Woher weiß ich, wie viel er getrunken hat?

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von moehrli 25.09.08 - 15:17 Uhr

Hallo ihr lieben,

ich bin eine unerfahrene Bald-Mami und möchte unbedingt mein Baby stillen. Nun mach ich mir so meine Gedanken um die Trinkmenge. Woher weiß ich (ohne eine teure Babywaage kaufen zu müssen) wie viel er getrunken hat? Ich seh immer bei meiner Schwägerin, die mit Flasche füttert von Anfang an, dass sie genauestens Buch führt, wann und wie viel ihr Baby trinkt. Hab mich halt gefragt wie ich das kontrollieren soll, hab ja schließlich/leider keine Maßanzeige an meiner Brust :-p

LG Krissi + #schrei 29.SSW

Beitrag von melaena 25.09.08 - 15:21 Uhr

Sowohl für Stillende als auch für Flaschenmütter ist diese Art der Buchführung im Normalfall völlig unsinnig. Ein Kind das genug trinkt ist satt und zufrieden, da muss man nichts notieren oder messen. Zudem wird die Gewichtszunahme ja in regelmäßigen Abständen von der Nachsorgehebamme und dem Kinderarzt kontrolliert.

Wenn da etwas auffällig ist kann man "Stillproben" machen, also das Kind vor und nach dem Stillen wiegen, im Normalfall ist das aber unnötig.

Beitrag von fraukef 25.09.08 - 15:35 Uhr

Ich hab nie gewusst, wie viel Judith getrunken hat - ne Babywaage hatte ich auch nicht...

In den ersten 5 Wochen nach der Geburt hat meine Hebamme kontrolliert, ob Judith zunimmt - hat sie - also hat sie genug Milch bekommen - sonst hätte sie nicht zugenommen...

Nach den 5 Wochen haben wir uns drauf verlassen, dass das auch weiter so läuft - bei den Us wurde das Gewicht dann ja auch noch mal kontrolliert...

Aber wie viel Judith wann getrunken hat - ICH HAB NICHT DEN LEISESTEN SCHIMMER...

LG
Frauke mit Judith (*24.04.07) und #ei (38. SSW)

Beitrag von qrupa 25.09.08 - 15:37 Uhr

Hallo

wenn dein Baby ganz normal geboren wird (also kein Frühchen ist oder sonstwie krank), dann ist es überhaupt nicht nötig die Trinkmenge zu kontrollieren.
Ein gesundes "normales" Baby zeigt dir ganz von allein wann es satt ist und wenn es zunimmt und regelmäßig nasse Windeln hat, dann bekommt es auch genug zu trinken. Wo viele gerade am Anfang verzweifeln nd denken, dass die MIlch nicht reicht und das Bbay nicht satt wird, idt wenn die kleinen gerade am Anfang "cluster feeding" betreiben. Da hängen sie manchmal stunden an der Brust obwohl man denkt, da ist schon längst nichts mehr. Viele glauben dann die kleinen würden nicht satt und fangen anzuzufüttern. Dabei ist das ganz normal und die kleinen bunkern so für die Nacht. Und auch eine pralle oder schlaffe Brust hat nichts mit der Milchmenge zu tun.
Laß dich nicht verunsichern.

LG
qrupa

Beitrag von myimmortal1977 25.09.08 - 15:40 Uhr

Man muss nur eine Trinkliste führen, wenn das Baby z. B. unterentwickelt/unterernährt ist und das Gewicht grenzwertig erscheint.

Solange Dein Baby zunimmt ist es O.K. Dann bekommt es genug. Außerdem, so wie meine Vorschreiberinnen schon meinten, man merkt, ob das Kind genug hat oder halt noch mehr möchte.

Sonst kann man wiegen. Man kann sich im Zweifel die Babywaage auch verschreiben lassen. Dann bezahlt es die KK. Man bekommt sie dann leihweise.

Warte ab..... Bis Dein Kind auf der Welt ist, dann besprech alles Weitere mit Deiner Hebamme.

VlG, Janette

Beitrag von moehrli 25.09.08 - 15:44 Uhr

Vielen Dank für die netten Antworten.

Mein Kind kommt ja nun in der Vorweihnachtszeit, und über die Feiertage ist es doch sicher schwierig für den Notfall Flaschen und Pulvermilch zu kaufen. Sollte ich vorsichtshalber vorher was "bunkern" falls das mit dem Stillen nicht so funktioniert wie gewünscht?

Beitrag von myimmortal1977 25.09.08 - 15:51 Uhr

Meine Hebamme hatte es mir so empfohlen, da durch Stress auch mal weniger Milch kommen kann...

Achtung: Die Vollstillmuttis sind oftmals der Meinung, dass das Hintertürchen nicht nötig wäre und der Anfang vom Ende des Stillens....

Meine Hebamme meinte auch zur Sicherheit, für meine seelische Entspannung.....

Ich würde es machen!!!!! Sonst musst Du Weihnachten noch ins KH und dort nach Babynahrung fragen ;-) Ja, da soll es schon Leute gegeben haben, denen das passiert ist :-)

Beitrag von melaena 25.09.08 - 16:06 Uhr

Wenn Du eine kompetente Hebamme an Deiner Seite hast die funktionieren von nichtfunktionieren unterscheiden kann, kannste das machen.
Du musst aber aufpassen, denn vieles was man als "das funktioniert nicht" empfindet ist anfangs völlig normal: also dass das Kind in kurzen Abständen an die Brust will, v.a. abends z.B..

Beitrag von fraukef 25.09.08 - 19:10 Uhr

Ich hatte immer ein Paket Milchpulver da - gebraucht hab ich es nie... Und das obwohl das Stillen nicht immer einfach war...

Aber ich hab mich einfach besser gefühlt, da ich wusste, dass ich das Pulver zur Not da habe...

LG
Frauke

Beitrag von annamama08 25.09.08 - 15:55 Uhr

Hallo,
und glückwunsch erstmal... bist schon aufgeregt? ;-)

also, du solltest über mengen und minuten und so sachen gar nicht nachdenken... hab ich am anfang gemacht und war totale zeitverschwendung... das kind trinkt so viel es braucht und wird ganz von alleine wissen wieviel und wann...

solange es nasse windeln gibt und die gewicchtszunahme ok ist, sei froh und mach dir keinen kopf!

LG
Anna

Beitrag von moehrli 25.09.08 - 16:05 Uhr

Naja, aufgeregt bin ich nicht wirklich, eher ungeduldig, möchte meinen Schatz endlich im Arm halten. Komischerweise hab ich auch überhaupt keine Angst vor der Geburt - im Gegenteil - ich freu mich auf dieses Abendteuer.

LG Krissi + #schrei 29.SSW