elternzeit und dann......????

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von sabsi1986 26.09.08 - 21:05 Uhr

hallo!
ich muss mir es einfach gerade mal von der seele schreiben.
also wir haben unsere maus relativ früh bekommen, ich war 20.
nun bi ich 22 und weiß einfach nicht was auf mich zukommen wird.
ich habe durch die schwangerschaft noch keine aubildung.
diese steht nun an.
ich bin mich am bewerben.komme aber im kopf einfach damit nicht klar, dass ich im nächsten jahr meine maus"abgegben muss"
also sie geht ab 1.8 i den kiga und ich zur ausbildung.
wenn das irgendwas ist, fieber.... muss ich mich dann auf meine schwiema verlassen.und das passt mir gar nicht.
da sie sich die erziehung komplett unter den nagel reißt.
ein komisches verhältnis.
die habe angst,dass ich durch die ausbildung gar keine zeit mehr für sie habe.sie wird dann bald 3,wenn ich anfange...
mir ist meine beruflich zukunft super wichtig!aber ich hab einfach angst!!!!
glg

Beitrag von sittichgirl 26.09.08 - 21:43 Uhr

Hallo

Warum machst du dir denn Sorgen, dass deine Schiegermutter die Erziehung übernimmt. Du erziehst dein Kind und tagsüber ist es in der Kita. Die Oma sieht es doch nur im Notfall. Und Kinder können sehr wohl zwischen Oma und Eltern unterscheiden, auch wenn bei beiden Untschiede in der Erziehung bestehen.

Wenn du absolut nicht möchtest ,dass die Oma das Kind betreut versuche eine Tagesmutter für Notfälle zu organisieren, aber das kostet natürlich Geld. Und was ist mit dem Vater des Kindes, auch der kann seine Tage zu Hause bleiben wenn es krank ist. Und so oft sind Kinder dann auch nicht krank.

Ansonsten Kinder gewöhnen sich sehr schnell an neue Situationen wenn wir Erwachsene die Sache auch positiv sehen. Also denke erstmal positiv. Du tutst doch etwas für deine und die Zukunft deiner Tochter. Und eine Ausbildung geht ja nicht rund um die Uhr und am Abend und Wochenende hast du doch wahrscheinlich auch Zeit. Du bist und wirst immer die wichtigeste Person für deine Tochter bleiben.

Und in den Kiga geht sie doch mit drei dann, egal ob du arbeitest oder nicht . Also nicht zuviel Gedanken machen. Und der Kiga ist für Kinder wirklich wichtig egal ob die Eltern arbeiten oder nicht.

Und drei Jahre Ausbildung hören sich jetzt lang an, aber die Zeit geht schneller rum als man denkt.

Drücke dir die Daumen das du eine gute Stelle findest.

Liebe Grüße

sittichgirl

Beitrag von geli1978 27.09.08 - 13:52 Uhr

Hi!
Ich kann deine Sorgen total gut verstehen. Wäre bei mir bestimmt genau so. (Auch das Thema Schwiema)

Würde es nicht irgendwie funktionieren ein Jahr länger zuhause zu bleiben? Wenn die Kleinen schon fast 3 Jahre sind finde ich es um einiges leichter für sie und dich sich zu lösen.

LG Geli

Beitrag von dodo0405 27.09.08 - 17:44 Uhr

Ich hätte eher Angst, in der momentanen wirtschaftlichen Situation ohne Ausbildung zu sein.,...


In Zeiten, in denen jede 3. Ehe geschieden wird kann es für eine Frau schon zum Existenzrisiko werden, keinen Beruf bzw. keine Ausbildung zu haben.
Erlebe ich gerade im Bekanntenkreis. 2 Kinder. Sie ganz Mutter und Hausfrau, weil er gut verdient. Schatz, mir ist es lieber du bist für die Kinder da.
Okay, jetzt sind die Kinder 5 und 3 und er hat ne andere, weil seine Frau ein "Hausmütterchen" geworden ist.
Scheidung.
Jetzt steht sie da. Sie wurde mit 18 schwanger und hat auch keine Ausbildung gemacht. Jetzt, mit 23, tut sie sich natürlich schwer. Hat die Schule abgebrochen und hätte doch nur noch 1 Jahr zum Abitur gehabt. Wollte sie nicht nachmachen, weil sie dann ihr Kind hätte abgeben müssen....

Was meinst du, wie sie sich jetzt ärgert?

lg

Beitrag von -minifuzzi- 27.09.08 - 19:04 Uhr

Hallo!

Deine Bedenken kann ich gut verstehen!
Ich habe meinen Sohn mit 19 bekommen, habe aber allerdings schon eine Ausbildung als Kinderpflegerin hinter mir.
Ich wollte eigtl. wieder arbeiten als Noah 1 Jahr alt war, hatte auch schon diverse Gespäche in KiGas (also zum arbeiten, nicht für Noah) aber ich hatte immer so ein schlechtes Gefühl im Bauch! Mir war immer regelrecht schlecht wenn ich nur daran dachte, Noah bald weggeben zu müssen, auch wenn ich nur in Teilzeit arbeite....
Und ein 2. Kind wünschen wir uns auch noch... die Gefühle spielten echt verrückt. ;-)
deshalb habe ich abgesagt und bin nun immernoch zu Hause, Noah ist nun fast 2 Jahre (November Geb.). Aber ich hole zur Zeit (schon seit knapp 3 Wochen) mein Abi per Fernschule nach, und habe im Oktober/ November meinen Tagesmutterkurs. So mache ich was nebenbei für meine berufliche Zukunft, bin aber zu Hause bei meinem Sohn.
Das war für mich eine super tolle Lösung! Und Spaß macht es mir zur Zeit auch sehr!

Ich gehe (um mir das Studium zu finanzieren) 2x in der woche für ca. 3 Std. als Haushaltshilfe arbeiten. Und 1x die Woche Blättchen austragen im Nachbarort. Da hab ich das Geld für Noahs Musikschule wieder raus!


Aber ich weiß wie wichtig eine Ausbildung ist! Deshalb rate ich dir: Mach es! Deine Maus ist im KiGa wirklich gut unter, wird gefördert und ist unter Kindern! Bei der Oma ist sie ja nur im "Notfall"! Wenn sie wirklich mal krank ist, ist sie mal den Tag dort. Das ist doch ok. Innerhalb eines Tages kann man die komplette Erziehung nicht versauen! ;-) Die hast dann trotzdem immer noch du in der Hand! Und die Zeit, in der ihr dann zusammen seid, genießt ihr dann so viel viel intensiver!!! #freu

Vielleicht magst du ja nochmal genauer drüber sprechen, dann schreib mich ruhig an! #liebdrueck


Alles Gute und viel #klee
Katharina #sonne

Beitrag von shrekbaby 27.09.08 - 19:53 Uhr

Ich weiß gar nicht, was das mit deinem Alter und deiner Ausbildung zu tun hat #kratz Leider müssen die meisten Mamis nach 3 Jahren wieder arbeiten, das ist eben so! Denk lieber an deine Ausbildung, denn wenn du einen guten Job hast, profitiert auch deine Tochter davon!

Beitrag von friendlyfire 27.09.08 - 21:03 Uhr

Hallo,

ich habe meine Tochter während des Studiums gekriegt. Sie ging dann mit einem Jahr in ne KiTa, da hab ich sie raus, zu einer Tagesmama. Mit 2 Jahren ging sie 35-40 Std in der Woche dorthin. Ich hab in der Zeit meine Uni gemacht.
Ich hatte keine Eltern in der Nähe, dh wenn sie krank war, brach meine ganze Planung zusammen. Oft war ich kurz vorm Kollaps.
Zum Glück hatte ich eine TaMu, die mich unterstützt hat und oft unkonventionell gehandelt hat. Sonst hätte ich einpacken können.
Jetzt bin ich alleinerziehend und zu meinen Eltern gezogen, schreib von dort aus meine Abschlussarbeit.

Such dir einfach nen Kiga, der mit deinen Arbeitszeiten übereinstimmt, dann muss deine SchwieMa nur im Notfall einspringen. Dein Kind wird da sicher keinen Schaden nehmen.
Aber ich muss ganz ehrlich sagen, an deiner Stelle würde ich mir eher Sorgen machen, eine Ausbildungsstelle zu finden, die mit Kind vereinbar ist. Denn ich denke für ne Ausbildung bist du relativ alt und im Grunde ja an einen Ort gebunden zumindest nicht so flexibel wie ohne Kind.

Wenn man arbeitet oder lernt und sein Kind abgibt, dann nützt man die Zeit die man gemeinsam hat viel effektiver. Sei ganz beruhigt, soviele Kinder haben Mamas die arbeiten und sind glücklich.
Wenn die Mama allerdings keine Ausbildung hat und die Beziehung in die brüche gehen sollte, dann kommt die finanzielle Problematik ganz dicke und dann ist der Weg zum Existenzminimum meist vorgezeichnet...

Mach dir wenig Sorgen, sei froh, dass du jemanden hast, der einspringen könnte und ich halt dir die daumen dass du was findest...

LG friendly

Beitrag von anya71 27.09.08 - 21:15 Uhr

Hallo,
ich kann - ehrlich gesagt- nicht so ganz nachvollziehen, was das Problem ist.
Luis ist jetzt 16 Monate und geht seit 4 Monaten in die KiTa. Er liebt es, lernt urviel und "Kinder" war eins der ersten Worte (nach Mama und Papa), die er richtig sprechen konnte.
Ich glaube, zu Hause könnte ich ihn nie so fördern.
Außerdem tut es MIR sehr gut, nicht "nur" Mutter zu sein.
Ausbildung, arbeiten, alles ist doch gut und wichtig für Dich.
Und nicht die Quantität sondern die Qualität der Zeit, die Du mit Deinem Kind verbringst ist wichtig.
Mach Dir nicht soviel Sorgen.
Ich bin wieder schwanger und werde auch beim nächsten Kind nur 6 Monate zu HAuse bleiben. 6 Monate dann noch mein Mann und dann gehts in die KiTA.:-D

Wenn Du durch die Ausbildung Deinen Horizont erweiterst, kommt das auch Deinem Kind zugute.
("Schenken Sie Ihren Kindern schlaue Eltern" wirbt die Süddeutsche)
In diesem Sinne:
Viel Spaß beim lernen

Grüße Anja mit Luis (*20.05.07) und#ei ET 19.04.09

Beitrag von sabsi1986 30.09.08 - 20:53 Uhr

hi!
ich danke euch für eure antworten!!
klar muss ich ne ausbildung machen und das möchte ich auch!
ich denke ich hätte vielleicht noch erwähnen sollen, das mit der geburt meiner tochter unsere weitere kinderplanung beendet wurd. mir wurde in einer notop mit 20 die gebärmutter entfernt und unsere tochter war auch sehr krank und musste 2 wochen nach geburt operiert werden.
es wird immer meine einzige sein und ich möchte mir sie nicht aus der hand nehmen lassen.
ich habe solche angst, dass ich ihr in der ausbildung nicht gerecht werden kann.
wir wohnen bei den schwiegereltern zahlen nur nk und ich werde sehr eingeengt.
die sehen die kleine wie ne art "besitz".
da meine schwiema nächstes jahr in rente geht,ist sie dann die ganze zeit da und dann geht das generve erst richtig los.
mein mann steht halt immer zw. den stühlen.
ich hab als so eine wut!!!!!
zwischen uns liegen generationen!
es ist sehr schwer.
ich bin halt von zu hause aus respektvoll und lasse mir viele dinge gefallen, die ich mir nicht gefallen lassen müsste.
ich mach mir echt viele gedanken bezüglich der zukunft!!!
trotzdem danke ich ecuh für eure ehrliche meinung und eure geschichten!!!
danke!
lg