Unser Welpe hat schwere HD!!!

Archiv des urbia-Forums Mein Tier & ich.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Mein Tier & ich

Welches Haustier passt zu unserer Familie? Wie oft muss ein Hund geimpft werden? Woher bekommen wir Rennmäuse? Tierliebhaber finden in diesem Forum Antworten auf alle Fragen rund um die Tierhaltung. Achtung: Über unser Forum dürfen keine Tiere weitergegeben werden.

Beitrag von jolina2008 25.09.08 - 12:46 Uhr

Hallo Ihr Lieben,


kam grade vom Röntgen. Unser fünf Monate alter Labrador/Retriever-Mix hat schwerste HD :-( :-( ich bin so verzweifelt.....so wütend....so traurig.
Der TA meinte, man kann kaum was machen.....er ist ja noch so klein....bitte um Rat und Hilfe. Soll ich mir eine zweite Meinung holen?

Wer hat auch einen betroffenen Hund?

jolina :-[:-[:-[:-[:-[:-(:-(:-(

Beitrag von kimchayenne 25.09.08 - 12:50 Uhr

Hallo,
ich würde mir auf jeden Fall eine zweite Meinung einholen?Was für Beschwerden zeigt dein Hund denn?Wo habt Ihr den Hund her?
LG Kimchayenne

Beitrag von jolina2008 25.09.08 - 12:55 Uhr

Er steht schwer auf, das waren die Zeichen die mich stuzig machten. Nun habe ich Gewissheit.....die Röntgenaufnahmen sind schlimm....
Ein Züchter in Rhienland Pfalz....

Beitrag von jumper 25.09.08 - 13:02 Uhr

Dem auf jeden fall bescheid geben, das hat konsequenzen für die weitere zucht!!!!

Beitrag von risala 25.09.08 - 13:05 Uhr

Hi!

Ein Mix kann nicht von einem echten Züchter kommen.

Und genau da ist das Problem: Ein Züchter, der dem VDH angeschlossen ist bekommt nur welpen von geprüften Hunden. Das schließt schwere Erkrankungen nicht komplett aus (gerade bei Neuverpaarungen), aber das Risiko wird minimiert. Sollten dann Probleme Auftreten bekommst du nach dem Röntgen (oft auch, wenn du diese Untersuchungen überhaupt durchführen lässt) idR einen Teil des Kaufpreises erstattet.

Machen kannst Du hier nicht viel. Eine 2. Meinung (evtl. Klinik) ist nie verkehrt. Du kannst nur versuchen, die Schmerzen zu lindern. Künstliche Gelenke o.ä. dürften in dem Alter noch keinen Sinn machen. Bin aber kein TA.

Mein Rat wäre, 2. Meinung und dann fragen, was zu tun ist bzw. was Du überhaupt tun kannst. Es stellt sich für mich nämlich auch die Frage, ob so eine schmerzhaftes Leben für einen jungen Hund überhaupt lebenswert ist. Aber auch das muss man je nach Hund und je nach Behandlungsmöglichkeit entscheiden.

LG
Kim

Beitrag von jumper 25.09.08 - 13:16 Uhr

stimmt, bei einem mix kann man da nichts machen! Hatte ich überlesen

Beitrag von kimchayenne 25.09.08 - 13:30 Uhr

Ups, habe ich auch überlesen

Beitrag von kimchayenne 25.09.08 - 13:06 Uhr

Hallo,
oft wird doch gerade in Zuchten darauf hingewiesen das die Eltern usw. HD frei sind,wie siehts da bei Euch aus?Eventuell könnt Ihr den Züchter in Regress nehmen,schaut mal in Euren Kaufvertrag,das hilft dem Tier zwar nicht aber ich an eurer Stelle hätte ganz klar den Eindruck das ich beschissen wurde.
LG Kimchayenne

Beitrag von phoe-nix 25.09.08 - 14:33 Uhr

Ein Züchter ist was anderes.
Auf wen seid Ihr denn wütend, wenn Ihr (bewußt) einen Mix dieser Rassen günstig kauft?

Beitrag von jumper 25.09.08 - 12:55 Uhr

2. meinung in einer spezialisierten Klinik einholen-.

Beitrag von teufelchen67 25.09.08 - 15:18 Uhr

Hallo

wie lange habt ihr den denn schon?
meist kenne ich es so das ein seriöser Züchter für einen teil der Behandlung aufkommt.

Meist sind es tiere die zb einen Nabelbruch erleiden und erst später operiert werden können, aber auch bei HD und weitere Erkrankungen.
Aber ich würde mich nicht so verrückt machen, ich kenne zb 2 Schäferhunde die sehr gut mit HD leben, obwohl ihnen nur wenige Jahre gegeben wurden.
wie soll es mit dem kleinen denn jetzt weitergehen?

lg Teufelchen

Beitrag von risala 25.09.08 - 15:38 Uhr

Hi!

Es ist aber ein Mix!Ich glaube kaum, dass sich da ein seröser Züchter dahinter verbirgt.

Und schwere HD ist für einen jungen Hund nicht schön. Wir haben in der Nachbarschaft 2 Hunde mit schwerer HD (1 SH, 1 Labrador), beide schon älter - aber dieses Leben möchte ich keinem Welpen zumuten, der mit 5 Monaten schon Probleme beim aufstehen hat!

Gruß
kim

Beitrag von teufelchen67 25.09.08 - 15:45 Uhr

da gebe ich dir vollkommen recht, aber es gibt einige hunde, die können mit Medikamenten damit leben.

Traurig ist es auf jeden fall das ein so junger Hund schon diese Probleme hat.

Das mit dem mix von einem Züchter kenne ich so auch nicht, normalerweise gäbe es da ja nur reinrassige, trotzalledem würde ich mich mit Ihm noch mal in verbindung setzen und das Problem schildern. Vielleicht hat die glück.

lg Teufelchen

Beitrag von kusselkopp 25.09.08 - 15:58 Uhr

Hallo,

Erstmal tut es mir sehr leid, das euer armer Welpe solche Probleme hat. also je nachdem, wie der Beckenknochen aussieht, kann man da grade beim Welpen aber noch gegensteuern! Es gibt da verschiedene Operationsmethoden, die das Becken und den Oberschenkelkopf in die richtige Stellung bringen, so daß grade im Wachstum durch die Wiederherstellung der Stellung und dann folgende Belastung sich die Pfanne im Becken wieder etwas besser ausprägen kann. Da dürfen aber noch keine arthrotischen Veränderungen vorhanden sein. Und diese OP macht man wirklich nur bei jungen Welpen, bis max 6/7 Monate alter. Wie das genau funktioniert, ist jetzt etwas kompliziert zu erklären, und sicherlich ist das nicht billig und für den Hund eine Belastung, aber wenn es so schlimm aussieht sicher besser, als es einfach so zu lassen. Ich würde dir dringend raten, zu einem Spezialisten in eine Klinik zu gehen, wo kommst du denn her? Vielleicht kenn ich eine Klinik in der Nähe, wo die sowas operieren können...

In B-W z.B. die Klinik Dr. Kasa in Lörrach, im Ruhrgebiet die Klinik am Kaiserberg in Duisburg (die machen auch künstliche Hüftgelenke), in Leipzig, Gießen, Berlin, München und Hannover die Unikliniken...

also, hoffe das ihr da doch noch mal ne zweite Meinung holt und dem armen Tier geholfen werden kann.

Gruß Sophie

Beitrag von chou99 25.09.08 - 16:12 Uhr

Hallo!

Du wohnst leider zu weit weg.
Aber Dr E. Schulze in Kamen hat schon viele Hunde mit schwerer HD mit Goldakupunktur wieder hinbekommen.
Da kann man auch vorab die RöBis hinschicken und von ihm beurteilen lassen welche Chancen er sieht.

Grüße
Nicole

Beitrag von phoe-nix 26.09.08 - 08:49 Uhr

M. E. lohnt sich auch ne längere Fahrt nach Kamen.
Wir haben es nicht bereut und unserem MaN hat er trotz schwerster HD 7 fast beschwerdefreie Jahre bei uns ermöglicht, was unser Haustierarzt nie für möglich gehalten hätte.

Die GI würden wir immer wieder machen lassen, aber auf jeden Fall bei Dr. Schulze, trotz weiter Anfahrt.

LG

Beitrag von chou99 26.09.08 - 09:12 Uhr

Hi!

Schön zu hören, daß auch andere zufrieden mit ihm sind.

Wie gesagt, ich habe bis jetzt auch nur positive Erfahrungen mit ihm gemacht.
Er redet nicht groß drumherum, wenn er keine Chance sieht, dann empfiehlt er die Therapie auch nicht, schließlich ist sie ja auch ncht ganz billig.
Ein Leben lang Schmerzmedikamente sind allerdings auch teuer und vor einer Euthanasie meineserachtens immer eine Überlegung wert!

Grüße
Nicole

Beitrag von shiva1977 02.10.08 - 08:15 Uhr

ich kenne dr schulze sehr gut.....ich habe selber früher in kamen gewohnt....er hat alle meine tiere behandelt auch meine berndiner hündin mit schwerer und mittlerer ha....er ist einer der besten auf diesen gebiet....


für ihn würde ich durch ganz deutschland reisen....wenn es um meine tiere geht ;)



glg shiva

Beitrag von sonnenschein520 25.09.08 - 16:40 Uhr

Am besten leiden lassen, so eine bescheuerte frage wo du stehlst!!!!!!Natührlich erlösen oder glaubst du er hat keine schmerzen?? Es wird nur noch schlimmer, der arme Hund muss das ertragen weil die Besitzer egoistisch sind #klatsch

Beitrag von aussiegirl600 25.09.08 - 17:00 Uhr

Jetzt mal langsam, man muss den Hund nicht zwingend gleich einschläfern.

Ich würde erstmal auch eine 2. Meinung einholen. Man kann HD zwar nicht heilen, aber evtl lindern. Ja, das ist sehr teuer, aber bei einigen Hunden scheinen Therapien gut zu funktionieren. Bis das abgeklärt ist dauert es ja auch nicht so lange, das ist besser als den HUnd vorsichtshalben einzuschläfern.

Beitrag von kimchayenne 25.09.08 - 17:09 Uhr

Hallo,
die TE hat nichts davon geschrieben das sie Ihren Hund leiden lassen will.Und ein Tier was HD hat muss nicht gleich eingeschläfert werden und erst recht nicht bevor man nicht mindestens zwei Meinungen eingeholt hat.Sehr produktiv deine Antwort.
LG Kimchayenne

Beitrag von pollinchen 25.09.08 - 18:32 Uhr

Na, du scheinst ja mit deinen 19 Jahren schon Tiermedizin studiert zu haben, um hier solch eine seriöse Ferndiagnose zu stellen - oder wars doch bloß ein Praktikum in der örtlichen Kleintierpraxis?!

Himmel, bist du bekloppt...

Beitrag von coolmum 25.09.08 - 20:32 Uhr

ja so eine blöde frage

WO SIE STEHLT

erst mal deutsch lernen und das das maul aufreißen bitte...

Beitrag von spider99999 26.09.08 - 12:56 Uhr

...tolle Antwort! Wir haben auch einen Hund (Tibet-Terrier) bei dem im Alter von 6 Monaten schwerste HD diagnostiziert wurde und zum Glück lebt unsere Luna
immer noch und tobt mit unserem zweiten Tibi gerade im Garten rum.
Wir haben uns informiert und waren bei zwei Tierärzten
und zwei versch. Tierkliniken u.a. Uni Giessen.
Wir haben uns dann für die Goldimplantate entschieden, das wirkt wie eine Art Dauerakkupunktur und nimmt die Schmerzen und dadurch bewegen sie die Tiere wieder wie sie sollten und die Muskeln werden aufgebaut etc.
Unsere Luna ist im Mai 3 Jahre alt geworden und erfreut sich ansonsten bester Gesundheit. Sollte es mit dem Gangbild schlechter werden und sie Schmerzen haben, dann gibt es noch die Möglichkeit die Gelenkpfannen der Hüfte entfernen zu lassen (Femurkopfresektion), also
wie man sieht es gibt Möglichkeiten.
...und immer gleich zu sagen, erlösen ist wohl die kostengünstigste Variante!.....ein Tier ist für mich bzw. uns ein Familienmitglied und wir nicht einfach entsorgt,
sorry erlöst! Kim

Beitrag von hundkatzmaus 25.09.08 - 16:46 Uhr

Oh nein :-( das tut mir aber sehr leid für dich. Das problem an der ganzen HD sache ist, der Hund hat Höllische schmerzen und es wird nicht besser. Ich hatte auch mal einen Hund (Welpe) der HD D hatte und im hat es immer beim Spaziergang die Hüfte ausgekugelt für mich war sofort klar das ich in Erlöse. Wie du dich Entscheidest ist dir überlassen aber entscheide zum wohl deines Hundes! Alles gute

  • 1
  • 2