Stillen ist günstiger, praktischer, bequemer?!Haha..

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von freyjasmami 25.09.08 - 11:33 Uhr

Hallo,

neulich hab ich schon mal gefragt wie ich die Milchmenge steigern könnte.
Habe auch die Lalecheliga kontaktiert.

Nur leider haben alle Bemühungen nichts genutzt.
(Malzbier, Stilltee, Caro-Kaffee, Fencheltee, mehr trinken, mehr essen, DAUERND anlegen, Brustkompression, Brust während stillen mehrmals wechseln...)

Mein Sohn hat seit dem 08.09. nur gute 200g trotz o.g. zugenommen. Wenn ich zwischendurch die Milchmenge per Waage kontrolliere, hab ich maximal 60ml. Meist eher ca. 40ml pro Mahlzeit.

Wenn ich zusammen rechne, was ich für alle diese Mittelchen bislang ausgegeben habe, hätte ich ihm stattdessen auch Milasan geben können.
Praktisch? Naja, bei dem Wetter dauernd Brust frei hat mir ne nette Erkältung eingebracht.
Bequem? Nö, habe mehr Aufwand durch das ganze Tamtam, als beim Flaschen füttern.

Tja, einige werden jetzt sagen:

Laß es, es hat so keinen Sinn.

ABER:

ICH WILL WEITERSTILLEN!

Ich werd bald wahnsinnig. Keine Ahnung was ich noch tun soll.

Bei meiner Tochter ist die Milch nur so gesprudelt, habe nach ner Mahlzeit noch mind. 125ml abgepumpt.

Achso, ich wiege nicht ständig. Hab es auch schon ohne diese ganzen "Tipps" versucht. Ändern tut sich nichts.
Selbst wenn ich stundenlang nur mit Sohni im Bett liege und nur die Brust wechsel und sonst gar nichts tue.#augen

Es muss doch irgendeine Möglichkeit geben, das es klappt.

Jemand noch nen ultimativen Tipp?

Außerdem wüsste ich gern, was ich ihm gegen das spucken geben könnte. Nestargel kann man ja nur ins Fläschchen mischen, nicht in die Brust ;-)

LG und Danke,

Linda

Beitrag von maylu28 25.09.08 - 11:45 Uhr

Hallo Linda,

hab auch immer viel probiert um die Milchmenge zu steigern, hat aber alles nicht so viel gebracht.

Was dann wirklich was bewirkt hat, war folgendes:

Immer an der gleichen Brust anlegen, also zum Beispiel immer links, so oft und viel wie er/sie möchte. Die andere Brust dann stündlich abpumpen, das bewirkt, dass die Brust mehr produzieren muss, weil sie ja ständig gebraucht wird. Die andere Brust (links) wird durch das anlegen auch ständig gebraucht, daher auch mehr Milch. Ich hab das 2 Tage gemacht, und danach hatte ich mehr Milch. Das war das einzige was etwas gebracht hat. Dazu noch viel trinken. Milchbildungstee kann in großen Mengen auch das Gegenteil bewirken.

Hoffentlich hilft Dir das ein bisschen.

Liebe Grüße,

Maylu

Beitrag von freyjasmami 25.09.08 - 12:20 Uhr

Hallo,

danke für den Tipp, ich werd's versuchen.
Bin mittlerweile so verzweifelt das ich alles probiere.

LG, Linda

Beitrag von muehlie 25.09.08 - 12:07 Uhr

Zum Thema Spucken: dagegen helfen reichlich Stoffwindeln zum Schutz der eigenen Sachen. ;-) Oder leidet dein Zwerg darunter?

LG
Claudia

Beitrag von freyjasmami 25.09.08 - 12:18 Uhr

Hallo,

Stoffwindeln, Moltontücher...alles noch in Mengen von meiner Tochter vorhanden.
Bei ihr konnte ich ja wenigstens das Nestargel ins Fläschchen tun, das half etwas.

Aber gerade wo der Kleine so schlecht zunimmt und jeden Tropfen Milch bräuchte, wäre es gut wenn man das zumindest etwas mindern könnte. (Pre-Nahrung spuckt er genauso aus...)

Manchmal kommt es schwallartig, manchmal kommt gar nichts. Gehe also davon aus, das es nichts mit dem Magenpförtner zu tun hat.

LG, Linda

Beitrag von kyrilla 25.09.08 - 12:30 Uhr

Hallo Linda,

erstmal finde ich es super, dass Du so ums Stillen kämpfst!

macht Dein Sohn denn irgendwie einen mangelernährten Eindruck? Also ist seine Fontanelle eingefallen, ist er blass und apathisch, hat er nur wenig nasse Windeln am Tag?

Hast Du noch eine Nachsorgehebamme, die ihn sich mal anschauen könnte?

Gerade Stillkinder nehmen sehr sprunghaft zu und haben zwischendurch immer mal wieder geringe Gewichtsveränderungen. Was hat die Stillberaterin denn gesagt?

Ach ja, diese Spuckerei kenne ich auch, von beiden Kindern. Wenn ich jedesmal für den Spruch "Speikinder sind Gedeihkinder" einen Euro bekommen hätte, wäre ich reich :-[
Es hat sich bei beiden nach ca. 6 Monaten von alleine erledigt, also auch von mir die Empfehlung "Kein Weg ohne Spucktuch" :-p

LG
Kyrilla

Beitrag von meraluna1975 25.09.08 - 12:53 Uhr

also, dein Kleiner ist ja noch recht klein, da finde ich die Menge, die er zu sich nimmt gar nicht sooo wenig.

Hat er denn hunger? Du weißt schon, mit den ganzen netten Begleiterscehinungen wie Brüllen etc?

Wenn nicht, dann reicht ihm das und dann wird deine Brust natürlich auch nicht mehr prodizieren. Warum auch, wäre höchst ineffizient.

Solange er gedeiht und alles sonst ok ist, würde ich gar nichts ändern.

Alles Liebe
Mera

Beitrag von kleine_sonne81 25.09.08 - 13:59 Uhr

Hallo Linda,

es ehrt Dich zwar, dass Du so um das stillen kämpfst, aber ich versteh es nicht sorry. So ein Streß.....

Würd auf Flasche umstellen.

LG
Manuela (ne überzeugte Flaschenmami)

Beitrag von freyjasmami 25.09.08 - 14:09 Uhr

Es ehrt mich?#kratz

Na der Ehre willen mach ich es sicher nicht!

Stillen an sich ist toll! Es ist wirklich schön.

Meine Tochter konnte ich nur 3 Wochen stillen, danach Flasche.(extremes Spuckkind)
Kenne also beide Seiten.

Allein der Gedanke ans abstillen treibt mir die Tränen in die Augen.

Glaub mir, es ist ein himmelweiter Unterschied ein Kind zu stillen oder die Flasche zu geben!

LG, Linda