Hilfe: Nachts Schreiattacke!

Archiv des urbia-Forums Schlafen.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie ihr Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von grinsetierchen79 25.09.08 - 10:43 Uhr

Kennt von euch das jemand?

Melissa ist 9 Monate alt.

Wir haben mit ins Bett bringen keine Probleme.
Sie wird seit ca 1 Monat nur noch einmal pro Nacht wach, ab und zu auch zweimal. Wenn sie wach wird, weint sie immer und ich hole sie dann zu mir ins Bett und stille sie. Sie trinkt dann lange und ruhig. Wenn sie fertig ist, bringe ich sie wieder zurück ins Kinderzimmer in ihr Bett und sie schläft dann sofort wieder ein.

Dies geschieht zwischen 0 und 4 Uhr. Wenn sie vor 0 Uhr wach wird, schafft sie es manchmal selber wieder einzuschlafen (ein kurzes Weinen, dann ist wieder Ruhe). Wenn nicht, gehen wir kurz in ihr Zimmer, sprechen ruhig zu ihr und dann ist alles wieder gut.

Seit einer Woche hat sich beim nächtlichen wach werden nun folgendes verändert. Sie weint nicht nur, sonder sie schreit so sehr, man kann fast sagen, sie ist richtig hysterisch. Wenn sie vor 0 Uhr wach wird, hilft kein beruhigendes Sprechen, auf den Arm nehmen oder sonst was. Egal ob das mein Mann oder ich machen. Es hilft nur das Stillen. Da wird sie ruhig und trinkt dann wie gewöhnlich. Und schläft danach auch wieder weiter.

Letzte Nacht war es dann wieder wie vorher. Dachten wir. Melissa wurde um ca 1 Uhr wach und wurde gestillt und zurück ins Bett gebracht. Eine Stunde später wurde sie wieder wach und schrie wieder, als ob sie jemand abmurksen will. Da sie erst eine Stunde zuvor etwas getrunken hatte, hatte sie keinen Hunger und nun hatten wir ein Problem. Sie ließ sich nicht beruhigen.

Wir haben auch wieder unser "Schreiprogramm" durchgezogen. Reingehen 2 Minuten bleiben. Wieder rausgehen. 5 Minuten warten. Wieder reingehen. Dies haben wir bei ihr mit 7 Monaten eingeführt, da sie damals ein richtiges Einschlafproblem hatte, das wir damit super in den Griff bekamen. Damals hat es nicht länger als 15 Minuten gedauert, bis sie ruhig wurde und schlief.

Mittlerweile waren 20 Minuten unseres Programmes durch. Und wir konnten beide sie nicht mehr schreien hören. Es war so schlimm. Also blieb mein Mann 15 Minuten bei ihr und hat sie am auf den Bauch drehen und Hinsetzen gehindert. (Seine Hände liegen dabei rechts und links von ihrem Oberkörper, so dass sie sich bewegen kann, aber nicht komplett umdrehen kann, also nix mit festhalten oder so). Nur das half.

Sorry, wenn es etwas lang war, aber kürzer ging es nicht. :-)

Bin mal gespannt wie die nächste Nacht wird.

Grüße,

Anja

Beitrag von schmuseschaf 25.09.08 - 10:51 Uhr

Fast das Gleiche haben wir auch hier....

So hat es angefangen und dann gabs schon Theater beim ins Bett bringen (vorher nie!)

Das ins Bett gehen geht inzwischen wieder besser, sie hat 2 Nächte durchgeschlafen -heute nacht war die erste in der sie wieder aufgewacht ist (so gg 3).

Haben sie dann auch zu uns geholt und da hat sie dann wieder geschlafen.

Ich weiß nicht genau wodurch es kommt.

Könnte der sog. "Nahctschreck" sein oder villeicht träumen sie schlecht oder sie verarbeiten was aufregendes....

Ich muss dazusagen, Nina krabbelt nicht mehr nur, sie steht und macht die ersten Schritte.
Vielleicht ist das grad bißchen viel für ihr Gehirn...

Ruhige Nächte ;-)

Beitrag von katinka72 25.09.08 - 12:46 Uhr

Hallo Anja,

ich verstehe dich sehr gut, uns geht es auch seit 14 Tagen so! Erst schob ich es auf die Zähne, dann auf den Vollmond, nun ist das alles vorbei und sie hat regelmäßig nachts eine mehr oder weniger kurze Schreiattake. leider stille ich nicht mehr und von daher fehlt mir dieser Beruhigungsknopf! Streicheln, reden, rausnehmen, Schnuller, Flasche usw.usw., nichts hilft, manchmal hilft es, mit ihr einen Moment umher zugehen, ihr etwas zu zeigen und sie dann noch 5 Minuten mit in unser Bett zunehmen. Kuscheln will sie da aber nicht, sondern spielen!:-( Sobald sie sich meldet, gehen wir hin, mittlerweile auf dem Weg "betend", sie möge nur eine Flasche wollen!!

Leider weiß ich auch nicht so richtig, wie es weitergehen soll, falld hier noch jemand Ideen hat....??

Lg

Katja

Beitrag von mrslucie 25.09.08 - 16:43 Uhr

Hallo,

und wenn Ihr sie mit zu Euch ins Bett nehmt?

Wir haben das einfach eingeführt, nicht aus irgendwelchen ideologischen Gründen, sondern weil es einfacher ist. Man muss halt nicht ständig aufstehen.

Das ständige Fläschchengeben bzw. Stillen wurde dann auch weniger. Sie hat zwar schon kurz protestiert, ging aber dann, hatte ja jemanden zum Kuscheln.

Man muss sich vorstellen können, dass der Zwerg irgendwann in der Nacht im Elternbett landet oder in einem Beistellbett. Dafür sind die Nächte bedeutend ruhiger und wir auch, und man muss nicht groß nachdenken.

Und das Aufwachen ist dann sehr schön!

Alles Gute,
Lucie