt und das nicht, weil er so wenig verdient. Soviel zum Thema der Vater zahlt aber auch wirklich alles. #augen
Du kennst meine finanzielle Lage nicht und kannst daher auch nicht darüber urteilen. Nur soviel, mein Ex-Mann hat mehr netto als ich mit allem zusammen. Wenn ich ab Januar wieder arbeite gehe, sieht das auch nicht anders aus.

Es ist ein Forum und meine Meinung darf ich noch dazu schreiben, oder?

Und ja, ich mache mir Gedanken darüber, da irgendwann mein Sohn auch mal seinen Vater kennenlernen möchte und ich ihm dies nicht verwehren kann und möchte. Entschuldige bitte... #gruebel

Beitrag von purzel21 25.09.08 - 13:49 Uhr

Ja, ist doch in Ordnung. Aber wenn dein Sohn mal alt genug ist und seinen Vater kennenlernen möchte, dann würde ich das wohl nicht davon abhängig machen, wo der Vater wohnt bzw. wieviel es kosten würde...

Nein, ich kenne deine finanzielle Situation nicht, aber du schreibst einmal, dass dein Ex keinen KU bezahlt, weil er angeblich nix hat...dann schreibst du widerum, dass er mehr Netto zusammen hat als du mit allem drum und dran...

Wenn der KV verdient, muss er auch KU zahlen (ob mehr oder weniger wird eigentlich vom JA errechnet). Wenn er nunmal freiwillig nicht zahlt, müsstest du dich darum kümmern. Das heißt zum JA gehen oder einen Anwalt einschalten...naja...aber ist ja jetzt ne andere Sache.

Fühl dich bitte nicht gleich angegriffen. Ich habe halt auch ne Meinung, die ich hier ganz normal geäußert habe...und wie du schon sagtest: Dies ist ein Forum, in dem man seine Meinung äußern darf!

Beitrag von ina_ragna 25.09.08 - 14:14 Uhr

#kratz
Wo habe ich jemals geschrieben, dass mein Ex keinen Unterhalt zahlt? Ich glaube, Du verwechselst mich. :-)

Und zum Thema, wenn mein Sohn mal alt genug ist, habe ich schon was geschrieben. ;-)

Beitrag von mel1983 26.09.08 - 11:44 Uhr

"Mein Ex-Mann zahlt noch nicht mal den Regelunterhalt und das nicht, weil er so wenig verdient. Soviel zum Thema der Vater zahlt aber auch wirklich alles. "

Hhhmm verwechselst du da was?

Das hast du übrigens 12:12 Uhr geschrieben.

Mel

Beitrag von ina_ragna 26.09.08 - 12:01 Uhr

#kratz

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