Mal ne Disskussion ums Trinkwasser!

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von gela33 25.09.08 - 11:55 Uhr

Hallo zusammen,
und damit es sich besser plaudern läßt,mal ne Runde #tasse.
Ich lese hier immer mal wieder Fragen und Antworten ums Wasser,welches für die Fläschenzubereitung geeignet ist,und welches nicht.#mampf
Ich persönlich nehme seit 2 Wochen das VITTEL,und meine Kleine hat seit dem Wechsel keine Bauchschmerzen und Blähungen mehr.
Obwohl auf VITTEL nicht draufsteht,daß es für Babys geeignet ist,werde ich es beibehalten.:-p
Viele sagen,es müsse extra draufstehen....!!!!
Aber diese stillen Mineralwässer sind doch gereinigt,und aus meiner Sicht völlig unbedenklich. Im Babywasser,das es zu kaufen gibt,ist doch zusätzlich noch Kohlensäure drin #kratz. Wieso sollte es also besser sein?
Ich bin der Meinung,an den Wasserhähnen im Haushalt sollte man den Vermerk "für Babys ungeeignet" anbringen,findet ihr nicht?
Das ist doch mit allen möglichen Zeugs belastet,welchen man mit abkochen auch nicht beikommt. Wenn ich zum beispiel meine Flaschen abkoche,hab ich hinterher ne fette Kalkschicht drin.:-[

Also meine Damen,was meint ihr?

Bin gespannt auf eure Meinungen#schein

Beitrag von seikon 25.09.08 - 12:07 Uhr

Zitat:
"...Ich bin der Meinung,an den Wasserhähnen im Haushalt sollte man den Vermerk "für Babys ungeeignet" anbringen,findet ihr nicht? ..."


Und auf deiner Stirn sollte man den Vermerk anbringen "Bitte bei der Geburt Hirn mit einsetzen", oder wie?

Und zu deiner Theorie, dass das Wasser aus den Hähnen ja mit "allem möglichen" vorbelastet ist.
Erst mal möchte ich gerne eine genaue Auflistung von dir mit was GENAU das Trinkwasser denn belastet sein soll, was für den Menschen schädlich sein kann.
Hast du überhaupt schon mal einen Blick in die Trinkwasserverordnung geworfen, bevor du so pauschalisierende Parolen in den Raum wirfst?
In Deutschland hat das Leitungswasser TRINKwasserqualität. Also in keinster Weise gesundheitsschädlich oder ähnliches.
Daher ist in Deutschland Mineralwasser ja auch mit 19% besteuert, und nicht mit 7% wie alle anderen Grundnahrungsmittel.

Beitrag von seikon 25.09.08 - 12:08 Uhr

Nachtrag:

http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/trinkwv_2001/gesamt.pdf

^^ Trinkwasserverordnung.

Beitrag von gela33 25.09.08 - 12:11 Uhr

wer lesen kann,ist klar im vorteil #klatsch
ich sprach von " für babys ungeeignet".

Beitrag von seikon 25.09.08 - 12:19 Uhr

Ich habe gelesen, dass du meintest "für Babys ungeeignet".
Aber 1. ist unser Leitungswasser sehr wohl für Babys geeignet und 2. setze ich auch noch ein gewisses Maß an Eigenverantwortung voraus, wenn jemand ein Kind in die Welt setzt, sodass es solcher, oder anderer Hinweise gar nicht bedarf.

Hättest du dich mal mit der Trinkwasserverordnung auseinander gesetzt, dann wüsstest du, dass du Leitungswasser in Deutschland bedenkenlos zur Herstellung von Babynahrung verwenden kannst und weder überteuertes Vittel, noch Babywasser oder sonstiges kaufen musst.
Aber da wird halt dann lieber dieses allgemeingültige pauschalisierende "das ist ja bestimmt mit allem möglichen belastet" Bildzeitungsgelabere aufgefahren, statt mal ZDF auf den Tisch zu knallen.

Beitrag von elaleinchen 25.09.08 - 12:23 Uhr

Halleluja!!! #ole


Gut geschrieben! ;-)

Beitrag von gela33 25.09.08 - 12:48 Uhr

Zitat:
... Im Rahmen der routinemäßigen Überprüfung des Trinkwassernetzes wurde im Bereich Groß Glienicke an einem ausgewählten Probenahmepunkt eine Verunreinigung des Trinkwassers mit coliformen Keimen und Escherichia coli festgestellt. Das Wasser entspricht damit nicht mehr den Anforderungen der Trinkwasserverordnung...

Beitrag von eumele76 25.09.08 - 12:58 Uhr

Wenn das zu eurer Trinkwasserversorgung gehört, dann kaufe eine für Babies geeignetes Wasser und koche das ab.

Das Vittel so zu geben, ist auch nicht viel besser. Ist vielleicht nicht mit diesen Bakterien verseucht, aber eben anfällig dafür schnell zu verkeimen. Vor allem wenn es nicht im Kühlschrank gelagert wird.

Deine Kleine ist erst 3 Monate alt und ich frage mich was am Abkochen so der Aufwand ist?

Das Vittel ist sauteuer, dann kaufe lieber ein anderes stilles, das für Babynahrung geeignet ist und koche das ab. Welche das sind kriegst du auch online bei http://www.oekotest.de

Lg,
Nina

Beitrag von melaena 25.09.08 - 13:02 Uhr

Na da haste doch jetzt einen schönen Beweis für den Vorteil des Leitungswassers.;-)

Es wird Routinemäßig kontrolliert und zwar an der Entnahmestelle. Mineralwasser wird nur vor der Abfüllung kontrolliert, was danach ist und wie stark es mit welchen Bakterien belastet ist kann man also nur spekulieren.

Beitrag von seikon 25.09.08 - 13:04 Uhr

Du weisst aber schon, dass der von dir Zitierte Fall aus Juni 2007 stammt, und somit schon über 1 Jahr alt ist?

Zudem handelt es sich bei solchen Verunreinigungen immer nur um temporäre Ereignisse. Da wird die Bevölkerung dann entsprechend gewarnt, und ebenso gibt es eine Entwarnung, wenn man das Leitungswasser wieder bedenkenlos nutzen kann.

Oder bist du so eine übervorsichtige Mutti, die ihren gesamten Haushalt keimfrei hält?

Beitrag von muehlie 25.09.08 - 12:13 Uhr

Naja, abgesehen von dem Kalkanteil und eventuellen Ablagerungen aus veralteten Rohren ist Leitungswasser schon hygienischer als abgefülltest Wasser, denn für Leitungswasser gelten meines Wissens strengere Bestimmungen als für das "Flaschenwasser".
Davon abgesehen kannst du dir auch einfach mal den Weg einer Wasserflasche vorstellen: wie lange die eventuell irgendwo (vielleicht in der Sonne) gestanden hat, bis sie verladen wurde. Die Flaschen werden zwar vor dem Abfüllen gereinigt, aber absolut keimfrei sind die nicht.

Wenn du schon Flaschenwasser nimmst, dann solltest du das vorher abkochen (genauso wie man es ja auch für Leitungswasser empfiehlt).

LG
Claudia

Beitrag von eumele76 25.09.08 - 12:20 Uhr

Hi,

Trinkwasser ist besser als alle Mineralwässer. Ausser du wohnst in einem Haus mit Bleirohren oder ihr habt einen Hausbrunnen.

Das Problem ist nicht die "Reinheit" des Wassers sondern der Natriumgehalt. Ich weiss nicht wie hoch der bei Vittel ist, aber er sollte einen gewissen Grenzwert (den weiss ich grad nicht) überschreiten.,

Dieses Babywasser ist wieder was anderes. Das ist nämlich wirklich keimfrei abgefüllt.

Bei uns gibts trotz sehr kalkigem Wasser schon immer Leitungswasser ins Fläschchen.

LG,
Nina mit Samuel 15 Monate

Beitrag von eumele76 25.09.08 - 12:31 Uhr

Hi,

also ich hab noch das Oekotest Kinderjahrbuch hier rumfliegen und grad mal nachgelesen.

Also: "Für Babynahrung geeignet" darf auf einem Mineralwasser nur draufstehen, wenn es kein Uran enthält und die Grenzwerte für Natrium, Mangan und Nitrit nicht überschreitet.

Gerade stilles Wasser ist sehr anfällig für Keime und sollte genauso wie Leitungswasser abgekocht werden. Also auch alle Mineralwässer, auf denen der entsprechende Vermerk drauf ist, sollen abgekocht werden.

Nur eben die speziellen Babywasser müssen das nicht.

Lg,
Nina

Beitrag von mapala 25.09.08 - 15:21 Uhr

Zu mindest, wenn man sie frisch aufmacht. Stehen sie ein - zwei tage sollte man sie wieder abkochen, das steht da sogar drauf!!!

Beitrag von elaleinchen 25.09.08 - 12:22 Uhr

Hi!

Ich nehme Leitungswasser, und gegen den Kalk hab ich nen Wasserfilter....also hab ich auch keine kalkschicht!
So einfach ist das.
Und Eric sieht im moment nicht so aus, als würde ihm das "böse" Leitungswasser schaden! :-p
Ja ja, gleich kommt bestimmt wieder der Spruch, das ich nicht wissen kann, was in 10 Jahren ist....#augen

Mach es so wie du meinst, und ich nehm weiter mein leitungswasser! Vittel Kauf ich ja nicht mal für mich zum trinken! #putz

vlg

ela

Beitrag von fraukef 25.09.08 - 12:29 Uhr

Leitungswasser ist das am Besten und am Strengsten kontrollierte Lebensmittel in Deutschland.

Deine Aussage "an den Wasserhähnen im Haushalt sollte man den Vermerk "für Babys ungeeignet" anbringen" ist also völliger Blödsinn!

Wenn ihr sehr kalkhaltiges Wasser habt, kann ein Wasserfilter helfen. Aber Kalk ist auch nicht schädlich für Babies - ein zu hoher Natrium-Gehalt in einigen Mineralwassern hingegen schon.

LG
Frauke

Beitrag von kitty0280 25.09.08 - 12:59 Uhr

Ich kann nur zu stimmen - Leitungswasser ist Trinkwasser und somit für Baby´s und ERwachsene gleichermaßen geeiget. Nur abkochen sollte man es vorher!
Wir haben uns eine Osmose-Anlage angeschafft um unsere Wasserqualität noch etwas zu steigern und verschiede Schadstoffe auszufiltern. Muß man nicht haben, aber wir fanden es halt besser!
Ich würde auch kein Babywasser kaufen, das ist Geldschneiderei. Das hab ich einmal gemacht, weil ich kein Wasser dabei hatte und fand es echt teuer!

Lg

Nadine

Beitrag von myimmortal1977 25.09.08 - 13:02 Uhr

Ja, also ich muss auch sagen, dass Du mit Deiner Aussage auf dem Holzweg bist.

Das Mineralwasser unterliegt keinen exakten Bestimmungen auf Qualität. Trinkwasser hingegen schon.

Es ist auch ein Irrglaube, dass Mineralwasser besser sei, als Trinkwasser. Das wurde schon X-Fach getestet!!!!

Vittel ist meiner Erinnerung nach auch ein Quellwasser. Noch schlimmer! Denn die Quellwasser haben noch weniger gut abgeschnitten.

Bei Mineralwasser werden oftmals Zusätze zugefügt, wie Natrium etc.... Ich weiß nicht, ob die erhöhte Natriumzufuhr meinen Kind auf Dauer schaden würde, DU???????

Kalkwasser kann zu Blähungen führen. Das stimmt. Entweder man benutzt einen Wasserfilter oder kocht das Wasser mindestens 10 Minuten ab.

That's all!

Gruß, Janette

Beitrag von emmy06 25.09.08 - 13:05 Uhr

Tja.... damit hast Du meine Meinung aus Deinem Posting vor einigen Tagen bestätigt bekommen und das von Mehreren.... ;-)


LG Yvonne, die Leitungswasser für Partner, Baby und sich selbst nimmt :-)

Beitrag von anikad007 25.09.08 - 13:28 Uhr

Es war mir schon immer ein Rätsel warum bei diesem Thema ein so großes Tam Tam darum gemacht wird. Elias bekommt seit er 4 Monate ist normales Leitungswasser, wäre er mit den bösen bakterien nicht klar gekommen, hätte er doch bauchschmerzen oder sonstiges bekommen, aber siehe da er lebt noch. Außerdem ist das Wasser in unserem Ort ausgezeichnet worden, von dem her hatte ich gleich noch weniger Bedenken.

Lg Anika mit Elias (7 Monate)

Beitrag von danich_nichda 25.09.08 - 14:22 Uhr

Hi,

also wir nehmen gegen den Kalk einen Wasserfilter, da wir sehr kalkiges Wasser haben. Also ich hab so keinen Kalk :-p.
Und das Wasser in Deutschland kannst du beruhigt hernehmen ;-)

LG Dani

Beitrag von viva-la-florida 25.09.08 - 14:29 Uhr

Es gibt kein Babywasser mit Kohlensäure.

Das ist höchstens Mineralwasser auf dem vermerkt ist "für die Zubereitung von Babynahrung geignet".

Sind trotzdem 2 Paar Schuhe.

Beitrag von gela33 25.09.08 - 14:50 Uhr

Humana Babywasser

Zutaten:u.a. Kohlensäure

Beitrag von viva-la-florida 25.09.08 - 14:56 Uhr

Ernsthaft?
Muss ich mal drauf achten.
Dann nichts für ungut #hicks

Meine Wassersorten hatten bisher nichts drin.

Beitrag von gela33 25.09.08 - 15:00 Uhr

hab das auch erst zuhause entdeckt.;-)

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