Ich kann nicht mehr schlafen... Kündigung

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Beitrag von spinat76 26.09.08 - 22:38 Uhr

Hallo,

ich muß mich heute mal wieder bei euch ausheulen. Bekomme nun doch voll die Panik. Nachdem mir mein Arbeitgeber bereits angekündigt hat das mich nach Beendigung der Elternzeit die Kündigung erwartet (weil ich auf Grund fehlender Kinderbetreuung keine Dienste nach 17 Uhr übernehmen kann und es ein 2 Schichtbetrieb ist) bekam ich ein Schreiben in dem ich vorweg unterzeichnen sollte das ich dann auch Kündigungsrechtsklage und alle Ansprüche verzichte (dafür wurde mir ein wohlwollends Zeugnis versprochen#contra). Ich habe das Ding nicht unterschrieben. Vorher wurde mir gesagt das ich bis zum Ende der Kündigungsfrist (Wäre dann im Januar 09) die Dienste bekomme die ich machen kann.

Heute rief ich meinen Chef an um meinen Dienstplan zu erfahren (da Wochenendschichten dabei sind ist es für mich schon wichtig das ein paar Tage vorher zu wissen). Der Dienstplan wird nur wenige Tage vorm neuen monat erstellt. Mein Chef war schon ganz dumpf drauf am Telefon und gab mir den Dienst durch. Natürlich mit 2 Wochen Spätdienst (vom 13 bis 19.10 und die letzte Oktoberwoche. Ha und nun? Wenn ich die nicht antrete dann halte ich nicht meinen Vetrag ein und er hat nen Grund mich sogar fristlos zu kündigen. Außerdem wurde mir gesagt muß ich für den Schaden aufkommen der entsteht dadurch das ich nicht antret bzw den Dienst beende um meine Kinder aus der Kita zu holen. Sie sind 1 und 3 Jahre alt. 17 Uhr schließt die Kita. Bis 19 Uhr soll ich arbieten. Ich habe KEINEN der mir beide Kinder so oft abholt.

was soll ich nur machen. Ich kann doch die Kinder nicht alleine zu Hause lassen oder sie alleine heim laufen lassen...

Fühl mich so in der Zwickmühle. Habe heute den Anwalt angerufen und direkt noch ein Gespräch gehabt. Nun soll ich in einem Schreiben nochmal darum bitten mir Frühdienst zu geben. Macht der aber eh nicht.

Ich denke die wollen mir nun gar nicht eine normale Kündigung geben (gegen die mir der Anwalt dringend geraten hat Klage einzureichen um entweder auf fortbestehen des Beschäftigungsverhälnisses (Chancen schlecht) oder wenigstens ne Abfindung zu bestehen).

Ich denke die legen es jetzt drauf an mir nach meiner nicht erbrachten Vertragsleistung die fristlose Kündigung zu geben.

Ich weiß gar nciht mehr was ich tun soll. Ich kann nicht mehr schlafen und denke an nichts anderes mehr.

Ich habe in dem Betrieb 8 Jahre lang gearbietet. War in der Zeit nur 2 Wochen krank. Habe mich aufgeopfert und nun der Tritt in den Hintern. Und für welches "Vergehen"? Ja ich habe 2 Kinder bekommen. Nciht mit 18 ein halbes Jahr nach Arbeitsbeginn. Nee mit 28 nach vielen Arbeitsjahren. Einersteis soll man Kinder bekommen, andererseits ist dann der Job weg und man wird zum Sozialfall....

SCh...

Anja die durch den Wind ist

Beitrag von sittichgirl 26.09.08 - 22:52 Uhr

Hallo

Ruf Montag sofort beim Jugendamt an und schilder dein Problem. Oft gibt es für solche Fälle Tagesmütter die einspringen können. Und dann kannst du die zwei Wochen irgendwie überbrücken. Vielleicht kann auch eine Mutter aus dem Kiga einspringen. Einfach fragen.

Oder dein Mann/Omas/Opas nimmt Urlaub und kann die Stunden übernehmen. Für zwei Wochen findet man meistens eine Lösung wenn auch keine tolle. Aber ich würde es versuchen.

Mit dem Anwalt würde ich sprechen, aber auf jeden Fall versuchen erstmal die Dienste antreten. Das mit dem Zeugniss müsstest du schriftlich haben, das ist echte Erpressung, aber so dumm ist dein Chef wahrscheinlich nicht.

Drücke dir die Daumen.

Liebe Grüße

sittichgirl

Beitrag von spinat76 26.09.08 - 23:04 Uhr

Ja aber dann geht das im November weiter so und im Dezember und im Januar...

Meine Mutter ist schwerstbehindert und wird von meinem Vater gepflegt. Der kann sie gar nicht alleine lassen und wo soll er dan hin mit den beiden. Das geht beim besten Willen nciht. Meine Schwiegereltern arbeiten selber noch und wohnen noch dazu ein Stück entfernt. Andere Mütter die meine BEIDEN so oft mitnehmen gibt es nicht. Zumal mein kleiner erst ganz neu da ist und ich noch keinen kenne. Und eine Tagesmutter zusätzlich zu bezhalen ist auch nciht drin. Ich bekomm da so wenig Geld , die Tagesmutter würde mehr kosten als ich verdiene... wie gesagt es geht nicht nur um diese beiden WOchen, es würde sich immer so fortsetzen...

Für 1-2 Tage jemanden zu finden wäre vielleicht grade so drin, aber selbst da wäre es keiner den ich kenne.

Mein Mann bekommt grad jetzt gar keinen Urlaub weil die so viel zu tun haben und er da nicht entbehrlich ist. Seinen Job können wir nicht riskieren. Er arbeitet im Moment durchschnittleich bis 22 Uhr. Heute ist er immernoch nicht da...

Beitrag von dani.m. 27.09.08 - 08:20 Uhr

Oh Mann, Sch...-Situation! Versuch es trotzdem beim JA, habe hier schon öfters gelesen, dass sie in solchen Fällen die Tagesmutter auch teilweise übernehmen.
War bei mir ähnlich: vor der Elternzeit wurde mir das Blaue vom Himmel versprochen (bessere Arbeitszeiten, gleicher Lohn). Danach: Arbeitszeit teils bis 21 Uhr, 200 Euro monatlich weniger. Und das obwohl sie wussten, dass ich nur in Ausnahmefällen jemanden für den Kleinen habe (mein Freund arbeitet Schichten, mein Vater ist selbständig und dauernd unterwegs, meine Mutter hatte eine halbe Stunde zu spät Feierabend). Den Tipp mit dem JA habe ich hier zu spät gelesen, sonst hätte ich es wohl versucht.

Beitrag von sissy1981 27.09.08 - 10:59 Uhr

Eltern die weder genug Bruttoverdienst haben, dass sich eine steuerliche Absetzbarkeit der Kinderbetreuungskosten oder ein Eintrag in die Steuerkarte hierfür lohnt können/sollen/müssen Kostenerstattung beim Jugendamt beantragen.

Beitrag von phoe-nix 27.09.08 - 07:52 Uhr

Guten Morgen,

das ist ja völlig verfahren. Warum kündigt Dir der AG, wenn DU den Vertrag nicht einhalten kannst?

Sorry, aber meiner Ansicht nach hättest Du Dir den ganzen Stress ersparen können, wenn Du rechtzeitig zum Ende der Elternzeit selbst gekündigt hättest, da DU die vertraglichen Dienste ja nicht mehr leisten kannst.

Jetzt bleibt Dir nicht mehr viel übrig, als nochmals zu betteln, nur die genehmen Dienste zu bekommen bis Ende Deines Arbeitsverhältnisses.

Gruß,

phoe-nix

Beitrag von an-mi 27.09.08 - 09:15 Uhr

In manchen Verträgen steht die Verpflichtung zum Schichtdienst und der Arbeitnehmer unterschreibt diesen Vertrag.Um die Betreuung muß sie sich kümmern,denn sie hat es ja gewußt,das in dieser Firma schichtdienst ist.Wenn sie kündigt hat sie keinen sofortigen Anspruch auf Leistung vom A-Amt.Ich glaube,wenn man selber kündigt,kann das A-Amt bis zu drei Monaten Sperre geben. Wenn man das liest,könnte man dem Chef etwas Schikane unterstellen und das er das bewußt macht um sie dazu zu bringen,das sie Kündigt.Dann spart er eine eventuell zustehende Abfindung.

Beitrag von emmy06 27.09.08 - 10:24 Uhr

Meines Wissens zieht eine Kündigung wegen fehlender Kinderbetreuung keine Sperre nach sich.

Beitrag von spinat76 27.09.08 - 14:49 Uhr

Wer genau sagt das und wo steht das?

Anja

Beitrag von phoe-nix 27.09.08 - 10:34 Uhr

Ich hab nichts anderes behauptet, als dass es ihr Part gewesen wäre, entweder ne Betreuung zu organisiseren und den Arbeitsvertrag zu erfüllen. Wenn sie das nicht kann, muß SIE kündigen.

Kann sie die fehlende Kindesbetreuung nachweisen, zieht das auch keine Sperre nach sich.

LG

Beitrag von spinat76 27.09.08 - 15:15 Uhr

Dann hätte mich das Arbeitsamt 3 Monate gesperrt und das kann ich mir nicht leisten.

Beitrag von phoe-nix 28.09.08 - 08:05 Uhr

DU hättest das rechtzeitig klären müssen - mit Arbeitgeber und Arbeitsamt.

Wenn Du nachweisen kannst, dass eine Betreuung nicht möglich ist, gibts auch keine Sperre.

Jetzt hast Du Dich allerdings mächtig in die Sch.... geritten mit dem Gemauschel. Keine Ahnung, wie Du jetzt weiter verfahren sollst, am besten Du wendest Dich ans Jugendamt wegen einer kurzfristigen "Notfall-Tagesmutter".

Beitrag von spinat76 28.09.08 - 10:33 Uhr

wie ICH habe mich in die SCh geritten. Ich war seit Februar beim Chef und bat um Klärung. Ich war im Frühjahr aufm Arbeitsamt ud bin schon als Arbeitssuchend gemeldet. Die wissen das ich meinen Job verliere weil ich gekündigt werde, eil ich schon gemeldet habe das mein Arbeitgeber damit droht.

Davon abgesehen wurde mir gesagt das ich während der Kündigungsfrist Frühdienst machen kann.

DIE legen mich doch jetzt rein indem sie sich nicht daran halten und mir nun die Spätdienste entgegen der Abmachung geben.

Was hätte ich denn machen sollen?

Bis Freitag stand es fest das ich anfang Oktober die Kündigung bekomme und bis zum Ablauf der Kündigungfrist die schicht so bekomme das ich arbeiten kann.

Ich habe gestern abend die Tagesmutter meiner Nachbarin angerufen. Die nimmt keinen Kinder mehr weil sie schwanger ist. Und sie sagt ich könne es vergessen ne Tagesmutter zu finden die bis 20 Uhr aufhat. Nicht hier. Aber ich rufe Montag das JA an...

Beitrag von phoe-nix 29.09.08 - 07:22 Uhr

Ich habe schon erläutert, wie Du Dich meiner Ansicht nach hättest verhalten müssen.

Es jetzt ohne irgendeine schriftliche Zusicherung in der Hand auf eine fristlose Kündigung hinauslaufen zu lassen ist m. E. die schlechteste Möglichkeit. Aber vielleicht kannst Du Deinen AG ja mittels Einstweiliger Verfügung zwingen, seine betrieblichen Belange für die Dauer Deiner Kndigungsfrist nach Dir zu richten.

Beitrag von an-mi 27.09.08 - 09:22 Uhr

Unterschrieb bloß nichts,bevor du nicht weißt,was es genau für Dich bedeutet.Geh doch mal zum A-Amt und nimm die Papiere mit,denn dort wird man dich beraten können.Sicher dich ab,bevor du irgend etwas unterschreibst. Frag in Deiner Kita nach,ob es eine Mutti gibt,die deine Kinder in dieser Zeit mitbetreuen würde.Trau dich,solche Mamas gibt es überall.

Beitrag von spinat76 27.09.08 - 15:16 Uhr

Beim Arbeitsamt war ich auch schon. die haben gesagt ich darf nciht zustimmen. Das wäre eine Zustimmung. In dem Fall würde ich 3 Monate gesperrt.

Beitrag von rudi334 27.09.08 - 11:09 Uhr

Ich werde das Gefühl nicht los, dass Du selbst an der verfahrenen Situation mit Deinem AG schuld bist.

Wenn man Deine Zeilen 2-3 x liest, glaube ich, rauslesen zu können, dass Du Deinem Arbeitgeber mitgeteilt hast, dass Du nicht mehr Spätschichten arbeiten kannst und willst. Das ist tödlich!

Bei allem Verständnis für die Situation würd Dir kein Arbeitgeber der Welt soweit entgegenkommen, dass andere dann immer spät arbeiten, Ausnahme wäre vielleicht, wenn es in der Firma ein "Gegenstück" zu Dir gäbe, die gerne nur abends arbeitet. Das alles geht aber auch nur, wenn der Chef es absegnet.

Ansonsten finde ich, schreibst Du so, wie Du es brauchst:

Mann ist bis 22 h arbeiten

Dann verdient er doch auch ordentlich Geld!

Omas/Opas können nicht.

O.K. Aber für die 2-3 h abends gibt es auch Tagesmütter und das Jugendamt kümmert sich. So teuer kann das gar nicht sein, dass Du dann umsonst arbeitest!

Wo ein Wille, da auch ein Weg.

Sorry, aber ich seh bei Dir keinen Willen.

Beitrag von spinat76 27.09.08 - 15:13 Uhr

Weißt du, ich renne meinem AG seit Februar!!! hinterher. War damals bei ihm und habe über die Situation gesprochen und wollte ihn darum bitten mit mir nach einer Lösung zu suchen. Mein Vorschlag war das ich 2 feste Tage in der Woche SD hätte (wo es vielleicht einfacher wäre jemanden zu finden). Da meinte er das geht nicht weil sich die schichten von Tag zu Tag auch ändern können. Ok, dann habe ich gemeint ich lasse mich auch gern an anderer Stelle einsetzen. Auch an einem anderen Ort (es gibt noch 2 weitere Standpunkte hier in der Stadt). Aber auch da gab es von vorneherein keine Möglichkeit.... Ich habe schon einiges versucht. Aber mal ganz ehrlich. Ich bekomme da um die 760 Euro raus. Die Kindergartenplätze kosten schon alleine mit dem Essen um die 300 Euro. Wenn ich dann noch regelmäßig eine Nanny bezahlen muß bleibt ja nichts mehr übrig. Fahrtkosten habe ich auch ordentlich weil ich mit den Öffentlichen nicht hinkomme und fürs Fahrrad es zu weit ist.

So ordentlich verdient mein Mann leider nicht. Jedenfalls nicht das man damit zu viert leben kann. Seine Firma hat sich in 2 Teile "gespalten" und nun kämpfen sie um Aufträge, ums Überleben. Da wird er nun mal gebraucht. Die haben so viele Termine. Wir hoffen ja wenn es angelaufen ist es sich auch aufs Geld bemerkbar macht, aber wer weiß das schon. Im Moment ists alles unsicher.

Ich habe gehört das es auch eine Fürsorgepflicht des AGs gibt. Ich habe ja wenn ich die Kündigung bekomme 3 Monate Kündigungsfrist. In der Zeit müßte er es mir möglich machen die Schichten so zu legen das ich beides unter nen Hut bekomme.

Ich denke schon das es jetzt Schikane ist damit er mich schnellstmöglich rausekelt bzw fristlos kündigen kann.

Ich werde einfach mal beim Jugendamt anfragen ob die die Kinderbetreuung für die 3 Monate übernehmen, bin gespannt was die sagen. ich denke die zeigen mir nen Vogel.

Wie lange arbeitest Du denn? Und wer betreut Deine Kinder? Ich glaube so richtig nachvollziehen kann das keiner der entweder eine vertrauensvolle Betreuung hat oder nen Job hat wo es keine Probleme gibt.

Übrigens sind die anderen Kollegen alle durch Zeitarbeitsfirmen geliehen. Ich bin in meiner Abteilung die Einzige die fest angestellt ist (die anderen wurden schon bei der Betriebsübernahme vor 2 Jahren gekündigt oder rausgeekelt). Ich koste die immernoch zu viel und habe mehr Rechte und das wird denen nicht gefallen.

Find es schon krass das man immer gleich hingestellt wird als wölle man nicht.

Beitrag von rudi334 27.09.08 - 16:19 Uhr

Du hast Deinen Standpunkt - Dein Chef halt seinen.

Nach Deinen Zeilen nach zu urteilen wäre es viell. eh früher oder später soweit, dass Du gekündigt wirst.

Versuch Dich zu arrangieren, Such Dir paralell was Neues und versuche mal Euer Gesamteinkommen als Ganzes zu sehen und nicht "von meinen 760 bleiben nur x übrig". Entweder Ihr seid eine Familie oder nicht.

Ansonsten Kopf hoch.

Beitrag von spinat76 27.09.08 - 21:33 Uhr

Ich werde mich nach einem neuen Job umsehen oder eine Weiterbildung machen. Das ich da nicht weiter beschäftigt bleibe ist mir auch klar.

Aber ich finde es nicht fair das er mir jetzt Spätschichten aufdrückt obwohl es mal hieß während der Frist würden sies nicht tun. das ist nun die Rache für die nicht unterzeichnete Einverständniserklärung.

Ich hoffe es klappt mit einer einstweilligen Verfügung das ich so um eine fristlose Kündigung drumrumkomme und wenigstens die 3 Monate (bzw 4 da die Kündigung ja erst zum 31.10. wirksam wird) noch Gehalt bekomme.

Danke für Deine Meinung!

Beitrag von lucy1234 27.09.08 - 16:52 Uhr

Hallo,

ich kann dich schon irgendwie verstehen. Ich war/bin in einer ziemlich ähnlichen Situation wie du. Nur das ich allein erziehend bin und wirklich niemanden hier habe außer meiner besten Freundin, die auch alleine mit Kind ist und arbeiten geht. Mein neuer Partner wohnt auch 140 Km weg. Der kann also auch nicht einspringen.
Im Spätdienst muss ich immer bis 20:30 Uhr arbeiten und auch jedes 2. Wochenende muss ich arbeiten.
Ich habe 4 Monate lang eine private Tagesmutter gehabt, die mich 250 Euro im Monat kostete. Ich wusste bald nicht mehr wie ich noch alles zahlen sollte.
Ab nächsten Monat habe ich jemanden vom Jugendamt. Da zahle ich dann für alles so um die 20 Euro. ( Wird nach Gehalt berechnet)
Glaub mir, ich weiß, dass das alles sehr schwierig ist, aber es ist zu schaffen. Setz dich hin und versuche jemanden zu finden. In der heutigen Zeit ist es so schwierig wieder eine neue Arbeit zu finden.


Lieben Gruß Lucy1234

Beitrag von spinat76 27.09.08 - 18:43 Uhr

Ja an den Wochenenden ist es bei mir kein Problem. Da ist mein Mann da. Aber unter der Woche bin ich wie allein erziehend.

Ich will mal beim Jugendamt fragen wie das ist, die Frage ist ob das wirklich von heute auf morgen klappt.

Der nächsthöhere Chef hatte mir ja (leider nur mündlich) versprochen das ich in der Zeit bis die Kündigungsfrist rum ist Frühdienst machen kann. Das er seine Meinung nun geändert hat habe ich erst gestern erfahren. Eigentlich sollte ich es erst am Mittwoch erfahren, weil man mit dem Dienstplan nciht rausrücken wollte. Ich mußte richtig nerven und ständig anrufen. Ich denke das die das richtig planen mich so los zu werden. Mir sollte wies aussieht nciht viel Zeit bleiben um einen Notfallplan zu erstellen...

Es war eh klar das die mich feuern. Find es trotzdemblöd das die mich null unterstützen. Die anderen Kollegen sind immer nur geliehene Leute von Zeitarbeitsfirmen. Die sind immer nur auf ein Jahr befristet. Wenn mein Chef die Stelle von vorneherein so ausschreiben würde das sei von 11 bis 19 Uhr ist, melden sich sicher genug Leute die das nicht stört. Wer keine kleinen Kinder hat freut sich vielleicht sogar früh länger schlafen zu können. Mich ärgert das darüber nie nachgedacht wurde wie wir uns einigen können obwohl ich so früh da war um das zu klären...

Naja so isses halt heutzutage. Entweder Du hast Kinder oder nen Job. Beides zusammen untern Hut zu bekommen ist wie ein 6er im Lotto. Zumindest in der Branche.

Ich will dann wenn ich arbeitslos werde eine Weiterbildung machen und mcih natürlich bewerben bewerben bewerben.

Beitrag von phoe-nix 28.09.08 - 08:10 Uhr

"Ich habe gehört das es auch eine Fürsorgepflicht des AGs gibt. Ich habe ja wenn ich die Kündigung bekomme 3 Monate Kündigungsfrist. In der Zeit müßte er es mir möglich machen die Schichten so zu legen das ich beides unter nen Hut bekomme. "

Wo hast Du denn das gehört? Natürlich hat er eine Fürsorgepflicht - die besagt aber nicht, dass er Dir Deine genehmen Arbeitszeiten zuzugestehen hat, auch nicht in der Kündigungsfrist.

Was die Kündigung angeht, bist Du weiterhin auf dem falschen Dampfer. Nicht ER muß DIR kündigen, sondern umgekehrt. Wenn Du ohne Kündigung nicht zu den regulären Zeiten zur Arbeit erscheinst oder anderweitig diese verweigerst, ist das m. E. ein Grund für eine fristlose Kündigung. Davon, dann 3 Monate eine Sonderbehandlung zu genießen, solltest Du besser NICHT ausgehen.

Geh am besten gleich morgen zum Jugendamt und informier Dich beim Arbeitsamt über die Möglichkeiten.
Bei Deinem Einkommen wird die Betreuung mit Sicherheit gefördert, sodass die Kündigung evtl. gar nicht nötig ist.

Gruß,

phoe-nix

Beitrag von spinat76 28.09.08 - 11:13 Uhr

Aha,

so wie ich das bei Dir erkennen kann hast Du vielleicht keine Kinder und stellst Dich in einigen Diskusionen hier immer auf die Gegenseite derer die Kinder haben. Egal ob es um die Arbeit oder um Wagen geht die im Haus stehen... wie auch immer. Tut mir leid wenn Du frustriert bist. Ich geb zu ein wenig war ich früher auch so. Man kann sich so nciht in die Lage anderer reinversetzen und oft will man nicht.

Ich schliese hier ab.

mit den besten Wünschen Anja

Beitrag von phoe-nix 29.09.08 - 07:20 Uhr

Ich steh auf keiner Gegenseite, ich hab Dich auf die rechtliche Lage hingewiesen.

Die Fürsorgepflicht des AG's hast Du in diesem Fall in den falschen Hals bekommen, da kann ich doch mit meiner Kinderfeindlichkeit nichts dafür, das sind Tatsachen.

Das wird Dir aber an anderer Stelle erklärt werden, wenn Du es auf Stress mit dem fürsorgepflichtigen AG anlegst.

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