Gehe ab 1.10. wieder arbeiten und habe nen mieses gefühl

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von norddeich 24.09.08 - 21:10 Uhr

Hallo ihr lieben Mitmamis

mir geht es im moment total besch..... Habe mich super gefreut ab 1.10. wieder halbtags arbeiten zugehen. Das mit dem Kiga klappt auch super gut (felicia ist 2.5 Jahre und ging schon nach 3 Tagen alleine). Trotzdem habe ich irgendwie das Gefühl sie im stich zu lassen.

kennt das noch jemand oder kann mich irgendwer aufmuntern? Denke die ganze Zeit ich möchte nicht das mein Kind denkt ich schiebe sie ab..... Versteht ihr mich.

lg melanie und felicia 19.3.2006

Beitrag von harlow 24.09.08 - 21:23 Uhr

Hallo,
ja, ich kann das nachvollziehen.
Ich glaube, dass es für dich sogar wichtig sein könnte, wieder arbeiten zu gehen. Und wenn es ihr da gut ist, ist es natürlich schön und unter Kindern zu sein ist auch wichtig für sie. Ich denke, du solltest den Kiga so weit kennen, dass du Vertrauen in die Erzieher hast und den Ablauf ein wenig kennst, ob das für deine Kleine auch das Richtige ist, ob sie den Tag dort gut und gerne rumkriegt.
Und ich denke alleine durch die Tatsache, dass du dir diese Gedanken machst, bist du eine tolle Mama für deine Tochter :)

Beitrag von norddeich 24.09.08 - 21:28 Uhr

Hallo harlow

dank dir für deine Aufmunterung. Fühle mich nämlich überhaupt gar nicht als gute mama im moment. Denke wirklich sie würde denke ich schiebe sie ab.

Ich möchte echt super gerne arbeiten gehen und es würde unserer finanziellen Situation echt gut tun aber gerade bin ich echt kurz davor zu sagen nee ich bleibe zu hause, vielleicht habe ich aber auch einfach nur Angst davor das es mir so gut gefällt und ich mal ne Zeit lang nicht an meine Maus denke. Und vielleicht tut es mr auch einfach nur weh weil feli im kiga so gut und so schnell so gut zurecht kam. Glaube mir ging es schlechter wie ihr als sie die ersten tage da war :-(

lg und sorry fürs voll blubbern mit meinen Problemen

Beitrag von mamaminchen 24.09.08 - 22:01 Uhr

Dann müßten ja die Leute aus den bewußten 5 Bundesländern prinzipiell von ihren Eltern im Stich gelassen worden sein, doch diesen Vorwurf höre ich hier von den Erwachsenen nie.
Es ist nunmal so, dass man arbeiten muss, um die Familie zu ernähren und es ist ein großes Glück, dass du Arbeit hast.

Wenn sich dein Kind im Kindergarten wohl fühlt, ist doch wirklich alles bestens und man muss sowieso von dem Gedanken Abstand nehmen, dass ein Kind nur seine Mami zum Glück braucht. Keine Erzieherin kann Eltern ersetzen und das will und soll sie doch auch gar nicht. Aber sie kann eine genau so wichtige Bezugsperson für die Kinder sein.

Von im Stich lassen kann doch gar keine Rede sein, denn du lebst ja nicht nur für dein Kind sondern auch dein Leben!
Hast du studiert oder eine Ausbildung gemacht und dich im Job hochgekämpft, um dann NICHT arbeiten zu gehen???
Ich könnte übrigens manchmal schwören, dass unsere Kinder uns oft viel weniger brauchen, als wir es gerne hätten.
LG
-mary-

Beitrag von jules1971 24.09.08 - 22:10 Uhr

Hallo,

meine Tochter ist jetzt 15 Monate alt und nach zwei Wochen Eingewöhnung geht sie nun von Montag bis Freitag von 8:00 bis 14:30 Uhr zur Tagesmutter, weil ich eine berufliche Weiterbildung mache, damit ich nächstes Jahr wieder einsteigen kann (in meinem eigentlichen beruflichen Feld gibt es so gut wie keine Teilzeitstellen und so mache ich mich noch mal in einem Bereich fit, in dem es solche Stellen gibt).

Und es geht uns gut dabei ... ich freue mich, dass ich einen halben Tag wieder unter erwachsenen Frauen bin (habe sogar noch ein Stündchen für mich zuhause, bevor ich Emma abhole, weil sie bei der Tagesmutter auch ihren Mittagsschlaf macht), finde es schön, mir morgens wieder zu überlegen, was ich anziehen soll und mich zurechtzumachen (nicht dass ich sonst wie der letzte Schluntz rumlaufe, aber es ist doch was anderes) und das Wichtigste ist, dass ich in meine berufliche und damit in unsere finanzielle Zukunft investiere.

Emma begrüßt jeden Morgen fröhlich die Tagesmutter, ging schon am 2. Tag ganz selbstverständlich ins Haus, winkt mir noch mal fröhlich zu ... und hat Spaß mit den zwei kleinen Jungs, die da sind.
Sie isst dort wie eine Große, bei mir zuhause isst sie eher wie ein Spatz, Gesellschaft und Futterneid sind eine tolle Kombination, hat sich in kurzer Zeit wahnsinnig weiterentwickelt und ist unkompliziert und pflegeleicht, wie immer (wenn sie sich abgeschoben fühlen würde, wäre das sicher anders).

Sie freut sich total, wenn ich sie abhole ... und ich freue mich total auf sie. Natürlich denke ich nicht ununterbrochen an sie, da ich weiß, dass es ihr gut geht, aber auf dem Weg sie abzuholen, merke ich immer, dass ich sie schon ganz schön vermisst habe. Umso größer die Wiedersehensfreude.

Mir wird ein ausgeschlafenes und sattes Kind "überreicht" und wir haben dann nachmittags eine ganz intensive Zeit mit einander und für uns, die wir sehr genießen.

Durch den neuen Rhythmus geht Emma zur gleichen Zeit abends ins Bett (war vorher auch nicht so) und morgens starten wir entspannt in einen neuen schönen Tag ...

Gruß,
Julia

Beitrag von gr202 25.09.08 - 10:12 Uhr

Also ich habe 3 Kreuze geschlagen, als ich wieder arbeiten gegangen bin. Ich habe immer gerne gearbeitet und mir ist zuhause die Decke auf den Kopf gefallen. Deine Tochter ist doch im Kiga, wo ist der Unterschied, ob Du zuhause sitzt oder arbeiten bist????? Zudem es Deiner Tocher doch gefällt.

GR202