wie seht ihr das mit dem stillen? etwas länger...

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von xax2000 26.09.08 - 15:41 Uhr

hallo ihr lieben.
habe da mal so rein interesser halber eine frage. meine kleine ist jetzt 10 tage alt und wird absolut nicht satt an meiner brust. muss jedes mal zufüttern und ich tue schon alles um die milchproduktion richtig in gang zu kriegen... meine hebi macht akupunktur, ich trinke 3-4 liter am tag, massiere die brust mit stillöl und und und ... im schnitt bin ich allein am stillen eine stunde dran und satt ist sie immer noch nicht.... jetzt frage ich mich ob ich ihr nicht nur fläschchen geben soll weil so langsam habe ich keine hoffnung mehr dabei würde ich sie so gerne stillen allein weil ich asthma und neurodermitis habe und sie somit die chance hat dagegen immun zu werden, füttere jetzt H.A. pre von nestle.
seht ihr das auch so eng mit dem stillen, also meint ihr das muss unbedingt sein? klar, es ist das beste für ein baby das steht ja außer frage.
schon mal danke für eure antworten.

Natalie mit Sophie 10 Tage alt

Beitrag von kitty0280 26.09.08 - 15:46 Uhr

So oft anlegen wie möglich - das ist hart, aber nur so steigert sich die Milchmenge. Auch Stillförderne Getränke können helfen. Zufüttern ist da meist nicht der richtige weg, auch wenn es komisch klingt. Ich habe hier gelesen das es Mütter gibt die fast stündlich angelegt haben.
Ich hab leider auch nach so einem Misserfolg aufgegeben und bereue es schon. Jetzt still ich seid 5 _Wochen nicht mehr - und würde es doch schon gerne! Aber das ist ja leider nun vorbei!

Beitrag von xax2000 26.09.08 - 15:52 Uhr

nun ja das mache ich ja schon. ich trinke stilltee, malzbier meine hebi hat mir auch ein rezept gegeben das hab ich ausprobiert alles hilft nichts. wenn meine brüste sich richtig prall anfühlen nach 6 stunden oder so kommen da gerade mal 30 ml raus.... das kanns ja echt net sein...... :-(

Beitrag von emmy06 26.09.08 - 16:10 Uhr

Woher weißt Du das mit den 30ml? Durch Abpumpen? Dann vergiß den Wert, das ist überhaupt nicht aussagekräftig. Ich stille jetzt seit fast 10 Monaten und Pumpen konnte ich NIE.... Ich hab es noch nicht einmal geschafft den Boden zu bedecken mit Milch... ;-)
Nichts destotrotz habe ich fast 6 Monate vollgestillt und stille immer noch teil.

Das Kind saugt 100x effektiver als jede Pumpe.
Trink nicht so viel, das kann sich negativ auswirken.
Stilldauer von 1 Stunde bei so einem Winzling ist normal und war auch bei uns so. Ich habe 4 Monate alle 90 Minuten gestillt.


LG Yvonne

Beitrag von dani-79 26.09.08 - 15:58 Uhr

Hallo! Erstmal Glückwunsch zu deinem Sprößling und dann meine Frage: warum glaubst du das sie nicht satt wird? Sophie ist erst 10 Tage alt, vielleich will sie einfach nur bei dir sein und nuckeln... war bei Matthias auch so, habe teilweise 1,5 Stunden am Stück gestillt- und ich stille immernoch!! Von 3-4 Litern wird das nicht besser, du mußt nur häufiger aufs Klo. Und je mehr Stress du dir machst, desto weniger Milch wird produziert. Ich bin auch Asthmatikerin und Allergikerin, mein Mann hat Neurodermitis und Allergien. Ich stille weil ich es kann und gerne tue, nicht weil ich es muss. Und was soll ich sagen: mein Sohn hat Neurodermitis seit er 10 Wochen alt ist. Das Stillen schützt also nicht immer. Wenn du mit dem Stillen nicht glücklich bist lass es lieber bleiben. Sophie wird auch mit Flasche groß. Aber aus meiner Überzeugung heraus sage ich dir:lass die Flaschennahrung komplett weg, stille wann immer sie das will, immer im Wechsel die Brust anbieten, auch während einer Mahlzeit die Brust wechseln, und dann fängst du halt wieder von vorne an. Die Brust produziert auch während dem Stillen und wird nie leer!
Wende dich bei Fragen an die laleche-liga, die haben auf ihrer Homepage Adressen und Telefonnummern von Stillberaterinnen, kostet nix und die sind total freundlich! Trau dich! Sophie wird es dir danken!
LG Dani mit Matthias, 5 Monate

Beitrag von qrupa 26.09.08 - 15:59 Uhr

Hallo

bist du sicher dass deine Maus nicht satt wird bzw woher weißt du das? Grade am Anfang hat man oft den Eindruck, weil die kleinen Pausenlos an der Brust hängen, aber das hat nicht nur was mit Hunger zu tun.
Das gibt sich aber nach einer Weile.
wenn du wirklich stillen willst würde ich sagen gebt euch noch zeit und fang nicht an zuzufüttern auch wenn es hart ist. Und guck mal, ob du in deiner Umgebung eine Stillberterin z.B. von der LLL findest.
Und mach dir keinen Streß! Du bst im Wochenbett, du hast alles Recht der Welt sich den ganzen Tag mit deiner Maus ins Bett zu legen und gar nichts zu tun (ich weiß, dass fällt schwer, weil man immer denkt man müsse so viel tun). Und wenn die Maus einen Stunde zum Trinken braucht, dann nimm dir ein gutes Bich mit dazu und laß sie solange trinken, wie sie möchte bzw braucht.

LG
qrupa

Beitrag von mimi1977 26.09.08 - 16:04 Uhr

Hallo,

zuviel trinken ist auch nicht gut!
Ich kämpfe auch immer wieder.
S.u. meine Beiträge, was ich alles mache und meine Hebi empfohlen hat.
Gib nicht auf... es sei denn Du hast zuviel Stress damit.
Nach 4 Wochen kann ein 2. Milcheinschuss erfolgen.
http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=36&pid=10600184

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=36&pid=10573021

Beitrag von tine9976 26.09.08 - 16:43 Uhr

Hallo,
also ich hatte den Terz auch, war oft nachts 2 mal 2 Stunden unterwegs. Jede Seite 20 Minuten, wickeln, Geschrei, zufüttern. Hatte dann nen Milchstau und fast keine Milch (Hebi pumte ab, 50ml insgesamt aus 2 Brüsten), dann ne Brustdrüsenentzündung mit 40 Fieber. Ich wollte dann nicht mehr und Timi nicht mehr an meine Brust. Hab dann abgestillt und Flasche gegeben und wir sind alle glücklich. Timi entwickelt sich super und die KiÄ findet das mit dem "Nichtstillen" nicht schlimm. Hätte gerne gestillt, aber was nicht ist, ist nicht.
Denk, wie sehr man sich dann quälen will und ob man stillt oder Flasche gibt, muss jeder selbst entscheiden und nicht nach der Meinung andere gehen. Was Du willst und tust, ist für Dein Kind das Beste, lass Dir nicht reinreden....

Beitrag von hannah-emanuel 26.09.08 - 16:44 Uhr

ich würde es erstmal mit häufiger anlegen probieren
aber zufüttern würde ich nicht machen
das ist am anfang oft etwas schwierig bis sich das richtig einspielt
gib nicht auf,das wird sicher auch bei dir klappen
stillen ist meiner meinung nach das beste fürs kind
daher würde ich erst alles andere probieren bevor ich aufgebe

lg dany

Beitrag von brausepulver 26.09.08 - 16:55 Uhr

Huhu natalie

Herzlciehn Glückwunsch zu deiner Sophie :-)

Ich will es mal ganz krass ausdrücken. DU bist schuld, dass du zufütterst. Das ist jetzt aber nicht böse gemeint. Es ist so, dass NUR anlegen nach Bedarf die Milchproduktion dem Kind anpasst. Also wenn du immer zufütterst wirst du auch nie genug Milch haben.

Du solltest du Milch weglassen und immer anlegen wenn Sophie Hunger bekommt. Das kann auch alle 30 min sein, das ist völlig normal in dem Alter. Das wird sicherlich stressig dauert aber überhaupt nicht lange bis die Milchmenge angepasst ist :-)

Dann solltest du DIR vertrauen. Der psych. Aspekt ist riesig, wenn du DENKST das du nicht genug Milch hast, dann ist das irgendwann auch so. Wenn du dir und deinem Körper vertraust, dann klappt das ganz sicher. Ich vertrau dir da #blume

Liebe Grüße

Beitrag von juliejohanna 26.09.08 - 21:31 Uhr

#contra

Beitrag von emmy06 26.09.08 - 21:52 Uhr

Der #contra ist ja mal voll daneben! Das Posting entspricht nunmal der Wahrheit!

Beitrag von brausepulver 26.09.08 - 22:31 Uhr

hä? Kannst du das mal begründen? Würde mich wirklich interessieren, was an meiner Antwort nicht gepasst hat...

Beitrag von sashimi1 26.09.08 - 17:19 Uhr

hi natalie,

kann dir nur sagen, dass es bei mir nicht anders war... die ersten wochen war ich gefühlsmässig 20 std täglich am stillen... vor allem abends war´s "schlimm" - ich fühlte mich echt ausgelaugt und war fertig ohne ende.. dazu kam, dass meine brustwarzen total kaputt waren.. .ich hatte eine zeit, da hab ich jeden abend nur geheult (beim stillen), weil sobald ich die kleine abgedockt habe (nach ner stunde oder so) dauerte es keine halbe stunde, da wollte sie wieder ran... echt, meine nerven und kräfte waren am ende..

ABER - das ist alles ganz normal!! die milchproduktion muss erstmal in gang kommen... das allabendliche dauerstillen hat auch einen namen: clusterfeeding (kannst ja mal googeln)..

ich habe bis heute (lara wird in paar tagen 5 monate) noch kein einziges mal zugefüttert...

leg deine kleine an so oft es geht und so oft sie will... leg dich ins bett oder auf´s sofa und mach nicht den fehler wie ich und putz daheim die wohnung oder so... wirst sehen, nach spätestens 6 wochen wird´s schlagartig besser... nach 8 wochen kommt evt nochmal ein schub aber nach 12 wochen hast du bestimmt eine super stillbeziehung mit deiner kleinen...

halte durch!!! und lass die flasche weg!! das wird schon!!!!

viel glück und alles gute euch beiden!

Beitrag von elanor 26.09.08 - 17:54 Uhr



hallo,

hast ja schon gelesen,

dass durch das Zufüttern die Produktion nicht in Gang kommen

Kunstmilch in den Müll, mit Kind ins Bett packen, viel Ruhe, viel Entspannung, Haushalt Haushalt sein lassen und einfach stillen

dass die Milch nicht reicht, kommt nur ganz, ganz selten vor

LG Elanor

Beitrag von swaantje 26.09.08 - 20:11 Uhr

Wir haben auch am Anfang Clusterfeeding gehabt:-) Manchmal habe ich 3 Stunden am Stück gestillt. Sobald ich ihn abgenommen habe fing er an zu meckern. Ich habe durch gehalten. Heute hat mein Sohn um 18.00 um 18.30 und um 19.30 nach Mama´s Brust verlangt. Ich glaube er genießt einfach die Nähe und nuckelt.
Ich habe auch immer genug Milch für ihn!
Vor kurzem wollte ich Milch abpumpen um mal in Ruhe zum Sport/Frisör etc gehen zu können. Plötzlich ist meine Milch zurück gegangen. Ich denke das ich einfach noch nicht bereit war, mein Baby alleine zu lassen:-) Ist viel Kopfsache! Also wenn du wirklich stillen willst, schmeiß die Flaschen und das Pulver weg und kuschel dich mit deiner Sophie ins Bett;-)

Lg

Beitrag von swaantje 26.09.08 - 20:12 Uhr

P.S.

ich bin auch gestillt worden und hatte Asthma, Allergien und Neurodermitis als Kind ;-)

Beitrag von inis 26.09.08 - 23:15 Uhr

Hallo Natalie,


wollte mich auch noch melden, auch wenn dein Beitrag schon ne Weile im Netz steht...

...es ist total gemein, aber das Stillen wird einfacher, je größer die Kinder werden. #klatsch
Etwa in dem Alter hatten Iulian und ich auch echt Stillprobleme, sogar die Wochenbetthebi fand, ich hätte zu wenig Milch... Zum Glück hab ich auf die Urbianerinnen gehört (anlegen! anlegen! anlegen! und notfalls sich dauerbenuckeln lassen!) und nicht auf die Hebi, sonst wären wir schon lange abgestillt.

Tatsächlich ist für die Mini-Würmchen schon allein das Nuckeln total anstrengend (Iuli ist immer eingepennt vor Anstrengung, war aber noch längst nicht satt...), und ich selbst war viiiiel zu ungeduldig. Wenn ich ihm eine Dreiviertelstunde Zeit ließ pro Seite, hatte er sie dann auch einigermaßen leergetrunken. #augen
Inzwischen, mit knapp vier Monaten, kriegt er eine Brust viel schneller alle (zehn Minuten?) und kann dann auch noch die andere Seite hinterherschieben.

Wir haben zwischendurch, weil ich vom Dauerstillen so fertig war, mal ein paar Tage nur abgepumpt, d.h. ich hab ihn gar nicht angelegt. Das tat mir so leid und ich war so traurig, daß ich echt merkte: ich brauch diese Glückshormone, die beim Stillen freigesetzt werden! :-)
Bin also echt froh, daß wir damals nicht abgestillt haben - zudem ist "Unterwegs füttern" mit Stillen viiiiiel praktischer als mit dem ollen Fläschchenzeug.

Stillen ist also oft auch das einfachste und schönste für die Mama, wenns denn klappt ;-) #pro


Alles Gute, und halt durch!

lg,
inis und Iulian *01.06.08