Ab wann kann Asthma auftreten?

Archiv des urbia-Forums Leben mit Handicaps.

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Forum: Leben mit Handicaps

Stolpersteine im Leben sind manchmal überwindbar, manchmal muss man sich mit ihnen arrangieren. Hier ist der Ort, um darüber zu sprechen: Entwicklungsverzögerung beim Kind, ADHS, das Down-Syndrom, Spina Bifida, Leben im Rollstuhl ...

Beitrag von dani-79 25.09.08 - 20:49 Uhr

Hallo. Ich weiß nicht ob ich meine Frage hier richtig stelle, aber ich mach´s einfach mal- Matthias ist jetzt 5 Monate alt, hat seit der 10. Woche Neurodermitis die wir aber ganz gut im Griff haben. Mein Mann hat ne sehr starke Neurodermitis und ist auch Allergiker, ich selber habe z.Zt. ca. 30 Allergien und bin auch starker Asthmatiker. Das Matthias entsprechend vorbelastet ist ist demnach klar, aber ab wann treten dann die ersten Asthma- Anfälle auf? Er hustet nicht und seine Atmung klingt auch völlig normal, aber man weiß es ja nicht... Und was macht man wenn es dann doch mal passiert?? Irgendwann ist ja immer das erste Mal...
Ich weiß es klingt dumm sich über etwas Gedanken zu machen das nicht aktuell ist, aber ich mache mir lieber vorher Gedanken als dann nicht zu wissen was zu tun ist...
LG Dani

Beitrag von kati543 25.09.08 - 23:07 Uhr

Mein Großer hatte das mit 5 Monaten das erste mal. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass es ein Mindestalter dafür gibt.

Beitrag von fibi7 26.09.08 - 15:00 Uhr

Liebe Dani!
Bei klienen Kindern tritt Asthma meist erstmals im rahmen von Infekten auf. Es äußerst sich dann als oft als obstruktive Bronchitis, die kinder husten permanent.... Eine Altersgrenze gibt es bestimmt nicht. Nils kam schon mit Lungenproblemen auf die Welt und hatte mit sieben Woche seine erste schwere Dyspnoe, die mit Kortison iv behandelt werden musste. Er ist nun 2,5 Jahre und hat ständige Infekte die mit schwerer Atemnot einhergehen.

Sprich deine Sorgen bei deinem Kia an. Vielleicht kann er dir rectodelt-Suppositorien aufschreiben. Diese zäpfchen helfen bei akuter Atemnot, z.B. bei einem Pseudokruppanfall oder auch bei allergischen Reaktionen bei kleinen Kindern. Dann bist du auf der sicheren Seite....

Mit diesem Medikament kommst du auf alle Fälle erst einmal bis in die nächste Kinderklinik....

Hoffe, ich konnte dir helfen
Viele liebe Grüße
Alex

Beitrag von annalina 26.09.08 - 20:25 Uhr

Hallo,

ich habe starke Allergien und allergisches Asthma von klein an und als Kind sehr sehr gelitten. Mit der Pubertät wurde es bei mir allerdings besser.

Meine Sorge war, das meine Kinder das gleiche haben könnten.

Aber siehe da: Keines hat Probleme!!! Sie sind nun 12, 10 und 2 Jahre alt.

Hoffe es bleibt Deinem kleinen Mann ganz erspart...

Liebe Grüße

annalina mit 2 großen Jungs und 1 kleinen Prinzessin

Beitrag von phantasyy 26.09.08 - 21:55 Uhr

Hallo Dani,

ich hatte auch Neurodermitis als Kind, meinen ersten Asthma Anfall bekam ich dann mit 26 Jahren.
Mein Neffe hatte schwere Neurodermitis die dann mit etwa 2 Jahren ins Asthma umgeschlagen ist.
Mit guter Vorabbetreuung lässt sich der Verlauf gut in den Griff kriegen. Oft kann man ein Asthma sogar abwenden.

LG Phanta

Beitrag von tani27 27.09.08 - 09:59 Uhr

Hallo danie-79

Ich hatte in miener Kindheit Neurodemitis, die mit der Schwangerschaft im jahr 1997 verschwand, bis heute, in meiner kindheit hatte ich es sehr schlimm :-( aber nun ist es weg.
Aber dafür haben meine Kinder jetzt diese Probleme , meine große Tochter 11 jahre gekam den ersten Asthma anfall nach einer Grippe, da war sie 9 und das Asthma ist geblieben #schmoll sie hat ganz oft anfälle ,vor allem wenn es in die Winterzeit geht . Mein Sohn heute 7 hat Neurodermitis das bekam er mit 3 Jahren, meine kleine 2 Jahre ist auch nicht verschont worden hat seit 1 Jahr mit Neurodermitis zu kämpfen . Allergien können in jedem Alter auftreten und auch verschwinden.

Dein kleiner ist vorbelastet muss aber jetzt noch nicht auftreten es kann in jedem alter kommen.
Ich find es sehr gut das du dir vorher Gedanken machst aber mach dich nicht verrückt er kann auch ganz von dem Asthma verschont bleiben und es garnicht bekommen .

LG Tani


Beitrag von elchen0281 09.10.08 - 01:00 Uhr

Hallo Dani,
mein Mann und ich sind auch Asthmatiker. Unser Großer (7) und der Kleine (2) sind kerngesund. Bei unserem Mittleren (4) ist das allerdings net so. Er lag das erste mal mit 3 1/2 Monaten im Krankenhaus. Er war total erkältet, wodurch er fast keine Luft mehr bekam. Damals nannten die Ärzte es "nur" Bronchitis. Nachdem wir René ca. acht Wochen wieder bei uns zu Hause hatten, wiederholte sich das ganze. Wieder hieß es "nur" Bronchitis. Da mein Mann und ich aber selber Asthmatiker sind und das leider mit der Atemnot selber viel zu oft durch machen mussten, haben wir die Ärzte direkt darauf angesprochen, ob es sein könnte, dass rené vllt auch Asthma hat. Damals wiegelten die Ärzte allerdings sofort ab, mit der Begründung, dass René noch zu klein für Asthma wäre.
Das nächste halbe Jahr war für uns dann echt Horror. Denn ca. alle 6 - 8 Wochen mussten wir mit René in die Klinik fahren, weil er einfach keine Luft mehr bekam. Jedesmal hieß es Bronchitis, obwohl er gar net wirklich krank war. Nachdem wir dann immer und immer wieder gebohrt haben, ob es net doch asthma sein könnte, wurde dann aus der letzten Bronchitis aufeinmal eine spastistische / asthmatische Bronchitis. Die Medis wurden von "normalen" Mitteln auf Spasmo-Mucosolvan, Salbutamol und Atrovent umgestellt! ( Die letzten beiden Medis benutzen mein Mann und ich auch gegen ASTHMA) Schon am nächsten Tag ging es René wieder so gut, dass er mit nach Hause konnte. ( Vorherige Krankenhausaufenthalte dauerten immer mind eine Woche) Wir bekamen alle Medis auch für zu Hause. Für uns war das damals die Betätigung, dass René Asthma hat. Allerdings waren die Ärzte im Krankenhaus da immer noch anderer Meinung. Erst unsere KiÄ ein paar Tage später bestätigte endlich unseren Verdacht. Allerdings wird er offiziel erst seit seinem 3 Lebensjahr als Asthmatiker geführt,vorher als Asthma-Verdachts-Kind, was allerdings daran lag, das keine erfolgreichen Allergieergebnisse möglich waren. (Er hat beim Test einfach auf alles reagiert, weil er noch zu klein war, obwohl er "nur" gegen einige Gräser, Pollen und Hausstaubmilben allergisch ist.)
Heute geht es ihm und auch uns gut. Wir haben gelernt damit umzugehen und dank seiner Medis kann er normal wie andere Kinder leben. Nur im Frühjahr und Frühsommer müssen wir immer ein bissel mehr aufpassen, wenn der Heuschnupfen anfängt...
Ui, sorry, dass es so lang geworden ist.
Lg Ela