Stillmamas- kann ich den Milchstau jetzt noch gut verhindern?

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von sternenzauber24 26.09.08 - 11:48 Uhr

Hallo,

Ich Stille meine Tochter voll, und jetzt schläft sie Nachts immer mehr am Stück durch, oder trinkt nur vermehrt an einer Seite, und da ich dann beim stillen oft einschlafe mit ihr, merke ich das dann garnicht so. Bisher war das kein Problem, aber heute Nacht habe ich sehr viel Wasser getrunken, und Samira hat an einer Seite weniger geleert, jetzt merke ich einen Kleinen aber doch schmerzenden Stau. Habe aber kein Fieber, und so hart fühlt die Stelle sich nicht an, die Brust ist trotzdem weich und man kann viell. noch das schlimmste verhindern????
Könnt Ihr mir Tipps geben, wie ich das jetzt mache? Nur dort anlegen, und die andere Seite weglassen, oder abpumpen heute? Aber aus der Flasche würde sie keine MUMI annehmen. Ich neige nämlich schnell zur Brustentzündung, und darauf kann ich gern verzichten.

#danke

LG, Julia+ Samira *24.08.08

Beitrag von mariechen26 26.09.08 - 11:53 Uhr

Also ich würde sie zuerst für fünf Minuten an die gestaute Brust legen und sie dann an der zweiten Brust satt trinken lassen. So fördert die gestaute Brust nicht wieder so viel nach und bleibt im Gleichgewicht. Wenn es Dir an der gestauten Brust zu unangenehm wird, stell Dich unter die warme Dusche und streich mit der Hand m Dekoltee aus bis zur Brustwarze hin die gestaute Brust aus. Das hat mir immer geholfen und ich hatte teilweise nen Milcheinschuss, dass Dolly Buster neidisch geworden wäre.

Beitrag von sternenzauber24 26.09.08 - 11:57 Uhr

o.k. #danke, darf man bei nem Milchstau auch abpumpen, oder besser nicht?

Beitrag von mariechen26 26.09.08 - 12:15 Uhr

Also ich hab gepumpt, wenn es zu unangenehm wurde. Aber ich habe die Brust dann nie ganz leer gepumpt sondern immer nur so viel, bis ich eine Erleichterung hatte. Die Milch habe ich dann eingeforen (kann man sechs Monate lang machen) und sie verwendet wenn wir längere Zeit unterwegs waren. Ich habe nicht so gerne in der Öffentlichkeit gestillt.

Beitrag von edna71 26.09.08 - 11:57 Uhr

Das kriegst du wieder weg, würde mir da keine großen Sorgen machen (neige aber auch nicht zu Brsutentzündungen): Ich würde erst noch mal die schmerzende Brust anlegen, aber auf keinen Fall abpumpen... Keine Pumpe entleert deine Brust so gut wie dein Baby! Zusätzlich beim Stillen vielleicht die entsprechende Stelle leicht massieren. Warme Waschlappen helfen auch (vorm Stillen). Und ein bisschen "Milchshake" (Brust leicht schütteln ;-)). Musst natürlich gucken, dass die andere sich dann nicht staut...also weglassen kannst du die j nicht so einfach... kannst sie ja etwas ausstreichen (wenn sie übervoll wird) oder auch "auslaufen" lassen, wenn sie an der anderen Seite trinkt... Aber ich würde sie dann auch einfach wieder ganz normal anbieten...

Hoffe,ich habe mich nich zu konfus ausgedrückt...


LG, edna

Beitrag von muehlie 26.09.08 - 12:04 Uhr

Hallo Julia,

wenn du die Kleine an der Seite mit der Verhärtung anlegst, dann am besten so, dass der Unterkiefer deiner Kleinen in Richtung der Verhärtung zeigt. Und dann beim Stillen die Stelle ausstreichen.
Ich hatte sowas nur zweimal, und bei mir hat diese Methode immer sehr gut geholfen. Hatte nie einen wirklichen Milchstau bekommen.

LG
Claudia