FÄ + Hebamme Kosten?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von mariposa1981 25.09.08 - 17:15 Uhr

Hallo ihr Lieben,

ich bin gerade in der 11. Woche schwanger, und spiele mit dem Gedanken, mir jetzt schon eine Hebi zu suchen, damit ich wenn ich Fragen oder Sorgen habe, immer jemanden habe, den ich anrufen kann.

Aber wie läuft das, wenn ich ein Teil der VU bei ihr und ein Teil bei meiner FÄ mache. Bin ich dann nur noch alle 8 Wochen bei der Ärztin, und dazwischen bei der Hebi? oder bin ich normal alle 4 Wochen bei meiner FÄ und zusätzlich bei einer Hebi. #kratz

Wie sieht es dann mit den Kosten aus???

Fragen, über Fragen, hoffe ihr könnt mir helfen. #danke

LG

Mariposa1981

Beitrag von postrennmaus 25.09.08 - 17:23 Uhr

Hast Anspruch auf beides vom Anfang der ss, und das wird auch von der KK übernommen.

Wie oft du zur Hebi gehst, bleibt dir überlassen. Einige machen das so, dass sie zu den 3 US Terminen zum FA gehen und die anderen VU bei der Hebi machen lassen. Ich gehe seit der 20. SSW zusätzlich zu den FA Terminen zur Hebi. Ist halt ne ganz andere Art bei der Hebi, sie geht halt nicht so doll auf das Medizinische ein, sondern eher auf das Drumherum und dein Wohlbefinden.


Lg, Anja mit Püppi (35.ssw)

Beitrag von mariposa1981 25.09.08 - 17:26 Uhr

Wie süß, Püppi verbinde ich immer mit Freude, weil meine beste Freundin eigenlich von uns allen auch so genannt wird. Sie ist halt so zart.

Vielen Dank für deine Antwort, ich würde es denke ich auch gerne zusätzich zu den Terminen beim Artzt machen.

LG

Mariposa

Beitrag von karbolmaeuschen 25.09.08 - 18:28 Uhr

Hallihallo Mariposa!

Wenn Du die Vorsorgen im Wechsel mit dem FA machen läßt, bist Du nur noch alle 8 Wochen bei der Ärztin, und dazwischen bei der Hebi.

Ausserhalb der Vorsorgetermine kannst Du eine Hebi allerdings auch aufsuchen. Z.B zu Beratungsgesprächen, bei Schwangerschaftsbeschwerden.

Zu den Berufsaufgaben der Hebammen gehört insbesondere die Ausübung der folgenden Tätigkeiten in eigener Verantwortung:

1. in Fragen der Familienplanung aufzuklären und zu beraten,
2. festzustellen, ob eine Schwangerschaft vorliegt, die Schwangerschaft zu beobachten, die zur Beobachtung des Verlaufs einer normalen Schwangerschaft notwendigen Untersuchungen und Blutentnahmen durchzuführen und bei Beschwerden während des Schwangerschaftsverlaufs Hilfe zu leisten; Nummer 7 bleibt unberührt,
3. über die Untersuchungsmöglichkeiten aufzuklären, die für eine möglichst frühzeitige Feststellung einer Risikoschwangerschaft notwendig sind, und gegenüber der Schwangeren auf die Inanspruchnahme solcher Untersuchungen hinzuwirken,
4. die werdenden Eltern auf die Elternschaft und die Geburt vorzubereiten und sie in Fragen der Hygiene und Ernährung der Schwangeren, der Mutter und des Kindes zu beraten,
5. die Gebärende während der Geburt zu betreuen und das Kind in der Gebärmutter mit anerkannten Verfahren, auch mit Hilfe technischer Mittel, zu überwachen,
6. Geburten durchzuführen sowie einen erforderlichen Scheidendammschnitt auszuführen und zu nähen und einen unkomplizierten Dammriss zu nähen; Nummer 7 bleibt unberührt,
7. bei der Schwangeren, bei der Gebärenden, bei der Wöchnerin oder beim Kind Anzeichen zu erkennen, die ein ärztliches Eingreifen erforderlich machen, und im Bedarfsfall darauf hinzuwirken, dass ärztliche Hilfe hinzugezogen wird,
8. im Zusammenhang mit Schwangerschaft, Geburt oder Wochenbett bei ärztlichen Maßnahmen Hilfe zu leisten und bei fehlender ärztlicher Hilfe die notwendigen Maßnahmen selbst zu ergreifen, zum Beispiel die Plazenta manuell abzulösen und anschließend die Gebärmutter manuell zu untersuchen,
9. das Neugeborene in den ersten zehn Tagen nach der Geburt, erforderlichenfalls länger, zu untersuchen, zu überwachen und zu pflegen, Prophylaxe-Maßnahmen durchzuführen, dem Neugeborenen Blut für Untersuchungen abzunehmen und gegenüber den Sorgeberechtigten auf die Inanspruchnahme von Vorsorgeuntersuchungen hinzuwirken,
10. in Notfällen Rettungsmaßnahmen, zum Beispiel zur sofortigen Wiederbelebung des Neugeborenen durchzuführen,
11. die Wöchnerin zu pflegen sowie den gesundheitlichen Zustand der Mutter zu überwachen und Maßnahmen zur Förderung der Rückbildung durchzuführen,
12. Mütter über die Ernährung und Pflege des Neugeborenen, insbesondere das Stillen, zu beraten und sie beim Stillen anzuleiten,
13. bei der Geburtshilfe und der Wochen- und Neugeborenenpflege Maßnahmen zur Vermeidung von Infektionen zu treffen und auf die aktuellen Empfehlungen der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut hinzuweisen,
14. ärztlich verordnete Behandlungen der Schwangeren, der Mutter und des Neugeborenen durchzuführen und
15. Bescheinigungen über Schwangerschaft, Geburt und das Stillen auszustellen.


Die Kosten für die Hebammenleistung werden ab Schwangerschaftsbeginn zu 100% von Deiner KK übernommen. Einfach nur Chipkarte mitnehmen...

Gruß Silke