Bis wann muß der AG wissen, ob man nach der Geburt arbeiten geht?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von sunnymore 25.09.08 - 12:38 Uhr

Frage mich die ganze Zeit, ob ich nicht schon zu spät dran bin!!

Das mit dem MUschu hab ich begriffen, das ich da jetzt bald eine Bescheinigung vom Gyn bekomme und die dann bei der KK abgebe!!

Alles andere ist noch so neu für mich!!

Und dieses Erziehungsgeld, das kriegt doch auch nicht jeder, oder??

Da darf man nicht zuviel verdienen , oder??

Oje, Fragen über Fragen!!#schock#hicks#kratz


Lg,
Sonia



Beitrag von rhodes0204 25.09.08 - 12:40 Uhr

ich glaub innerhalb 7 tage nach geburt muss der ag wissen wie lang du in elternzeit gehst

Beitrag von losa01 25.09.08 - 12:42 Uhr

und wenn man bis dahin nix gesagt hat?
Fragt er nach? Oder muß man ihm es sagen?

Beitrag von ich101 25.09.08 - 13:00 Uhr

Wenn es darum geht, dem AG anzumelden, dass und wielange man Erziehungszeit nimmt, so gibt es da eine Frist von 7 Wochen vor ihrem Beginn der Elternzeit. Allerdings muss dies vom AG verlangt werden.

Schau mal hier nach:
http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/static/broschueren/erziehungsgeld/elternzeit.htm#Anmeldung

Beitrag von maus152449 25.09.08 - 13:44 Uhr

Soweit ich weiß, muß dies nicht verlangt werden. Man muß es selber mitteilen. Wenn man es nicht tut, dann kann der AG davon ausgehen, dass man nach dem Mutterschutz wieder zur Arbeit kommt.
Oder bin ich jetzt falsch informiert #kratz

Beitrag von rhodes0204 25.09.08 - 13:09 Uhr

ach ja sorry das sind 7 wo vor antritt der elterhnZEIT, bei mir war die bescheinigung vom fa aber erstmal ausreichend..
das mit den 7 tagen frist ist nach geburt fuer das elternGELD

Beitrag von miau2 25.09.08 - 13:23 Uhr

Nein, die 7 Tage sind die Frist, die man nach der Geburt hat um Elternzeit anzumelden, die direkt an den MuSchu anschließt.

http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/static/broschueren/erziehungsgeld/elternzeit.htm#Anmeldung

Die 7 Wochen gelten seit ca. 2 Jahren auch für die Elternzeit, die direkt an den MuSchu anschließt - vorher hatte man dann eine Woche länger Zeit.

Ansonsten kann der AG auf Arbeitsantritt am Tag nach Ablauf des Mutterschutzes bestehen.

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von losa01 25.09.08 - 12:41 Uhr

Ich weis lauter Fragen, oder doch keine Antworten, geht mir auch so.
Aber Erziehungsgeld bekommt jeder, der vor der Geburt gearbeitet hat.

Grüßle Nadja

Beitrag von evers001 25.09.08 - 12:42 Uhr

Hallo,

nein, seit dem 01.01.2007 bekommt jeder Elterngeld (=Erziehungsgeld). Den Antrag bekommst Du von Deiner Stadt bzw. Familienkasse.

Deinem Arbeitgeber kannst Du jetzt Bescheid geben oder auch kurz vom Mutterschutz. Das ist Dir selbst überlassen. Ich habe meinem schon Bescheid gesagt, dass ich mindestens 1 Jahr zu Hause bleibe und auf jeden Fall die drei Jahre Elternzeit nehmen werde, allerdings würde ich wohl nach dem 1. Jahr wieder dreimal die Woche 4 Stunden arbeiten wollen.

Beitrag von almala 25.09.08 - 12:44 Uhr

Hallo Sonia,

Du musst Deinem AG 7 Wochen vor der Geburt mitteilen wie lange Du in Elternzeit gehen möchtest und Dich für einen Zeitraum festlegen. Z. B. beantragst Du jetzt fix 2 Jahre und hälst Dir das 3. Jahr offen.

Während der Elternzeit darfst Du max. 30 Std. arbeiten (arbeitest Du bei einem anderen AG brauchst Du von Deinem eigentlichen AG eine Genehmigung).

Elterngeld (ich meine jetzt die 67% vom Netto) bekommt jeder, der die letzten 12 Monate vor in Anspruchnahme Lohnsteuerpflichtig gearbeitet hat.

Hast Du jedoch nicht gearbeitet, bekommst Du den min. Betrag Elterngeld, das sind 300.- €. Max. beträgt das Elterngeld 1.800.- € für 12 Monate (Vorsicht: eigentlich nur 10 Monate, denn die 2 Monate Mutterschutz nach der Geburt werden mit eingerechnet!!).

Ich hoffe ich konnte Dir etwas helfen?

Viele Grüße
Sabine

Beitrag von suny01 25.09.08 - 12:47 Uhr

Hallo Namenvetterin,

Also esgibt seit dem 01.01.2007 kein Erziehungsgeld oder Erziehungsurlaub, sondern das heisst jetzt Elterngeld und Elternzeit...also ich habe meinem AG 7 Wochen vor der Geburt mitgeteilt wann und wie lange ich in Elternzeit gehe...damit er das auch einplanen kann. Das Elterngeld bekommst du 12 Monate und es wird aus den Lohnabrechnungen der letzten 12 Monaten vor der Geburt berechnet. Und wenn du geringfügigbeschäftigt warst oder arbeitslos bekommest du den Mindestsatz von 300 Euro.

Ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfen.

LG Suny 40. SSW ET -7

Beitrag von mosudu 25.09.08 - 12:47 Uhr

doch elterngeld bekommt jeder glaue sind 67% deines nettolohns. das beantragst du nach der Geburt genauso wie Kindergeld! Und da du ja eh 8 Wochen mutterschutz danach hast! Musst du glaube ich spätestens 6 Wochen nach der Geburt bei AG einreichen!

Mona 34 SSW

Beitrag von tosse10 25.09.08 - 13:02 Uhr

Elterngeld bekommt jeder. 67 % vom durchschnittsnetto der letzten 12 Monate vor der Entbindung.
Wie lange du zu Elternzeit nehmen möchtest, musst du innerhalb einer Woche ab der Geburt SCHRIFTLICH deinem AG mitteilen. Empfohlen wird 2 Jahre, das dritte kannst du später noch beantragen (wieder mit 7-Wochen-Frist)

Beitrag von miau2 25.09.08 - 13:30 Uhr

Hi,
Erziehungsgeld hat nicht jeder bekommen, Elterngeld (für Kinder ab 1.12007) bekommt so ziemlich jeder. Vollkommen unabhängig vom Einkommen und Einkommen des Partners. Voraussetzung ist natürlich, dass du auch in Elternzeit gehst - wenn du weiterhin voll arbeitest gibt es für dich kein Elterngeld.

Wie es berechnet wird, findest du im Internet raus, da gibt es Rechner. Antrag kann erst nach der Geburt gestellt werden, da du natürlich das Geburtsdatum brauchst. Da die Anträge sehr kompliziert sein sollen sollte man sich das Teil weit vor der Geburt ausdrucken und schon mal alle Infos sammeln, die man dafür braucht - dann bekommt man das nach der Geburt schneller fertig.

Verbindlich musst du dem AG innerhalb von einer Woche nach der Geburt mitteilen, wenn du direkt im Anschluß an den Mutterschutz in Elternzeit gehst. Lies dir bitte den Gesetzestext mal durch, denn viele machen Fehler dabei

http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/static/broschueren/erziehungsgeld/elternzeit.htm#Anmeldung

Und beantragen z.B. nur ein Jahr ab Geburt - dann kann der AG darauf bestehen, dass bis zum 2. Geburtstag gearbeitet wird (denn mit dem Erstantrag auf Elternzeit legt man sich die nächsten 2 Jahre fest).

Also sollte man sich vorher genau informieren. Auch sollte man vorher überlegen, ob man Teilzeit arbeiten will, wenn man erst einen Antrag auf komplette Elternzeit stellt und sich dann ein paar Monate später für Teilzeit in der Elternzeit entscheidet, kann es gut sein, dass der AG das begründet ablehnen darf (weil er z.B. schon Ersatz gefunden hat).

Fair ist es natürlich immer, dem Chef so früh wie möglich in der Schwangerschaft mitzuteilen, was man zumindest in den ersten zwei Jahren nach der Geburt geplant hat. Das ist zwar unverbindlich, aber es steigert sein Entgegenkommen bei einer eventuellen Rückkehr sicher nicht ins Unermessliche, wenn man dann wieder alles über den Haufen wirft mit dem "offiziellen" Antrag.

Viele Grüße
Miau2