Erfahrungsberichte: schlafen im eigenen Bett

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie ihr Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von lina151 26.09.08 - 09:09 Uhr

Guten Morgen.

Mich würde mal interessieren wie sich die Schlaferei bei euch verändert hat, als euere Kinder ins eigene Bett umgezogen sind. Haben sie besser geschlafen? Wie habt ihr geschlafen? Oder geht man dann 5 mal in der Nacht rüber um zu schauen?

ICh bin wirklich am überlegen ob ich Benedikt ins eigene Bett bringen soll. Versteht mich nicht falsch, ich bin überzeugt davon das das Familienbett was tolles ist, wenn s funktioniert aber ich hab so einen leichten Schlaf und wache wegen jeder Kleinigkeit auf.

Also erzählt mir doch mal, wie es bei euch so gelaufen ist.

Spricht was dagegen, wenn ich es einfach mal ausprobiere und ihn, wenns nicht besser wird, wieder zu uns hole? Oder kriegt er von dem hin und her nen Knacks?

Danke für eure Antworten

Lina#gaehn


Beitrag von jamjam1 26.09.08 - 09:26 Uhr

nein es spricht NICHTS dagegen es zu versuchen!!!

meine maus war die ersten zwei nächte zu hause etwas knatschig und so habe ich sie mit ins bett genommen.. sie hat sehr unruhig geschlafen und ich auch ! sie wurde nachts vier mal wach

habe sie in der dritten nacht in ihr bett gelegt und schwupps, seit dem schläft sie von 22 uhr früh halb acht durch!

Beitrag von alexxis79 26.09.08 - 11:31 Uhr

Hallo Lina (meine Tochter heisst auch so :-))!

Also, wir haben unsere Kleine nun mit knapp 5 Monaten ausquartiert in ihr Bett und Zimmer.
Hatte bisher bei uns im Schlafzimmer und in ihrer Wiege geschlafen. Wurde aber zu unruhig für uns alle.

Und Lina schläft ganz gut in ihrem Bett. Und anfangs ist man natürlich noch hellhöriger als vorher, aber das gibt sich, wenn man merkt, dass es gut funktionert.

Und einen Knacks bekommen die Kleinen sicherlich nicht davon, wenn sie bereit dazu sind. Einige Kids brauchen lange ganz viel Nähe in der Nacht und andere eben nicht.

Probier es einfach mal aus.

LG

Beitrag von doeschi 26.09.08 - 14:04 Uhr

Wir werden es am WE ausprobieren. Elias ist 5 Monate alt. Seine Wiege wird aber jetzt zu eng und bei uns im SZ ist nicht genügend Platz für ein Kinderbett.
Werden aber unsere Matratzen noch für 2 Wochen zu ihm ins Zimmer legen, so zur Eingewöhnungsphase.
Die letzte Schlafetappe so gegen 5.00 Uhr werden wir ihn aber weiterhin zu uns ins Bett holen. Find das immer zu kuschelig und es würde mich auch nicht stören, wenn das noch ein paar Jahre so weitergeht...

Beitrag von mysterya 26.09.08 - 18:31 Uhr

Hallo Lina :-)

Wir sind gerade beim Umgewöhnen und es läuft bis jetzt prima.
Unsere Kleine ist jetzt 6 Wochen alt. Da sie am Anfang nicht alleine im eigenen Bett im eigenen Zimmer schlafen wollte, obwohl das keine 5 Schritte von unserem Bett entfernt ist, haben wir sie eben so lange zwischen uns im Ehebett schlafen lassen. Ich glaube sie hatte einfach Angst dort alleine zurück gelassen zu werden.

Da ich aber weiß, dass das Umgewöhnen von Kindern mit jeder Woche schwieriger wird, weil sie sich eben daran gewöhnen im Elternbett zu schlafen und dann nicht verstehen, warum sie plötzlich nicht mehr dürfen und eben dann weinen oder schreien, haben wir es jetzt probiert, weil sie inzwischen viel ruhiger und zufriedener geworden ist. Scheinbar hat sie inzwischen ein Vertrauen in uns und ihre Umgebeung entwickelt.


Bei uns läuft das Ganze dann so ab:
Ich stille sie vor dem Zubett gehen noch mal im Ehebett, dabei machen wir das Licht aus, sie döst ein bisschen ein und ich trage sie rüber und lege sie in ihr Bett. Meistens meldet sie sich noch 2-3 mal ganz kurz, weil Nucki rausgefallen oder Madam will noch einmal kurz geschunkelt werden, aber wenn sie dann merkt, dass trotzdem immer einer in ihrer Nähe ist, schläft sie auch in ihrem Bett ein und schläft dann auch gut 5-6 Stunden durch. Dann wird nochmal gestillt und dann schläft sie nochmal 2-3 Stunden. Am Morgen hole ich sie dann aus dem Bett und habe dabei eine Art Begrüßungsritual entwickelt, ich lobe sie, weil sie so brav geschlafen hat und an meiner Stimme scheint sie auch zu erkennen, dass sie etwas gut gemacht haben muss.
Am Schwierigsten war die Umgewöhnung bisher eigentlich für mich, denn man hat sein Kind nicht mehr neben sich und es ist der 1. Kleine "Abschied", der 1. Schritt in Sachen Erziehung zur Selbstständigkeit. Außerdem lauscht man in den ersten Nächten auch ängstlicher und rennt öfter mal zum Bett, weil man denkt man würde es vielleicht im Schlaf nicht hören, wenn sie etwas hat.

Ich würde dir dennoch dazu raten, dein Kind sobald wie möglich an das eigene Bett zu gewöhnen, auch wenn es schöner ist, wenn alle im Ehebett liegen und kuscheln. Das könnt ihr am Morgen danach auch noch tun. Nach der Eingewöhnung werdet ihr beide ruhiger schlafen. Natürlich ist es für uns Mütter erstmal viel bequemer das Kind zu beruhigen und zu versorgen, wenn etwas ist, wenn es im Elternbett schläft, aber eins sollte dir klar sein.

1. Erziehung ist immer das Gegenteil von bequem und 2. Ein Kind gehört in sein eigenes Bett.
3. Je länger du wartest, desto schwieriger wird es.
4. Meistens ist es viel schwieriger für die Eltern konseguent und ruhig zu sein als für das Kind sich daran zu gewöhnen.

Also, probiers einfach. Und wenn dein Kind am Anfang nur ein paar Stunden im eigenen Bett schläft, besser als gar nichts. Versuche es einfach immer wieder, sei ruhig und entspannt, beruhige dein Kind bis es keine Angst mehr hat und dann wird es auch gehen. Man muss dabei glaube ich einfach viel Geduld mit sich und seinem Kind mitbringen.

Liebe Grüße

Mysty