Oh man, was soll ich mit ihm (11 1/2J) nur machen?

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Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von netflower 25.09.08 - 21:53 Uhr

Es geht um meinen Sohn (11 1/2 J alt).
Wenn man nicht neben ihm steht, kann man davon ausgehen, dass er garantiert nicht das macht was er eigentlich soll.
Das macht mich wahnsinnig.
Er ist nachmittags wenn er von der Schule kommt gerade mal 1 Stunde alleine bevor ich von der Arbeit komme.

Er geht in eine Ganztagsschule und ist um 16uhr45 zu hause. Spätestens um 18Uhr bin ich dann auch zu hause.
Damit es abends nicht zu spät für alles wird, hat er von mir einen Zeitplan, aus dem er sieht was er machen soll bis ich zu hause bin.
Im wesentlichen beinhaltet er nur, Schultasche auspacken, Bücher und Hefter in Ordnung bringen (alle losen Blätter einheften usw) auf den Schreibtisch stapeln, damit ich nochmal drüber gucken kann wenn ich nach hause komme. Danach 10-15min Schlagzeug üben, und gegebenfalls lernen, wenn eine Arbeit oder sonstiges ansteht. Ansonsten 3 englisch Vokabeln lernen. Wenn es ansteht Spülmaschine ausräumen und Müll runter bringen (wobei das auch morgens erledigt werden kann und nicht jeden Tag vorkommt).
Alles in Allem, wenn er es hintereinander weg macht, braucht er max 30 min dafür (10 min Tasche, 15min Schlagzeug, 5 min englisch Vokabeln) beim lernen helfe ich ihm auch, wenn es nötig ist.
Wenn ich nach hause komme, dann essen wir etwas zusammen und reden am tisch was so am tag passiert ist danach schauen wir etwas Fernseh zusammen. Um spätestens 20uhr wird sich fertig gemacht, dann darf er noch solange lesen bis er müde genug zum schlafen ist.

Am Wochenende hat er komplett frei, da hab ich kaum Anforderungen an ihn.

Aber er macht es einfach nicht. Er sitzt vorm Fernseher, obwohl er nicht darf oder er sitzt auf dem Klo und liest.

Ich hab es mit verschiedenen Methoden probiert, erst mit Bestrafung (Fernsehverbot, Taschengeld streichen, DS-Verbot usw), aber das trifft ihn nicht. Dann hab ich versucht für jede Sache die er macht einen Stricht zu machen und am Ende der Woche werden die Striche in je 10 Cent umgewandelt (so hat er die Chance ca. 1,50Euro zu bekommen. Das ging anfänglich gut, aber dann auch nicht mehr, dann hat er halt kein zusätzliches Geld.
Mit einem Vertrag hab ich es auch versucht. Aber das hilft auch nicht
Ihm fehlt jegliche Motivation und Eigeninitiative.

Ich bin eine eher autoritäre Mutter, aber ich schlage das Kind nicht, hab es auch nicht vor.

Aber mit irgendwas muss es doch klappen, es kann doch nicht sein das er in der Hinsicht einfach nicht hört. Solange ich daneben stehe macht er es, er mault nicht rum oder so. Jemand sagte mal zu mir, dass es "passiver Widerstand" wäre.

Vielleicht habt ihr den einen oder anderen Rat für mich. Ich will die Sache einigermaßen in den Griff bekommen.

Das kosten mich unendlich viel Kraft, die ich viel lieber in schönere gemeinsame Aktivitäten stecken möchte.

Hab auch schon mehrfach versucht ihm genau das klar zu machen, wenn die lästigen Pflichten weg sind, dann können wir auch mal was außer der Reihe zusammen machen.
Na ja dann lasst mal hören

Liebe Grüße Rosi

Beitrag von lisamey 25.09.08 - 23:06 Uhr

Hmmmm....hallo Rosi,

also meine Tochter kommt um 16 Uhr von der Offenen Ganztagsschule...und danach merke ich das sie einfach nur spielen möchte. Hausaufgaben hat sie dann meistens schon gemacht und möchte einfach nur toben, das kann sie bis 18 Uhr auch dann gibt es essen und spätestens um 20 Uhr ruft das Heia-Bettchen :-p
Ich finde das echt so wie beim Militär, jedenfalls so wie Du das so beschreibst. Wo bleibt denn dann die Spontanität etwas zu machen wonach man lust hat???

Stelle mir gerade vor, mir würde jemand so einen Plan für mene Freizeit aufstellen.....hmmmm....#schmoll

Überleg einfach mal...

Lg Lieschen

Beitrag von use69 25.09.08 - 23:23 Uhr

Hallo Rosi,
erst mal vorweg, ich versteh Dich schon, dass Dich das Verhalten Deines Sohnes ärgert...
Aber: Er ist 11 Jahre, ist fast den ganzen Tag in der Schule, ehrlich gesagt kann ich verstehen, dass er danach auch einfach mal nichts machen möchte.
Mein Sohn (auch 11 Jahre) kommt mittags nach Hause und sprudelt nur so über. Meistens beklagt er sich bei mir über einige Sachen aus der Schule, oder erzählt einfach.
Nach dem Essen braucht er einen kleine Pause, er kann sich nicht sofort an seine Aufgaben setzen.
Aber bei uns ist dann auch noch Zeit, ich gestehe ihm Zeit zu, die er einfach noch vertrödeln kann.
Vielleicht kannst Du Dich mal mit ihm hinsetzen und ihm sagen, okay Du brauchst erst Zeit zum Entspannen, hast Du eine Idee, wie wir den Abend so umgestalten können, dass Du Deine Pflichten noch erledigt bekommst?
Gruß Ursula




Beitrag von risala 26.09.08 - 10:21 Uhr

Hi!

Dein Sohn ist 11 Jahre alt, kommt gg. 17 Uhr nach Hause... da sollte er keine Pflichten mehr haben. Lass ihn einfach mal abschalten. Schlagzeug übern kann er auch nach dem Essen, Hefte etc. in Ordnung bringen geht auch mal tagsüber zwischendurch od. vor dem ins Bett gehen, 3 Vokabeln lernen macht für mich keinen Sinn - entweder richtig od. gar nicht und auch nicht täglich. Anstatt ihm am WE seine pflichten zu erlassen (z.B. Spülmaschine ausräumen) würde ich ihm das in der Woche erlassen od. nach dem Essen mit ihm gemeinsam machen und ihn dafür am WE bitten z.B. sein Zimmer zu saugen od mal Bad putzen oder, oder oder... muss nicht viel sein, aber eine kleine Beteiligung am Haushalt ist ja wichtig!

Ich schließe nämlich jetzt mal von mir auf ihn:
Ich arbeite auch bis 17 uhr, bin gg. 17.30 zu Hause - da will ich auch erstmal Pause machen (Tee trinken, mit meinem Mann reden, Kind bespaßen ;-)) od. reiten gehen (alleine od. mit meinem Sohn). Alle anderen Pflichten kommen erst später. Naja, und ich bin 36 und sicherlich belastbarer als ein 11jähriger.

Gruß
Kim

Beitrag von friendlyfire 26.09.08 - 10:33 Uhr

Hallo Kim,

also ich finde die Idee mit den 3 Vokabeln sehr gut. Denn ich hab, als ich Latein an der Uni gelernt hab, mal von nem Dozenten gesagt gekriegt, mehr als 10 Vokabeln packt man am Tag nicht, wenn man sie behalten soll. Ich finde, wenn man 3 Vokabeln lernt, und die von gestern wiederholt, ist das ne gute Methode.
Ich hab auch viel Vokabeln gelernt, also immer nur kurz und wenig, weglegen und morgen wieder anguggen und hab (mehr oder weniger) erfolgreich mehrere Fremdsprachen (Latein, Französisch, Englisch, ein halbes Jahr Russisch, Jiddisch (das hat hebräische Buchstaben) und etwas portugiesisch) gelernt...

Ansonsten hab ich zu dem Problem der TE nicht so viel kund zu tun, ausser dass ich den Kleinen verstehen kann, weil er ja so lange in der Schule ist. Allerdings ist mein Kind noch so klein, dass ich keine Erfahrungen habe.

LG friendly

Beitrag von risala 26.09.08 - 12:22 Uhr

Hallo,

hmmm ok, das mit dem Vokabeln lernen kann so sein, da ist jeder wohl anders.

Ich habe vokabeln ohnehin "im vorbeigehen" gelernt, soll heißen, dass ich die idR 1x durchgelesen habe und dann saß das. vielleicht kommt mir das mit 3 V. deshalb so seltsam vor. Aber ich habe auch nie länger als 10 min Vokabeln gelernt.

Gruß
Kim

Beitrag von paula74 26.09.08 - 11:48 Uhr

Hallo Rosi
Also ich kann Deinen Sohn verstehen... Natürlich gibt es Pflichten, aber gönn ihm doch eine Stunde, die nur ihm gehört... Bei dem Titel deines Threads dachte ich, ihr hättet ein WIRKLICHES Problem...
Nimm die Welt doch mal gelassener. Er hat die Spülmaschine nicht ausgeräumt? Dann macht es zusammen und Du fragst dabei die drei geforderten Englischvokablen ab. Er heftet nach dem Abendessen seine Sachen ab, Du schaust dabei die Geschäftspost durch. Lass ihn auch am Wochenende helfen, sei aber unter der Woche etwas freizügiger.
Ich mach auch immer erst etwas nettes wenn ich um 6 Uhr nach Hause komme, bevor ich Wäsche aufhänge, Abendessen mache, aufräume und all das ganze unangenehme Zeug erledige.
LG Paula

Beitrag von krokolady 26.09.08 - 11:57 Uhr

nunja, bescheidene Frage - wann hat Dein Sohn unter der woche mal Freizeit, bzw. Feierabend?

Er geht morgens los zur Schule, kommt am späten Nachmittag wieder.
Soll dann Hausarbeiten erledigen und noch mehr für die Schule tun.

Normal Arbeitende haben nen 8 - 9 Stunden Tag, Dein Sohn nen 10 oder mehr Stunden Tag!

Lass ihn doch einfach mal Kind sein.

Beitrag von manavgat 26.09.08 - 12:32 Uhr

Lass ihm doch die Freiheit nichts zu tun, wenn er schon allein zu hause ist und mach am Wo-ende die Haushaltssachen mit ihm gemeinsam. Die Vokabeln macht ihr dann halt, wenn Du da bist.

Er ist m. E. nach einfach noch zu jung. Ich wäre schon froh gewesen, wenn meine Tochter in dem Alter nichts angestellt hatte ....

Gruß

manavgat

Beitrag von aggie69 26.09.08 - 13:25 Uhr

Oh man - ich dachte schon, ich würde als Einzige Partei für Deineb Sohn ergreifen aber so, wie es aussieht, sind alle anderen genau wie ich der Meinung, daß Du den Jungen einfach in Ruhe lassen solltest.
Was wäre so schlimm daran, wenn er die Stunde einfach für sich nutzen könnte - egal wie - hauptsache er stellt keinen Blödsinn an. Warum muß er Schlagzeug üben? Wenn er nicht mag, dann laß ihn doch. Es soll dem Jungen doch Spaß machen! Den Geschirrspüler kann er auch ausräumen, wenn Du das Abendessen vorbereitest. Warum gönnst Du ihm nach einem langen "Arbeitstag" nicht einfach mal eine Stunde Luft? Warum soll er Deinen Plan abarbeiten? Das kann er doch später immer noch machen.
Brauchst Du nicht selbst auch mal eine Pause und ein bißchen Zeit nur für Dich? Kannst Du seinen Wunsch nach Ruhe nicht nachvollziehen? Gnaz ehrlich, wenn ich mal die Möglichkeit habe, eine Stunde allein im Haus zu sein, dann genieße ich auch einfach die Ruhe und stürze mich nicht gleich auf irgendwelche Arbeiten.

Beitrag von asimbonanga 26.09.08 - 16:56 Uhr

Es geht also um die eine Stunde bis du nach Hause kommst- was soll ich sagen - seit wann machen Kinder was sie sollen?
Er ist 11 Jahre alt, wann kann er denn unter der Woche "frei spielen" - oder lesen oder Sport treiben?
Klingt Alles irgendwie sehr vorgeschrieben.
Hausaufgaben, Zimmer aufräumen etc. sind selbstverständlich - aber der Rest sollte doch auch nach Möglichkeit frei gestaltet werden können.
Meine "Kleinen" sind 11 und 13 Jahre alt - ja es gibt feste Termine - Sport, Gitarre etc. - aber auch genug Zeit zum Verabreden - spontanen Schwimmbad-Besuchen, kleinen Streifzügen mit dem Fahrrad durch die Gegend ( sehr beliebt )
Ich glaube den Kindern ist wichtig, das nicht ein Tag wie der Andere verläuft.

Beitrag von netflower 26.09.08 - 20:09 Uhr

Zimmer aufräumen muss er nur am Wochenende einmal richtig. Unter der Woche sollte nur der Teppich auf dem Weg zum Bett frei sein damit man über nix stolpert.

Er kann sich unter der Woche nur schwer verabreden da seine Klassenkameraden alle weiter weg wohnen. (er hat etwa 1 Stunde Schulweg mit den Wartezeiten auf dem Bahnhof morgens und mittags)

Seit 2 Wochen macht er Montagabends Leichtathletik weil er sehr sportlich ist. Und nur solange er Spaß daran hat. Er möchte es gerne machen. Ansonsten haben wir den Schlagzeugunterricht und Ju-Jutsu auf Freitags gelegt, da er da schon 11uhr45 zu hause ist. Beides macht er gerne.
Freitags und am Wochenende ist er in der Regel auch mit dem Fahrrad oder mit den Inlinern unterwegs.

Aber deine Andeutung, dass vielleicht nicht jeder Tag gleich verlaufen soll, macht mich nachdenklich. Vielleicht ist es das. Vielleicht ist es so nicht interessant genug um drüber nachzudenken? Unser Tagesablauf ist schon sehr gleichartig oder auch monoton. #kratz

Vielleicht ist das ja ein Ansatz.

Danke für die kleine Anregung ich denk mal drüber nach ob man da was machen kann.

Gruß Rosi

Beitrag von netflower 26.09.08 - 19:53 Uhr

Ok, ihr habt im Prinzip ja recht.

Er hat einen langen Tag, er geht in eine "echte" Ganztagsschule, das bedeutet das er wirklich bis 15Uhr45 Unterricht hat. Aber er hat auch keine regulären Hausaufgaben auf.

Das mit den 3 Vokabeln soll verhindern, dass er am Wochenende alle angefallenen Vokabeln auf einmal lernen muss.

Die Spülmaschine und Müll, fällt nicht jeden Tag an. Vielleicht so 1-2mal die Woche. Und dann macht er nicht "meine" Arbeit für mich.
Der Haushalt ist und bleibt meine Sache, aber ich geh auch arbeiten und ich hab auch einen harten Tag.
Und ich vertrete die Meinung das es noch keinem Kind in diesem Alter geschadet hat etwas im Haushalt mitzuhelfen. Das machte er in der Regel auch während ich koche. Von alleine, ohne das ich ihn dazu auffordere, macht er es eh nicht.

Ich versuche nur das er mit den Schulsachen vor dem Abendessen fertig ist, da er danach keine Konzentration mehr dafür aufbringt. Er hätte ja die Möglichkeit alles gleich richtig einzuheften über Tag in der Schule, aber das macht er nicht. Also bleibt es für abends.

Ich weiß das hört sich alles sehr nach Drill an, soll es aber nicht sein. Eher eine Hilfestellung, damit er lernt etwas Struktur in sein Handeln zu bekommen.

Ich vermeide schon zusätzliche Aktivitäten unter der Woche um ihm nicht noch mehr Freizeit zu nehmen. Er hat ja ab 18Uhr30 (nach dem Abendessen) keine sonstigen Verpflichtungen mehr.

Er ist Freitags schon um 11uhr45 zu hause. Da ist es auch nicht so hektisch, da ich dann auch zu hause bin. Er hat dann auch mehr Zeit um draußen zu spielen usw.

Freitags hat er dann auch Schlagzeug unterricht, den ER möchte. Aber dafür muss man lernen. Der Unterricht ist mir zu teuer als dass er es nur "so" macht.
Wenn ich aber sage, dass ich ihn abmelde, dann zeigt er keine echte Reaktion. Ich könnte ihm an der Stelle einfach alles wegnehmen. Er würde es so hinnehmen, das hat er schon immer gemacht...und dann innerlich darum trauern... aber an seinem Verhalten ändert das nix.

Ich möchte ihn nicht ständig antreiben müssen, aber was soll aus ihm werden? Das Leben besteht nicht aus Faullänzen und Rumtrödeln.
Alles hat seine Zeit auch das Spielen und eben auch Verpflichtungen.

Das ist alles gar nicht so einfach.

Gruß Rosi

Beitrag von asimbonanga 26.09.08 - 20:19 Uhr

> aber was soll aus ihm werden>

Erstmal ein glückliches Kind !?

Er wird bestimmt ein gutes Leben haben - wenn du daran glaubst.

Beitrag von aureliana 28.09.08 - 15:19 Uhr

Hej Rosi,

mir geht es da ähnlich mit meiner 12 1/2 jährigen Tochter. Sie hat auch einen Plan was sie nach der Schule machen soll. Da sie es auch nicht von alleine macht, also immer nur nach Aufforderung und dann immer auf den letzten Drücker, muss sie auch direkt nach der Schule ihre Pflichten erledigen. Sie hat auch bis 15:30 Schule, ist ebenfalls in einer Ganztagsschule. Und was muss ich sagen, es klappt auch nicht mit dem Plan. Etliche Strafen, etliche Unterhaltungen, alles bringt nichts. Wenn ich aber sage, mach das sofort, macht sie es auch ohne zu maulen. Aber von alleine, kommt da gar nichts, oder sich an ihren Plan halten, nichts, gar nichts, ich muss sue auch immer dran erinnern. Ich denke in dem Alter sind die noch nicht soweit, irgendwas regelmäßig zu machen, irgendwelche Pflichten zu übernehmen oder so. Also vom Alter her sollten sie es können, aber die Reife fehlt sicher, sich an etwas immer zu halten, ich denke das dauert noch eine Weile, bis sie ihre Pflichten auch wirklich anerkennen als solche. Die sehen halt noch nicht so die Notwendigkeit vom Aufräumen oder sonstigen, wie wir, wissen nicht, das man es doch nur gut meint, weil an aus ihnen einen guten Menschen machen will, nein, das wissen die jetzt noch nicht.

Trotzdem bin ich der Meinung, kleine Aufgaben sollten sie haben, damit sie einfach wissen, das es eben nicht nur Spaß und Halligalli gibt, sie müssen schon ein bissel an das wirkliche Leben herangeführt werden, deshalb bestehe ich auch weiterhin darauf, das meine Tochter nach der Schule auch ein bissel was im Haushalt mitmacht, danach kann sie raus. Wie man so schön sagt, erst die Arbeit, dann das Vergnügen und durch so kleine Aufgaben, hat noch kein Kind seine Kindheit verpasst, es gehört halt dazu, das man auch was tut, mithilft usw.

LG aus Nordschweden
Ines

Beitrag von aureliana 28.09.08 - 15:26 Uhr

Hej,

ich wollte noch kurz was dazu schreiben. Wegen mir hätte sie auch nach der Schule erst mal frei und müsste nichts machen, aber wenn ich ihr sage, mach das dann, dann macht sie es gar nicht. Es muss eben sofort sein, sonst macht sie es nicht oder ich müsste sie neu dran erinnern und das seh ich nicht ein. Da lässt man den Kindern schon die Wahl, selbst zu entscheiden wanns gemacht wird, und dann wird man nur endtäuscht weil sie es gar nicht machen und man sie wieder daran erinnern muss. Deshalb macht sie es gleich wenn sie aus der Schule kommt und kann dann raus, sind ja auch keine großen Aufgaben, alles in Allem auch nur 15 - 30 minuten, je nach dem wie ihr Zimmer aussieht und so.
LG
Ines