Brauche mal wieder Hilfe

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Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von schnuffieundschmusie 27.09.08 - 06:57 Uhr

Hallo, ich weiß, blöde Überschrift. Mir fiel aber nichts Besseres ein.
Meine Tochter (6) hatte letzte Woche Ergo-Diagnostik. Mit dem Ergebnis, daß ihre Feinmotorik nicht so gut sei. Auch verkrampft sie sich sehr beim Schreiben.
Sie konnte keinen Tennisball in ein bestimmtes Ziel werfen. Sie warf immer daneben. Wundert mich, da sie seit einigen Monaten Handball spielt. Habe ich der "Ergo-Tante" auch gesagt. Sie meinte, der Tennisball ist kleiner, als der Handball#augen
Ok, meine Tochter hält den Stift beim Schreiben wirklich sehr verkrampft. Aber sie lernt erst seit 4 Wochen Schreibschrift. Bei der Druckschrift gibt es gar keine Probleme. Sie macht auch Bügelperlenbilder mit Begeisterung und gerne.
Können das Kinder machen, die Probleme mit der Feinmotorik haben?
Ich habe nun etwas Zweifel an der Diagnose.
Mit den Bügelperlenbilder ist mir erst später eingefallen. Auf mein Argument mit der Druckschrift ist sie leider nicht eingegangen.
Was meint Ihr?
Gruß
Karola

Beitrag von milchkuh112 27.09.08 - 07:42 Uhr

Mhhhhhhhhh schwer zu sagen,ob man das an einenem Tennisballtest festmachen kann...was sagt denn die Kinderärztin dazu???Hat sie dich zur Ergoterapie geschickt???

Wenn sie denn Stift sehr verkrampft hält ist es vielleicht net so schelcht wenn sie ein bisschen Ergo macht.Des is ja auch nix schlimmes...

aber ich würd trotzdem nochmal eine andere Meinung einholen.Dann weisst du bescheid.

Lieben Gruss und alles Gute.

Beitrag von schnuffieundschmusie 27.09.08 - 10:25 Uhr

Hallo,
die Psychologin hat sie hingeschickt. Ihr ist das mit der "Krampfhandlung" beim Schreiben aufgefallen.
Ich finde die Ergo auch nicht schlecht. Habe nur Gutes davon gehört. Die Kinder sollen wohl auch sehr gerne dort hin gehen. Ich finde nur, dass es sich widerspricht mit den Bügelperlen und dann Mangel mit der Feinmotorik.
Beim Psychologen ist sie in Behandlung, weil sie extrem perfektionistisch und ehrgeizig ist. Istvielleicht auch ein Zusammenhang mit der Krampfhaltung.
Am Montag hat meine Tochter den Diagnostiktermin bei der Psychologin und am Donnerstag ist dann das Abschlussgespräch.
Mal sehen, was da im Endeffekt raus kommt.
LG
Karola

Beitrag von manavgat 27.09.08 - 10:49 Uhr

Ich finde Dich ziemlich...

respektlos? überheblich?


Ergo-Tante?


Ich gehe davon aus, das die Ergotherapeutin eine fundierte Ausbildung hat. Wieviel Erfahrung sie hat, könntest Du sie fragen.

Es ist unmöglich, mit Kindern pädagogisch/therapeutisch zu arbeiten und Ergebnisse zu erzielen, wenn die Mutter (oder der Vater) so negativ eingestellt ist.

Gruß

Manavgat

Beitrag von maren.m 27.09.08 - 11:38 Uhr

Wie soll man denn hier aus der Ferne, ohne das Kind zu kennen, eine Diagnose stellen? Zumal hier sicher in der Regel keine Fachleute zu erwarten sind.

Aus welchem Grund kam es denn bei deiner Tochter überhaupt dazu, dass sie zu einer Ergo-Diagnosestellung gehen musste? Da muss doch schon irgendwas aufgefallen sein?

Ich würde der Fachfrau Glauben schenken. Mit einer Ergo-Therapie machst du doch nichts falsch? Ich würde es auf jeden Fall als Förderung meines Kindes betrachten.

LG
Maren

Beitrag von marion2 27.09.08 - 12:05 Uhr

Hallo,

mein Sohn hatte motorische Defizite als er eingeschult wurde. Das heißt nichts anderes als das er zum Zeitpunkt der Einschulung in diesen Bereichen noch etwas hinterherhinkte.

Das Üben der Schreibschrift hat einiges gebracht.

Kann sie Bilder ausmalen ohne über den Rand zu kommen? Dann reicht das um durch die Schule zu kommen.

Läuft sie, ohne über ihre eigenen Füße zu stolpern? Kann sie mit Messer und Gabel vernünftig essen?

Dann würde ich mir keine Gedanken mehr machen. ;-)

Lieben Gruß Marion, die auch keine Tennisbälle werfen kann