Termin Pro Familia gehabt :o(

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von diemoehre 25.09.08 - 12:20 Uhr

Hallo zusammen. Ich hatte heute morgen einen Termin bei Pro Familia und bin etwas gefrustet, weil sich doch mal wieder bewahrheitet, was man hier immer zu lesen bekommt: wir gehen beide arbeiten und verdienen "zu viel" Geld und wenn ich meine 8 Wochen MuSchu rum habe MUß ich wieder arbeiten gehen, weil wir uns alles andere nicht leisten können und ich weiter Geld verdienen muß, um uns nicht vielleicht auch noch zu verschulden, da unsere finanziellen Verpflichtungen im Monat ziemlich hoch sind und ich rede dabei nicht von irgendeinem Luxus, sondern nur von den dringenden Ausgaben. Egal, wie ich es schiebe, es wird kaum passen. Ich arbeite nicht Vollzeit und wir liegen trotzdem unter dem Satz.

Jetzt haben wir überlegt, wenn mein Freund nun doch seine 2te Ausbildung in Angriff nimmt, die er sich immer gewünscht hat, würden wir dann evtl. besser dastehen, weil wir dann 100% unter dem Satz liegen. Aber was hätte wir dann an Mehrbedarf? Wohngeld? Zuschuß? Bisher war diese Ausbildung aus finanzieller Sicht überhaupt gar nicht möglich, aber anscheinend so schon??

Danke für Eure Hilfe (und bitte, keine schlauen Sprüche - die brauche ich nicht, sondern nur ernst gemeinte Antworten)

Beitrag von floeppchen 25.09.08 - 12:30 Uhr

hallo diemoehre *smile*

das ist in deutschland so, irgendwie ist man in seinem eigenem land echt ge*******. wir verdienen auch zuviel um irgendeine leistung zu bekommen, selbst als nur mein mann gearbeitet hat und ich mit unserem grossen in elternzeit war, hat er alleine noch zuviel verdient das wir den vollen beitrag vom krippenplatz zahlen mussten (während der eingewöhnung, falls einer wettern will, bin danach arbeiten gegangen)

wenn ihr euch dann wirklcih besser steht würde ich das mit der ausbildung wirklich in betracht ziehen, so eine möglichkeit kommt danach so schnell nicht wieder. und wenn dein freund sich das eh wünscht hat er auch den nötigen ergeiz dazu.

ich wünsche dir alles liebe
nicole und luke (3 jahre) und no-name-girl inside (25+2)

Beitrag von terryboot 25.09.08 - 12:33 Uhr

das kann ich nicht ganz nachvollziehen. ich war bei der caritas "familie in not" und die haben uns finanziell geholfen. ich arbeite vollzeit und mein mann "damals freund" auch. da wir beide brutto unter 1500 euro lagen haben wir unterstützung bekommen und das nicht gerade wenig.
neues kinderzimmer, umstandsklamotten, maxicosi und kinderwagen waren auf jedenfall drin.
und wenn ich in elternzeit gehe, können wir noch wohngeld beantragen.

versuch es einfach nochmal bei der caritas!

Beitrag von rameike 25.09.08 - 12:55 Uhr

Hi,

mein Freund und ich waren damals beide in Ausbildung, wir hatten 1Zimmer in einer WG.
Von jeglichen Ämtern bekamen wir zu hören wir verdienen zuviel bzw ich solle doch meine Ausbildung abbrechen dann würden wir auch Unterstützung bekommen.#klatsch (Hackt*es?)
Wohngeld bekamen wir nicht da wir SAGE UND SCHREIBE ZUWENIG verdienen würden....#aerger#kratz HÄ???
Ich war dann damals auch bei der Caritas wir haben 800€ bekommen und haben davon alle Sachen gekauft!!
(Fast alles) Die Dame dort war auch Superlieb...
Du solltest nur wenn es passt anfang des Jahres oder so schnell wie möglich dort hin gehen....

Viel Glück#klee
LG Mareike

Beitrag von corinna1988 25.09.08 - 12:40 Uhr

also ich kann nur aus meiner lage berichten:

mein mann war damals zu der zeit noch mittelmäßiger verdiener und ich bin auszubildende...aufgrund das ich bzw. auch er wenig verdient (mittlerweile ist er sogar arbeitslos und wir hätten anspruch auf viel mehr) haben wir 500 € bekommen...wir merken allerdings es ist fast nichts...es reicht hinten und vorne nicht...wenn dein freund eine 2. ausbildung machen würde, hättet ihr bestimmt deutlich mehr chancen geld zu bekommen...ihr bekommt ja geld für das kleine für umstandskleidung(ich habe 100 € bekommen), erstlingsausstattung (260) und einrichtung (140)...ob ihr damit auskommt, bleibt euch überlassen...wir haben schon wirklich überall gespart, aber liegen sehr viel drüber über dme was wir bekommen haben...
wohngeld haben wir auch beantragt, allerdings wurde dies abgelehnt, wir werden es noch einmal probieren, weil mein mann ja nun arbeitslos ist...mal schauen...ansonsten weiß ich nicht ob man noch mehr zuschüsse bekommen kann...

hoffe ich konnte dir ein wenig weiterhelfen!

Beitrag von lastrada 25.09.08 - 12:46 Uhr

Hallo, wo hast du das denn beantragt?? in der hinsicht bin ich noch ratlos und ich wollte auch sowas beantragen, da ich arbeitslos bin.
lg

Beitrag von diemoehre 25.09.08 - 13:25 Uhr

hallo, ich habe noch gar nichts beantragt, sondern habe mich einfach erstmal informiert, wie lang und wie viel Geld ich während der Elternzeit bekomme und ob ich mir leisten kann, dass ich länger zu Hause bleibe, als die 8 Wochen. Deshlab habe ich den Termin gehabt und was halt alles für Ämtergänge anstehen nach der Geburt und so.

Aber wenn ich das hier alles aus den vorangegangenen Beiträgen richtig gelesen habe, ist in erster Linie erstmal das AA für dich verantwortlich - widersprecht mir, wenn ich mich irre....

Beitrag von corinna1988 25.09.08 - 14:15 Uhr

am besten du gehst mal auf profamilia.de und suchst dann deinen zuständigen bereich...rufst dort an...und die klären dann mit dir alles weitere...also machen einen termin und dann kannst du dahin gehen und erfährst alle weitere! allerdings kann man es wohl erst nach der 15.ssw beantragen...

Beitrag von kanakilu 25.09.08 - 12:46 Uhr

Hallo!

Ich frage mich, wie man zuviel Geld verdienen kann? Frag doch mal nach, ob du nicht für weniger Stundenlohn arbeiten kannst.

Eine komische Logik habt ihr. Wenn eure privaten Ausgaben / Verpflichtungen so hoch sind, ist es euer Problem und dort solltet ihr ansetzen, ob ihr etwas davon vermeiden könntet.

Wie solltet ihr besser dastehen, wenn dein Freund jetzt eine 2. Ausbildung beginnt? Er wird doch weniger verdienen. Wenn euer Bedarf nicht reichen würdet, könntet ihr ergänzendes ALG II beantragen. Dein Freund würde jedoch von der ARGE nichts bekommen, wenn er eine Ausbildung mache, die dem Grunde nach förderungsfähig ist.

Alles in allem steht ihr aber wohl schlechter da. Denn die Unterstützungen bekommt man nur, wenn man weniger Einkommen hat. In der Summe hat man dann aber immernoch weniger, als wenn man arbeiten gehen würde.

Ich verstehe deine Logik nicht, vielleicht kannst du sie nochmal erläutern.

LG kanakilu

Beitrag von danny-2008 25.09.08 - 13:15 Uhr

Also da muss ich mich der "kanakilu" mal anpassen und hätte da auch gerne eine nähere Erläuterung zu, wenn Du das mal machen und uns offen legen magst.

Mein Mann und ich verdienen auch beide sehr gut bis fast heutigem Stand "viel" und haben auch unsere momentanen finaziellen Ausgaben und wollen uns dazu noch während der SS ein Haus kaufen. Aber man muss auch Abstriche machen und gucken was einem vor geht.
Ganz klar: Unser Wunschkind !
Deswegen beißen wir jetzt in den Apfel und ackern div. Posten noch ab, wie mit meinen Versicherungen noch meine Zähne für 6000€ in Schuß gebracht usw usw usw.
Genauso was man nach der Geburt noch brauch an unnötigen Ausgaben wie keinen überteuerten Luxus-Fitnessvertrag o.s. Nebenbei muss ich dazu sagen, dass wir keine dicken Sparbücher haben !!!!
Außerdem wurden mir von so vielen Erfahrenen Müttern gesagt, dass man ja wirklich kaum Zeit noch hat, das ganze Geld zu verpulvern und sich alles nur noch um Kindchen dreht.
Aber ich kenne auch eine Kollegin, die kommt auch nach dem MuSch wieder, aber Ihr war das von vorn herein auch klar !!!

LG Danny

Beitrag von diemoehre 25.09.08 - 13:20 Uhr

Erst mal vorweg: vielen lieben Dank für Eure Antworten, das hilft mir schon mal etwas weiter....

@ kanakilu: wir würden besser durch die 2te Ausbildung dastehen, weil wir zusammen ein geringeres Bruttoeinkommen hätten und dadurch finanzielle Unterstützung bekommen würden, die ingesamt wahrscheinlich höher wäre (auf den ersten Blick, deshalb habe ich hier ja die Frage gestellt, ob die Erfahrung jemand schon gemacht hat).

Und wenn wir irgendwo noch ansetzen könnten, Geld einzusparen, dann hätten wir das jetzt schon gemacht, weil es so schon kaum reicht. es geht nicht darum Nebenkosten wie 2 Autos oder überflüssige Versicherungen einzusparen, den günstigsten Telefon-, Stromtarif zu haben, dass haben wir alles schon mal checken lassen vor nem halben Jahr und ich glaub, da stehen wir ganz gut. Es geht um Kredite die noch laufen, die wir beide mit in die Beziehung gebracht haben und auch nicht aus einer Urlaubslaune oder so entstanden sind, sondern krankheitsbedingt leider notwendig waren, weil ich damals schon scheiße gestellt war finanziell und auch keine Hilfe bekommen habe.

Ich frage mich einfach, wann ich mal dran bin und Unterstützung bekomme. Ich gehe seit 13 Jahren arbeiten und habe 3 Monate von ALG II gelebt, nachdem ich betriebsbedingt gekündigt würde.

Hoffe, ich konnte es so verständlicher machen.

Beitrag von kanakilu 25.09.08 - 13:31 Uhr

Mir ist kein Fall bekannt, dass jemand mit einem geringerem Verdienst und Unterstützung besser da steht als wenn man seine bisherigen Jobs behält.
Finanzielle Unterstützung wäre:
1. ergänzendes ALG II
2. Wohngeld
3. Kinderzuschlag

2. und 3. könntet ihr auch versuchen zu beantragen, wenn das Kind da ist.

Das ihr private Kredite abzahlen müsst, ist euer Privatvergnügen (auch wenn diese krankheitsbedingt aufgenommen werden mussten).
Die staatlichen Unterstützungen werden aus Steuergeldern finanziert und damit von der Allgemeinheit. Es wäre einfach nicht fair, wenn die eure Kredite tilgen.

Ich bin der Meinung, dass ihr bei eurem Vorhaben ingesamt finanziell schlechter gestellt seid. Aber das lässt sich so ohne Zahlen oder ähnliches nicht exakt sagen.

LG kanakilu

Beitrag von diemoehre 25.09.08 - 13:36 Uhr

Ich habe auch nicht verlangt, dass jemand anders unsere Kredite zahlt - und gesagt, habe ich sowas in der Richtung auch nicht. Außerdem möchte ich nicht, dass unsere Kredite von Dir bewertet werden. Danke.

ergänzendes ALG II bekommen wir nicht (hat mir die Tante heute morgen gesagt)

Wohngeld, kann sein, wenn ich dann weniger bekomme, aber das kann ich erst dann beantragen

das ist ja auch der Grund, warum ich hier die Frage gestellt habe, damit ihr mir helfen könnt und ich aus Euren Erfahrung profitieren kann. Aber das hier immer gleich gewertet und angeklagt wird, halte ich für sch...ade...

Beitrag von kanakilu 25.09.08 - 13:42 Uhr

Sorry, ich wollte dich nicht bewerten.

Es ist einfach nur nicht logisch, auf sein Einkommen zu verzichten, damit man Zuschüsse vom Staat bekommt, obwohl man sonst nicht darauf angewiesen wäre.

Sei froh, dass ihr soviel verdient und keine Zuschüsse benötigt. Auf ALGII-Niveau wollt ihr doch nicht leben wollen!?

LG kanakilu

Beitrag von diemoehre 25.09.08 - 13:45 Uhr

nein, das will natürlich keiner, aber komischerweise würden wir auf jeden Fall die Zuschüsse für Erstausstattungen und so weiter bekommen und wenn ich richtig gerechnet habe, würde ich sogar mit ALG II genauso viel Geld bekommen UND hätte die Zuschüsse. Das ist in meinen Augen einfach ungerecht. Ich werd den Teufel tun und meinen unbefristeten Vertrag dafür hergeben und freiwillig zu hause bleiben, aber ich bin einfach ein wenig frustriert eben...

Beitrag von sweathu 25.09.08 - 13:15 Uhr

#kratz. also du kannst doch aber in elterzeit gehen das eltergeld (67%) von deinem bisherigem einkommen bekommst du ein Jahr lang#kratz.
zuviel geld bei Pro Familia klingt für mich eher nach den Beihilfen von der Stiftung Mutter-und-kind die man dort bantragen kann..

Beitrag von diemoehre 25.09.08 - 13:26 Uhr

#kratzja bekomme ich das, aber wenn es jetzt schon nicht reicht, wie soll ich dann von 67% meines Einkommens, mit einer Nase mehr zu hause leben?

Beitrag von scura 25.09.08 - 13:32 Uhr

Na wenn das nicht reicht bekommst Du und das Kind Alg2 aufgestockt, genauso wie Wohngeld. Kindergeld bekommst Du auch noch. Geh mal zur Arge und lass Dich beraten. Mit Kind wirst Du nicht verhungern!

Beitrag von sweathu 25.09.08 - 13:44 Uhr

bei pro familia bekommt man ja auch keine monatlichen gelder;-). sondern man kann einmahlige Hilfe beantragen..
wenn es so nicht reicht, gibt es noch die Möglichkeit des Kinderzuschlages und oder aber ergänzendes ALG2..zudem sind 154€ Kindergeld ja auch noch dazu.
und die ersten Monate fällt das kind kaum auf, außer windeln (ca. 40 €/Monat) und wenn du nicht stillen willst halt die Milchnahrung, #kratz denke wenn man so groß kalkuliert 1 packung/woche also auch vielleicht 50 €/Monat..
sehr viel mehr braucht ein zwerg in den ersten 6 Monaten ja nicht;-)..

Beitrag von diemoehre 25.09.08 - 13:47 Uhr

Danke, dass auch solche Beiträge hier ihren Weg finden. Man hat immer Angst, was da alles auf einen zukommt und ich habe auch wirklich einen tollen Mann an meiner Seite, der mich immer drückt und sagt, dass wird das irgendwie hinbekommen - da bin ich bestimmt schon reicher, als viele andere - aber ich habe halt Angst, dass wir es nicht schaffen

Beitrag von sweathu 25.09.08 - 14:06 Uhr

ich weiß, daß es für euch jetzt aussieht, als wen ihr kaum einen weg findet, allerdings kann ich dir sagen Es gibt immer irgendwo eien ausweg;-).
ich war lange alleinerziehend und weiß wie schwierig das alles ist:-(


es ist nunmal so, daß Kredite nicht zählen, ansonten würde jeder sein häuschen irgendwo hinsetzen und die raten schön brav zahlen lassen;-). ok nciht jeder aber es wäre schon sehr viele..
Was allerdings angerechnet wird sind die anfallenden zinsen..
Vielleicht solltet ihr einfach mal mit den Banken reden??#kratz es gibt ja noch die möglichkeit der Umschuldung, einen großen Kredit aufnehmen, die anderen Damit abzahlen.. zu anderen Konditionen??Das hat meine Mutter vor 5 Jahren gemacht, weil sie keine Ahnung mehr hatte wie sie das alles unter einen Hut bringen soll..

Du wirst sehen es gibt einen weg:-)

Beitrag von diemoehre 25.09.08 - 14:23 Uhr

Das ist auch nochmal eine gute Idee. Danke ;-) Na klar, sollen die mir das nicht zahlen, aber sie sind nunmal da und irgendwie muß es ja weitergehen, aber ich glaub auch, dass es irgendwie gehen muß und wird...ich werd mich damit nochmal anders auseinandersetzen, vielleicht erstmal positiver denken und dann nochmal ansetzen :-D Danke

Beitrag von qetesh39 25.09.08 - 13:29 Uhr

Hallo,

also ich kann dir von meiner Lage berichten als ich noch Alleinerziehend war.
Ich habe damals eine Ausbildung gemacht mit 3 Kindern. Und habe keinen Cent bekommen. Weder zusätzliches Kindergeld noch Wohngeld. Hatte eine vierzimmerwohnung mit 3 Kindern. Bekam zur Antwort vom Amt
Wenn ich mir den Luxus von 4 Zimmern leisten kann wäre ich selber schuld.
So ist Deutschland. Kinderreichtum wird bestraft.

lg
qetesh

Beitrag von diemoehre 25.09.08 - 13:39 Uhr

ja, aber wenn ich dann hier lese, was Eltern, die (bestimmt auch ungewollt) arbeitslos oder arbeitssuchend sind, für Gelder bekommen, dann frage ich mich, warum bilde ich mich weiter und arbeite und freue mich arbeiten zu gehen und dann auch irgendwann ein Kind zu bekommen. Geplant war das nicht, aber ich denk 30 ist ein schönes Alter zum Kinder bekommen und wenn es mir möglich gewesen wäre, hätte ich auch vorher Geld an die Seite geschafft, um eine Basis zu haben, aber wovon denn?