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Forum: Allgemeines

Aktuelles und Zeitloses rund um das (Familien-) Leben im Allgemeinen. Auch gesellschaftliche Themen sind in dieser Rubrik willkommen. Alles rund um den Internet-Handel, Versand etc. gehört in das Forum "Internet & Einkaufen".

Beitrag von claudiab 26.09.08 - 19:27 Uhr

Hallo,

... fuer den Mann, den Ihr fuer Euren Traummann haltet, Euer komplettes Umfeld/Leben aufzugeben?
Also mit Auslandsumzug, Freude/Familie zuruecklassen, guten Job,... - in einem fremden Land ganz neu anzufangen?

Habe heute mal darueber nachgedacht... Ich war schon in der Situation und wuerde es nicht noch mal machen ;-). Es faengt ja schon mit dem Sozialsystem an (worueber die meisten in D meckern, aber z.T. gar nicht wissen, wie gut wir es hier haben).

Neugierige Gruesse,
Claudia, die gluecklich ist, wieder in D zu sein...

Beitrag von glueckskleechen 26.09.08 - 19:38 Uhr

kommt auf das Land an...

Beitrag von claudiab 26.09.08 - 19:41 Uhr

Aber das wuerde ja nichts daran aendern, dass Du Familie, Freunde, Arbeit, Heimat, etc. zurueck laesst...

Natuerlich gibt es Laender, in die ich auch grundsaetzlich nicht ziehen wuerde, aber ich habe gemerkt, wie viel mir Familie etc. bedeutet und das waere identisch, egal wo ich wohne...

Aber egal, mich hat ja nur EURE Einstellung interessiert ;-)

Claudia

Beitrag von glueckskleechen 27.09.08 - 10:15 Uhr

wenn mich das Land anspricht, könnte ich mir durchaus vorstellen, dort neu anzufangen.

Klar lässt man Familie zurück und Freunde. aber man baut dort ja ein neues soziales Umfeld auf.

Den Kontakt nach Hause kann man trotzdem halten.

Beitrag von valerita 26.09.08 - 20:04 Uhr

gute Frage.
Das wär eine Entscheidung, die bei uns kurz oder später ansteht.
Denn mein Mann hat genau das für mich getan.
Aber ich weiss nicht, ob er (wir) ewig hier bleiben wollen. Mal sehen.
kommt wirklich drauf an, wohin
Mein mann kommt aus Mexiko. Dahin zurück will er nicht. So wies da in den letzten Jahren bergab gegangen ist (kriminalität)....er will eher nach KANANDA....
und das ist eher mein persönliches "och nööö"

mal sehen!
lg
barbara

Beitrag von claudiab 26.09.08 - 20:06 Uhr

Und unabhaengig vom Ziel? Vordergruendig Dein normales Umfeld - koenntest Du das echt alles hinter Dir lassen?

Claudia

Beitrag von valerita 26.09.08 - 20:25 Uhr

hmm. ich glaub, dass der Mensch ein Gewöhnungstier ist. Sicherlich würden ab und an Heimweh-gefühle aufkommen, aber heutzutage kann man ja fliegen.
bei mir gehts im Umfeld momentan so chaotisch und **** zu, dass cih mir echt oft denke, ich pack die Koffer.
Aber im Moment bin ich noch nicht wirklich bereit.
Ich hatte mal einen Zeitpunkt, da war ich drauf eingestellt, alles hinter mir zu lassen. Aber da hat sich mein mann entschieden zu mir zu kommen. nicht umgekehrt. Dieses gefühl ist jetzt so stark nicht da.

aber ich denk nicht, dass ein mensch so ohne weiteres alle seine wurzeln kappen kann.

lg

Beitrag von emmapeel62 26.09.08 - 20:08 Uhr

Mit 20 Jahren sofort, mit 25 Jahren sicherlich, mit 30 hätte ich zumindest länger darüber nachgedacht und jetzt mit über 40 Jahren, mit etlichen blauen Flecken und Blesserung mehr, sage ich ganz definitiv:

NEIN

Gruß
Mrs. Peel ;-)

Beitrag von claudiab 26.09.08 - 20:10 Uhr

Oh super, dann bin ich mit meinen 30 Jahren ja so reif wie Du :-) ;-).

Claudia

Beitrag von sumalie72 26.09.08 - 20:15 Uhr

Hallo Claudia

Ich war gluecklich in Deutschland. Mein Mann nicht. Er wollte unbedingt wieder nach Afrika zurueck. 2003 bin ich mit ihn nach Tansania gezogen, nach 2 Jahren nach Simbabwe, nach weiteren 2 Jahren nach Sambia, und im December ziehen wir wieder nach Suedafrika zurueck (wo wir beide aufgewachsen sind).

Ich habe mir geschworen nie wieder in dieses Land zu ziehen (wegen der Gewalt/sicherheit), aber was soll man machen. Er ist mein Mann, und wir haben 2 Kinder. Habe leider keine andere Wahl.

Gruss
Heike

Beitrag von hsicks 26.09.08 - 22:48 Uhr

Hallo Claudia ,

ja, von RSA bin ich auch sehr enttäuscht, wir diskutierten ja schon darüber.

Aber als Deutsche kann ich Dein Statement : " Er ist mein Mann, und wir haben 2 Kinder. Habe leider keine andere Wahl " nicht nachvollziehen.

Eine Wahl hast Du immer und Dein Mann wirkt mit seinen vielen Umzügen innerhalb kurzer Zeit wenig gefestigt und ziemlich ruhelos - ist DAS besser für Deine Kinder und Dich ?

Liebe Grüße und viel Glück,
Heike

Beitrag von hsicks 26.09.08 - 22:49 Uhr

Oh Schreck, ich meinte natürlich Dich, Heike und nicht Claudia !!! Sorry !

LG,
Heike

Beitrag von yvschen 26.09.08 - 20:16 Uhr

Nein einen auslandsumzug würde ich nur für mich machen.Aber ehrlich gesagt gibt es kaum länder die so gut sind wie deutschland.Auch wenn man es oft nicht sehen will und nur das schlechte von deutschland sieht.Aber soviel länder wo es besser ist gibt es nicht.Klar norwegen ist shcon ein tolles land,aber vom klima her nicht mein fall,

Aso wie schon gesagt für einen mann umziehen.Ja okay solang es in deutschland ist,aber einen tollen job aufgeben?nee niemals,dafür gibt es einfach zu wenig gute.

lg yvonne

Beitrag von havecat 26.09.08 - 20:29 Uhr

Nein, NIEMALS...denn am ende ist sich selbst jeder der nächste ;-)

lg

Beitrag von krokolady 26.09.08 - 20:30 Uhr

ich habs getan, allerdings ohne das Land zu verlassen - nur das Bundesland!

Und ich habs bis heute nicht bereut

Beitrag von amy1010 26.09.08 - 20:35 Uhr

hi
da mich hier nix hält würde ich das sofort machen lieber heut als morgen
lg jasmin

Beitrag von frau_e_aus_b 26.09.08 - 21:08 Uhr

Zählt auch wen man nach Bayern "auswandert" ?! :-p

Bin für und mit meinem Mann von der schönen Nordseeküste in den bayer. Wald gezogen.

Ins Ausland? Es kommt drauf an in welches Land...Australien, Kanada, Skandinavien bestimmt, weil ich diese Länder toll finde.
Spanien, USA oder so eher nicht....

Liebe Grüße
Steffi, die froh ist wenn die Bundeswehrzeit zuende ist und sie wieder im Norden ist (noch 4Jahre)

Beitrag von danymaus70 26.09.08 - 21:12 Uhr

Hi,

ich kann sagen, dass ich es NICHT machen würde.
Ich könnte meine Familie nicht zurücklassen und ich hätte sicherlich auch sehr viel Heimweh.

Ich hänge vielleicht nicht an Deutschland aber ich hänge an meiner Familie, wenn alle mit mir kommen würden dann vielleichtja.....aber nur wegen eines Mannes?!?!


LG Dany

Beitrag von jumper 26.09.08 - 21:20 Uhr

Theorie: Ja
Praxis: bedingungen abwägen

Beitrag von k_a_t_z_z 26.09.08 - 22:01 Uhr



Nein.

Mit meinem Traummann findet sich ein Kompromiss, der beiden passt.

Wie hier vor zwei Jahren geschehen...

Ich gebe mein Leben für niemanden auf, wenn ich das nicht wirklich will.
Und bisher wollte ich nicht.

LG, katzz

Beitrag von janine2785 26.09.08 - 22:29 Uhr

Hallo,

also wir staden vor der Wahl, wir haben uns allerdings für Deutschland entschieden, ich habe schon einige Zeit im Ausland gelebt und ich finde in Deutschland geht es uns am besten. Als Kind habe ich in Italien gelebt, mein Mann hat seine Wurzeln in Kroatien, vor 4 Jahren habe ich eine kurze Zeit in GB gelebt und wir sind uns einig das es in Deutschland doch am schönsten ist ;-) Und wenn wir was von der Welt sehen wollen, buchen wir eine Reise. Klar, man muss auch was dafür tun das es einem hier gut geht, aber wir fühlen uns hier wohl und ich würde es (wahrscheinlich) nicht tun.

LG

Janine

Beitrag von shoki82 26.09.08 - 22:34 Uhr

Niemals!

Beitrag von schneckerl_1 26.09.08 - 22:47 Uhr

Beitrag von morjachka 26.09.08 - 23:16 Uhr

Ja, auf jeden Fall!

Beitrag von kurgan 27.09.08 - 10:40 Uhr

"fuer den Mann, den Ihr fuer Euren Traummann haltet, Euer komplettes Umfeld/Leben aufzugeben?"

Für die Beantwortung einer solchen Frage spielt ein Faktor die wesentliche Rolle: Was ist mit den Kindern? Was macht SIE letztendlich glücklich?

Mit Kindern hat man eine Verantwortung übernommen, die weit über das hinaus geht, was vorher war. Dem hat sich alles unterzuordnen, u.U. auch die Realisierung des eigenen Lebensglücks. Wer dieses eigene Lebensglück höher schätzt als die Verantwortung, die er/sie mit Kindern übernommen hat, bzw. sein eigenes Lebensglück über das der Kinder stellt, handelt egoistisch. Ich gebe aber zu, dass das eine sehr individuelle, schwierige Gratwanderung mit vielen Facetten ist...

Eine Frau wird i.d.R. ihre Kinder behalten, auch wenn sie alles andere hinter sich lässt. Ein Mann muss i.d.R. auch die Kinder hinter sich lassen.
Wem also fällt es - zumindest theoretisch - wohl leichter, alles (andere) hinter sich zu lassen, um sein Lebensglück zu realisieren?