Wann sage ich es dem Chef?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von sternchen245 24.09.08 - 20:53 Uhr

Hi ihr Lieben,

ich bin noch ganz frisch schwanger, aber trotzdem kreisen in meinem Kopf schon Gedanken darum, wie ich es meinem Chef beibringen werde... #kratz
Mein Chef ist nicht gerade für seine liebenswürdige und menschliche Art bekannt, daher mache ich mir echt einen Kopf.

Ich bin ab morgen erst in der 6. Woche, eigentlich wollte ich warten, bis ich die Bestätigung von meiner FÄ habe (mein erter Termin ist am 13.10.).
Aber heute "scherzte" mein Chef schon rum, ich solle am Montag mit ihm nach Stuttgart fliegen, obwohl er zum einen von meiner Familie weiß (ich kann meine Tochter nicht mal eben zu irgendwelchen Leuten abschieben, Familie haben wir keine in der Nähe und mein Mann ist Altenpfleger im Schichtdienst!) zum anderen weiß er von meiner Flugangst!
Na ja, das Thema ist geklärt, ich muss nicht nach Stuttgart.

Nichtsdestotrotz werden wahrscheinlich noch andere fixe Ideen von ihm kommen.

Ach ja: anstrengend ist mein Job nicht, ich arbeite als Einkäuferin.

Wann würdet ihr dem Chef und auch den Kollegen Bescheid geben?

Bei meiner ersten Schwangerschaft war die Sache etwas einfacher, da ich 2 Tage vor Weihnachten getestet hatte und bis zum 9.1. Urlaub hatte, da war ich dann schon in der 8. SSW und die Schwangerschaft war vom FA bestätigt.

#danke für Tipps.
LG
#stern i + #ei (5. SSW) + Lena (25 Monate)

Beitrag von haruka80 24.09.08 - 20:57 Uhr

Bevor nichts bestätigt ist würde ich nix sagen.
Selbst wenn du es weißt und die Schwangerschaft dir zum Nachteil im beruf werden kann, kannst du es verschweigen, glaub bis zur 12. Woche. Es geht dann um den Schutz der Mutter.

Ich hab mir von Uriba ne Schwangerschaftsübersicht ausgedruckt und da steht 7.-8. Woche sollte man Bescheid geben. ich bin Ende 8. Woche und werd wohl nächste Woche Bescheid sagen, dann krieg ich auch den Mutterpass.

L.G.

Haruka

Beitrag von pauli1983 24.09.08 - 21:01 Uhr

ich würde es dem Chef erst nach der Bestätigung vom FA sagen. Vorher nicht.

Beitrag von widowwadman 24.09.08 - 21:15 Uhr

Ich hab's meiner Chefin nach meinem ersten Ultraschall (13+3) erzählt, und sie fand das ok so (genauso wie unser Personalchef).

Bin übrigens selbst Einkäuferin, und so physisch belastend ist der Job ja echt nicht.

Beitrag von myrta182 24.09.08 - 21:16 Uhr

Du musst deinem Chef bis Ablauf der 12. Woche gar nichts sagen. Wenn er dich trotzdem fragen sollte, darfst du sogar verneinen.
Du bist dazu nicht verpflichtet....

LG

maria
#sonne

Beitrag von franzi.79 24.09.08 - 22:10 Uhr

Hallo, ich sehe das ein wenig anders. Klar ist, Du musst bis zur 12 SSW nichts sagen. Auf der anderen Seite bist Du im Mutterschutz sobald Du es Deinem Chef mitteilst, also nicht mehr kündbar. Das sollte man mit berücksichtigen.
Ich arbeite in einem kleinen Büro, in dem es einerseits wichtig ist früh solche Sachen mitzuteilen, damit Ersatz gesucht werden kann und andererseits das Verhältnis zum Chef direkter ist. Ich habs in der siebten SSW gesagt, weil es mir ohnehin schwer fiel es für mich zu behalten.
Ich drück Dir die Daumen für die Entscheidung und natürlich herzlichen Glückwunsch für die Schwangerschaft :-)
LG

Beitrag von treesa 24.09.08 - 22:41 Uhr

nur mal noch kurz angemerkt, man MUSS es gar nicht sagen, auch nicht wenn 12 Wochen rum sind, auch nicht wenn 25 wochen rum sind, das ist jedem selbst überlassen und das MuSchuG sagt auch, dass du wenn dus nicht sagst und gekündigt werden solltest, diese Kündigung unwirksam ist weil du unkündbar bist. (Also auch wenn man nix sagt) es seinem chef mitzuteilen hat nur den vorteil, das du mehr rechte bekommst was arbeitszeit und schichtarbeiten usw angeht. klar ist es ratsam ihm das früh zu sagen, da es meist nicht so lustig ist wenn er sowas über den "flurfunk" erfährt, warte auf den richtigen moment, egal wie lange der noch auf sich warten lassen sollte..

Beitrag von vmka 25.09.08 - 09:02 Uhr

Also ich habe es gestern hier im Büro verkündet.
Und das obwohl ich erst in der 6ten SSW bin.

Mein Problem ist, daß ich a) Rufbereitschaft machen müßte und b) Überstunden bei uns zur Normalität gehören.
Und genau diese beiden Dinge darf ich ja nun nicht mehr und deswegen habe ich es schon so früh gesagt.

Es haben aber alle ganz locker reagiert. Was sollen sie auch anderes tun....