wie ging es euch nach der ss seelisch und koerperlisch?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von rhodes0204 24.09.08 - 22:00 Uhr

hallo ihr lieben,

bei mir rueckt der termin immer naeher und langsam bekomm ich irgendwie panik glaub ich. kann mein gefuehlschaos irgendwie net einordnen. weis net ob es angst oder vorfreude ist. hmmmm wahrscheinl. beides!
ich mach mir sehr viel gedanken ueber die zukunft und kann mich noch nicht in die lage versetzen dass wir bald zu 3. sind. das liegt auserhalb meiner vorstellungskraft.
das leben wird nie mehr so ein wie vorher.
wie kommt ihr mit solchen gedanken klar? oder seht ihr das alles locker und lasst es auf euch zukommen?
ich frage mich wie die wochenbettzeit sein wird? ob ich die zeit mit meim kind geniesen werde/kann in dieser anfangsphase.
ist man sehr "fertig" nach der geburt? hat man schmerzen? kann man sich auf sein kind konzentrieren? ich hab jetzt schon angst den babyblues zu bekommen.
wie fuehlt es sich an die erste zeit mama zu sein? hat sich vielleicht jemand auch ueberfordert gefuehlt?
jaja ich weis das sind mehrere fragen aber ich bei mir herrscht grad gefuehlschaos und wuerd gern wissen ob ich da die einzige bin oder ob sich jemand aehnlich fuehlt??
versteht mich nicht falsch, ich will mein kind, ich freu mich auch, ist schwer zu erklaeren..wenn ich mich so tippen sehe hab ich schon ein schlechtes gewissen irgendwie dass mich jemand falsch verstehn koennte hier und denkt ich wuerde eine schlechte mutter werden..
sorry wurde etwas laenger aber das musste jetzt raus!

schoenen abend noch

gruss verena

Beitrag von vegasmom 24.09.08 - 22:05 Uhr

Ich kann mich erinnern während meiner ersten SS verdammt viel Angst gehabt zu haben, manchmal sogar sowas wie: Super, wenn ich das Kind hab ist mein Leben vorbei und meine Freiheit weg. Wußte auch nicht, ob ich das alles schaffe usw

Dann kam die Entbindung, bis ich meinen Sohn in den Armen hielt vergingen 48 Std ohne Schlaf und als er da war hab ich mal weitere Std nicht schlafen können. Ich war glücklich und ich war froh, froh es endlich geschafft zu haben. Ich kann mich nicht erinnern einmal nach der Entbindung traurig gewesen zu sein udn ja, ich hatte auch danach noch Schmerzen und ich wenn ich zurück schaue, dann weiß ich manchmal nicht, wie ich das alles mit so wenig Schlaf geschafft habe. Aber in der Zeit funktioniert man so, wie man soll. So war es bei mir. Es war nicht total einfach, aber ich habe mir auch keinen abgekrüppelt. Ich wußte was zu tun und tat ist, Dinge von denen ich keine Ahnung hatte (Kinder zB ;))

Und ich war der glücklichste Mensch :)
So, das war es im Zeitraffer. Es war nach der Entbindung auf jeden Fall alles sortiert und ohne Angst (außer das übliche, ist mein Kind gesund, bleibt es gesund etc)

Alles Gute

Beitrag von kieler-erdferkel 24.09.08 - 22:27 Uhr

Du musst kein schlechtes Gewissen haben, solche Gedanken sind normal. Ich hatte auch keinen Bezug zu Kindern eher zu Tieren #hicks konnte mir das überhaupt nicht vorstellen nun ein Baby zu haben, zumal wir noch so vieles alleine machen wollten (Urlaub, Geld sparen...) und da mir meine kleine 2 std nach der Entbindung weg genommen wurde und für drei Tage auf die Säuglingsstation musste, war sie mir total fremd. Ich hatte auch mit den Schmerzen nach de Geburt sehr zu kämpfen, obwohl es eine 1A Geburt war und ich bis auf eine Schürfwunde nichts hatte, aber ich habe drei Tage gebraucht um mich zu erholen. Die anderen Mütter liefen nach ein paar Std schon mit ihren Babys durch die Gegend, und ich musste den ersten Tag im Rollstuhl zu meiner kleinen gefahren werden!!! Hätte wohl auch anders ausgesehen, wenn ich meine kleine gleich mit aufs Zimmer bekommen hätte. Zu Hause wars die ersten Tage schön, nur dann musste mein Mann wieder arbeiten und der Babyblues ging bei mir los. Zwei Tage habe ich nur heulen können, wegen nix und wieder nix! Aber was das Baby betrifft, ich wusste einfach, egal um was es auch ging automatisch was zu tun ist. Und heute sie wird nun neun mon alt und ich bin in der 21 Woche schwanger, möchte ich sie nicht mehr missen und ich genieße das Familienleben in vollen Zügen.
Das wird bei dir auch so werden, mach dir mal nicht so den Kopf! (sorry das es soooo lang wurde) #schock
LG Nadine

Beitrag von lapislazulli 24.09.08 - 22:07 Uhr

hallo rhodes,
du sprichst mir aus der seele. mir gehts ganz genauso und oft ist mir einfach nur zum weinen zumute.
hab auch zur zeit viele zukunftsängste. find mich auch unfair meiner mausi gegenüber. hab auch angst wenn es jetzt schon so is ob ich dann den babyblues auch bekomme.
hab auch nur noch 2 wochen bis zum termin.
lg lapisla

Beitrag von sunshine696969 24.09.08 - 22:10 Uhr

Hallo,

körperlich ging es mir wunderbar, seelisch ganz und gar nicht. Ich war die ersten 14 Tage total depressiv, die ersten 2 Tage habe ich sogar kaum mit jemanden gesprochen. Die Hebamme im KH meinte, das kommt von dem raschen Hormonabfall und sollte demnächst aufhören, aber man sollte es schon beobachten.
Meine Tochter schlief von einer Mahlzeit zur anderen die ersten 4 Wochen durch, somit bekam auch ich genügend Schlaf. Klar, nachts ist man müde, genervt, wenn man aufstehen muss zum 3. oder 4. mal, aber das pendelt sich ein. Der Körper gewöhnt sich daran und es dauert ja auch nicht ewig.
Die Geburt, naja, ich hatte zwar höllische Schmerzen, war aber nicht so fertig, konnte nicht einschlafen.

Das ist normal, dass du dir solche Gedanken machst, man sollte sich gedanklich schon damit auseinadersetzten, aber nicht übertreiben, sodass man Panik vor der Geburt bekommt!


LG

Beitrag von sternchen1995 24.09.08 - 22:10 Uhr

Hallo Verena,

ich kann dich sehr gut verstehen! Beim ersten Kind hatte ich ähnliche Gefühle und Ängste wie du. In den 6 Wochen bevor das Baby kommt und man schon in Muterschutz ist verschlimmert sich das vielleicht auch einfach weil man da mehr Zeit zum nachdenken hat. Ich hatte als das Baby dann da war bereits im Krankenhaus ca ab dem 3. Tag die Krise! Auch die ersten 2 Wochen daheim waren nicht viel besser und mit sehr vielen Ängsten besäät.Doch mit Hilfe meiner Hebamme und guten homöopatischen Kügelchen hab ich es auch überstanden und danach denkst du nur noch, ph warum hab ich mich so verrückt gemacht! Es ist eine Umstellung, aber keine vor der man sich fürchten braucht! Und versuch doch vielleicht jetzt schon zu deiner Hebamme beratend Kontakt aufzunehmen da Sie dir unheimlich gut auch während der Schwangerschaft helfen kann und somit auf das Wochenbett besser vorbereitet ist!
LG

Beitrag von lapislazulli 24.09.08 - 22:17 Uhr

hattet ihr die ersten 14 tage einen angehörigen zur hilfe die mama oder den freund?
mein freund hatte ursprünglich elternzeit für die ersten wochen beantragt.
er hat jetzt aber eine neue arbeit und das alles zurückgezogen. jetzt ist er nicht einen tag daheim. das macht mir auch so angst ob ich das allein alles schaffe.

Beitrag von bine3002 24.09.08 - 22:13 Uhr

Also ich war im Geburtshaus und etwa 3 Stunden nach der Geburt zu Hause. Das war schon mal super für mein Wohlbefinden. Oma und Opa kamen und wir hatten noch viel Spaß an diesem ersten Abend.

Also sie weg waren, blieben wir zu dritt auf dem Sofa liegen. Mein Mann links, ich rechts und unser Baby zwischen uns auf der Decke. Das war schon toll, aber wir haben beide kein Auge zugegkriegt. Das muss man erstmal alles verarbeiten.

Dann war die Windel voll und wir sind das erste Mal wickeln gegangen. Gegangen? Na ja, ich hatte schon Schmerzen. Sowas wie einen Muskelkater im Beckenboden, kam kaum die Treppen hoch, aber irgendwie ging es....

Dieses erste Windelwechseln war das lustigste überhaupt. Das Mekonium quoll nur so aus diesem Baby raus und wir haben uns tot gelacht, weil es einfach nicht aufhörte und wir nicht wussten wohin damit :-)

Die nächsten 14 Tagen waren die schönsten überhaupt. Es war traumhaftes Wetter, mein Mann hatte Urlaub und hat uns ganz toll versorgt, hat den Haushalt geschmissen, eingekauft etc. Er hat das toll gemacht und ich konnte mich voll auf das Baby einlassen.

Der 15. Tag war dann ziemlich schlimm, weil unsere Tochter nur geweint hat. Den ganzen Tag. Ich hatte Panik vor dem nächsten Tag, wo ich das erste Mal allein sein sollte. Ich bin dann zu einer Freundin gefahren und habe das in der nächsten Zeit häufiger gemacht, weil es allein doch recht schwierig war.

Bis zum 5./6. Monat war es mitunter doch ziemlich heftig, weil Java viel geweint hat. Mit meinem Mann habe ich mich dann auch ab und zu mal gestritten. Wir haben aber immer einen Weg gefunden, ich denke, das gehört dazu. Aber dann wurde unsere Tochter mobil und zufriedener und es wurde von Tag zu Tag schöner. Ich muss aber sagen, dass ich die Zeit jetzt (sie ist 2 Jahre alt) sehr viel angenehmer und lechter finde als die Babyzeit trotz gelegentlicher heftiger Trotzanfälle.

Beitrag von toffifee80 24.09.08 - 22:22 Uhr

Hallo!

Mir ging es nach der Entbindung blendend. Ich hatte dreißig Stunden keinen Schlaf, fühlte mich aber total aufgekratzt und konnte den ersten Besuch kaum erwarten!
Auch in den nächsten Tagen ging es mir gut und die Hormone sorgten dafür, dass trotz Schlafmangel keine größeren Probleme auftraten!

Klar hat man manchmal das Gefühl überfordert zu sein, aber man wächst bekanntlich mit seinen Aufgaben!

Hör auf Dein Herz und vertraue auf Deine Instinkte!

"Du wirst das Kind schon schaukeln!"

Und falls Dich der Babyblues doch erwischt, dann wende Dich schon im KH an das Personal und vertraue Dich Deiner Familie an!

Man kann sich auf die Gefühle nach einer Geburt nicht vorbereiten. Nimm es an, wie es kommt!

Noch alles, alles Gute für die Zukunft!
Lg Toffi!!

Beitrag von kikiy 24.09.08 - 22:24 Uhr

Hi Verena!

Mir ging es genauso: Ich konnte es mir einfach nicht vorstellen, wie das ist, wenn plötzlich das Baby da ist. Aber keine Sorge: Kaum war die Geburt vorbei, konte ich es mir nicht mehr vorstellen, dass er irgendwann mal NICHT dagewesen ist. Er gehörte von Anfang an zu uns.

Das Wochenbett verlief bei mir auch gut. Ich hatte einen KS und nach einer Woche spätestens war alles vergessen und ich konnte wieder fast alles machen. Wochenfluss hatte ich auch nur eine Woche lang. Heute, 5 Wochen später, finde ich meinen bauch tatsächlich schon wieder schön, mir passen die Klamotten von vor der Schwangerschaft und im Gegensatz zu den letzten Wochen mit der dicken kugel finde ich mich sehr hübsch und fühle mich wohl.

Ich wünsche dir alles Gute für die Geburt!
LG kikiy

Beitrag von hannah_83 24.09.08 - 22:40 Uhr

Ich hab mir vor der Geburt auch solche und ähnliche Gedanken gemacht. Hab sogar geträumt, ich höre mein Kind Nachts nicht weinen, merke nicht, wenn die Hose voll ist (erst wenn sie überquillt), lasse ihn stundenlang kreischen, deute sein weinen falsch und geb ihm nichts zu essen #schock und lauter solche dummen Sachen.

Angst vor der Geburt hatte ich gar nicht. Ich wollt einfach nur, dass es los geht und ich dann endlich mein Baby auf dem Arm halten konnte.

Und dann kam die Geburt.

Die war an sich schnell vorbei und auch die Schmerzen schnell wieder vergessen. Doch die Schmerzen der genähten Risse haben mich bis 12 Tage nach der Geburt gequält. Und auch der Beckenboden macht mich (jetzt auch noch) nach langem Laufen oder Stehen fertig.

Doch das alles hab ich gern durchgemacht, wenn ich mein Baby anschaue und er im Schlaf lächelt. Ich lieb ihn ja so sehr! Er ist das kostbarste was ich habe und ich würd noch viel mehr auf mich nehmen für ihn.

Babyblues hat nicht unbedingt jede Frau nach der Geburt. Bei mir wars nur am ersten Tag zuhause schlimm. Hab da auf einmal und ohne ersichtlichen Grund angefangen zu heulen und konnt fast nicht mehr aufhören. Irgendwann wars aber vorbei.

Überfordert fühl ich mich überhaupt nicht, liegt aber auch daran, dass mein Mann die ersten 4 Wochen nach der Geburt Urlaub hat und mich so toll unterstützt. Ohne ihn wärs vielleicht ganz anders gewesen.
Tagsüber nimmt er mir fast die ganze Hausarbeit ab und wenn ich doch was mache, kümmert er sich um den Kleinen. Nachts schläft er, während ich mich um das Baby kümmer - stillen kann er ja auch nicht ;-) Er hört ihn aber auch gar nicht, obwohl er mit bei uns im Bett schläft.

Also: ich liebe meine neue Aufgabe als Mama und genieße jede Minute mit dem kleinen Goldschatz! Bin schon auf die Zukunft gespannt und freue mich auf neue Herausforderungen.

Am besten ist, du gehst ganz locker und ohne groß Gedanken an die Geburt und auch an die Zeit danach. Du bekommst viele Tipps und gute Unterstützung schon im Krankenhaus von den Hebammen und den Kinderschwestern und nach der Geburt solltest du dir eine Hebamme zur Nachsorge nehmen, die du jederzeit anrufen kannst und die dir mit Rat und Tat zur Seite steht. Dann kann eigentlich nix schiefgehen.
Aber das wichtigste ist: hör auf deinen Mutterinstinkt! Auch wenn Eltern, Freunde oder Bekannte noch so gut gemeinte Ratschläge zu geben meinen: du bist die Mutter und du weißt letztendlich am besten was gut ist für dein Kind.

lg und alles Gute für die Geburt und die Zeit danach #blume
Hannah mit Corvin, 14 Tage alt

Beitrag von rikky7 24.09.08 - 23:01 Uhr

Hallo!

Ich hatte bei meiner ersten SS auch etwas Angst vor allem was eben auf mich zukommt, aber es war alles halb so schlimm. Nach der Geburt hatte ich gar keine Schmerzen mehr. War alles wie weggeblasen, man glaubt es kaum, aber es ist wirklich so. Ich habe die ganze Zeit mit dem Kleinen genossen, war nie depressiv oder so. Hatte von Anfang an die starke Überzeugung, dass alles klappen wird auch wenn´s Anfansschwierigkeiten geben wird. Und es hat auch alles geklappt. Als ich zu Hause war aus dem KH war ich natürlich fertig. Und doch hab ich direkt am ersten Tag nen riesen Spaziergang gemacht, dass ich danach aber gemerkt habe,dass ich mir zu viel zugemutet habe, aber ich wollte unbedingt der ganzen Welt zeigen, dass mein Baby da ist und ich endlich mit dem Kiwa stolz durchs Ort laufen kann..... Ich hab die Anfangszeit so oft es möglich war geschlafen, also immer dann wenn auch der Kleine geschlafen hat hab ich genickert. Das hat mir unheimlich gut getan.

Geh am besten gelassen wie möglich an die ganze Sache ran und denke immer positiv!!!!

Wünsch dir alles Gute und viel Spaß und Glück mit deinem kleinen Würmchen!!!

LG Nicole mit Cedrik (25 Mon.) & (9.SSW)